Bissiger hund
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Puh, das ist ja malne heftige Geschichte und ich finde es ehrlich mutig von dir, sie hier reinzustellen, denn du bist ja für diese unschöne Situation mit verantwortlich und das hast du ja nun auch schon zu hören bekommen. Ich finde es gut, dass deine Eltern sich an einen Trainer wenden wollen, ich hoffe wirklich, sie ziehen das auch durch. Wir (also meine Eltern) hatten früher auch mal einen Hund, der nicht so ganz unkompliziert war und auch schon mal zugebissen hat. Daher gab es bei uns ganz klare Regeln, vor allem wenn Besuch mit kleinen Kindern kam (er hat nicht einfach so gebissen, aber eben, wenn er sich einggengt fühlte und das kann man Kleinkindern schlecht erklären). Die Kinder waren nie unbeaufsichtigt mit dem Hund, sie durften den Hund nicht einfach so streicheln und wenn er ein Spielzeug von sich hatte oder so wurde er in Ruhe gelassen. Überhaupt wurde er vor allem einfach in Ruhe gelassen. Wir erklärten das einfach, die Besucher hielten sich an unsere Regeln und Bob hatte keinen Grund nach jemandem zu schnappen. Bitte schließt ihn nicht komplett aus, wenn Besuch kommt oder so. Stellt wirklich klare Regeln auf und er trägt eben einen Maulkorb. Ihn komplett auszugrenzen fände ich auch schlimm.
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Milospeed, vielen dank für deinen beitrag, das bautr mich etwas auf.
Ich weiß, das einschläfern nicht den sinn der sache ist, und das ist auch nicht das was ich will, es war nur eine reaktion, damit meine eltern endlich verstehen das es ernst ist, und nicht nur eine fixe idee, versteht ihr das?Natürlich weiß ich das es für den hund nicht gut ist, er wird ja auch bei Familiebesuchen ect nicht ausgespeert, sondern nur wenn "fremder" besuch kommt.
Aber auch da habe ich schon oft gesagt, das das alles nur schlimmer macht, ihr müßt dran arbeiten.
Zieht ihm ne Maulkorb auf, damit für alle beteiligten nix passieren kann.
Ignorieren, und dann passiert auch nix.
Arbeitet mit dem trainer zusammen.
So das einer dabei ist, der die sache "fachmännisch" beurteilen kann.
Nunja, nun wird ja wirklich was passieren.
Ich habe auch gerade noch zu meinen eltern gesagt, sicher kann man das hin bekommen, aber es ist ein anstrengender harter weg, der konsequnz braucht, und nur dann kann es was werden.
Das sehen meine eltern ein, und wollen das wirklich.
Wir werden sie auch tatkräftig unterstützen.
Wir kriegen es hin.
Zur liebe des hundes gegenüber, und damit alle ein besseres leben haben.
Es wird hart, aber wir schaffen das.Mollrops, das leißt sich anders, das kann sein, dennoch liebe ich den hund ob du das glaubst oder nicht, bleibt dir überlassen.
Ich kann ihm eben einfach im moment nicht trauen, und ich habe angst vor ihm, das ist eine normale reaktion, wenn man das was gestern passiert hat hautnah mit erleben mußte.
Ich habe eingeschritten, ja, aber so schnell wie das passieren konnte, konnte man es nicht mehr verhindern.
Ich habe ihn die ganze zeit im bick gehabt, aber er machte auch keine anzeichen.
Er sprang hoch und biß zu, da konnte man nichts "deuten" -
Ja, natürlich gestehe ich mir meinen fehler ein, aber ich will hilfe haben.
Denn ich will für alle wieder "ruhe" habe.
Für den Hund und für "uns" menschen.Es ist für den hund nicht schön das er ausgegrenzt wird, natürlich, aber bisher war das für meine eltern die leichtere methode als den hund mit Maulkorb laufen zu lassen.
Nun sehen sie es aber wirklich anders, und das ist schonmal viel wert.
In erster linie müssen wir uns verändern, und das wird der Trainer morgen wohl hoffentlich auch sagen.
Und erst dann kann am hund geübt werden.
Er muß viel lernen, es muß sich viel ändern, und auch meine eltern müssen sich ändern, auch wenn es ein langer harter weg werden wird. -
Zitat
Was ich noch beisteuern möchte, ist der ernsthafte Appell, dass nicht nur der Hund lernen muss, sein Verhalten zu ändern, sondern auch sein Umfeld.Das heisst nicht, dass der Hund ausgegrenzt werden soll, im Gegenteil.
Alles andere (permanent aussperren, sozial ausgrenzen, einschläfern...) wäre dem Hund gegenüber hochgradig unfair, egal wie wenig Sympathie ihr nach dem letzten Zwischenfall fuer ihn empfinden könnt. Und nein, ein Hund ist nicht erzogen, wenn er sich herausnimmt, wer ihn wann zu streicheln hat.
Ich wünsch euch viel Erfolg, Einsicht, Konsequenz und Fairness für den Hund
dem kann man nichts mehr hinzufügen.
gruß marion
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Weisst du, ich habe auch Eltern, die - wenn ich was gesagt habe - relativ beratungsresistent waren. Kamen dieselben Anmerkungen, Ratschläge etc. aus dem Mund eines Hundetrainers, wurden sie - manchmal sogar ein bisschen zu unreflektiert für meinen Geschmack - sofort angenommen.
Vielleicht lag es auch daran, WIE ich es gesagt habe
Ich wünsch deiner Familie und dem Hund, dass ihr das packt.
Und bitte bitte nicht vergessen, dem Hund trotz aller Vorsichtsmassnahmen durch klare Regeln ein ruhiges, wohlwollendes und entspanntes Umfeld zu verschaffen (so wie es nindog ja auch beschrieben hat). Das ist nicht nur für den Hund wichtig, sondern auch für den Frieden in der Familie. So wie ich euren Hund einschätze, ist er sehr sensibel und spiegelt ratzfatz die Stimmung seiner Umgebung wieder (tut meiner auch).
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Sensibel und feinfülig ist, das ist keine frage, wobei das sicher auch ne rasse eigenschafft ist ;-)
Ja, mal abwarten, wie gesagt, morgen sollen sie nochmal beim hundetrainer anrufen, mal sehen was das ergeben wird.
Ich hoffe so sehr das beide das annehmen, und sich das zu herzen nehmen werden, und vorallem wirklich etwass dran tun werden.
Das würde allen helfen, aber vorallem dem hund -
Was mir noch eingefallen ist, was du dir selber oder deinen Eltern evtl. als Motivationshilfe schenken könntest, ist das Buch von Thomas Baumann "Ich lauf schon mal vor" (Baumann-Müller Verlag).
Darin geht es in erster Linie um Erziehung, aber es sind auch sehr informative Kapitel dabei über
Konfliktmanagement bei aggressiven und ängstlichen Hunden, Auslastungsmöglichkeiten (das hier schon beschriebene Longieren und Zielobjektsuche (ZOS),
sowie über Hausregeln für Hunde mit verschiedenem Problem-Hintergrund.Ganz toll finde ich dabei, dass anhand von Problemfällen und Fallbeispielen sehr gut gezeigt wird, wie wichtig es ist, ein für den jeweiligen Hund angepasstes Trainingsprogramm zu finden. Das wäre für dich und deine Eltern vielleicht sehr lesenswert, vor allem wenn es darum geht, zu beurteilen, was ihnen der Hundetrainer rät (denn leider sind nicht alle Trainer ihr Geld wert, und manchmal ist es besser, sich mehrere anzuschauen).
Will hier keine Schleichwerbung machen, aber ich glaube, dass es zu eurer Thematik passt, und da ich es selber besitze, kann ich es nur empfehlen.
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Zitat
Ist diesem hund wirklich noch zu helfen?Ja. (wäre das anders könnte kein Mensch TH-Hunde, Pflegehunde oder s.g. Problemhunde aufnehmen und "therapieren")
Die Frage ist ehr ob IHR das schafft.
Denn IHR müsst Euch ändern und endlich mit dem Hund arbeiten.
Natürlich in erster Linie Deine Eltern, aber wenn der Hund häufiger auch bei Dir ist selbstverständlich auch Du - da muss jetzt "eine Linie" rein, Ihr müsst Euch in allen Punkten genau absprechen.Man kann auch ohne Leckerlie draußen mit positiver Bestärkung trainieren. Aber es wäre schon interessant zu beobachten warum er draußen nichts nimmt. Ich vermute einen extrem gestressten verunsichtern Hund ...
Hoffentlich ist der Trainer wirklich gut und kennt sich mit Bordern aus ...
... und hoffentlich ist der Tierarzt gut, leider sind viele TA nicht sonderlich bewandert auf dem Gebiet Schilddrüsenerkrankungen. -
Zitat
Hoffentlich ist der Trainer wirklich gut und kennt sich mit Bordern aus ...
... und hoffentlich ist der Tierarzt gut, leider sind viele TA nicht sonderlich bewandert auf dem Gebiet Schilddrüsenerkrankungen.Wenn der Trainer gut ist, dann sollte er auf jeden Fall auf den Schilddrüsentest bestehen.
Und ja, die Schilddrüse kann das auslösen, lies Dir bitte mal die Links durch, die ich gepostet habe, da steht alles drin.
Die SD kann sehr viele Dinge verantwortlich sein und auch unter anderem für Epi. In Knowledge Base steht ein Artikel über Epi, lies den bitte mal.
Und schreib mal Flying Paws, ob sie einen guten Trainer bei Euch in der Gegend kennt.
Gerade mit Bordern kommen viele Trainer nicht klar.
Sie müssen ganz anders gehändelt werden, um eben nicht nach vorne zu gehen.
Die Geschwindigkeit ist dabei ausschlaggebend!!Du hattest geschrieben, dass der Trainer was mit Trickdogging macht. Die Frage wäre doch eher, kennt er sich mit Verhaltensstörungen aus. Denn die sollte dabei nicht außer acht gelassen werden.
ZOS ist übrigens Zielobjektsuche und nicht Zughundesport (ZHS)
Hast Du Dich mal an die Border Nothilfe gewendet?
Die kennen ja auch viele Spezialisten.Gruß
Bibi -
Vielen dank für den Tip, ich habe flying Paws mal angeschrieben, und hoffe das sie mir einen guten tip geben kann.
Wie ist das eigentlich nun mit der Versicherung?
Und wie ist das wenn dieser Biss angezeigt wird?
Was passiert dann?
Muß der hund dann ins Tierheim? - Vor einem Moment
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