• Zitat

    Kann das denn auch die agressivität auslösen?

    für mich ist das kein aggressiver hund, nur einer, bei dem vergessen wurde, ihn zu erziehen, er hat ebend gelernt, dinge in seinem sinne zu regeln.
    sehr schade für den hund. da hilft es auch nicht, zum ta zu rennen und auf ein wunder zu hoffen. allein der gedanke, ihn einschläfern zu lassen, finde ich schon bezeichnend.

    hund funktioniert nicht, selber will man nichts unternehmen, nein, noch besser, es werden immer mehr hunde angeschafft, und dann wird es so unerträglich, dass der gedanke ans einschläfern kommt. sorry, so hört es sich für mich an.

    die ganze geschichte ist sehr traurig, besonders für den hund.

    gruß marion

  • Zitat

    Kann das denn auch die agressivität auslösen?

    Daran glaub ich überhaupt nicht.
    Es wäre doch im Krankheitsfall mehr als ein Zufall, dass er immer nur dann zubeißt, wenn er selbst den Kontakt zum Streicheln sucht und dann halt nicht mehr will.
    Er bestimmt den Kontakt und die Kontaktlänge. Wenn man länger am Hund ist, als er selbst will, beisst er zu. Das ist einfach ein dominierendes Verhalten in DIESEM Moment und in DIESER Situation. Auch wenn das einige hier anders sehen oder an die Dominanzgeschichte gar nicht glauben (ich lese seit Tagen hier fleißig mit ;)). Ich rede auch nicht davon, dass der Hund permanent dominant ist, so etwas gibt sicherlich nicht. Aber in diesen Situationen, diesen Menschen gegenüber zeigt er dieses Verhalten. Und so etwas darf nicht sein - Krankheit hin oder her. Der kleine Schnösel nimmt sich einfach etwas zuviel heraus. Und er wird nicht gebremst.

  • Zitat

    Ich frage mich natürlich auch, warum man sich so einen Hund anschafft, und ihn dann Menschen weitergibt, wo man eigentlich von vornherein weiss, dass die nichts mit ihm machen.
    Sicher gibt es Hunde die brauchen keine Auslastung, aber ein Border gehört nun mal nicht dazu. :ka:

    Ist kein Angriff, nur eine neugierige Frage: Warum habt ihr, als die Zeit reif war, den Hund nicht wiedergeholt, anstatt sich neue anzuschaffen?
    Hat irgendwie einen bitteren Beigeschmack, sorry.

    Ok, das hilft dir jetzt alles nicht, aber ich würde, wie Bibi schon schrieb auf jeden Fall die Schilddrüse untersuchen lassen, DAS würde ich als allererstes machen und zwar umgehend!!


    Ansonsten hatte dieser Hund nie Grenzen, wurde geradezu zur Selbstständigkeit erzogen und ist dann auch noch unausgelastet, da kommt wirklich ein hartes Stück Arbeit auf deine Eltern zu und ich glaube nicht, dass sie so einsichtig sind und verstehen worum es geht.
    Es wird sich nichts ändern, wenn deine Eltern nichts ändern wollen und sie für alles Ausreden und Entschuldigungen suchen.
    Da helfen die besten Tipps nix....


    Ja, ich kann das nachvoll ziehen, diesen gedanken, und ich sage dir erlich.
    Ich wollte ihn nicht wieder haben.
    Wir haben das gemeinsam beschlossen.
    Es war so, ich wollte einen hund damals, und ja, wie man so ist, dumm und naiv, habe ich mich in das aussehen verliebt, ohne gedanken daran zu haben was so ein hund braucht.
    Heute berreue ich das zu tiefst wirklich.
    Der hund war eben dann wie schon geschrieben bei meinen eltern.
    Ich habe ihn nicht "schnell" wieder geholt, weil ich erstmal mit Kind und beziehung klar kommen mußte, daher war der hund eben noch da.
    Irgendwann kam dann der gedanken den hund wieder zu holen.
    Zumal wir dann auch ein haus mit garten hatten.
    Aber ich hatte angst vor der herrausforderung, ob das alles so klappt ect.
    Dann kam der erste beißvorfall, nachdem ich gesagt habe ich will ihn so nicht haben, eben wegen der kinder.
    Darauf hin haben wir alle gemeinsam beschlossen er bleibt da, und wir holen uns nen "eigenen" hund.
    Zumal meine eltern ihn dann auch nicht mehr abgeben wollten, verständlicher weise.

    Warum es so weit kommen mußte?
    Ich weiß es nicht, vielleicht war ich auch diejenige die einfach zu "lach" daran gegenagen ist, denn eigentlich ist der hund wirklich ein ganz ganz lieber kerl.
    Er hat eben seine macken, wie eben die derbe angst bei gewitter, das agressiv sein gegen die meisten rüden, aber das waren punkte für mich, damit konnte man leben.
    Als der erste biss kam, dachten wir alle noch, ok, ist passiert, kann passieren, wir waren nicht dabei, wir ußten nicht was passiert war.
    Beim 2. biss bei einem freund von uns, waren wir dabei, ok, dachten wir, er hat ihm ja weh getahn, war einfach eben ne reaktion, ich meine wenn dir jemand weh tut, und das derbe, schlägst du auch aus reflex zu odeR?
    Also ich jedenfall.
    Der vorfall vor 2 Monaten bei den schwiegereltern hingegen war für alle ein schock, wurde aber seitens meiner eltern eben noch als hamlso und aufgrund des umbaues zu streß seiner seitens deklariert.
    Ich und meine schwester hingegen haben darauf bestanden, das da was passieren muß zwecks trainers.
    Daraufhin, hat meine schwester ihnen die nummer des trainers gegeben.
    Sie ziehen übrigens in die nähe von Koblenz.
    Naja, daraufhin haben meine eltern eben gesagt, sobald der umzug passiert ist, muß was gemacht werden.
    Wenn besuch kommt, wird er weg gespeert oder eben angebunden.
    Keiner darf ihn anfassen.
    Ja, so wurde e bisher auch gehandhabt.
    Aber der freund der gestern da war, der streichelt ihn immer, er hat keine angst vor dem hund (auch ich habe ihm schon hundert mal gesagt, streichel ihn nicht, nicht das er dich beißt) er ist aber immer der meinung gewesen, der hund kennt mich, der beißt mich nicht, und hat ihn immer wieder bei besuchen gestreichelt.
    Bis gestern.
    Jetzt liegt er grad im Op und muß not operiert werden (er sollte heute nochmal zur kontrolle kommen).
    Nun wird was gemacht, egal wie.
    Habe meinen eltern nun gesagt die sollen den hund durch checken lassen, mit Schilddrüse und Herz ect.
    Der hund nicht mehr hier hin, geht nicht, kann ich mit meinem gewissen auch nicht vereinbaren, so schwer es mir fällt, denn ich habe ihn ja nunmal damals angeschleppt.
    Er muß nun in gegenwart der kinder nen MMaulkorb tragen.
    Das ist meine bedingung.
    Meine Eltern den kontakt abbrechen, nein, damit würde ich in ein tiefes loch fallen, und meine eltern genauso , außerdem können sie da ja nunmal nix für.
    Es ist eben einfach meine schuld.
    Gooott was fühle ich mich schuldig, habe nen hass auf mich, und auf den Hund, wobei der hund da am wenigsten was für kann

  • Zitat

    Meine Eltern den kontakt abbrechen, nein, damit würde ich in ein tiefes loch fallen, und meine eltern genauso , außerdem können sie da ja nunmal nix für.

    Nein, ich meinte damit nicht, den Kontakt mit den Eltern komplett abbrechen. Ich meinte damit, wenn die Notwendigkeit eines Maulkorbes von Deinen Eltern nicht eingesehen wird, dann würde ich den Kontakt ablehnen - wenn der Hund dabei ist.
    Hab mich sicherlich etwas missverständlich ausgedrückt.

  • Der hund ist erzogen, er kennt auch grenzen, aber er ist einfach nunja, wie soll man es beschreiben?
    Ein harter kern.
    Er nimmt wie gesagt nichts zu futtern draußen, was einiges erschwert.
    Ich bin aber nach wie vor der meinung, er würde was draußen nehmen, wenn er nicht permanent was zu futtern zur verfügung hätte.
    Ich habe meinen eltern schon soooo oft gesagt, gebt ihm nix zu fressen, und zwar konsequent garnix mehr. (im würde es auch nicht schaden, er könnte eh was abnehmen, davon mal abgesehen) Und ih nur noch dafür was geben, wenn er was gut macht.
    Sprich draußen für jeden scheiß belohnen.
    Aber da stoßt man echt auf granit bei denen.
    Viel mehr da bei meiner mutter.
    Der arme hund, der muß doch was zu freßen habe, er kennt das doch nicht anders....

    Das das dominat ist, weiß ich nicht,
    Fackt ist, er meint bestimmen zu müssen wann schluß ist.
    Das geht aber nicht.
    Er hat nix zu bestimmen, das ist auch so ein punkt, was ich meinen eltern versucht habe zu erklären.
    Meiner mening nach, hat er nichtmal zu bestimmen wer oder was in mein haus kommt.
    Sei es ein hund, ein huhn, eine maus oder ein mensch.
    Das tut er aber.
    Es darf noch lang nicht jeder hund ins haus.
    Eigentlich nur meine beiden hunde und eben der 2. hund meiner eltern.
    Menschen, naja, das sieht man ja nun selber, da darf also auch noch nicht lang jeder rein.
    Meistens muß er ja eh weg gespeert werden (oder wird es) was ich für den hund auch nicht schön finde und das eben icht die lösung sein kann.
    Daran muß gearbeitet werden.
    Der hund hat keine bezugsperson, außer eben sich selber, das war schon immer so, und ds hat man auch echt nicht in ihn rein bekommen.
    Mein Papa hin gegen ist der einzigste, wo man sagen kann, den akzeptiert er ein wenig als "chef".

  • Nein, der Maulkorb ist fakt, das sehen meine eltern auch ein.
    Ich habe ihnen auch gesagt, wenn der hund keinen maulkorb trägt, darf er nicht mehr zu uns, eben wegen der Kinder.
    Meine Eltern meinen zwar er würde ihnen nix tun (stimmt vielleicht auch) aber ich habe ihnen gesagt, ja das mag sein, aber kannst du das mit sicherheit sagen?
    Würdest du dafür die hand ins feuer legen?
    Nein, ich nicht, und ich will es auch nicht drauf ankommen lassen.
    Und das sehen sie auch wirklich ein.
    Ändert ja auch nix.
    So lange die Kinder da sind, trägt er nen Maulkorb. wenn die kinder im Bett sind, dann kann er den ja gerne abbekommen

  • Ich finde es traurig für den Hund. Hättet Ihr ihn damals nicht genommen, wäre er vielleicht in ein passenderes Zuhause gekommen. Ich würde mich an Eurer Stelle daher schon verantwortlich fühlen. Aber da man zwischen den Zeilen schon die Abneigung gegen diesen armen Hund lesen kann, würde ich ihn an Eurer Stelle eben nicht mehr nehmen. Hunde haben sehr feine Sinne - Dein Ex-Hund wird diese Abneigung im Umgang mit ihm sicher spüren.

    Vielleicht nehmen sich Deine Eltern ja doch nochmal die gesamte Situation zu Herzen und geben den Hund an eine geeignetere Stelle ab. Damit das Tier endlich die Autorität bekommt, die ihm klare Grenzen steckt und er nicht mehr den Macker und Aufpasser spielen muss.

  • Der hund wäre unvermittelbar, das mal ganz krass ausgedrückt.
    Der läßt ja niemanden an sich ran.

    Was heißt ne abneigung gegen den hund.
    Nein, so würde ich es nicht ausdrücken.
    Ich liebe diesen hund nach wie vor.
    Er ist und bleibt mein hund.
    Aber ich habe angst vor ihm, Kann man das nicht nachvollziehen?
    Meine mutter hat mich gerade angerufen und mir gesagt das sie beim Hundetrainer angerufen hat.
    Die sind aber erst heute abend wieder da, aber sie hat wohl mit der mutter oder so gesprochen.
    Sie wird morgen nochmal anrufen(dann sind die wieder da) und alles weitere mit denen besprechen.
    Es wird auf jedenfall was passieren.
    Zum TA wollen sie nun auch gehen, zweckes Schildrüse ect.
    Sie sehen nun gott sei dank auch den ernst der lage.
    Noch eine frage.
    Der vorfall muß ja nun auch der versicherung gesagt werden/gemeldet werden.
    Hat das ein "nachspiel"?
    Meine eltern haben angst das der hund dann weg muß, bzw dann wirklich eingeschläfert werden würde.
    Und das würde er dann werden, denn er würde beißen, und sich agressiv verhalten.

  • Hallo erst mal,

    Zu der Vorgeschichte äussere ich mich mal nicht, da haben schon andere was zu geschrieben, und du weisst ja offensichtlich selber, dass es für den Hund mies gelaufen ist.

    Zu Mauli und Trainer wurde ja schon geraten.

    Was ich noch beisteuern möchte, ist der ernsthafte Appell, dass nicht nur der Hund lernen muss, sein Verhalten zu ändern, sondern auch sein Umfeld. Besucher (auch Personen, die er kennt) haben ihn zu ignorieren, keiner streichelt den Hund, Punkt. Aussagen wie "aber mich kennt er doch" zählen ab jetzt nicht mehr. Dasselbe FINGER WEG gilt für die Kinder, es sei denn der Hund trägt seinen Maulkorb und ein Erwachsener ist dabei, dem zuzutrauen ist, mit Verstand einzugreifen, BEVOR der Hund in eine fischige Situation kommt.

    Das heisst nicht, dass der Hund ausgegrenzt werden soll, im Gegenteil. Sperrt den Hund bei Besuch oder Familientreffen bitte nicht weg, aber um Himmels willen sichert ihn ab und bringt ihm bei, wo sein Platz ist. Es bringt ihn nicht um, wenn er bei Besuch nen Mauli trägt und auf einem bequemen Plätzchen angebunden ist, von wo er das Geschehen beobachten kann. Ist für den armen Kerl nach einiger Zeit vielleicht sogar ne Erleichterung, nicht ständig mittendrin zu sein und in Versuchung zu geraten, das Geschehen zu regeln.

    Alles andere (permanent aussperren, sozial ausgrenzen, einschläfern...) wäre dem Hund gegenüber hochgradig unfair, egal wie wenig Sympathie ihr nach dem letzten Zwischenfall fuer ihn empfinden könnt. Und nein, ein Hund ist nicht erzogen, wenn er sich herausnimmt, wer ihn wann zu streicheln hat. Ich weiss wovon ich rede. Mein Hund mutierte nach einem längeren Pflegeaufenthalt bei meinen Eltern ebenfalls zum Streichel-Schnapper. Er kam, liess sich knuddeln, und schnappte zu, wenn er keine Lust mehr hatte. Ist heutzutage zum Glück schon lange Geschichte, aber meiner Familie (ich eingeschlossen) fehlte damals eben auch das erzieherische Know-How, um zu erkennen dass perfektes "Sitz", "Platz" und Herkommen, wenn Hundi grade will, rein gar nichts mit Erziehung zu tun haben.

    Ich wünsch euch viel Erfolg, Einsicht, Konsequenz und Fairness für den Hund :smile:

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