Muss ich meinen Hund wieder abgeben?
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La_Bella -
29. Juni 2010 um 11:19
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[quote="La_Bella"
Was mir Angst macht, ist aber, dass manche Hunde ja auch Babys und kleine Kinder auf ähnliche Weise als "Beute" betrachten. Schlimm wäre für mich einfach, wenn sie es wieder schaffen würde, auszubüchsen, und sich dann einmal über einen Kinderwagen hermachen würde. Ich möchte an solche Szenen einfach nicht denken ....[/quote]
Warum fängst du denn dauernd an von -Kinder anfallen- zu schreiben

Wenn man sich einen Nothund aus dem Ausland holt, MUSS man darauf gefasst sein, das nicht alles so läuft wie erzählt wird.
Und einen Plan B haben, wenns nicht so läuft.
Also würde ich mir einen Trainer suchen, der mir zeigt, was mit dem hund los ist.Wo soll er denn hin, wenn du ihn abgibst, dann ist er aus dem Ausland gerettet und wird hier zum Wanderpokal, wie so viele :/
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29. Juni 2010 um 11:57
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Muss ich meinen Hund wieder abgeben? - Vor einem Moment
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Zitat
Hallo,
ich bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen. Ich habe seit 6 Wochen zwei Hunde und komme aus Süddeutschland.
Wo ist denn der zweite Hund abgeblieben ?Gruß, staffy
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Byron: Ich nehme schon an, dass sie eine Weile auf der Straße gelebt und sich selbst versorgt hat. Unterschiedliche Tierärzte schätzen sie auf ca. 3 bzw. 2. Sie hat so etwas "Wildes" "Ungestümes" an sich, sobald sie draußen ist. Es kommt mir immer so vor, als hätte sie 2 Gesichter: Im Haus die totale Schmusebacke, die mir alles recht machen will, ein "nein" sofort akzeptiert, beschwichtigt und einfach nur lieb ist, und draußen ist sie dann wie ein wildes Tier, das nichts mehr um sich herum wahrnimmt.
Inzwischen geht es, wie gesagt schon besser, seitdem ich sie nur noch mit Futterbeutel und während der "Arbeit" füttere. Da hält sie dann auch Kontakt zu mir und nimmt mich draußen wahr.
Sie kennt draußen keine Barrieren. Unser Riesengarten (800qm) ist komplett umzäunt, aber sie robbt innerhalb von Sekunden trotz ihrer Größe unter schmalsten Schlitzen unter dem Zaun durch. Auf diese Weise stand sie schon mehrfach auf der Hauptstraße und in Nachbars Gärten.Ich denke, dass dieses Verhalten auf ihre Zeit als Straßenhund zurück zu führen ist.
Na ja, als "Anfängerhund" werden Hunde vermittelt, von denen die Tierschutzorganisation glaubt, sie hätten keine "größeren Macken" und seien auch von unerfahrenen Haltern gut zu meistern.
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Zitat
Ich würde Euch raten, zu einer HuSchu zu gehen, wo auch auf die Interpretation von hündischem Sozialverhalten großer Wert gelegt wird, so dass die Halter lernen können, ihre eigenen Hunde und fremde Hunde zu "lesen", um besser einschätzen zu können, wie sich eine Hundebegegnung entwickelt.Ein paar ganz praktische Tipps hab ich noch.
Bei "Far from Fear" gibt es im Shop ausbruchssichere Geschirre für Angsthunde - da windet sich so schnell keiner raus...Ich würde es auch zu so einem ausbruchsicheren Geschirr raten und sie erstmal nur an kurzer Leine führen (erst später dann wieder mit Schleppleine) und eine Hundeschule bzw. Hundetrainer suchen und nicht gleich wieder ans Weggeben denken.
Ich wünsche Dir viel Erfolg, Du hast sie doch erst seit ein paar Wochen, bitte gib ihr die Chance.
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staffy: Als ich meine Hündin gerade einmal 3 Tage hatte, wurde eine Freundin krank, die gerade eben einen Welpen aufgenommen hatte. Sie bat mich, mich um die Kleine zu kümmern. Und seitdem sind beide bei uns. Da sich beide Hunde super verstehen und inzwischen "Ein Herz und eine Seele" sind, haben wir alle dann beschlossen, dass die Kleine auch bei uns bleibt.
Sie ist eher unkompliziert und hört perfekt (da sehr verfressen und immer in der Hoffnung, ein Leckerli zu ergattern). -
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Hat sich erledigt.
Wo kommst Du denn her, vielleicht kann Dir jemand einen guten Trainer empfehlen.
Gruß
Bibi -
bibidogs: Aus der Nähe von Stuttgart!
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Zitat
Byron: Ich nehme schon an, dass sie eine Weile auf der Straße gelebt und sich selbst versorgt hat. Unterschiedliche Tierärzte schätzen sie auf ca. 3 bzw. 2. Sie hat so etwas "Wildes" "Ungestümes" an sich, sobald sie draußen ist. Es kommt mir immer so vor, als hätte sie 2 Gesichter: Im Haus die totale Schmusebacke, die mir alles recht machen will, ein "nein" sofort akzeptiert, beschwichtigt und einfach nur lieb ist, und draußen ist sie dann wie ein wildes Tier, das nichts mehr um sich herum wahrnimmt.
Mahlzeit,
wahrscheinlich ist sie von den Eindrücken und Gerüchen draußen total überfordert und es dauert halt seine Zeit bis sie sich an alles gewöhnt.
Unsere Hündin kam aus Portugal. Vorleben auch ungewiss.
Sie hat sich anfangs draußen auch wie ein Derwisch aufgeführt. Jedes Blatt und jedem Rascheln würde hinterher gehetzt. Irgendwann verliert auch das seinen Reiz.
Wenn sie im Haus schon gut hört, dann liegt das wahrscheinlich daran, dass es dort wenig Ablenkung gibt. Du musst Deine Übungen langsam aufbauen, d.h. zuerst mit gar keiner bis wenig Ablenkung arbeiten und dann den Schwierigkeitsgrad langsam erhöhen.
Wenn sie draußen noch nicht so richtig auf Dich reagiert, dann versuch es nicht mit der Brechstange. Ist sie unaufmerksam, dann brich die Übungen ab, Du wirst sonst nichts erreichen, außer Frust bei Dir und dem Hund.
Wenn ein Kommando im Haus oder Garten super klappt, dann wird das nicht automatisch auch in der "freien Wildbahn" funktionieren. Dort fängst Du wieder von vorne an.Also nochmal: such Dir einen Trainer, der Dir beibringt, wie Du die Kommunikation zu Deinen Hund richtig aufbaust und vorallem das richtige Timing findest.
Viele Grüße aus HH
Silke -
Wenn du aus der Naehe von Stuttgart kommst dann gibt es hier genug Leute die dir eventuell gute Trainer nennen koennen.
Staffy ist, soweit ich weiss, eher regional unabhaengig mit ihren Tips die kann dir bestimmt jemand empfehlen. -
Wenn sie ein Straßenhund war und inzwischen schon 3 Jahre alt ist, trifft sie draußen ihre eigenen Entscheidungen, weil sie es nicht anders kennt und ein Zaun ist für sie nur ein Hindernis, das es zu überwinden gilt.
Und wie schon gesagt, der Umgang mit Artgenossen lässt keinen Rückschluss auf ihr Verhalten Menschen gegenüber zu. Ich denke du solltest dir ca. ein Jahr geben, um sie wirklich halbwegs sicher führen zu können, auch im Freilauf...Das ist halt Arbeit aber die hat man als Hundehalter sowieso, du halt die nächste Zeit etwas mehr.
Ach ja und die Tierschutzorganisation kann dir nix über Ihre Vergangenheit erzählen und betreut wahrscheinlich noch zig andere Hunde, wie sollen die dann ne Aussage treffen können, ob sie für Anfänger geeignet ist. Find ich echt peinlich von denen, die Leuten nicht auch über eventuelle Risiken aufzuklären. Stell dir doch einfach mal vor, du adoptierst ein Kind aus irgendeinem Ehlendsviertel in Bangladesh, das Jahrelang auf der Straße um´s Überleben kämpfen musste, denkst du da reichen 6 Wochen um sich zu integrieren und alles nötige zu lernen, um das neue Leben meistern zu können.
Gib euch Zeit und erwarte nicht zu Viel, lieber Fernziele setzen...man kriegt das mit Sicherheit alles hin aber in meinen Augen sind das keine Anfängerhunde, sehr oft macht die Erziehung mehr Arbeit als bei einem Welpen aber so ist das nun...Ich würde mir gezielt jemanden suchen, der viel Erfahrung mit solchen Hunden hat.
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