Meine Hündin ist unberechenbar
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Bei Jess habe ich dasselbe Verhalten festgestellt. Sie freut sich sogar manchmal von Freunden von mir gestreichelt zu werden, aber plötzlich bellt sie sie dann doch an. So als ob sie sich vor ihnen erschrecken würde.
Ich mache auch mit ihr Training. Gehe also zur Hundeschule. Da hat mir für vieles schon gut geholfen, obwohl dabei gar nicht sooo spezifisch auf ihre Probleme eingegangen wird.
Für Probleme zu Hause werde ich mit meiner Trainerin Einzelstunden ausmachen. Ich wollte sie aber erstmal im "normalen" Training kennenlernen und sie sollte auch Jess ein paar Mal sehen, um sie besser beurteilen zu können. Vielleicht wäre das auch ein Option für dich?Es wird ein langer Weg, bei mir und euch bei euch! Aber genieße immer wieder die schönen Momente, denn aus diesen Momenten schöpft man die Kraft weiterzumachen.
Ansonsten würde ich bei bestimmten Gelegenheiten auch lieber auf den MK zurückgreifen. Lieber einmal mehr getragen, als zu wenig. Wenn Savannah den schon kennt, dann ist das ja gar kein Problem.
Ich würde mich freuen, wenn du weiter berichten würdest wie es bei euch voran geht.
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4. Juni 2010 um 17:19
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Meine Hündin ist unberechenbar - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Zitat
Es wird ein langer Weg, bei mir und euch bei euch! Aber genieße immer wieder die schönen Momente, denn aus diesen Momenten schöpft man die Kraft weiterzumachen.
Ja, das tue ich.Und dann könnte ich weinen vor Glück weil sie so eine Süße ist.Total liebesbedürftig und kuschelig.
Und eigentlich ist es auch falsch, wenn ich ihr böse bin, wenn sie sich so "falsch" verhält...Sie wird schon Gründe (aus der Vergangenheit) dafür haben.
Aber es ist mir einfach unangenehm wenn sie andere Leute so angeht.P.S.Ich finde deine Terriermädels super toll!!Sie erinnern mich sehr an meinen ersten Hund, einen Glatthaarfoxi.;)
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Hallo Anna!
Bin auch grad mal auf deinen Thread hier hingewiesen worden!
Hattest du aus dem Wüzburger Raum schon Trainer da?
Wenn ja, wen denn?Kannst mir auch gerne eine mail schreiben!
LG
Sabine mit Puschkin -
Danke Snuka! Ja, die beiden sind toll, wenn auch total unterschiedlich.
Ich hoffe, du findest einen kompetenten Trainer. Sowas kann echt sooo viel bringen!
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ZitatAlles anzeigen
Hallo Anna!
Bin auch grad mal auf deinen Thread hier hingewiesen worden!
Hattest du aus dem Wüzburger Raum schon Trainer da?
Wenn ja, wen denn?Kannst mir auch gerne eine mail schreiben!
LG
Sabine mit PuschkinHey...Einzelstunden haben wir bisher noch bei keinem Trainer genommen.
Ich war da wohl etwas zu blauäugig und hab zu lange geglaubt, dass wirs alleine hinbekommen.Kannst du mir denn einen empfehlen?

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Hallo Anna!
Tschuldigung, hat etwas gedauert mit meiner Antwort

Mit Empfehlungen abgeben tu ich mir etwas schwer.... (grad, wenn die Hunde etwas Probleme machen) ich hatte drei Trainer zur Einzelstunde (ich guck mir die immer gerne erstmal an und dann entscheide ich).
Eine davon ging - war ganz nett, die zweite ging gar nicht, war total grottig.
Der dritte Trainer arbeitet nach Fichtelmaier (auch wenn jetzt vlt. hier ein Aufschrei durch die Runde geht, ich war da auch erst skeptisch). Diese Stunde war in Ordnung. Ich war auch schon mal zu einer Stunde in seiner Hundeschule (wollte eigentlich wieder hin, krieg das aber i-wie immer nicht gebacken
)Was ich aber persönlich gut finde:
Meine Freundin geht mit ihren Rigdebacks auch in seine Hundeschule und nimmt auch ab und an Einzelstunden, und da wird gut mit den beiden Hunden gearbeitet. Die hatten (/haben) auch so ihre Baustellen (sind "Gebraucht-Hunde") und machen echt gute Fortschritte.
Das wäre persönlich so mein Empfinden... wenn du dir die HS mal ansehen willst, bzw. mit dem Trainer mal sprechen (oder erstmal telefonieren, was er dazu meint).LG
Sabine mit Puschkin -
Hatte ähnliche Probleme mit meiner Hündin und habe mir dann ein Herz genommen und eine Trainerin für 35Euro die Stunden hinzu geholt. Hatte schon Kosten im tausender Bereich gesehen, aber wir haben vielleicht (wenn überhaupt) 12Stunden (immer 30Min Einheiten also in Wirklichkeit nur 6Stunden gezahlt) bei ihr gebraucht! Suche dir einen wirklich guten Trainer und dann kostet dich das auch nicht soooo viel wie du denkst! War erstaunt wie schnell und doch günstig das mit ihr ging
Haben jetzt noch 2 Baustellen, aber haben von unserer Trainerin das Werkzeug dafür an der Hand und es wird immer besser! -
Ich weiß nicht, ob es dir Trost gibt. Ich habe einen Dobermann-Mix, dass ist wie ein RR-Mix nicht grade eine "uninteressante" Mischung.
Was du geschrieben hast, habe ich eben meinem Mann vorgelesen und wir mußten beide lachen, weil wir uns vorkamen, wie bei einem Déjà Vu. Unser Hund war genauso. Grade um 2 Jahre rum, was es mit eine der schlimmsten Zeiten die wir mit ihm durchgemacht haben.
Halt noch 1 Jahr durch ... es wird alles besser. Unserer ist jetzt 2 1/2 Jahre und bis auf einzelne Ausfälle (vor 2 Tagen ist er vom Grundstück ausgebüchst und meinte 3 Häuser weiter sinnfrei einen Nachbarn verkläffen zu müssen, welcher ihn dann umbringen wollte
) ist es mittlerweile wirklich sehr gut geworden. Auch wenn wir auf Familienfeiern sind müssen wir nicht mehr ständig aufpassen, wer ihn wie anfaßt, wer ihn wie anspricht, ob die Kinder sich richtig verhalten. Wir haben ihn bei Familienfeiern eine Zeit lang nur mit Maulkorb mitgenommen, weil wir es nicht verantworten konnten, dass eventuell was passiert. Dafür - das ist die Ironie dabei - haben wir noch ordentlich Schelte von der Familie kassiert, weil diese sich nicht bewußt waren über seine potentielle Gefährlichkeit. Das war uns aber egal.Dazu muss man sagen, dass er in unseren 4 Wänden der absolute Traumhund war.
Was ich dir von Herzen raten kann... frag staffy nach einem Trainer der nach Canis trainiert (Email von ihr ist im Profil), da hast du die Garantie, dass du kein Geld verbrennst (wie ich bei diversen Hundetrainerversuchen), sondern das es funktioniert. Wir haben 3 Einzelstunden benötigt. Danach war natürlich das Problem/ die Probleme nicht 100% gelöst aber wir hatten ausreichend an der Hand, um alleine weiterarbeiten zu können.
Im wesentlichen sind es nicht die Problematiken alleine, wie du sie ganz isoliert siehst, sondern der gesamte Umgang von Anfang an mit eurem Hund. Es ist zu vermuten, dass das Verhalten selbstverschuldet ist (nicht bös gemeint) und das euer Hund sich deswegen das alles rausnimmt. Das alles ist aber kein Problem, weil wenn ihr euren Umgang ändert, dann wird euer Hund auch ein guter Begleiter. Vieles des Verhaltens wird sich bis zu einem bestimmten Punkt verfestigt haben aber es ist alles lösbar.
Ganz rate ich euch ab von Erziehungstipps aus dem Internet, solange es nicht darum geht "wie bekomme ich einen Welpen stubenrein" oder wie bringe ich einem Hund "bei Fuß" laufen an. Bei Erziehungsproblemen würde ich grundsätzlich darauf verzichten, da es oft nicht das isolierte Problem ist (welches dann angesprochen wird und als Einzelproblem betrachtet wird), sondern es ist ein Problem, welches seine Ursache ganz wo anders hat, das heißt man muss an einem ganz anderen Punkt ansetzen, als bei dem Problem ansich.
Wie gesagt, halt noch ein wenig durch, frag staffy nach einem Trainer der nach Canis arbeitet und gib deinem Hund noch 1 Jahr (wobei du kein Jahr brauchen wirst, unserer ist ja auch erst 2,5 Jahre und seit einem halben Jahr geht es nur noch bergauf). Die Trainer sind grade dann gut, wenn man eben nciht noch 2 Jahre oder länger an Problemen rumdoktorn will.
Ich drück dir die Daumen.
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Bemerkung, ich antworte hier gleich auf den ersten Beitrag, ohne den rest gelesen zu haben, falls ich also was frage, was schon beantwortet wurde, sorry

Hast Du sie beim TA durchchecken lassen? Bei der Beschreibung klingelt bei mir die Schilddrüsenalarmglocke...
ZitatAlles anzeigen
Also...
Sie ist jetzt gerade 2 geworden, ein RR-Mix, seit Ende letzten Jahres bei uns, kam aus dem TH, wurde ausgesetzt.
Unerwünschtes Verhalten legte sie seitdem mehrfach an den Tag.Sei es Bellen im Auto, irres an der Leine ziehen, in die Luft schnappen, alles ablecken, Randallieren an der Leine, wenn sie nicht losgemacht wurde,an der Tür kratzen, ständiges Hinterherrennen, Angst vor allem was unbekannt war, Aggressivität gegenüber Männern,Radfahrern,Joggern,etc..So...Einiges konnten wir in den Griff bekommen, anderes wurde "akzeptiert", aber der letzte Punkt treibt mich langsam in den Wahnsinn.
Sie ist einfach unberechenbar.
Bsp.1
An einem Tag lässt sie der Radfahrer, der 1m entfernt vorbeirauscht total kalt, kurz danach rastet sie total aus, bellt und zieht in seine Richtung.Dabei ist es völlig egal ob sie ihn vorher schon kommen gesehen hat oder nicht.
Bsp.2
Wir sind zu Besuch bei meinen Eltern.
Savannah(unsere Hündin) schläft am ersten Abend beim Fernsehen an den Füßen von meinem Stiefvater ein, lässt sich von ihm kraulen...
Am nächsten Tag verbellt sie ihn und hört auch nicht damit auf als er ruhig mit ihr redet...ich finde nicht, dass sie unberechenbar ist - wenn du das aus einer anderen Perspektive betrachtest.
Ich denke, sie hat (immer noch) Grundesätzlich Probleme mit den Dingen, von denen Du oben geschrieben hast, dass sie da angst vor hat (männer, Fahrräder, Jogger).
Manchmal kann sie solche Situationen händeln, manchmal nicht.
Stell Dir "Reagieren auf Radfahrer" wie einen Eisberg vor - Du kannst nur die Spitze sehen - das, was als Verhalten über die Wasseroberfläche vordringt. Unter der Wasseroberfläche ist aber der größte Teil des Berges, den der Hund sozusagen die ganze Zeit mitschleppt.Eine andere Sache, die dabei zu beachten gilt: Auslösereize addieren sich und zehren an der Ressource "Impulskontrolle". Wenn ihr vielleicht mehrere Begenungen habt, mit Sachen, die früher jede für sich ein Ausraster zur Folge hatten (und so jedesmal als Eisberspitze aus dem Wasser ragten), stapeln sich quasi aufeinander, und wenn dann der 4 Fahrradfahrer um die Ecke biegt, läuft das Fass eben über. Es müssen übrigens dann nicht ausschließlich Fahrradfahrer sein - alle Stressoren lagern sich übereinander ab, und dann kommt eine nervige Biene lang gesummt und PENG explodiert der hund "unberechenbarer" Weise.
Betrachte jeden Fahrradfahrer, jeden Jogger, jeden Mann und alles was sie sonst noch jemals unheimlich fand, als Trainingsgelegenheit. Die mußt Du immer wieder "beackern" und mit guten Dingen verknüpfen. Sprich, belohn sie für jeden einzelen Jogger/Mann/Radfahrer/Wasauchimmer, an dem sie gesittet vorbei gehen kann (oder ruhig sitzen, oder welches angemessene Verhalten auch immer sie zeigen kann).
Damit reduzierst du sozusagen die "Schichtdicke" der einzelenen Angstauslöser, und es können sich immer mehr davon "aufeinanderstapel", ohne dass sie "über die Wasseroberfläche geschossen kommen".
Wenn Du nicht konstant daran arbeitest, sammeln sich die Sedimente, sozusagen, und irgendwan wunderst Du Dich , dass sie Dir "wegen eines Joggers" in die Leine brezelt - es ist nicht nur der eine Jogger - es sind die 14 Jogger und 5 Fahrräder und 7 schreiende Kinder und der eine komische, humplende nach alk stinkende Mann mit dem Regenhut und dem krummen, gefährlichen Krückstock, die ihr davor getroffen habt - alle zusammengenommen.ZitatAlles anzeigen
Es ist jetzt schon soweit, dass meine Familie Angst vor ihr hat, obwohl sie selbst jahrelang einen Hund hatten.
Ich kann überhaupt nicht mehr entspannt da sitzen, weil ich ständig gucken muss, dass sie meinen Stiefvater nicht anknurrt oder meinen kleinen Bruder umrennt.
Anfangs habe ich sie immer freilaufen lassen, aber das ist mir (und meinen Eltern)mittlerweile einfach zu riskant, sodass ich sie jetzt auch im Haus bei meinen Eltern anleine.Dadurch ist sie jetzt aber eben noch eingeschränkter...Und das hasst sie.Irgendwie ist das n kleiner Teufelskreis...
Mein Stiefvater fasst sich wieder ein Herz, sie ist brav...kurz darauf bellt sie ihn wieder an...er hat wieder Angst...sie merkt das...Besserung ist dauerhaft so nicht in Sicht.Ihr denkt jetzt wahrscheinlich dass ich total "herzlos" bin, aber so hab ich mir das einfach nicht vorgestellt.
Ich möchte einfach wieder auf Besuch fahren können ohne Angst zu haben, dass mein Hund komplett austickt.
Oder auch männlichen Besuch empfangen können ohne Gebell...
Meinen Freund hat sie schließlich auch von Anfang an akzeptiert und liebt ihn abgöttisch...Habt ihr nicht irgendeinen Tipp wie wir das dauerhaft hinbekommen können?
Ja, du mußt dauerhaft daran arbeiten. Das ist einfach keine Sache, die man in x Wochen "erledigt" hat, und dann ist es für immer und ewig gut.
Pass übrigens auf, dass Du das Verhalten nicht einfach hemmst (die üblichen Abbruchsignalmethoden) - denn das funktioniert nur solange, wie die Hemmwirkung größer ist, als die Angst. Und das ist verdammt schwierig aufrecht zu erhalten, wenn man sich klar macht, dass sich diese Auslösereize eben addieren. Irgendwann ist das Hochwasser höher als der Deich... So einen Deich kannst Du nicht beliebig hoch bauen - org dafür, dass der Wasserzulauf geringer wird = Gegenkonditionierung und systematische Desensibilisierung.
Je weniger Du in "unberehenbaren Situationen" denkst - und statt dessen einfach jeden Auslösereiz immer "beabeitest", desto weniger Wasser tritt über die Ufer, sozusagen... -
Ich kann mich Fanta nur anschließen...
Im übrigen kann ich auch nur sagen, das Dein Hund nicht unberechenbar ist, sondern die Erziehung allein über eine Konditionierung nicht ausreicht...es ist einfach ein ein typischer Erziehungsfehler...mehr nicht...das wird schon

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