Meine Hündin ist unberechenbar
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Hi...Ich habe hier in den letzten Monaten schon ab und an über Probleme mit meiner Hündin geschrieben.
Aber langsam hab ich ehrlich gesagt einfach die Schnauze voll und wenn sie zwischendurch zuhause nicht total süß wäre, hätte ich sie wohl schon auf den Mars geschickt.Also...
Sie ist jetzt gerade 2 geworden, ein RR-Mix, seit Ende letzten Jahres bei uns, kam aus dem TH, wurde ausgesetzt.
Unerwünschtes Verhalten legte sie seitdem mehrfach an den Tag.Sei es Bellen im Auto, irres an der Leine ziehen, in die Luft schnappen, alles ablecken, Randallieren an der Leine, wenn sie nicht losgemacht wurde,an der Tür kratzen, ständiges Hinterherrennen, Angst vor allem was unbekannt war, Aggressivität gegenüber Männern,Radfahrern,Joggern,etc..So...Einiges konnten wir in den Griff bekommen, anderes wurde "akzeptiert", aber der letzte Punkt treibt mich langsam in den Wahnsinn.
Sie ist einfach unberechenbar.
Bsp.1
An einem Tag lässt sie der Radfahrer, der 1m entfernt vorbeirauscht total kalt, kurz danach rastet sie total aus, bellt und zieht in seine Richtung.Dabei ist es völlig egal ob sie ihn vorher schon kommen gesehen hat oder nicht.
Bsp.2
Wir sind zu Besuch bei meinen Eltern.
Savannah(unsere Hündin) schläft am ersten Abend beim Fernsehen an den Füßen von meinem Stiefvater ein, lässt sich von ihm kraulen...
Am nächsten Tag verbellt sie ihn und hört auch nicht damit auf als er ruhig mit ihr redet...
Es ist jetzt schon soweit, dass meine Familie Angst vor ihr hat, obwohl sie selbst jahrelang einen Hund hatten.
Ich kann überhaupt nicht mehr entspannt da sitzen, weil ich ständig gucken muss, dass sie meinen Stiefvater nicht anknurrt oder meinen kleinen Bruder umrennt.
Anfangs habe ich sie immer freilaufen lassen, aber das ist mir (und meinen Eltern)mittlerweile einfach zu riskant, sodass ich sie jetzt auch im Haus bei meinen Eltern anleine.Dadurch ist sie jetzt aber eben noch eingeschränkter...Und das hasst sie.Irgendwie ist das n kleiner Teufelskreis...
Mein Stiefvater fasst sich wieder ein Herz, sie ist brav...kurz darauf bellt sie ihn wieder an...er hat wieder Angst...sie merkt das...Besserung ist dauerhaft so nicht in Sicht.Ihr denkt jetzt wahrscheinlich dass ich total "herzlos" bin, aber so hab ich mir das einfach nicht vorgestellt.
Ich möchte einfach wieder auf Besuch fahren können ohne Angst zu haben, dass mein Hund komplett austickt.
Oder auch männlichen Besuch empfangen können ohne Gebell...
Meinen Freund hat sie schließlich auch von Anfang an akzeptiert und liebt ihn abgöttisch...Habt ihr nicht irgendeinen Tipp wie wir das dauerhaft hinbekommen können?
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4. Juni 2010 um 16:19
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Meine Hündin ist unberechenbar - Vor einem Moment
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Hat sich das -Luft schnappen -denn gegeben.
Warst du beim Therapeuten
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Hallo
Das ist schon hinzukriegen, bedeutet aber meiner Meinung nach richtig viel Arbeit, Verständnis, gegenseitige Akzeptanz, Rückschritte akzeptieren und viel Zeit...
Meiner Meinung nach wäre eine gute (wirklich eine gute) Hundeschule eine richtige Anlaufstelle und zusätzlich ein guter Hundetrainer, welcher sich das Verhalten vor Ort anschaut. Ich denke vieles deutet bei Deinen Erzählungen auf Angst hin und wie gesagt, da steckt eine Menge Arbeit dahinter, welche es gilt mit den Jahren in den Griff zu kriegen.
Ich will Dir nicht den Mut nehmen, evtl. irre ich mich auch... aber aus eigener Erfahrung weiss ich was es heisst, einem ängstlichen Hund die guten Seiten des Lebens so zu zeigen, dass es auch "glaubhaft" rüber kommt.
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Es ist besser geworden, aber besonders wenn sie ungeduldig ist oder ihr was nicht passt macht sie es weiterhin...Habe aber mittlerweile mit TA und auch anderen "Problemhundehaltern" gesprochen und es lässt sich wohl wirklich auf ihre mangelnde Sozialisierung und ihre vermutlich "abgeschottete" Kindheit zurückführen.Epilepsie kann man also ausschließen.
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Was hast du denn seit April unternommen?
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Ist Dir etwas aus Ihrer Vergangenheit bekannt ? Kennst Du ihre Vorgeschichte ?
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Ganz ehrlich?
Hier, über das Netz halte ich das für gefährlich, Dir Ratschläge zu geben.
Es könnte gesundheitlich was nicht in Ordnung sein, aber das kann nur ein Tierarzt klären.
Wenn es nichts gesundheitliches ist:
Such Dir lieber einen Trainer vor Ort, der gewaltfrei arbeitet und sich das alles ansieht.
Dann könnt Ihr gemeinsam daran arbeiten.Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Hallo,
ich kann dir nur einen Rat geben und den beherzige bitte:
Wenn du sie behalten willst, suche dir sofort einen guten Hundetrainer, der ohne Gewalt arbeitet.
Alleine wirst du es nicht schaffen.
Woher kommst du, vielleicht eröffnest du noch einen Thread "Suche Trainer in... "?!Nebenbei würde ich sie über Futter, also immer positiv und ganz langsam an einen Maulkotb gewöhnen - nur zur Vorsicht.
Das Training dauert mind. zwei Wochen.Gruß
Leo -
Zitat
Ich will Dir nicht den Mut nehmen, evtl. irre ich mich auch... aber aus eigener Erfahrung weiss ich was es heisst, einem ängstlichen Hund die guten Seiten des Lebens so zu zeigen, dass es auch "glaubhaft" rüber kommt.
Ja das hab ich auch festgestellt.Mein erster Hund war eben das absolute Gegenteil.Kam von der Kette, liebte aber trotzdem alle Menschen.
Ich akzeptiere auch, dass sie unsicher ist und eben auch mal unschön reagiert.Aber ich verstehe einfach nicht, warum sie besonders bei meinem Stiefvater so unterschiedlich reagiert.Er war nie böse zu ihr, nähert sich entweder garnicht oder nur ganz vorsichtig und ruhig.
Und manchmal passts ihr, 2min später dann wieder nicht.
Es macht mich einfach traurig und irgendwie auch sauer, dass die Besuche bei meiner Familie so blöd verlaufen.
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Zitat
Was hast du denn seit April unternommen?
In Hinblick auf was speziell?
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