Viele Probleme nach so kurzer Zeit
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Hallo,
wir haben eine ganze Reihe Probleme mit unsrer Hündin. Wir haben sie über eine Tierschutzorganisation aus Spanien bekommen. Sie ist aber schon im Dezember zu einer Pflegefamile nach Deutschland gekommen und gekriegt haben wir sie Anfang Mai, sie ist also erst seit 3 Wochen bei uns. Vielleicht kommt es einigen ziemlich blöd vor das man so früh schon sagt "oh wir haben probleme" aber nunja.Von der Pflegefamilie wurde uns gesagt, das unsre Hündin mindestens 2 Stunden allein bleiben kann. Bei uns schafft sie es nicht mal 2 Minuten. Wir gehen aus der Tür raus, Tür zu, Hund bellt. Sie steigert sich dann anscheinend sehr rein, weil man hört ihr Bellen bis ganz unten (wir wohnen im 3ten Stock). Nach einem Telefonat mit der Vermittlungsfrau kam nur ein "ja, das wusstet ihr ja aber, die Pflegefamilie hatte da auch Probeleme mit, da klappte das erst als sie in einen Käfig gesperrt wurde"
Dann haben wir noch das Problem: sie bleibt nicht allein bei meinem Freund. Wenn ich aus der Tür gehe, dann ist riesen Theater. Sie ist nicht mehr ansprechbar, guckt nur noch zur Tür und jault und jammert. Dieses Wochenende war es ganz schlimm, ich war unterwegs und sie hat eine ganze Stunde lang gejammert, gefiept, ist ständig zur Haustür gelaufen und ließ sich nicht mal durch streicheln beruhigen. Wir denken das es daran liegt das ich im Moment 24std praktisch für sie da bin, mein Freund muss nämlich die Woche über zur Uni.
Dann wurde letztens bei unsrer Kleinen Leishmaniose festgestellt. Das wurde per Bioresonanz getstet und da meinte die Vermittlungsfrau das sie davon noch nie gehört habe und da will sie die Ergebnisse mal sehen und meint das das wahrscheinlich gar nicht so sei, weil der Test auf Mittelmeerkrankheiten war in Spanien negativ.
Nunja, unsere Probleme sind die "Alleinbleib"-Probleme. Wir wissen nicht ob man das hinkriegt in dem man mit einem Hundetrainer Einzeltrainingsstunden zuHause macht. Wir haben zudem auch noch Zeitdruck, ab August muss ich zur Ausbildung, was sollen wir machen wenn der Hund das bis dahin nicht schafft? Auch wenn sie das doof anhört, die ganze Sache wird natürlich auch nicht grade günstig. Wir wollen sie aber eigentlich auch ungerne zurückgeben, auch wenn die Pflegefamilie meinte sie würden sie zurücknehmen. Aber ob das noch der Fall ist wegen der Leishmaniose?
So, ziemlich viel Text, aber ich musste mich mal ausschreiben
Vllt kann mir jemand nen Ratschlag geben? Würde mich sehr freuen...Nathalie
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24. Mai 2010 um 19:52
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Viele Probleme nach so kurzer Zeit - Vor einem Moment
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Hallo,
wie alt ist der Hund denn?
Man kann immer Probleme mit einem Hund haben, ihr seid ja nicht daran Schuld sondern die Erfahrungen die der Hund in seinem Leben bisher gesammelt hat und darunter fällt wohl nicht das alleine bleiben...Ich denke, die Idee mit dem Trainer ist gut, solange ihr einen guten Trainer findet (z.B. von animal learn), der gewaltlos arbeitet.
Es kann auch gut sein, dass ihr nur 1-2 Stunden braucht, denn das Training ansich übt ihr selber ja aus, der Trainer gibt dabei nur Hilfestellungen.Ich würde den Hund auf jeden Fall nicht beachten, nicht streicheln oder ansprechen etc, wenn du aus dem Haus gehst, denn dadurch fühlt sie sich nur bestätigt.
Vielleicht ist auch eine Hundebox sinnvoll, aber das würde ich lieber vorher mit dem Trainer absprechen.
Ich persönlich finde eine (offene) Box als Rückzugsort super, nur sollte der Hund möglichst nicht stundenlang da eingesperrt bleiben...So das wars erstmal von mir, bestimmt kommen hier jetzt noch gute Tipps.
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Also laut der Organisation ist sie 2 Jahre, aber die Pflegefamilie meinte das sie da noch gewachsen ist und ihr noch Barthaare und so gewachsen sind, wir denken das sie so nen bisschen über 1 Jahr alt ist.
Wenn wir mit ihr üben machen wir das meist so das wir sie ins Körbchen schicken, dann noch nen bisschen rumtüddeln in der Wohnung, kurz in die Küche oder so, anziehen und dann raus und beachten sie dann auch gar nicht. Sobald die Tür zu ist geht das Theater los. Wenn wir wieder reinkommen beachten wir sie auch nicht, sie überschlägt sich dann immer fast vor Freude wenn wir wieder reinkommen
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Hallo, soll jetzt nicht gemein klingen aber:
Habt ihr euch vorher mal über Hunde und das Alleine lassen informiert?

Auch wenn meine Hunde bei mir in der Wohnung alleine bleiben könne, heißt das nicht, dass das in einer anderen Wohnung (die ihnen nicht oder wenig bekannt ist) klappt.
Bei euch muss Hundi das also anscheinend alles neu lernen.
Entweder ihr holt euch einen kompetenten Trainer, hat ja schon mein Vorschreiber erwähnt, oder ihr holt euch Hilfestellung in Form von Literatur.
Was aber am wichtigsten ist: das Lerntempo hängt vom Hund ab!
Wenn Hundi also xy Wochen dafür braucht, dann ist das so.
Ändern kann man daran nichts.Rumexperimentieren macht alles nur noch schlimmer und kann in einem Trauma enden.
Zu der Leishmaniose, vetraut auf den Test der gemacht wurde (Schulmedizininisch) und (wenn ihr Geld für die Bioresonanz vebraten habt) steckt das Geld lieber in einen kompetenten Trainer bzw. Bücher

Solltet ihr mit der Situation nicht umgehen können (Hundi kann nicht alleine bleiben), so solltet ihr das beste für den Hund wählen (was nicht da sbeste für euch sein muss), denn der Hund kann selber an seiner Situation nichts ändern, sondern nur sein Leid ertragen - aber ihr könnt das!
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Ich hab schon vorher Hunde gehabt, also ich weis schon das man trainieren muss
aber klar, ist bei jedem Hund unterschiedlich. Die Pflegefamilie meinte: "bleibt doch 2 Wochen erst mal bei ihr und lasst sie nicht allein"...ist halt die Frage ob das gut ist oder ob sie sich dann nicht einfach zu sehr daran gewöhnt das IMMER jemand da ist.Am Mittwoch kommt ein Hundetrainer zu uns und mal schauen was der sagt. Wir wollen natürlich nicht Monatelang rumexperimentieren, das ist ja auch nicht Sinn der Sache und vor allem tuts dem Hund nicht gut.
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Zum Thema "allein bleiben" wurde ja schon etwas geschrieben.
Aber noch etwas in Bezug auf die Leishmaniose: Bitte unbedingt im Abstand von ca. 6 Monaten nachtesten lassen - und zwar per Blutanalyse! Leishmaniose hat eine Inkubationszeit von bis zu 7 Jahren, und die Tests, die in Spanien gemacht werden, sind leider meistens nicht sonderlich aussagekräftig. Es sollte also unbedingt ca. 1/2 Jahr, nachdem der Hund nach Deutschland gekommen ist, das 1. Mal über ein deutsches Labor nachgetestet werden! Und da die Pflegestelle scheinbar ja nicht sonderlich über Südkrankheiten informiert zu sein scheint: Lasst direkt einen kompletten Mittelmeer-Check machen, also neben Leishmaniose auch auf Ehrlichiose, Babesiose, Filarien (Herzwürmer) testen.
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Unsere Tierärztin hat Hundi per Bioresonanz auf die Mittelmeerkrankheiten testen lassen. Kann man dem Bioresonanz überhaupt trauen oder sollten wir lieber noch einen schulmedizinischen Test machen lassen?

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Ich würde einen schulmedizinischen Test zusätzlich machen lassen.
Dann bist du auf der sicheren Seite. -
Zitat
Unsere Tierärztin hat Hundi per Bioresonanz auf die Mittelmeerkrankheiten testen lassen. Kann man dem Bioresonanz überhaupt trauen oder sollten wir lieber noch einen schulmedizinischen Test machen lassen?

Wie bereits geschrieben: Bitte unbedingt einen Bluttest machen lassen! Bioresonanz ist da leider überhaupt nicht aussagekräftig, und mit den MMK ist wirklich nicht zu spaßen...
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Morgen sind wir eh noch einmal bei nem anderen Tierarzt. Dann wird auch sofort ein neuer Test gemacht. Das damit nicht zu spaßen ist das hab ich gelesen...wir haben ja noch die Hoffnung, dass der Bioresonanztest vllt doch nicht stimmt...
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