Was tun, wenn sich zwei Hündinnen bis aufs Blut bekämpfen?

  • Habe drei Hunde , einen Labrador rueden ( 5 jahre ) eine labrador Huendin ( 2 jahre ) und eine Rottweiler Huendin ( ein einhalb jahre ) . die zwei huendinen gehen seit kurzem immer oefter aufeinander los . Sie beissen sich Blutig , weiss jemand RAT ?

  • Also Alanna hat bisher nur eine Erzfeindin.

    Wir Halter verstehen uns, aber mit den beiden Mädels versuchen wir es nicht mehr. Seine Hündin unterwirft sich nicht, was meine widerrum zur Weissglut treibt.

    Wielange hast du denn die beiden Hündinnen schon???

    Mir wurde gesagt, dass 2 intakte Hündinnen immer ein Risiko sein KANN. Das es also irgendwann zum "Krieg" zwischen den Weibern kommen KANN.

    Weiss aber nicht wie weit diese Aussage korrekt ist :???:

    Hoffe, es melden sich welche mit Erfahrung.

  • Zitat

    Mir wurde gesagt, dass 2 intakte Hündinnen immer ein Risiko sein KANN. Das es also irgendwann zum "Krieg" zwischen den Weibern kommen KANN.

    Kann ist schon das richtige Wort. Alles kann, nichts muss, wie bei allen anderen Sachen auch. Vor allem, wenn die Hunde keinen großen Altersunterschied haben. Wichtig wäre hier vor allem ein gutes Management. Dafür würde ich allerdings einen guten Trainer, der sich mit so etwas auskennt zu Rate ziehen. Der eben vor Ort mal die Situation beobachten kann.

  • Bei uns leben 3 Hündinnen und ein Rüde.2 Schwestern 5 Jahre, eine Halbschwester 1 Jahr ,der Rüde 7 Monate. Es klappt alles gut denn der Boss bin ich.Wenn sie anfangen zu zanken unterbinde ich direkt die Situation.Sie akzeptieren mich voll, wir sind die besten Freunde.
    Gruß, Sigrid

  • Zitat

    Ich würd auch mal gern wissen was du tust. Siehst du denen nur zu oder sagst du denen vielleicht auch mal das sie es gefälligst lassen sollen?

    ich unterbinde es sofort wenn ich es merke , dann ist ruhe für eine weile , aber es kommst immer wieder vor das sie sich angreifen . habe sie jetzt von einander getrennt aber das ist auch keine lösiung auf dauer .

  • Helfen kann ich Dir nicht wirklich, aber Deine Hündinnen werden erwachsen und da können sich schon Probleme auftun.

    Ich kenne das nur von einem Züchter, der mußte die Hündinnen ein Leben lang trennen, da die sich sonst totgebissen hätten.

    Wenn Du unsicher bist, dann würde ich einen guten Trainer dazu holen und den die Situation einschätzen lassen.

    Gruß
    Bianca

  • Hallo, ich habe eine Rottweilerhündin, die damals knapp ein Jahr wahr und eine Pointer-Podenco Hündin, die damals eineinhalb Jahre alt war. Es kam immer wieder zu kleineren Reibereien, ich bin auch immer wieder dazwischen, musste auf die Pointer Hündin ständig achten und sie räumlich trennen. Ich weiss, wie anstrengend es ist, ständig aufpassen zu müssen, nicht zu wissen, was man noch tun kann.
    Irgendwann kam es bei einem Besuch bei meiner Schwester urplötzlich zu einer grossen Beisserei. Warum, das wissen wir bis heute nicht. Wir sassen da, rauchten auf dem Balkon. Die Pointer Hündin lag da und die Rotti-Hündin lief rum. Urplötzlich flogen die Fetzen. Meine Schwester riss am einen Hund, ich am anderen. Wir bekamen sie kaum auseinander, sie hörten nicht auf. Sie bissen sich blutig, rissen sich gegenseitig Löcher ein, Blut spritzte. Ich hatte Angst, dass dies nochmal passiert. Also machte ich einen Termin mit einer Hundepsychologin. Mit der telefonierte ich im Vornherein schon knapp drei Stunden, sie erklärte mir, dass wenn einmal eine Streiterei entstanden ist, dass die Weibchen niemals wieder Freunde werden. Aber es sei möglich, dass sie sich gegenseitig wenigstens ignorieren. Naja, auf jeden Fall passierte dann das Dilemma zwei Tage bevor der Termin mit der HPsychologin war. Es ging um ein Leckerlie. Beide bekamen eines zugeschmissen, meine Rottihündin fing nicht, es fiel zu Boden. Die Pointer Hündin fing ihres zwar, wollte aber auch noch das, das auf dem Boden lag und biss meiner Rotti-Hündin dann ins Gesicht. Daraufhin gingen beide aufeinander los. Es war ein Desaster, ich bekam sie alleine nicht mehr auseinander, bis mein Freund endlich mal da war, lief überall schon Blut, der Pointer-Hündin ihre Nase, mit Nasenrücken war aufgeschlitzt und aufgeklappt, die Beine waren alle offen, die Zunge und die Schulter offen. Bei der Rotti-Hündin blutete die Zunge und alle vier Beine waren aufgerissen. Wir fuhren zur Tierklinik, liessen sie behandeln. Ich war völlig fertig, ich wusste, was dies bedeutete. Hundepsychologin, Hundeliebe, Trennungsschmerz hin oder her, dies durfte ich auf keinen Fall noch mal in Kauf nehmen. Das durfte nicht nocheinmal passieren. So musste ich leider, leider entscheiden mich von einer der Hündinnen zu trennen. Der Gedanke schmerzt wahnsinnig, ich wünschte ich könnte es anders machen. Ich ging alles durch, von räumlicher, ständiger Trennung bis hin zur Mietung eines Gartengrundstücks. Allerdings musste ich mir irgendwann eingestehen, dass all diese Entscheidungen gegen das Interesse des Hundes wären und er dafür leiden müsste, weil ich die Trennung nicht verkraften würde. Ich hatte wirklich wahnsinniges Glück und meine Schwester nahm sie zu sich, obwohl ihr Vermieter nicht damit einverstanden war. Sie zog auch dann dort aus, aber der Hund war währenddessen schon bei ihr. Ich sehe sie noch ständig, ich sehe, dass es ihr super geht, so war der Schmerz gut zu verkraften. Wir können heute sogar wieder zusammen gassi gehen. Sie beachten sich halt nicht, aber das ist, bei den vorherigen Vorkommnissen, prima so.
    Ich erzähle Dir diese Geschichte, weil ich befürchte, dass Deine Hündinnen das Selbe durchziehen werden. Ich möchte nicht den Teufel an die Wand malen, aber warte bitte nicht allzu lange irgendeine Lösung zu finden. Ich weiss, man hofft immer, dass es sich wieder legt. Aber die Hoffung wird nicht aufgehen. Wenn Du noch etwas ändern willst, dann JETZT SOFORT. Die Hundepsychologin hat mir damals gleich gesagt, ich habe zu lange gewartet, die Fronten sind schon verhärtet. Ich sagte ihr, dass ich immer noch gehofft hatte, sie sagte mir dann, den Fehler machen leider die meissten :sad2:

  • Hallo,

    die Situation ist mit Sicherheit für beide Hunde extrem streßig.
    Deshalb würde ich da nicht lange rumexperimentieren. Suche Dir einen Trainer, der die Situation zwischen den beiden Hunden einschätzen kann und Dir für den täglichen Umgang entsprechende Maßnahmen an die Hand gibt.

    Du solltest in erster Linie an das Wohl der Tiere denken.
    Die Situation ist sicherlich schon sehr brenzlig. Lass es nicht komplett eskalieren.

    Viele Grüße aus HH
    Silke

  • ich hatte bis vor 3 Jahren eine Alano/Rotti Hündin und meine Ellis haben noch eine 50 kg schwere Labbi/Rotti Hündin mittlerweile 12 Jahre alt.

    Meine Jess hatte ich damals zu meinen Eltern gegeben, weil ich beruflich nach Österreich ziehen musste und da konnte ich Jess nicht mitnehmen.

    Jess hatte bei Lissy nix zu sagen, da gab es öfters mal haue, aber nie so schlimm, dass Blut spritzte. Jess hat akzeptiert, dass sie nix zu melden hat.

    Jetzt habe ich eine Labi/Goldi Hündin, meine Schwester eine Labi Hündin und Lissy meine Ellis ihre - sie erzieht unsere 2 Hündinnen, ist eine gute Ersatzoma... Aber bei fremden Hündinnen würde ich keine Hand ins Feuer legen, dass sie sie nicht kalt machen würde, wenn die ihr zu dumm kommen.

    Ich denke es liegt viel an der Rasse Rotti, nicht falsch verstehen, wir haben ja selber einen 50 kg Rottimix und die sind nunmal anders als ein Labi oder Goldi im Umgang mit anderen Hündinnen.

    Ich hab noch nie gesehen, dass sich meiner Schwester ihr Labi und meine Emma sich je in der Wolle hatten.

    Ich denke auch, hol Dir schnellstmöglich einen Trainer bevor noch was schlimmeres passiert.

    LG Sandra

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