Meine Nerven!!! :-(
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Hallo!
Ich habe seit 2 Wochen meine kleine Luna, Aussie-Hündin, jetzt 10 Wochen alt.
DIe ersten Tage waren super. Sie hat nicht gebellt, war verschmust, hat höchstens mal eine pflanze umgeworfen... und jetzt?! Jetzt bellt sie (einfach so oder sie bellt mich an, wenn ich ihr Kommandos gebe, führt sie dann aber trotzdem aus) und macht den Müllbeutel kaputt und, was mich am meisten stört, knappert und kratzt an allen möbeln.
Um eines vorweg zu nehmen: das tut sie auch, wenn wir gerade eine stunde draußen waren. Immer, wenn wir von draußen kommen und man erwartet, dass sie auf ihrer decke zusammenfällt und schläft, dreht sie erst richtig auf und macht alles oben beschriebene und lässt sich auch nicht davon abbringen. Nur wenn sie weiß das ich leckerlies habe legt sie sich auf die decke und wartet aufs nächste leckerlie (gebe ihr dann alle 30 sekunden eins, damit sie zur ruhe kommt). Dann schläft sie auch irgendwann. Aber das kann ja nicht der Weg sein, dass sie erst alles verwüstet und mich anbellt und meine befehle (AUS!) ignoriert. Außerdem beißt sie noch immer in Hand und Kleidung.So, nun zu meiner Frage: Kann es sein, dass ich ihr nicht als Boss erscheine? Ich bin schon der meinung, dass ich sehr konsequent und durchhaltend bin. und neue kommandos lernt sie auch sehr schnell. Nur geht in letzter Zeit ein bisschen der Spaß an der Sache flöten, weil sie mich anbellt.
Meine Nerven sind sehr strapaziert, weil ich ganz alleine für sie verantwortlich bin und schlafmangel habe (stubenreinheit ist noch ein tehma^^) und ich draußen schon daran denke, wie meine wohnung wieder aussieht, wenn sie 5 minuten zu hause war.
Ich hab es schon mit ignorieren, befehl AUS! und den Griff (nicht schütteln!) in den nacken versucht, aber das einzige, was passiert, ist, dass sie noch mehr aufdreht und schnappt.Das hört sich an wie ein Pflegefall, ist auch etwa 2 Stunden am Tag einer. Aber ihre Kommandos macht sie ganz toll, an der Leine läuft sie auch super und nachts ist sie auch sofort still und schläft, wenn das licht aus geht.
Bitte helft mir! Ich möchte, dass es Luna gut geht, aber natürlich möchte ich auch wieder etwas mehr Spaß mit ihr haben.
Danke schonmal für die Antworten!
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Hallo,
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Erstens finde ich, dass Du von einem 10 Wochen alten Hund viel zu viel erwartest und zweitens wirkt mir der hund aus der Beschreibung überlastet.
Ich würde mehr darauf achten, den Hund zur Ruhe zu zwingen anstatt einen so jungen Hund so viel zuzumuten.Geh es selbst ruhiger an, vermittel dem Hund Ruhe und überfordere ihn nicht.
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Hallo,
erst einmal vorweg: Das ist doch alles völlig normal. Überleg mal, 10 Wochen.
Hast Du ihr denn beigebracht was AUS ist?
Um den Hund zur Ruhe zu bringen hilft es wohl mehr wenn Du sie auf den Arm nimmst und sanft streichelst. An den Ohrspitzen, an der Flanke und auf den Pfoten beruhigt den Hund sehr.Kommandos und Leine gehen gehören nicht zu den Dingen die ein Hund schon so früh können muss. Bringe ihr erst einmal die Stubenreinheit bei und baue Bindung auf.
lg
Hexara -
Das hört sich für mich,
1. Nach einem ganz normal verspieltem Welpen an
und 2. das du diesen Welpen überforderst.
Wenn sie so aufdreht, ignoriere es, sie muss von vornherein Ruhe lernen..
Im Notfall würde ich einen Kennel kaufen und sie daran gewöhnen, und ihr Ruhepausen darin geben.
Wenn sie die Möbel ankaut (was Welpen nunmal gerne tun), schieb sie weg und gib ihr was zum kauen.
Wenn sie dich in Füße, Hände oder Klamotten zwickt, schieb sie weg und quietsche ein Hohes 'Aua!' und ignoriere sie dann, spiel mit ihr erst weiter, wenn sie ruhiger wird.
Was soll denn der Griff bringen? Nichts!Aber einem 10 Wochen altem Welpen schon Kommandos geben...das ist noch ein Baby, lass sie das tun, was Welpen tun - spielen!
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Hallo,
Deine Kleene ist einfach völlig überdreht, weil ihr für ihr Alter schon viel zu viel abverlangt wird.Kommandos. Gleich mehrere, die sie schon beherrscht?
1 Stunde am Stück draußen?Die Lütte braucht im Moment nur ein paar Dinge:
Viel Schlafen.
Viel Schmusen.
Spielen.
Futtern.
Draußen beim Gassi in MINUTEN-Häppchen und cm-Schritten die Welt kennenlernen...Schön, wenn sie schon weiß, dass SIE Luna ist - mehr muss so ein Pimpf noch gar nicht können...
Fahr Deine Erwartungen und das Programm ganz dramatisch runter, lies ein gutes Welpenbuch, was man wann erwarten kann, an Konzentrationsfähigkeit, an Entwicklungsstufen und das ganze Drumrum....
Und Du wirst feststellen, dass Luna einfach nur ein ganz normales Hundekind ist.
LG, Chris
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Jetzt verstehe ich garnichts mehr. Alle, die Aussie hören: "Den musst du fordern, der muss immer beschäftigt sein, der muss geistig und körperlich ausgelastet sein!" und jetzt kommt so eine Antwort... wie soll ich das denn machen? Wenn sie wach wird, muss ich raus, damit sie sich lösen kann, dann spiele ich ncoh 5 minuten mit ihr und gehe wieder hoch und dann gehts los. morgens und abends gehe ich mit ihr gassi, wo viele andere hunde sind, damit sie mit denen spielen kann. das ist ein spaziergang von 30-50 min. dazu jeden tag 2-3 mal 5 minuten klickern (was ihr denke ich auch spaß macht). Ist das zu viel für einen Aussie? sie schläft ja auch trotzdem viel.
und da sie ja immer mehr aufdreht, wenn ich sie beruhigen möchte, habe ich das ja auch nicht wirklich in der hand. sie gibt ruhe wann sie will und dreht auf wann sie will, ich habe da keine kontrolle
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Also erstens: eine Stunde Gassi gehen ist für einen 10 Wochen alten Welpe viel zu viel. Lese dir mal die 5-Minuten-Regel hier im Forum durch (5 Minuten pro Monat am Stück)
Außerdem würde ich dir einen Kennel (Box) empfehlen. Hier kannst du ihr alleine bleiben, Stubenreinheit, zur Ruhe kommen etc beibringen. Einfach mal nach kennel/box suchen. Da gibts schon sehr ausführliche Beschreibungen.
Ansonsten: Hast du mal ein Hundeerziehungsbuch gelesen bevor der Welpe kam bzw jetzt? Hast du Hundeerfahrung??
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Zitat
Jetzt verstehe ich garnichts mehr. Alle, die Aussie hören: "Den musst du fordern, der muss immer beschäftigt sein, der muss geistig und körperlich ausgelastet sein!" und jetzt kommt so eine Antwort...
Erstens muß kein Hund dauernd ausgelastet werden, sondern nur ausreichend rassespezifisch.
Und zweitens geht es bei solchen Dingen um ausgewachsene Hunde, nicht um Welpen.Zitatwie soll ich das denn machen? Wenn sie wach wird, muss ich raus, damit sie sich lösen kann, dann spiele ich ncoh 5 minuten mit ihr und gehe wieder hoch und dann gehts los. morgens und abends gehe ich mit ihr gassi, wo viele andere hunde sind, damit sie mit denen spielen kann. das ist ein spaziergang von 30-50 min. dazu jeden tag 2-3 mal 5 minuten klickern (was ihr denke ich auch spaß macht). Ist das zu viel für einen Aussie? sie schläft ja auch trotzdem viel.
und da sie ja immer mehr aufdreht, wenn ich sie beruhigen möchte, habe ich das ja auch nicht wirklich in der hand. sie gibt ruhe wann sie will und dreht auf wann sie will, ich habe da keine kontrolle
Ich würde das Programm echt reduzieren. Mach nur eine Clickereinheit am Tag, reduziere die Länge der Spaziergänge. Hundekontakt ist gut, aber sollte sich auch in Grenzen halten. Welpen wissen nicht wann es ihnen zu viel wird, die spielen und rennen bis sie tot umfallen.
Warum sie so aufdreht nach dem Programm? Nach müde kommt blöd
Schau mal in der Suche nach "Ruhe beibringen" oder "Welpenkennel", da findest Du viele hilfreiche Tips

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okay, offensichtlich sind hier alle einer meinung. na gut, dann mache ich wieder weniger. ich hatte nur das gefühl, sie fängt mit dem quatsch an, wenn sie nichts zu tun hat und eigentlich ruhen soll. meine schlussfolgerung: sie braucht beschäftigung.
War dann wohl ein fehlschluss
das mit dem AUA! quietschen funktioniert nicht wirklich, sie bellt dann laut und beißt trotzdem wieder. normalerweise habe ich ja ein spielzeug in der hand, wo sie reinbeißen kann, aber auf der couch sitzend rechne ich nicht damit, das sie angewetzt kommt, mich anbellt und mir in die hand beißt

Und wie soll sie mit anderen hunden kontakt haben, wenn ich gerade aus dem hof und zurück gehen kann (5 minuten ist echt nicht gerade weit). ich dachte, sie sollen von anfang an kontakt haben mit so vielen hunden wie möglich

Ich habe viele Bücher gelesen und internet einträge ect. Und da stand vor allem, dass man einen aussie beschäftigen und fordern muss. und die kommandos kann sie, weil sie sehr sher schnell lernt. 5 minuten klickern haben für sitz und ablegen gereicht und ich denke, 5 minuten klickern sind wohl nicht verwerflich, wenn sie spaß dran hat.
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Mir klingt sie vor allem überfordert,auch ist eine Stunde mit dem Hund rausgehen zu viel!
Ein Aussi muss im ersten Jahr vor allem eins lernen,und das ist RUHE.
Glaub mir die Umweltreize und so fordern sie im Moment genug!
Wenn du ihn weiter so forderst wirst du irgendwann einen Hund haben,der immer nur fordert,fordert und fordert,und niemal abschalten kann,dann hast du ein nervöses Energiebündel!Viele denken falsch damit,dass ein Aussi nonstopBeschäftigung braucht,und ziehen sich so einen Arbeitsjunki heran!
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