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Beiträge von Hexara

    Hallo,


    Wir haben hier eine Nachbarin mit 2 kleinen Hunden, die eine ein Dackelmix in blond, die andere ein Terrier. Bei ihr sind die beiden auch immer wohlweislich angeleint.
    Vor ein paar Jahren (da hatte ich noch eine Ridgebackmixhündin, jetzt einen Ridgeback-Rüden) ging aber ihr Mann mit den Hunden an unserem Haus vorbei. Ohne Leine.
    Sammy war angeleint und saß neben uns.
    Die Dackehündin hinter ihrem Herrchen hinterher, schon an uns vorbei, dreht sich wieder um, sieht daß Sammy an der Leine ist, kommt knurrend und keifend auf uns zu. Mein Mann hatte Mühe unsere "Maus" festzuhalten. Da springt die wahnsinnige Fußhupe Sammy direkt an den Hals.
    Sammy ausgewichen, den kleinen Hund quer in der Schnute, kurz gezwickt und wieder ausgespuckt.
    Die Lütte ist dann im Sauseschritt wieder zu Ihrem Herrchen, der ganz gemütlich weiterging als wäre nix passiert.
    Später erfuhr ich, daß die Kleine schon des öfteren große Hunde angegriffen hat.


    Nun ist Sammy ja schon lange nicht mehr bei uns, aber wenn wir die Dame mit Ihren Lütten treffen kann ich mir solche Sprüche anhören:


    Sie können ja auch mal woanders langgehen, oder zu einer anderen Zeit, sie wissen doch daß meine Ihren nicht mag. Ihre Hündin die genauso aussah hat sie doch schon mal gebissen :headbash:


    Oder, laut zu ihren Hunden:
    kommt weiter und hört auf zu meckern, die Frau wird den bösen Hund schon festhalten.


    Leute gibts......
    lg
    Angela

    Hallo,
    ich würde das Handtuch nicht so schnell schmeißen.


    gib Euch doch ne Chance erst einmal bindung aufzubauen.


    Natürlich gibts immer wieder Situationen wo man denkt man hat es einfach nicht im Griff, aber die werden weniger, und wenn man eine Hürde geschafft hat ist man super stolz und wächst immer mehr zusammen.


    Wenn er so an dir hochspringt und sich nicht beruhigen läßt. Sei Du dann ruhig. Stell Dich hin und sei ein Stein. Nicht angucken, ansprechen, anfassen. Guck in die Luft und ignoriere ihn total. So wird er schnell merken daß er damit nichts erreicht.


    Je mehr sich mein Hund manchmal aufspult, desto ruhiger versuche ich zu werden. und es klappt schon immer besser.


    Eine gute Hundeschule würde ich aber auf jeden Fall jedem Anfänger empfehlen. Wir sind doch alle nicht als super-Hundeführer auf die Welt gekommen.
    So etwas kann man lernen, durch Gespräche mit anderen Hundehalten, Hundeschulen und durch Erfahrung.


    Es gibt nichts schöneres als wenn man mit dem Hund dann irgendwann ein Team ist, nur so etwas geht halt nicht von heute auf morgen.


    Wünsche Dir viel Erfolg und hoffe, du gibts nicht auf.


    lg
    Hexara

    Achso,


    wenn ich ihn absitzen lassen, gucke ich ihn an und drehe dem vermeintlichen Gegner den Rücken zu.


    Ich halte dann ein Leckerli und versuche ihn dazu zu bewegen daß er mich anschaut. Klappt aber leider noch nicht.


    lg
    Hexara

    Hallo,


    das mit dem Absitzen klappt auf jeden Fall besser als weitergehen. Wenni ch weitergehe reißt er mich fast um.
    Wir haben das mit dem Absitzen schon viel in kritischen Situationen geübt, z. B. wenn wir Wild sehen, da klappt es schon sehr gut.


    Sitz ist halt die Übung, die schon fast 100% klappt. Nur halt nicht wenn jemand pöbelt.


    Leberwurst werde ich probieren. Am besten wohl so daß er länger schlecken kann, (Tube).


    lg
    Hexara

    Hallo,
    Aki ist jetzt 20 Monate alt, und es gibt bei uns nur wenige Baustellen.


    Eine davon ist: er pöbelt zurück, allerdings nur bei Rüden.


    Wenn Hunde freundlich auf uns zu kommen , null Problem, weder mit noch ohne Leine. Mit Leine wird bei uns eh nicht gespielt, also einfach weitergehen.
    Ohne Leine freundliches Beschnuppern und zum Spielen auffordern.


    Wenn Hündinnen meckern, guckt er meist nur verdutzt, ist interessiert aber gelduldig.


    Aber wehe es pöbelt ein Rüde, dann geht er ab.


    Erst gestern abend. Wir gehen im Dunkeln mit Leine an der Straße. Uns kommt unser TA mit seinem Setter-Rüden am Fahrrad entgegen.
    Ich bringe Aki an die Seite ins Sitz. Klappt auch prima. Bis der Setter auf unserer Höhe knurrt und bellt. Aki springt verdutzt auf, da ist er auch schon vorbei.
    Nun kommt der aber auf dem Rückweg nochmal vorbei und fängt schon ein paar Meter vorher an zu knurren und an der Leine zu ziehen.
    Aki wieder im Sitz. Aber leider nicht lange, er springt auf und pöbelt lauthals zurück.


    Es gibt hier auch noch ein paar andere Rüden, die leider nicht so toll erzogen (zumindest bei der Leinenführigkeit ist es sehr deutlich) sind und schon von weitem per Körperhaltung deutlich machen daß sie gerne mal einen auskämpfen würden. Auch dort pöbelt Aki lauthals los.


    Wie kriege ich ihn nur dazu diese Rüden zu ignorieren. In dem Moment hilft echt kein Leckerli und auch kein umdrehen und weggehen.


    Noch jemand ne tolle Idee?


    lg
    Hexara

    Hallo nochmal,


    was hat er denn gemacht, daß ihr das Haus durch eine andere Tür verlassen musstet?
    Ich hätte meinen zur Seite geschoben und wäre gegangen. So, daß er es mitbekommt daß ich gehe.
    Wenn ich mich wegschleiche, hmmm, dann ist er plötzlich allein, und weiss nicht warum.
    Evtl. müsst Ihr das Alleine Sein erneut aufbauen.
    Mir kommt es aber eher so vor, daß er nicht alleine sein kann, weil er euch dann nicht kontrollieren-/ oder beschützen kann.
    Ein Trainer vor Ort kann die Sachlage aber sicher viel besser beurteilen.


    @ Spikybub
    Das ist Aki, da war er ca ein 3/4 Jahr alt. Mein Schwager (Fotograf) hat ein paar Bilder von ihm gemacht, gut gelungen, wie ich finde.

    Hallo,
    was meinst Du damit er hat keinen rausgelassen?
    Hat er Euch bedroht?
    Dann solltet ihr allerdings sofort professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.
    Der Herr scheint zu meinen, ihm gehört das Haus und nur er bestimmt wann jemand zu gehen hat.


    Bei einem Ridgeback keine gute Konstellation.


    lg
    Hexara

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