Meine Nerven!!! :-(

  • Noch ein paar Tips:

    Besorg Dir Kaukrams, Kong, Leo Canine Genius, Futterball... Mach die Tagesration Futter in 4-5 Portionen. Sie bekommt sicherlich noch 3mal am Tag Futter. Pack Dir je eine Portion VOR dem Fressen in die Tasche und mache den jeweiligen kurzen (!!!) Spaziergang mit ihr. Für alles, was sie toll macht, nettes Verhalten, gibst Du ihr ein Stück Futter. Du kannst sie also belohnen, ohne daß sie verfettet und sie lernt von Anfang an mitzudenken, was ist erwünscht, was nicht... Das ist schon mal viel Kopfarbeit für so nen Welpen. Wenn Du dann nach Hause kommst, kannst Du ihr den Rest von der Portion in einem Futterball oder Canine Genius geben. Dann hat sie damit noch etwas ruhigere Beschäftigung. Normalerweise wird sie dann recht bald schlafen. Das kannst Du dann so 3-4 mal am Tag machen. Eine zusätzliche Portion kannst Du ihr unter Umständen in den Kong packen und einfrieren oder überbacken, dann hast Du etwas, womit Du sie ruhig stellen kannst, wenn sie hoch dreht. Dazu sind auch so Kaustäbchen gut geeignet. Auch gut: immer so Kauseile rumliegen haben. Das ist das einzige Spielzeug, das immer bei mir rumliegt, ruhig mehrere davon. Dann hast Du immer was zum Tauschen fürs "AUS" oder zum Ablenken, wenn sie an was verbotenes geht.

    Besorg Dir unbedingt das Buch: Streß bei Hunden von Clarissa von Rheinhardt. Das wird Dir sehr viel weiter helfen, was gut für Deinen Hund ist und was zu viel, woran Du das erkennst usw...

    Clickern würde ich in dem Alter auch noch nicht, auch wenn es ihr Spaß macht.. Du erziehst Dir ja nen Leistungssportler... Das ist weder gesund für den Hund noch macht es ihn auf Dauer glücklich. Im Moment vielleicht, aber ganz bald hast Du ein einziges Streßbündel bei Dir.

    Wieviele von den tollen Leuten, die Dir so tolle Tips gegeben haben, haben denn einen Aussie? Würde mich ja mal interessieren..

    ich habe jetzt 2 Cattle Dogs, Jungs. Cattle Dogs sind in der Regel noch ein wenig heftiger als Aussies. Wir gehen 1mal täglich 1 Stunde raus und noch 2mal wenige Minuten Pipi-Kacka. Das reicht vollkommen, weil sie vorallem Ruhe gelernt haben. Klar, am Wochenende gibt es mal größere Ausflüge und mal laufen sie auch am Rad oder sind beim Joggen dabei. Aber das dann meist STATT Spaziergang. Dafür ist der Spaziergang immer intensiv: Mit Futtersuche im Gras, winzige Übungen zwischendrin, viel Kommunikation und Quatsch machen... Die Jungs sind 4 und 2 Jahre alt und wirklich sehr zufrieden, vorallem zu Hause sehr ruhige angenehme Zeitgenossen.

  • Zitat

    Mit erwachsenen Hunden?


    Hallo :winken:


    Also,
    wenn die "LasPatitas" mit ihrer Vermutung Recht hat, da muß ich leider sagen, daß ich diese Idee nicht so toll finde.

    Kannst Du nicht mal ein wenig umsehen?
    Irgendwo wird doch bestimmt eine Welpengruppe angeboten ;) , denn Welpen gibt es ja quasi jederzeit.

    Ich finde es nämlich gerade in diesem Alter wichtig, daß die Kleinen zusammenkommen und sich gemeinsam entwickeln. Sie lernen die Welt kennen, viele hundetypsiche Verhaltensweise, auch mal andere Rassen und Größen.
    Und sie lernen gemeinsam, wie man sich benimmt. ;)


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

  • Ich habe das Gefühl, daß Du irgendwie gar nicht verstanden hast, daß Du einen WELPEN hast, ein Baby! Konntest Du mit wenigen Monaten schon auf Toilette gehen, weil Deine Mama Dir das mehrfach erklärt hat? Auch alle anderen Sachen, Du hast den Hund seit zwei Wochen und erwartest das Verhalten eines erwachsenen Hundes.
    Ich verstehe Dich nicht, warum hast Du Dir dann nicht einen erwachsenen Hund geholt, wenn Du auf diesen ganzen Welpenkram keine Lust oder Geduld hast?

  • Zitat

    Hier in der Nähe gibt es keine Welpengruppe. Aber ab Samstag gehe ich in die "normale" Gruppe.

    Wo kommst Du denn her?

    Was soll Dein Welpchen denn in einer "normalen" Gruppe? Der kann sich doch gar nicht so lange konzentrieren, wie ein älterer Hund :???:

  • Deshalb erklären wir es ja ;)

    Wenn man mal weiß, wieviel miese Literatur es über Hunde gibt, wundert es nicht wenn viele Menschen falsche Vorstellungen von einem Welpen haben. Das passiert schon mal, und die TS wirkt ja nun nicht gerade so, als wollte sie das nicht ändern, ganz im Gegenteil finde ich ;)

  • Zitat

    Wieviele von den tollen Leuten, die Dir so tolle Tips gegeben haben, haben denn einen Aussie? Würde mich ja mal interessieren..

    .

    Ich glaube nicht, daß es bei einem 10 Wochen alten Welpen was ausmacht, welche Rasse man hat.

    Wäre der Hund ein Jahr, hätte ich nichts dazu geschrieben, weil ich diese Rasse nicht gut genug kenne ;)

  • Hallo erst mal! ;-)
    Also, ich würde, wenn der Hund aufdreht, erst mal ne Runde nur ganz ruhige Dinge Spielen: Laß sie ein Stückchen Wurst suchen o.ä., etwas, wobei sie sich konzentrieren muß, das bringt sie schneller wieder runter. Oder zeig ihr einen neuen Befehl, irgendein Kunststück,laß sie was apportieren, wenn sie Spaß dran hat o.ä., eben ruhige Sachen, nicht so toben.
    Selbst dabei auch ruhig bleiben, nicht hektisch reagieren, Deine Art beeinflußt auch Deinen Hund: ich kann meinen Großen mit 2-3 Sätzen (Tonfall, Mimik!) so auf 180 bringen, daß der mir wie ein irrer durch die Wohnung tobt, Zerrseil apportiert, bellt, um mich zum Mitspielen zu animieren etc. Aaaaber: er kommt genauso schnell wieder runter, weil er das gelernt hat. Indem ich selbst Ruhe ausstrahle, ganz bestimmt "Schluß jetzt!" sage, ihn mit dem Körper abblocke oder wegschiebe (wenn er weiterhin hochspringt oder so) und ihn notfalls einfach stehenlasse und rausgehe aus dem Zimmer, evtl. schicke ich auch ihn raus und bleibe selbst.
    Bei Deiner Kleinen würde ich sagen, einfach nur konsequent bleiben. DU entscheidest, wann gespielt wird. Wenn sie Dich auffordert (Bellen o.ä.), schick sie einfach ins Körbchen und gib ihr einen Knochen zum Nagen o.ä.. Nicht einfach nur abwehren (sie versteht ja nicht, warum sie jetzt nicht spielen soll), sondern eine Alternative geben. Das lenkt ab und Hundi kommt wieder runter. Und er lernt: es wird nur gespielt, wenn er anständig ruhig bleibt. Lag sie ne Weile schön im Körbchen, gehst Du hin und knuddelst mit ihr ein bißchen, dann ist wieder Ruhe. Immer aus einer entspannten Situation heraus knuddeln/spielen, dann lernt sie, daß es nur Spiel gibt, wenn sie sich ruhig verhält, denn Du bestätigst ja mit dem Knuddeln/Spielen das ruhige Verhalten.
    Dreht sie zu sehr auf, nimm sie und setz sie für 1-2 Minuten ins Nebenzimmer, Türe zu, fertig. Das kannst Du ruhig machen, nachdem Du schreibst, daß das Alleinbleiben schon bis zu einer Viertelstunden funktioniert.
    Nochwas: sobald der Hund etwas zerstört beim Alleinebleiben, heißt das, er hatte Streß, er war ZU LANGE alleine. Beim nächsten Mal etwas kürzer. Generell: nicht jedes Mal länger bleiben, sonst kannst bald nicht mehr ohne Gezeter rausgehen, sondern immer wieder mal nur ganz kurz. Hund muß lernen: "Herrchen/Frauchen kommt immer wieder, egal, wie lange er/sie weggeht". Und nicht: "wenn ich brav bin beim Alleinsein, geht er/sie nächstes Mal nur noch länger weg"!
    Zu der 5-Minuten-Regel: die muß man schon richtig wiedergeben: der Hund sollte nicht mehr als 5 Minuten pro Lebensmonat AM STÜCK gehen! D.h. bei 10 Wochen Hund ca. eine Viertelstunde laufen am Stück (darf aber ruhig auch 5mal am Tag sein, die Häufigkeit ist nicht das Problem). Wenn Du aber 2 Stunden unterwegs bist, davon eine auf einer Bank im Wald sitzt, und zwischendrin immer mal eine Spielrunde einlegst, ist das völlig ok! Es geht nur darum: wenn Du sitzt und der Hund spielt, hat er eine Chance, sich zu setzen, wenn er nicht mehr kann, und das Spiel kurzzeitig zu unterbrechen (machen Hunde automatisch auch beim Spielen miteinander, mußt du mal beobachten, und wenns nur mal ne halbe Minute ist, daß sich einer aus dem Spiel "ausklinkt", kurz wo schnüffelt, und wenn er wieder runtergekommen ist, macht er wieder mit). Wenn Du aber 2 Stunden am Stück läufst, wird Dir ein Welpe IMMER folgen, egal, ob er dabei zusammenbricht - denn: alleine ist er hilflos demTode geweiht, Feinden ausgeliefert und wird verhungern, dies sagt ihm sein Instinkt. Und 2 Stunden am Stück laufen würden eben das gesamte weiche noch im Wachstum befindliche Skelett überfordern und Bänder und Sehnen überlasten - daher diese "Regel".
    Wenn Ihr viele Hnde zum Spielen trefft, kannst gleich was ganz Wichtiges üben: laß sie erst dann zu den anderen Hunden rennen, wenn sie sich vorher gesetzt hat und Deine Freigabe fürs Spielen/Laufen abgewartet hat. Bei mir ist das meist ein OK, kannst auch "lauf!" sagen. Dies erspart Dir, daß der Hund irgendwann wie blöd einfach über die Straße rennt, nur weil gegenüber ein Spielgefährte laufen könnte, Du hast hier dann die Chance zu sagen, "NEIN, dableiben!". Der Hund lernt dabei, erst Dich "zu fragen", ob er laufen darf, sich also an Dir zu orientieren. Wenn Du Glück hast, behält er das bei, wenn er später etwas sieht, das ihn zum Jagen animieren könnte, und er läuft gar nicht erst los (so hübsche Sachen wie Autos verfolgen o.ä., was man von Australian Sheperds ja immer mal wieder hört).
    Zum Thema Kommandos trainieren: solange der Hund mit Spaß bei der Sache ist, kein Problem. Eben nur kurze Sequenzen. Erst, wenn er verstanden hat, auch auf der Ausführung bestehen. Solange er noch nicht sicher weiß, was SITZ heißt, kannst ihn auch nicht schimpfen, wenn er es nicht ausführt. Aber wenn er es verstanden hat, dann mußt Du auch darauf bestehen, daß er es macht (zB so lange ansehen und evtl. einen Schritt frontal auf den Hund zugehen, bis er sich setzt) - schließlich soll er nicht lernen, daß Du auch zufrieden bist, wenn er nach Deiner 10. Ansage dann mal den Hintern runterbewegt.... *gg
    Immer genau beobachten, ob der hund noch 100% bei der Sache ist, und lernen, den Zeitpunkt zu erkennen, wo Du siehst, er macht gleich nimmer mit, und dann RECHTZEITIG aufhören, solange der Hund noch Spaß hat - ansonsten beendet nämlich der Hund das Spielchen mit der Überei und ist in der Rolle des Entscheiders.
    Und nochwas Generelles: nicht vergessen: Du hast da ein Baby mit 10 Wochen, das erst mal die Welt kennenlernen muß!! Mancher Züchter gibt seine Hunde erst mit 12 Wochen her. Insofern nicht übertreiben, Dein Hund muß nicht in 4 Wochen die Gebrauchshundeprüfung ablegen können! Laß Dir Zeit, und setz Dich nicht selbst unter Druck. Du kannst auch, wenn der Hund zu viel Energie hat, einfach ihn etwas Neues erfahren lassen: ein kleiner Spaziergang in einer Fußgängerzone, eine kurze Zugfahrt/Busfahrt, Besuch bei Freunden, Besuch bei Euch daheim etc. Alles, was der Hund zum ersten Mal erlebt, ist furchtbar spannend, und die meisten Welpen sind nach solchen Erlebnissen erstmal so platt, daß sie stundenlang im Körbchen liegen und Du sie den Rest des Tages nimmer siehst.... ;-) Aber auch hier nicht überfordern, nicht jeden Tag was Neues, und nur kurze Zeitdauer.
    So, das war erst mal genug zum Lesen -ist schon wieder viel zu lang, sorry....
    Viel Spaß mit der süßen Maus wünschen Dir
    BieBoss & Anhang

  • Zitat

    Ich glaube nicht, daß es bei einem 10 Wochen alten Welpen was ausmacht, welche Rasse man hat.

    Wäre der Hund ein Jahr, hätte ich nichts dazu geschrieben, weil ich diese Rasse nicht gut genug kenne ;)


    Ich glaube, Tanja meinte die Leute die der TS geraten haben den Welpen "auszulasten", also die Leute die ihr das erzählt haben ;)

  • Zitat


    Ich glaube, Tanja meinte die Leute die der TS geraten haben den Welpen "auszulasten", also die Leute die ihr das erzählt haben ;)

    Danke :ops:

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