Hündin will nicht spielen und noch anderes Problem.

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  • Hallo ihr!

    Ich brauch dringend Hilfe! =(
    Also... Erstmal spielt meine Mia einfach nicht... Sie ist jetzt 3 Jahre und 8 Monate alt, hab sie seit Mittwoch aus Spanien...

    Egal was ich mach, sie interessiert sich nicht für Spielzeug. Weder für Bälle, noch für Taue oder Frisbees und nicht für Quietschespielzeug. Ich halt's ihr hin, sie schnuppert dran und das war's dann. Gut, beim Quietschespielzeug ist es schon so, dass sie sich dafür einigermaßen interessiert, aber eigentlich nimmt sie das dann nur, geht ein paar Schritte, legt's hin und kommt zu mir zurück. Wenn ich dann damit quietsche, kommt's fast so rüber, als hätte sie Angst.
    Hab auch schon ein bisschen hier im Forum nach Tipps gesucht und dann auch versucht, zu quietschen, zu bellen und so. ^^ Sie hat dann aber nur ihre Pfoten auf meinen Schoß gestellt und mich doof angeguckt.
    Ist auch nicht so, dass sie doof ist oder so. Kommandos lernt sie VERDAMMT schnell. Z.B. "Komm" läuft sehr gut und auf "Sitz" reagiert sie auch schon recht gut.
    Helft mir bitte! :???:

    Naja. Das andere Problem: Ich hab ihr einen Knochen gegeben und sie "nagt" da jetzt schon 'ne Stunde dran und ich dachte mir, das wäre jetzt genug.
    Dann wollte ich ihr den wegnehmen, aber sie hat mich angeknurrt und gebellt. :( Was soll ich denn jetzt tun? Weil mit einem Spielzeug ablenken geht ja nicht...Und Leckerli soll man da ja nicht geben, weil sie dann ja lernt, dass es gut ist, wenn sie mich anbellt... :sad2:

    Hoffe, ihr könnt mir helfen...

    Liebe Grüße


    EDIT: Okay, vorübergehend hat sich das Problem mit dem Knochen erledigt. Ich hab das Glück, dass sie mir noch auf Schritt und Tritt folgt. ;) Dann hab ich den weggeräumt, als sie's nicht gesehen hat.

  • Du hast den Hund seit drei Tagen - da würde ich noch gar nichts erwarten.
    Meine Lissy hat 1Jahr gebraucht bevor sie es mal gewagt hat überhaupt einen Spieli zu stupsen.
    Um zu spielen müssen Hunde entspannt sein - Dein Hund muss den Transport verkraften, die neue Umgebung und DICH erst einmal kennenlernen. Außer Gassi und füttern würde ich nichts veranstalten.
    Und nicht jeder Hund mag spielen, unabhängig von der Herkunft.

    viele Grüße
    PG

  • Ich denke auch, sie muß erst mal richtig ankommen.. Ich würd sie nicht fordern - sie muß sich doch erst mal sicher und "zuhause" fühlen.. das kann schon einige Wochen dauern...

  • Hallo!

    Zitat

    Ich brauch dringend Hilfe! =(

    Na... übertreib mal nicht .... ;)

    Lass der Maus Zeit anzukommen. Vermittel ihr Ruhe. Sie kennt
    vermutlich kein Spieli.Manche Hunde finden´s auch einfach doof...
    Nachdem Stress der letzten Tage würde ich den Hund nicht auch
    noch dauerbespaßen und ihn hochfahren... im Gegeteil...
    Und zum Knochen ... lass ihn ihr... daran kann sie Ihren Stress
    abbauen... deswegen knatscht sie ihn auch so heftig ;)
    Lass sie liegen wo sie ist, geht kleine Runden, bedrängt sie nicht...

    Grüße
    Susanne mit Flick aus Polen und Momo aus Ungarn

  • Ich kann mich den anderen nur anschließen - lass die Maus ankommen. So viele neue Eindrücke prasseln jetzt auf sie herein, da ist nur eins wichtig: Ruhe und eben keinen Stress.

    Liebe Grüße
    Yvonne mit Emily aus Ungarn - die mittlerweile tobt und ihr Spielzeug vergöttert ;)

  • Hallo,

    klar kannst Du ihr ein Stück Fleischwurst als Tausch gegen den Knochen anbieten. Sie gibt Dir den Knochen und bekommt ein Stück Wurst.
    Was sollte daran falsch sein?

    Das mit dem Spielen kommt bestimmt noch. Gib ihr Zeit.

    Liebe Grüße

    Steffi

  • Ich hab ja nun auch drei "Ausländer" hier und es ist tatsächlich häufig so, dass die Südländer nicht wirklich spielen - weil sie´s einfach nie kennengelernt haben. Die meisten hatten ganz andere Probleme...und ja, Hunde "lernen" erstmal, zu spielen! Amigo, mein griechischer Husky-Mix, spielt bis heute nicht - ich hab ihn mit 1,5 Jahren bekommen, jetzt ist er 6. Ab und an rennt er mal nem geworfenen Ball nach oder knautscht etwas auf seinem Kong Wubba rum, aber das war´s bei ihm mit "spielen". Vinyl- oder Gummispielzeug mag er nichtmal in´s Maul nehmen. Kira (ebenfalls Griechin) ist da ähnlich. Mal ´n bisschen Zerrspiele sind okay, aber was darüber hinausgeht, interessiert sie nicht.
    Gremlin (Mallorquiner) rennt ganz gern mal nem Ball hinterher und liebt Zerrspiele - aber auch nicht immer. Mit Spieli´s motivieren könnte ich alle drei nicht, ist nicht so wirlich ihr Ding.

    Und was das Futter verteidigen angeht: Je nach "Vorgeschichte" sind auch die da Südländer wieder etwas speziell und brauchen oft etwas Zeit, bis sie verstanden haben, dass sie auch so genug zu fressen kriegen und nicht verhungern müssen, wenn sie Frauchen mal ihren Knochen überlassen. Bei Hunden, die von der Straße kommen und sich jedes bisschen Futter meist hart erkämpfen mussten, wohl auch nicht verwunderlich...

  • Hi,

    viele Auslandshunde kennen das Spielen nicht und haben oft auch kein Interesse daran.

    Das Quitschen eines Spielzeug kann sie ängstigen, da sie das Geräusch nicht kennen oder schauen verwirrt in die Richtung, weil sie es mit einer Maus verwechseln.

    Wenn du Pech hast wird sie auch nie Freude am Spiel haben dann musst du es akzeptieren! :hust:

    Auch haben diese Hunde viele negative Erfahrungen gemacht und brauchen jetzt ein ruhiges, souveränes Zuhause.

    Lasse die Maus ankommen, zeige ihr langsam und einfühlsam die neue Welt und überfordere sie nicht mit Aufdringlichkeit und Kommandos.

    Verteidigt sie den Knochen ist das auch normal für diese Hunde, da sie sich oft um Nahrung streiten mussten und ein Hergeben einfach nicht kennen.

    Entweder lasse ihr den Knochen bis zum Schluss, ohne sie zu stören oder nimm ein Stück Wurst, gehe hin und biete es zum Tausch an.

    Du wirst noch viel Geduld brauchen und die Fellnase Zeit um sich zurecht zu finden! ;)

    Unsere Buffy kam mit 5 Monaten aus Bulgarien, hatte panische Angst vor Allen und Jedem. Wir brauchten 3 Jahre bis unsere Maus selbstbewusst durch die Welt lief. :p

    Auch kannte sie kein Spielen und heute mit 8 Jahren rennt sie eventuell 3-4x einem Ball hinterher und das war es. Mich stört das keineswegs, dafür ist sie eine begeisterte Schwimmerin. :D

  • Hallo,
    das Problem hatte ich mit meiner Fellnase (4 Jahre, auch aus Spanien) am Anfang auch. Spielzeug wurde überhaupt nicht beachtet. Egal, was ich angeboten habe, alles wurde nur schief angesehen. Mittlerweile spielt Bobby wie ein Wilder. Ich habe ihm einen Football aus Teddyplüschresten genäht und vor ihm auf den Boden gelegt. Und mein liebster, bester, süüüüüßer Bobby hat sofort damit gespielt. (Ich war darauf hin stolz wie Bolle, er spielt mit von MIR genähtem Spielzeug).
    Lass Deiner Mia Zeit. Sie wird es Dir danken!!!!!

    Liebe Grüße
    Karen und Bobby

  • ich hab auch so einen hund der spielen generell nicht so dolle findet. auch eine spanierin, sie hat 3 jahre lang "allein" gewohnt, also sie war alleine auf dem grundstück und dort hat kein mensch gewohnt.
    manchmal hat sie allerdings ihren lustigen, dann schnappt sie sich ein spielzeug und rennt damit total glücklich durch die gegend und fordert die andere zum spielen auf.
    ich hab in einem buch gelesen dass man einem hund das spielen aber "beibringen" kann, das versuch ich auch grad. vielleicht wirds ja noch was.

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