Mein Junghund der Kinderschreck

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    Vielleicht wäre es hier in dem Fall möglich sich mal mit den Eltern der Kinder zusammenzusetzen und zu fragen, wie sie so zu dem Thema stehen. Ob es überhaupt "gewünscht" ist, dass die Kinder Kontakt zu dem Hund haben (unter Aufsicht natürlich). So kann man Stress in Zukunft aus dem Weg gehen.

    Ich finde den Ansatz gut. Außerdem finde ich es wichtig, dass Kinder lernen, dass man nicht zu jedem Hund rennen darf, weil eben nicht jeder Hund nett zu Kindern ist. Wichtig ist außerdem, den Hundebesitzer zu fragen, ob man den Hund streicheln darf. Und genauso sehe ich es mit den Hunden. Ich bestimme, wo mein Hund hin darf und wo nicht, nicht mein Hund, wenigsten zu 98% ;)

  • Nicht nur das "nicht zu Hunden hinrennen", auch das "Nicht wegrennen" sollte man erklären (ich spreche da jetzt nicht unbedingt nur von so kleinen Kindern, wie weit da Verständnis da geht weiß ich nicht)

    Wir haben hier ein Mädchen (10 rum schätzunsweise), das brüllt schon von weitem wenn sie uns sieht (meine beiden sind angeleint) "Hiiiilfe, hiiiilfe" und rennt wie abgestochen weg.

    Irgendwann waren die Hunde im Auto, sie sieht sie, rast los und brüllt "hiiilfe Hiiiiiiiilfe"

    Ich bin zu ihr hin und frag was los ist "Ei, ich hab doch Angst vor Hunden"

    Ich hab ihr erklärt, dass sie vor diesen beiden keine Angst haben braucht (hat sie dann auch druch die Transportkiste gestreichelt), aber dass sie durch das wegrennen und rumschreien die Tiere nur auf sie aufmerksam macht und die sich am Ende noch ein Spiel draus machen und hinterherrennen wollen und ja nicht alle Hunde Kinder kennen und mögen (wenn sie nicht an der Leine wären). Und das man außerdem nicht einfach so Hilfe schreit.

    Es hat für 3 Tage gehalten, jetzt rennt sie seit Wochen wieder Hilfe schreiend rum. Ihr kleiner Bruder (schätzungsweise 6) kommt dann immer zu uns "Darf ich streicheln? Meine Schwester spinnt voll, das macht die immer bei Hunden, aber die sind ja lieb"


    Auch sind mir meine beiden mal im Feld abgehauen (ich dachte es sei keine "Ablenkung" in der Nähe und ich könnte ein wenig üben). Ich hab mich in Grund und Boden geschämt, sie rannten zu ein paar Jungs die mit Stöcken spielten (die ich nicht sah, weil sie hinter nem Gebüsch waren). Die waren alle voll cool (halbstarke, zwischen 8 und 13 denke ich), haben einfach weitergespielt und "Schluss" gesagt, als Connor das eine Stöckchen haben wollte - worauf er auch sofort reagierte. Hunde waren super ruhig, ich wollte sie grade am Halsband packen und hatte schon 10 mal Entschuldigung zu den Jungs gesagt, da rennt einer aus der Gruppe plötzlich schreiend los. Hunde natürlich hinterher. Zum Glück haben sie dann nen Abstecher zu nem Misthaufen gemacht. Dem Buben hab ich dann zweimal "Stehenbleiben" hinterhergerufen und er blieb stehen. Ich hab mich wieder entschuldigt (mehrfach) und ihm gesagt, er solle niemals vor Hunden wegrennen, weil die einen dann jagen u.U., und das zwar nicht unbedingt bös meinen, aber das weiß man ja nicht. Die anderen meinten dann "ja genau, ruhig bleiben, du hast doch gesehn, die haben nichts gemacht, erst als du gerannt bist".

    Mir tat das unendlich leid dass er so nen Schrecken eingejagt bekam (und ich habe mein Training mit en Hunden sofort intensiviert) - aber wäre er nicht losgerannt, wäre es gar nicht so weit gekommen.

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    Hast du eigene Kinder?
    So wie sich dein Text liest wohl nicht....
    Ich finde es nicht schön wie du über dieses Kind redest.
    Der Junge ist doch erst 3 Jahre alt!!
    Bist du schon erwachsen zur Welt gekommen :???:

    Gruß

    auf den spruch habe ich gewartet!
    ich habe 2 kinder im teeniealter,die sind gut erzogen und waren das auch mit 3 schon!
    und nein-ich schlage sie nicht und habe das auch nie gemacht :D

  • [quote="schrecker"]Also den Ton möchte ich nicht gutheißen, so viel vorweg.

    Aber. "Das Kind ist doch erst 3 Jahre alt"

    Ja, und der Hund ist auch erst 5 Monate alt ;) Beide müssen noch viiiel lernen...und auch ein 3 jähriger kann schon gelernt haben, dass man anderen nicht die Zunge rausstreckt ertc. (wobei cih ja nciht dabei bin und nciht weiß, wie frech er wirklich ist).


    :gut: endlich mal jemand der genau weiss was ich meine

  • Zitat


    Labbis sind distanzlos, auch wenn du das sicherlich nicht hören willst, und brauchen absolut ihre Grenzen.


    das bestreite ich ja nicht.ich habe mich ja auch entschuldigt und dem mann versichert,dass es nicht wieder vorkommt.lustig finde ich es sicher nicht,wenn mein hund unfug anrichtet.es gibt aber leider viele ungezogene,distanzlose hunde(nicht nur labbis)und leider sind die HF oft unerfahren und lassen sie einfach machen.ich passe sonst immer sehr gut auf meinen hund auf und er ist auch ganz gut erzogen,folgt auch schon ganz gut.nur leider eben in diesem fall ist er einfach schneller gewesen, :gott:
    wer sagt dass passiert mir nicht,oder ist mir n i e passiert,der lügt.

  • Zitat

    Labbis sind distanzlos, auch wenn du das sicherlich nicht hören willst, und brauchen absolut ihre Grenzen.


    hey hey keine verallgemeinerung.....kenne viele diatanzlose hunde...und das sind nicht immer nur labis....da´hat die erziehung schon en wörtchen mitzureden ;)

    lg

  • Zitat

    das bestreite ich ja nicht.ich habe mich ja auch entschuldigt und dem mann versichert,dass es nicht wieder vorkommt.lustig finde ich es sicher nicht,wenn mein hund unfug anrichtet.es gibt aber leider viele ungezogene,distanzlose hunde(nicht nur labbis)und leider sind die HF oft unerfahren und lassen sie einfach machen.ich passe sonst immer sehr gut auf meinen hund auf und er ist auch ganz gut erzogen,folgt auch schon ganz gut.nur leider eben in diesem fall ist er einfach schneller gewesen,
    wer sagt dass passiert mir nicht,oder ist mir n i e passiert,der lügt.

    eben als erfahrung abhaken....und beim nächsten mal besser machen. aber mach nicht das unrerzogene kind dafür verantwortlich..... ;)

    lg

  • Fremde Kinder und der eigene Hund bleibt wahrscheinlich immer ein schwieriges Thema...
    Ich hatte bis vor ca. einem Jahr schreckliche Angst vor bellenden Hunden. So lange sie ruhig waren war alles kein Problem. Aber wenn einer auf mich zulief wurde ich hysterisch... Und wahrscheinlich steckt das Problem in meiner Kindheit: ich fand immer schon Hunde toll, allerdings ist mir in einem Biergarten beim Spielen mal ein riesen Exemplar hinterhergelaufen. Ich hab angefangen zu heulen und meine Mutter meinte 'der riecht doch deine Angst :headbash: , du darfst nicht weglaufen'. Toll, damit hatte ich noch mehr Angst. Jeder Hund der mich angebellt hat war gleich potenziell gefährlich und konnte natürlich meine Angst riechen... :/
    Ein Hund kann also ganz schnell ein Kind verunsichern. Deshalb finde ich gewissenhaftes Verhalten enorm wichtig. Sowohl vom Hundehalter als auch von den Eltern.
    Wenn du deinen Hund unter Aufsicht hattest ist dir meiner Meinung nach kein Vorwurf zu machen. Gut, vielleicht hättest du den Hund während des Hinterherlaufens abrufen können (wahrscheinlich recht schwer bei einem Welpen) und vorher schon mit den Eltern der kleinen Kinder sprechen können, das der Umgang erlaubt ist etc..

    Aber manchmal muss ich mich auch über Kinder aufregen! Wenn sie sich ein Spaß draus machen Schneebälle auf einen Welpen werfen zu wollen oder mit einem Schlitten direkt auf den Kleinen zufahren :gott:

    Am gefährlichsten sind aber meiner Meinung nach nicht die Hunde selbst, sondern unfähige Hundehalter, oder sogar Eltern die nicht nachdenken:
    Neulich an der Isar:
    Mein Hund, damals ca. 5 Monate alt, sieht 2 andere Hunde und will mit ihnen spielen. Die Hunde waren richtig groß (geschätzt 65 cm) und meiner auch nicht grad klein mit fast 50 cm Schulterhöhe. Die drei spielen also schön als eine Frau mit Buggy und kleinem Kind vorbei spaziert.
    Das Kind war nicht im Buggy und vielleicht ein einhalb oder allerhöchstens 2 Jahre alt und hatte eine Breze in der Hand. Die Frau bleibt stehen und lässt ihr Kind (das kleiner war als jeder der Hunde) etwas abseits Hundis beim spielen zuschauen. Ich dachte nur, gott sei dank würde meiner kein essen aus der Hand klauen (er ist nicht so verfressen und nimmt Leckerlis nur wenn man sie ihm direkt hinhält). Plötzlich interessieren sich die zwei anderen Hunde nicht mehr für meinen und Kenny will zu mir laufen, sieht das Kind und WILL kurz schnuppern. In dem Moment lässt das Kind (ist ja klar!!!) einen Schrei raus, das mir fast das Herz stehen geblieben wäre. Ich kann nur sagen GOTT SEI DANK hat mein Hund nichts gemacht. Bei sowas sind unangeleinte Hunde unberechenbar, egal wie gut erzogen. Bei so einem Schrecken...
    In der Situation muss ich leider sagen hat sich die Mutter falsch verhalten, sich nicht neben ihr Kind zu stellen, oder die Breze wegzunehmen, oder, oder, oder... An der Isar spielen sooo viele Hunde und so gut wie keiner angeleint. Natürlich muss der Hundehalter auf seinen Hund aufpassen und ihn im Griff haben, aber alle erwachsenen Beteiligten müssen sich auch verantwortungsbewusst verhalten...
    Schließlich sollen nicht Vorurteile entstehen wie z.B.

    Ein Bekannter von einem Hundetreff wurde beim Gassigehen von einem Kind (ca. 6 Jahre) gefragt ob er den Hund (großer Hund, Therapiehund auch in Kindergärten) streicheln dürfte. Daraufhin meinte dessen älterer Bruder (ca. 8 Jahre) "Du weißt doch dass die Mama gesagt hat Hunde sind böse und gefährlich und fressen kleine Kinder!"... :headbash:

    Krass oder? :gott:

  • Warum sollte dein Hund ohne Aufsicht mit fremden Kindern spielen??? Wenn meine Nachbarskinder mit ihm spielen wollen dann in unserem Garten und sobald eines dabei ist das Angst hat ist Sendepause und der Hund wird unter Kommando genommen. Auch als er noch ganz klein war.

  • Meine Erfahrungen mit Kindern (FREMDEN KINDERN) und Hund waren bisher immer in etwa:

    Kind rennt ungefragt auf meinen Junghund zu, fuchtelt, brüllt etc. . Mein Hund ANGELEINT, findet das natürlich super interessant und dopst und springt in Richtung Kind. Dann das Kind "Oh nein, der Hund ist ja gefährlich". :headbash: :headbash: :headbash: Und die Menschen hier steigen auf sowas ein. Da rennt dann Kind zu Mami und erzählt vom bösen HUnd (natürlich nicht, dass sich das Kind vollkommen distanzlos dem Hund gegenüber verhalten hat) und plötzlich hat man nen Kampfhund an der Leine und wird seltsam beäugt.

    Daher reagiere ich auch extrem allergisch auf (die meisten) Kinder in Umgebung meines Hundes.

    Ein einziges Mal hatte ich ein absolut positives Erlebnis: Kind will auf uns zu rennen und den Hund streicheln. DIe Mama von hinten: "Frag bitte erst ob du den Hund streicheln darst" Kind fragt, ich bin natürlich einverstanden, Kind streichelt in Seelenruhe meinen Hund und alles ist SUPER :D

    Leider zeigt meine Erfahrung, dass Eltern gerne ihre Kinder in den Himmel heben und alles andere drumrum Schuld ist, nur niemals ihre Kinder. Böser Hund - aber super wohlerzogener Nachwuchs Daher kann ich den Ärger der TS durchaus verstehen. :|

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