leinenführigkeit -so viele verschiedene ansätze!leinenruck?
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hallo ihr,
ich bin richtig verwirrt. zum thema leinenführigkeit gibt es ja - wie bei so vielen themen - sooo viele verschiedene ansätze!
meine luna (6 monate, goldi-labbi-mix) macht das "eigentlich" schon ganz gut, zumindestens finde ICH das. ich achte bei ihr darauf dass die leine locker durchhängt, egal ob sie direkt bei mir läuft (also wenig leine zur verfügung hat) oder sie ruhig auch schnüffeln kann (dann lass ich die leine länger, achte aber darauf dass sie nicht zieht). und wenn sie mir aufmerksamkeit schenkt oder sehr gut direkt bei mir läuft dann gibts ordentlich lob & leckerlis.
in der hundeschule wird das bei uns auch so gelernt, allerdings gehen wir noch zur welpen & junghundstunde und da wird das noch nicht so streng genommen. mir ist es einfach wichtig, dass sie nicht zieht, und das verfolge ich ganz konsequent...
jetzt habe ich heute eine freundin mit ihrem hund (10mon) getroffen. ihr hund läuft schon soooooooo gut an der leine! und zwar richtig bei fuß, auf fußhöhe
sie hat dieses innerhalb weniger tage in der hundeschule gelernt und zwar mit einem ganz anderen ansatz:
wenn der hund abgelenkt ist (d.h. woanders hinguckt, schnüffelt oder zieht) dann gibts einen richtig kräftigen ruck mit der leine, und das nicht zaghaft... anscheinend hat die methode super gewirkt.
ich weiß aber nicht genau was ich davon halten soll, denn ich habe mal gelesen dass das u.a. zu einem schleudertrauma führen kann. als ich das sagte wurde ich nur belächelt...
was meint ihr zu diesem thema? - Vor einem Moment
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Hi,
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leinenruck ist für mich mehr eine art antippen. der hund sollte dabei kein schleudatrauma bekommen. ich bewege nur das hundgelenk ganz leicht, so dass die leine kurz stramm wird. (für einen 2kg hund wäre es aber bestimmt schon zuviel
) wenn ich einen starken leinenruck machen würde, so dass der hund davon beeindruckt ist, würde ich es aus dem arm heraus machen. das find ich persönlich nicht so toll.
wenn mein hund größer wäre, würde ich vermutlich nicht damit areiten, sondern ihn einfach antippen. aber er ist soo weit weg von meiner hand
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Ich halte von Leinenruck wenig.
Weil ich es generell für sinnvoll halte, ein Verhalten positiv aufzubauen.
Und klar, Gewalt, Schreck, Schmerz, unangenehme Konsequenzen funktionieren meist am schnellsten. Manchmal sind sie vielleicht nicht zu vermeiden oder unter gewissen Umständen vielleicht sinnvoll... bei dem Erlernen der Leinenführigkeit ist es aber absolut nicht notwendig, zumal dein Hund ohnehin nicht zu ziehen scheint.
Perfekt.
Beifuß und Aufmerksamkeit kannst du auch durch Bestätigung des richtigen Verhaltens festigen. -
Was haltet ihr von der Verunsicherung? So haben wir es gelernt und Elvis hatte auch kaum gezogen aber jetzt läuft er super bei Fuss.
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was meinst du denn mit Verunsicherung??
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Unter Verunsicherung verstehe ich folgendes und handhabe es auch so:
Elvis wird Links geführt. Habe dann die Leinenschlaufe in der rechten Hand und die Leine links....schwer zu erklären. Und dann lass ich die Leine in der linken Hand los, und dreh mich um und gehe in die andere Richtung. So haben wir die Leinenführigkeit geübt und es klappt hervorragend. Wenn er gut läuft lasse ich auch noch ab und an ein Leckerchen in seinen Mund fallen....
Teilweise braucht man halt beim üben für 100 m schon mal 10 minuten. Wir haben immer zu Beginn, in der Mitte und am Ende des spazieren gehens geübt. -
Ich schubs das Thema noch mal hoch.
- LilaElvis:
ZitatWas haltet ihr von der Verunsicherung? So haben wir es gelernt und Elvis hatte auch kaum gezogen aber jetzt läuft er super bei Fuss.
Das möchte ich auch gerne haben.
Kannst du mir genau schildern, wie du das gemacht hast?
Einfach immer nur die Richtung ändern?Liebe Grüße
Heike
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So ich antworte dir leider etwas verspätet. Also wenn du den Hund links führst nimmst du die Schlaufe der Leine in die rechte Hand und die linke Hand greift dann was kürzer die Leine. Wenn du jetzt geradeaus gehst und der Hund ziehst lässt die linke Hand die Leine los und du drehst dich vom Hund weg, herum. Dass heisst du drehst dich dann rechts rum und gehst wieder geradeaus halt dann in genau die andere Richtung als vorher. So können 100m schon mal was länger dauern als normal aber ich finde so lernt der Hund gut und ohne viel Gewalt an der Leine zu gehen und aufmerksam zu sein.
Hoffe ich hab das richtig und verständlich erklärt!lg
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was elvis so kompliziert erklärt hat, sind schlichte Richtungswechsel, oder?

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Zitat
was elvis so kompliziert erklärt hat, sind schlichte Richtungswechsel, oder?

Ja.
Meiner Meinung nach könnte man einen Hund mit Leinenruck die Leinenführigkeit bebringen, beim Bei- Fuss gehen mit freudigen Angucken funktioniert das nicht. Das nennt man denn Kadavergehorsam, der Hund schleicht neben einen her und traut sich gar nichts mehr.
Die Leinenruckmethode ist veraltet und kann neben Schleudertrauma auch schlimme Fehlverknüpfungen und Vetrauensverlust zur Folge haben.
Klar funktioniren solche Hauruckaktionen schnell, aber wie fühlt sich denn der Hund (gerade in der Anfangszeit) dabei?

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