Kastration, mal wieder
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Hallo zusammen!!!
Ein viel und heiss diskutiertes Thema.
Habe viel gelesen darüber, die Meinungen gehen ja sehr stark auseinander.
Für mich war klar, dass wir ihn nicht kastrieren lassen werden. Jetzt wo er langsam auf 1 Jahr zugeht, geht auch das gerammel an Kuscheltieren los. Stört uns nicht. Was ich mich Frage ist, ist der Trieb den ein unkastrierter Rüde verspürt vergleichbar mit dem des Menschen?? Wenn es so wäre, würde ich meinen, dass sich ein Rüde der diesen Trieb vielleicht niemals in seinem Leben ausleben kann sich tatsächlich quälen muss.
Eventuell hat er ja auch schmerzen teilweise???
Ich weiss es nicht, wir sind hin und her gerissen...LG charlieharper
- Vor einem Moment
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Zitat
Jetzt wo er langsam auf 1 Jahr zugeht, geht auch das gerammel an Kuscheltieren los. Stört uns nicht.
Sollte es aber
denn erst sind es die Kuscheltiere, dann die Menschen. Das hat dann aber eher was mit Erziehung zu tun. Von daher würde ich dieses Verhalten strikt unterbinden.Ansonsten ist es absolut verschieden ... je nach Entwicklung des Hundes. Es gibt Hunde die WIRKLICH leiden und andere die ihren Trieb in den Griff bekommen. Da muss man abwarten wie sich eurer entwickelt.
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Hallo,
ein Rüde hat unter Umständen schon großen Stress, wenn in der Umgebung läufige Hündinnen sind.
Die Frage ist halt, wie groß ist der Stress?Ich würde über eine Kastra eines Rüden nachdenken, wenn:
- der Rüde über mehr als eine Woche das Futter verweigert
- der Rüde permanent über viele Wochen nur noch am jammern und jaulen ist
- der Rüde Probleme mit der Prostata bekommtDie ersten beiden Dinge hatte der Rüde meiner Bekannten und sie hat ihn kastrieren lassen.
Es hat einige Wochen gedauert, dann konnte er endlich wieder entspannt draußen laufen.
Was sie allerdings falsch gemacht hat, nachdem er faul wurde, hat sie ihn machen lassen und er ist wirklich eine kleine Wurst geworden.
Tja, aber da kann nur der HH einwirken.Gruß
Bianca -
Zitat
Sollte es aber
denn erst sind es die Kuscheltiere, dann die Menschen.
Magst du mir den Zusammenhang erklären? :? -
Wenn es sich nicht um einen völlig hypersexed überzüchteten Hund (sehr bekannt bei schokofarbigen Labradoren) handelt, dann hat der kein Problem damit.
Er wird sich natürlich entsprechend benehmen, es ist halt ein Rüde (den ich euch ja sicher bewußt angeschafft habt). Der Sexualtrieb gehört dazu und die meisten Probleme haben die Menschen damit, nicht die Hunde ;-)
Ob er den "Trieb" ausleben darf oder nicht, daß ändert nichts und ist für ihn auch nicht "schmerzhaft". Damit müssen nicht nur Rüden klarkommen, daß man nicht alles kann, was man gerne möchte. Der Umgang damit ist reine Erziehungssache und auch ein unkastrierter Rüde ist gut zu handhaben ... wenn er erzogen ist.
Zitatein Rüde hat unter Umständen schon großen Stress, wenn in der Umgebung läufige Hündinnen sind.
Stress haben Hunde öfter, auch, wenn eine Katze vorbei rennt oder der Hase flüchtet. Das gehört zu jedem Leben dazu.Gruß, staffy
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Hallo,
wir überlegen auch. Wir haben unseren Rüden vor rund 8 Wochen mit ca. 6 Jahren unkastriert aus dem Tierheim bekommen.
Insgesamt ist er ein Schatz und auch meistens mit Rüden gut verträglich bzw. geht unfreundlichen Hunden aus dem Weg. Sprich Aggression überhaupt kein Thema.
Irgendeine Hündin ist hier aber scheinbar immer läufig. In der Zeit lässt die Unterordnung stark nach, d.h. das Abrufen im Freilauf klappt längst nicht mehr so gut, die eine oder andere Mahlzeit fällt aus und manchmal weint oder heult er in der Wohnung (tags oder nachts, aber immer nicht sehr lange). Einmal kam bei ihm 2 Tage Blut aus der Harnblase, weil wohl durch die Schwellung aufgrund der Erregung ein Blutgefäss geplatzt ist.
Blöde ist, dass er besonders in der Hundeschule während der Spiel-/Freilaufphasen eine Hündin oder kastrierten Rüden aussucht und versucht, aufzureiten. Dass steigert sich dann so, dass er völlig hin und weg ist, sich nicht mehr konzentrieren kann und total gestresst ist (nur noch "poppen" im Kopf). Somit lernen nicht mehr möglich. Die Trainer raten dringend zur Kastration, um ihm den Stress zu nehmen.
Ich wäre inzwischen auch dafür. Es nervt langsam, dass ich nie vernünftig mitmachen kann, weil gerade wieder eine seiner Auserwählten läufig ist. Wenn er in der Wohnung unruhig ist, nicht frisst und weint, tut er mir auch leid. Ist er drinnen doch eigentlich sehr ruhig und entspannt.
Mein Freund möchte es nicht und findet das Alles nicht schlimm und hat vor allem große Angst, dass er sich danach negativ verändern könnte (weil er ja schon älter ist). Positiv bräuchte er sich im Verhalten ja nicht zu ändern, ist er in unseren Augen doch schon ein prima Hund.
Ich glaube, ich würde gerne mal diesen chem. 6-Monats-Chip einsetzen lassen und dann schauen, was sich verändert. Ist das Verhalten wirklich vergleichbar wie nach der Kastration? Spricht etwas gegen diesen Chip?
Auch ich wäre für Denkanregungen sehr dankbar.

Viele Grüße
Binja -
Zitat
Ich wäre inzwischen auch dafür. Es nervt langsam, dass ich nie vernünftig mitmachen kann, weil gerade wieder eine seiner Auserwählten läufig ist. Wenn er in der Wohnung unruhig ist, nicht frisst und weint, tut er mir auch leid. Ist er drinnen doch eigentlich sehr ruhig und entspannt.
Warum kannst du dann nicht vernünftig mitmachen?
Gerade wenn er sich so aufführt, siehst du doch, wo ihr in der Erziehung noch Defizite habt und woran ihr noch arbeiten müsst. :?
Immer ran an den Speck.
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Zitat
Magst du mir den Zusammenhang erklären? :?Bei den Kuscheltieren ist es noch lustig und man empfindet es nicht als "störend", wenn dann die Menschen berammelt werden, wird es zum Problem. Deshalb würde ich schon das Kuscheltier berammeln unterbinden
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Zitat
Bei den Kuscheltieren ist es noch lustig und man empfindet es nicht als "störend", wenn dann die Menschen berammelt werden, wird es zum Problem. Deshalb würde ich schon das Kuscheltier berammeln unterbinden
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Ich meine den Zusammenhang, warum ein Hund, der Kuscheltiere berammelt, plötzlich Menschen berammeln sollte? -
Hallo Fanta,
hatte gerade in dem anderen Thema gelesen, dass Deiner letzte Woche kastriert wurde?
Wie geht es ihm, hat er es gut überstanden?
Wie lange muss er die "Tülle" tragen und wann darf er sich wieder ganz normal bewegen/spielen usw.?Hallo Sascha,
so einfach ist das leider nicht. Vor allem gibt es dann als Tipp vom Trainer nur: Lass ihn endlich kastrieren.
Heute z.B. lass ich ihn lieber zu hause. Lieblingsfreundin Meila hat die Stehtage und mit ihm nicht absolut nichts anzufangen. An diesen Tagen mag er nicht mal drinnen Suchspiele oder Unterordnung machen, lehnt teilweise sogar Lieblings-Leckerlies ab. Mhm. - Vor einem Moment
- Neu
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