• Sascha
    Das meinte ich lediglich so wie ich es schrieb. Da gibt es keinen direkten Zusammenhang. Ich hatte dir erläutert was ich meinte, es oben -wahrscheinlich - zu kurz gefaßt.

    Binja
    Ja ihm ging es am selben Abend der OP schon wieder super. Praktisch als wäre nix gewesen, wir mußten ihn zurückhalten, dass er nicht denkt er ist schon wieder voll einsatzfähig.
    Das Grammophon (Tülle) hat er die ersten 2 Tage konsequent getragen und dann nur noch, wenn wir nicht aufpassen konnte. Seit Mittwoch trägt er es gar nicht mehr, weil ihn die OP-Narbe überhaupt nicht interessiert hat.
    Montag geht es wieder rund. Wobei wir waren auch jetzt schon mit ihm im Freilauf. Allerdings sehr spät Abends, damit wir keine anderen Hunde treffen. Man hat ihm die Freude beim laufen gradezu angesehen :) . Uns ist auf jeden Fall ein Stein vom Herzen gefallen, dass es so gut verlaufen ist.

  • Zitat

    so einfach ist das leider nicht.


    Wem sagst du das. :D Natürlich ist es nicht einfach und erfordert einiges an Arbeit.

    Zitat

    Vor allem gibt es dann als Tipp vom Trainer nur: Lass ihn endlich kastrieren.


    Dann hat die Trainerin ihren Job verfehlt, sorry.

    Zitat

    Heute z.B. lass ich ihn lieber zu hause. Lieblingsfreundin Meila hat die Stehtage und mit ihm nicht absolut nichts anzufangen. An diesen Tagen mag er nicht mal drinnen Suchspiele oder Unterordnung machen, lehnt teilweise sogar Lieblings-Leckerlies ab. Mhm.


    Naja, wenn Saschas Lieblingsfreundin ihre Stehtage hat, dann ist er auch ziemlich neben der Spur. :D Merkwürdigerweise so extrem nur bei ihr. Aber die drei Tage sind doch ein Witz bzw. fahre ich dann eben mal drei Tage woanders hin zum Spazierengehen, wenn ich keine Lust auf Schleppleine habe.
    Ganz ehrlich, ich hab das Gefühl, dass DU da ein Drama daraus machst. Bemitleide ihn nicht so, sondern erwarte einfach Gehorsam. Der kann sich auch zusammenreißen, wenn da ne schnuckelige heiße Hündin vor ihm steht. Das geht, ganz sicher! :D
    Alles eine Frage der Übung, Erziehung und Frusttoleranz. Daran lässt sich arbeiten.

  • Zitat

    Sascha
    Das meinte ich lediglich so wie ich es schrieb. Da gibt es keinen direkten Zusammenhang. Ich hatte dir erläutert was ich meinte, es oben -wahrscheinlich - zu kurz gefaßt.


    Aha, ich komme bei deinen Schlussfolgerungen trotzdem nicht mit. Gegenstände berammeln, Menschen berammeln, andere Hunde berammeln, da macht sowohl mein Hund als auch ich große Unterschiede.

    Jedenfalls hatte ich noch nie das Gefühl als wenn mein Hund, nur weil er seine Decke berammeln darf (Ist mir doch wurscht, was er damit macht :ka:), plötzlich meint Menschen oder Artgenossen zu berammeln. Ich sehe da wirklich überhaupt keinen Zusammenhang.

  • Früher war ich eine totale Gegnerin der Kastration bei Rüden, denn ich mußte mitansehen, daß die Hunde bloß kastriert wurden, weil die Besitzer dachten, der Hund sei danach leichtführiger! Und das kann voll noch hinten losgehen, wenn der Hund nämlich unsicher und ängstlich ist-schlimmstenfalls wird er zum Angstbeißer oder zumindest noch ängstlicher! KASTRATION ERSETZT NICHT DIE ERZIEHUNG!

    Daher zum TS - @Charlieharper:WARTE NOCH AB! Dein Hund ist grad in der Pubertät, da sind solche Verirrungen wie Plüschtiere rammeln fast normal, aber halte ihn trotzdem davon ab, denn ZIEL IST ES DOCH, IHN DAZU ZU ERZIEHEN,SEINEN TRIEB ZU KONTROLLIEREN!

    Leiden intakte Rüden? Normalerweise kommen Rüden sehr selten zum Schuß (ohne zu leiden), und das ist auch besser, denn sie kommen dann erst richtig auf den Geschmack. Wolfsrüden haben oft ihr ganzes leben keine Chance zur Fortpflanzung, ok, die Fähen sind nur 1x im Jahr in Hitze, aber trotzdem...

    Aber es gibt sehr triebstarke Rüden, bei denen ich erst zum Chip (ev. sogar 2x, denn die Veränderung kann bis zu 1 Jahr dauern), und dann wirklich zur Kastration raten:

    1. der Hund bekommt dauerhaft gesundheitl. Probleme(Prostata, Vorhautentzündung), und ich meine nicht die eine Woche, wenn die Nachbarshündin ihre Stehtage hat. Da hilft auch eine Bachblütenkur!

    2. der Hund hat wirklich ständig nur Poppen im Kopf etc., kann sich auf nichts anderes konzentrieren, OBWOHL ER NUR VERMUTET, DASS DA WAS LÄUFIGES SEIN KÖNNTE!

    3. Der Hund ist HYPERAKTIV, kann sich nicht konzentrieren, kommt nie richtig zur Ruhe! Ist aber nicht unbedingt nur hinter Mädels her- hyperaktiv halt!

    Dazu sollte man wissen, was die Kastration außer Zeugungsunfähigkeit bewirkt - und zwar sinkt der Testosteronspiegel ab, was auch den Adrenalinspiegel senkt. Der Streßpegel des Rüden wird sozusagen runtergefahren! Und das tut nicht jedem Rüden gut-die Hunde, die schon vorher eher ruhig oder sogar unsicher waren, werden faul und gefräßig...und ängstlicher!

    Viele HH haben Angst, daß ihr Hund nach der Kastration bestiegen wird. Dazu meine Beobachtung: braune oder blonde Labbis z.B., die in den letzten Jahren auf "Unterwürfigkeit" und "Bitte habt mich alle lieb" gezüchtet wurden (ein schlimmes Thema!), die werden auch intakt gern bestiegen und lassen sich das sogar gefallen-solche Hunde NICHT kastrieren! Goldies haben ein ähnliches Problem-wie gesagt, man sollte unsichere Rüden echt nicht auch noch kastrieren, denn die brauchen ihre Eier wirklich!

    Wenn ein Rüde kastriert werden soll, weil er aggressiv zu anderen Rüden ist, ist das Ergebnis sehr zweifelhaft, denn das ist eine Sozialisationsfrage oder auch Sache der Erziehung! Ausnahme: Man will zu erwachsenen Rüden eine zweiten dazu ins Haus holen-da ist es besser, wenn der allgemeine Streßpegel sinkt. AUSNAHMEN BESTÄTIGEN ABER AUCH DA DIE REGEL!

    ZU @ BINJA: Ich würde ihm zumindest den Chip einsetzen lassen, denn er hat schon gesundheitl. Probleme und kann sich nicht konzentieren. Und WEIL er schon älter ist, wird die Wesensveränderung gering sein! Laß ihn nicht länger leiden-der Chip ist doch eine klasse Sache, da nicht für immer!

    Im Übrigen wäre es schön, wenn die Hundehalter es schaffen, die ganze Angelegenheit Kastration ohne Emotionen, sondern sachlich zu behandeln mit dem Ziel, daß beste für seinen Hund zu tun!
    Bei Pferden ist es völig normal, daß ein Hengst mit ca. 2 jahren zum Walllach
    wird, und bei Katern kommt auch niemand auf die Idee, das Tier unkastriert auf die Wohnung loszulassen!

    Liebe Grüße! Katja mit Jack(intakt), Smilla(kastriert) und Lucky(intakt)

  • Zitat


    Jedenfalls hatte ich noch nie das Gefühl als wenn mein Hund, nur weil er seine Decke berammeln darf (Ist mir doch wurscht, was er damit macht :ka:), plötzlich meint Menschen oder Artgenossen zu berammeln.

    Das ist ja auch ok. Muss ja auch nicht so sein. Allerdings finde ich es halt nicht gut, wenn ein Hund Decken, Kissen, Kuscheltiere oder Menschen berrammelt. Ich lasse das weder bei ner Decke noch beim Kissen zu, wie soll ich ihm denn vermitteln, dass es zuhause ok ist aber bei Bekannten und Freunden nicht. Ich persönlich, du kannst es ja halten wie du möchtest, finde das nicht ok, weder zuhause noch wo anders, weder Decke, Kissen, noch Kuscheltier.

    Zum Thema Kastration nochmal Bevor ich kastrieren lasse würde ich auf jeden Fall vorher chipen lassen. Das hat uns elementar bei der Entscheidungsfindung geholfen und wenn man dann sieht, dass es doch nichts ändert, dann ist eine Chipkastra wenigstens komplett rückgängig zu machen. Ansonsten ist es immer individuell vom einzelnen Hund abhängig, wie er sich entwickelt.

    Ich habe einen Bekannten der hält selber nur Mädels (4 Irish Setter) und dieser ist der Meinung, dass es für einen Rüden schlimm ist, wenn man ihn in der Großstadt unkastriert laufen lässt. Ich hab das immer für Blödsinn gehalten .. da hier aber wirklich ständig irgendein Mädel läufig war und mein Hund ständig im Ausnahmezustand war ist es durchaus eine diskussionswürdige Aussage für mich geworden. Trotzdem würde ich nie generell für eine Kastration sein. Ich respektiere jedoch die Entscheidung jedes einzelnen.

  • Zitat

    Aber es gibt sehr triebstarke Rüden, bei denen ich erst zum Chip (ev. sogar 2x, denn die Veränderung kann bis zu 1 Jahr dauern), und dann wirklich zur Kastration raten:

    1. der Hund bekommt dauerhaft gesundheitl. Probleme(Prostata, Vorhautentzündung), und ich meine nicht die eine Woche, wenn die Nachbarshündin ihre Stehtage hat. Da hilft auch eine Bachblütenkur!


    Ich denke, bei gesundheitlichen Probleme ist das keine Frage. Ich hab sogar wirklich mal die Prostata abtasten lassen als besagte Lieblingsfreundin meines Rüden gerade in der Standhitze war. Da war z.B. nichts vergrößert. Liebeskummer geht also nicht unbedingt gleich mit einer vergrößerten Prostata einher. ;)

    Zitat

    2. der Hund hat wirklich ständig nur Poppen im Kopf etc., kann sich auf nichts anderes konzentrieren, OBWOHL ER NUR VERMUTET, DASS DA WAS LÄUFIGES SEIN KÖNNTE!


    Wenn der Hund sonst perfekt erzogen ist, eine hohe Frusttoleranz aufgebaut wurde, dann lass ich da mit mir drüber reden. Aber ansonsten kenne ich einfach zu viele, einfach nur unerzogene "Sexmonster".

    Zitat

    3. Der Hund ist HYPERAKTIV, kann sich nicht konzentrieren, kommt nie richtig zur Ruhe! Ist aber nicht unbedingt nur hinter Mädels her- hyperaktiv halt!


    Und was soll die Kastration da genau bringen? Wenn der Hund hyperaktiv ist, dann hat das sicher seine Ursache. :?

  • Mein Rüde ist nicht kastriert und hat auch keine Probleme damit. Die heißen Mädels interessieren ihn zwar aber er lässt sich von denen relativ gut abrufen oder kommt sofort an die Leine wenn der andere HH so nett ist mit zu sagen dass seine Hündin heiß ist.

    Interessanter ist für ihn der kastrierte Labbi in unserer Nachbarschaft, den hat er viel lieber als jede heiße Hündin, und wenn er versucht den zu besteigen lässt der Labbi sich das auch noch gefallen. Zurückrufen lässt er sich vom Labbi auch eher weniger und dann muss man ihn holen, die Halter des Labbis sind aber nett und verstehen das.

    Und zum Thema Kuscheltiere berammeln, er hat ein spezielles Kuscheltier was er berammelt und das darf er auch, er hat noch nie anstalten gezeigt einen Menschen zu besteigen und auch bei Hunden hält er sich zurück (Außer halt bei "seinem" Kastraten" ^^)

    Es grüßt dasTatue mit dem intakten Florian

  • Zitat

    Das ist ja auch ok. Muss ja auch nicht so sein. Allerdings finde ich es halt nicht gut, wenn ein Hund Decken, Kissen, Kuscheltiere oder Menschen berrammelt. Ich lasse das weder bei ner Decke noch beim Kissen zu, wie soll ich ihm denn vermitteln, dass es zuhause ok ist aber bei Bekannten und Freunden nicht. Ich persönlich, du kannst es ja halten wie du möchtest, finde das nicht ok, weder zuhause noch wo anders, weder Decke, Kissen, noch Kuscheltier.


    Du musst es ja auch nicht erlauben, wenn es dich stört. :D
    Mich hat nur generell an deiner Aussage gestört, dass du sagst, dass ein Hund zuerst das Kissen berammelt und später dann wahrscheinlich auch Menschen.
    Ich hab da bisher eben nur gute Erfahrungen mit gemacht, dem Hund das Berammeln von (seinen) Gegenständen bis zu einem gewissen Punkt zu erlauben. Sascha baut dadurch Stress ab. Vllt das ein oder andere Mal auch gerade sexuellen Frust.
    Die Unterscheidung ist übrigens ganz einfach. Seine Sachen. ;) Ansonsten kann ich es zu jeder Zeit auch völlig problemlos verbieten und dann ist auch gut. ;)

  • Zitat


    Mich hat nur generell an deiner Aussage gestört, dass du sagst, dass ein Hund zuerst das Kissen berammelt und später dann wahrscheinlich auch Menschen.

    Dank deiner Nachfrage, habe ich es ja erläutert und ich denke damit ist es nun auch geklärt ;) . Alles im Leben eines Hundes ist ein "kann" und kein "muss". Das eine kann das andere nach sich ziehen, muss aber nicht. Das war aber nicht mein Punkt, wie ich aber bereits erschöpfend erläutert habe. Es ist ja auch kein Punkt der in der Gesamtdiskussion von elementarer Bedeutung wäre.

  • @ Katandoggy

    Welche Bachblüten gibst Du gegen Sexual-Trieb?

    @ Fanta

    Ja, ich denke auch, dass wir den Chip setzen lassen.
    Lese auch ganz begeistert den Thread darüber - sehr interessant -
    bin aber erst auf Seite 26. Mal sehen, was noch Spannendes kommt.

    @ Sascha

    Ich mache auch kein "Drama" daraus. Versuche aber, uns Dreien das Leben einfacher zu machen. Als das Blutgefäss geplatzt war, war auch die Prostata geschwollen.
    Vielleicht hilft ja der Chip zur "perfekten" Erziehung? Wobei ich das Wort perfekt in Bezug auf Beziehungen zwischen Lebewesen nicht passend und nicht erstrebenswert finde. Wer oder was ist schon perfekt?

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!