kastration-erfahrungsberichte
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Sorry es war natürlich Bentley gemeint.
Bentley: du kannst ja in dem Ton schreiben wie du möchtest, aber ich darf auch nachfragen warum dir das nötig erscheint, oder
?Klar wenn der Hund durch seinen übersteigerten Sexualtieb krank wird würde ich auch kastrieren.
Mein Rüde ist übrigens kein bisschen fett oder träge geworden.
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Das dabeibleiben während der Einschlafphase und bei der Aufwachphase finde ich übrigens auch sehr wichtig und schön.
Leider bieten das nicht alle TÄ an.
Ich war bei beiden Kastrationen anwesend, habe selbst assistiert bei der OP und habe Händchen gehalten, als die Burschen wieder wach wurden. genauso bei gordns zahn-OP.
Connors ED-OP konnte ich leider nicht begeiten, aber beim Einscahlfen war ich dabei, und die meiste Zeit des wachwerdens auch (wurde angerufen als der Eingriff fertig war und bin dann sofort in die Klinik gefahren).
Es gibt allerdings auch Hunde, da ist es vielleicht besser, Herrchen oder Frauchen sind nicht beim einschlafen dabei: ich habs oft schon miterlebt, dass die Zweibeiner selbst so aufgeregt sind und hibbelig wirken, dass die Hunde sich extrem gegen die Narkose weren...Ruhe ist hier ganz wichtig.
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entschuldigung das ich erst jetzt wieder schreibe.
ich habe weder gesagt, das wir ihn kastrieren noch das wir es nicht tun.
ich habe auch nach positiven und negativen erfahrungen gefragt, eben genau aus dem grund, das wir keine falsche entscheidung treffen möchten.
und es ist ja wohl völlig klar, das wir ihn nicht mit fünf monaten kastrieren lassen, sondern das eigentlich (wenn überhaupt) erst vorhaben wenn er so circa zwei jahre alt ist.
wie bereits gesagt, ich freue mich über JEDE anregung. jedoch find ich es schade, wenn jemand schreibt er versteht nicht wie jemand mit einem fünf monate alten hund über sowas nachdenken kann---wir möchten uns einfach so früh wie möglich mit dem thema beschäftigen, eben weil es unser erster eigener hund ist und wir nichts falsch machen möchten und schon gar nicht balu irgendwelche schäden zufügen wollen----nur damit das hier mal klar gestellt wird.
ich freue mich sehr über die erfahrungsberichte und danke euch vielmals!!! -
MrDuke
Du mußt dich nicht erklären. Es ist allgemein üblich, dass nicht einfach der Threadtitel respektiert werden kann und man ohne Vorurteile, einfach Erfahrungswerte austauschen kann. Über kurz oder lang funktioniert es dann meist doch ... siehe den Thread über die Chipkastra ... am Anfang waren auch die üblichen Kastrationsdiskussionen und dann hat die TE sich das verbeten und gut war. Ich respektiere erstmal jede Seite, finde solche Diskussionen in einem Thread der rein um Erfahrungsberichte geht erstmal daneben. -
Zitat
MrDuke
Du mußt dich nicht erklären. Es ist allgemein üblich, dass nicht einfach der Threadtitel respektiert werden kann und man ohne Vorurteile, einfach Erfahrungswerte austauschen kann.Schlagwort Kastration = DF Massenhysterie

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momentan ist es ja sowieso noch dominanzverhalten wenn er anfangen will, etwas/jemanden zu besteigen. das unterbinden wir dann immer gleich (insofern der andere hund das nicht selber tut). das ist doch richtig so oder?
gestern hat er zum ersten mal eine läufige hündin getroffen und war gleich hin und weg (sind nur an ihr vorbei gelaufen-beide waren angeleint), es war wirklich nicht einfach ihn zum weiterlaufen zu überreden. selbst das leckerli hat da nicht geholfen
unser kleiner wird also langsam groß, die zeit vergeht so wahnsinnig schnell
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Hallo MrDuke,
ich habe meinen Rüden letzte Woche Dienstag kastrieren lassen. Er ist 12 Monate alt und nach einer Woche schon fast wieder fit.
Da ich bisher keine Langzeiterfahrung habe, berichte ich einfach von der Woche:
Um 08 Uhr hatten wir den Termin beim TA und wir mussten gar nicht warten. Der OP war schon vorbereitet und um kurz nach 8 lag schon der Zugang. Die erste Spritze hat ihn müde gemacht und er schlief in meinem Arm ein. Danach bekam der eine Inhalationsnarkose.
Um 10:30 war er gerade wieder wach und konnte stehen, da habe ich ihn schon zu mir genommen und wir sassen zusammen noch eine Weile unter dem Rotlicht bis er sicher stehen und laufen konnte.
Zu Hause wurde dann erstmal geschlafen und ich bin bis zum nächsten morgen bei ihm geblieben da der Trichter ihm eine heiden Angst machte. Zwei Kontrolltermine hatten wir bisher und es ist alles OK. Leichte Rötungen behandel ich mit Wund und Heilsalbe. Die Fäden lösen sich von allein auf. Allerdings bin ich darauf aufmerksam gemacht worden, dass es zu Problemen mit dieser Art von Fäden kommen kann.
Verhaltensänderungen gegenüber anderen Rüden kann ich noch nicht erkennen ( wir haben Leinenpflicht bis alles verheilt ist)
Was mir allerdings aufgefallen ist, dass er viel anhänglicher ist und auch schmusen möchte. Das hat er vor der Kastration nie gemacht. Ob das auf die Kastration zurück zu führen ist, weiß ich nicht - möglich das es auch an dem sehr engen Kontakt nach der OP liegt.
Wichtig ist das man die Wunde vor der Hundeschnautze schüzt um eine Entzündung zu vermeiden. Chivas hat seinen Trichter getragen nachdem es ihm besser ging und in der Zwischenzeit habe ich einen Schutz aus einen T Shirt, Schal und Höschen gebastelt.
Jetzt trägt er nichts mehr, nur wenn ich die Salbe auftrage bewache ich ihn, damit alles in Ruhe einziehen kann.
Fazit: Nach einer Woche ist es noch zu früh um eine genaue Einschätzung zu treffen, die OP verlief sehr gut, Chivas ist wieder fit. -
danke für die ausführliche schilderung, find ich super.
darf ich fragen, aus welchem grund ihr euch für die kastration entschieden habt?liebe grüße
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Jetzt kommt noch unsere persönlichen Berichte:
Sara (Labrador Retriever) wurde mit ca. 2-2 1/2 Jahren kastriert.
Grund war eine Hormonüberproduktion.Danach setzte sie etwas leichter an, was durch Futterreduktion behoben werden konnte.
Ihr Verhalten änderte sich langsam aber deutlich, sie war im Umgang mit anderen Hunden nicht mehr so ängstlich und deutlich ruhiger.
Durch die Hormonüberproduktion wurde sie ständig von Rüden bestiegen oder von Hündinnen weggebissen, normale Sozialkontakte waren deswegen nicht möglich. Das Verhalten hat sich innerhalb eines halben Jahres verändertUlexa (Dalamtiner) wurde mit 1 1/2 - 2 Jahre kastriert.
Da Ulexa taub ist, wollten wir sie eigentlich kastieren lassen.
Da sie aber mit 6 Monaten an Morbus Addison erkrankt ist, wurde sie gar nicht läufig. Ob das überhaupt mal passiert, wussten wir nicht.
Mit ca. 12 Monaten war sie das erste Mal läufig, unkompliziert und relativ kurz, interessierte sich aber sehr stark für Rüden.Da sie durch die Läufigkeit fast in eine Addison Krise gerutscht ist, haben wir mit Absprache der TA uns für eine Kastration entschieden.
Eine Wesensveränderung haben wir nicht bemerkt.
Biene (Langhaardackelhündin meiner Eltern) wurde mit 10 Jahren kastriert.
Grund waren sich wiederholende Scheinschwangerschaften und Gebärmutterentzündungen.
Wesensveränderung gab es nicht, allerdings hat sich ihr Haarkleid sehr starkt verändert.Tammy (Jack Russelhündin meiner Schwester) wurde mit 6 Jahren kastriert.
Grund waren sich wiederholende Scheinschwangerschaften und Gebärmutterentzündungen.
Wesensveränderung gab es nicht. -
Hallo MrDuke,
ich habe mich für die Kastration entschieden, da es in den letzten Wochen vermehrt zu massiven Spannungen gegenüber Rüden kam. Dies endete auch 2x in einem Beisserei. Meine Befürchtung ist, das sich die Aggression dann einfach festsetzt je länger er diese Erfahrung macht.
Dazu ist Chivas ein Streuner mit dem ich seit längerer Zeit Schleppleinentraining mache, dennoch kam es und ich befürchte /wird es auch zum Streunererfolg kommen. Um hier keine Unfallwürfe in Kauf zu nehmen, war dies mit ein Entscheidungsgrund. Sein Interesse an der Damenwelt geht soweit, dass ich ihn selbst an der Leine nicht unter Kontrolle habe- sobald eine Hündin läufig ist. Dann kommt noch ein eher menschlicher Gedanke hinzu, dass ich es ihm ersparen möchte- das er könnte-er will- sie will- er aber nicht darf. ( ich hoffe Du verstehst was ich meine).
Noch ein Punkt ist, er ist kein Rüde der zu zuchtzwecken gehalt wird. Er ist ein Mix aus Rumänien und wenn ich einen "Zuchtgedanken" hätte- wäre ich eher ein Vermehrer der ohne Informationen zu der Vorgeschichte des Hunde - Welpen "produzieren" würde.Ich hoffe, dass es durch die Kastration zu einem ruhigeren Miteinander mit anderen Rüden kommt. Die nächsten Monate und Jahre werden zeigen ob dies auch der Fall ist.
- Vor einem Moment
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