kastration-erfahrungsberichte
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Tamino06: da gerade würde ich glaube ich nicht kastrieren. Das ist doch ein wichtiger Entwicklungsschritt, auch wenn es schwierig ist. Bei "übersteigertem Sexualtrieb" würde ich das zweite Jahr auf jeden Fall noch abwarten.
@sshi: Warum in dem Ton? Die Themenstarterin hat ganz klar gesagt, das die Kastra wenn dann erst später in Frage kommt. Ist doch schön wenn sie sich informiert. Zumal ich etliche TÄ kenne die ganz deutlich zur Kastra raten. Als Ersthundebesitzer ist es da manchmal schon schwer seine eigene Meinung zu finden.
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Hallo,
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Zitat
für uns kommt das thema also erst wesentlich später in frage, da er erstmal erwachsen werden soll und wir gucken wollen, wie sich sein verhalten/sexualtrieb so entwickelt.

Ich habe eigentlich nur positive Erfahrungen zu berichten was die Kastra meiner eigenen Hunde und die der Pflegehunde angeht.
Ein einziges Mal hatte ich eine negative Erfahrung, das lag aber an der Arbeit des TA's, nicht an der Kastra selbst.
Aber das A und O sollte sein das es auch einen trifftigen Grund fuer eine Kastration gibt und diese nicht rein aus Prophylaxe durchgefuehrt wird.
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Zitat
@sshi: Warum in dem Ton? Die Themenstarterin hat ganz klar gesagt, das die Kastra wenn dann erst später in Frage kommt. Ist doch schön wenn sie sich informiert. Zumal ich etliche TÄ kenne die ganz deutlich zur Kastra raten. Als Ersthundebesitzer ist es da manchmal schon schwer seine eigene Meinung zu finden.
Das war mein Ton :/ und was ich schreibe mußt du schon mir überlassen

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Zitat
Tamino06: da gerade würde ich glaube ich nicht kastrieren. Das ist doch ein wichtiger Entwicklungsschritt, auch wenn es schwierig ist. Bei "übersteigertem Sexualtrieb" würde ich das zweite Jahr auf jeden Fall noch abwarten.
@sshi: Warum in dem Ton? Die Themenstarterin hat ganz klar gesagt, das die Kastra wenn dann erst später in Frage kommt. Ist doch schön wenn sie sich informiert. Zumal ich etliche TÄ kenne die ganz deutlich zur Kastra raten. Als Ersthundebesitzer ist es da manchmal schon schwer seine eigene Meinung zu finden.
wat is loss
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Meine Jungs sind beide kastriert.
Gordon bereits mit 10 Monaten (jaja, werft eure Steine).
Er war über 2 Monate (ständig läufige Mädels in der Nachbarschaft) total fertig. Aus dem Haus raus: Gabern nonstop, Ohren auf Durchzug, NAse nur am Boden - er hat sich sogar losgerissen und rannte über die Straße
(mein Fehler, hatte die Leine am hintersten Ende).Alles was berammelbar war, wurd berammelt. Egal ob ich es verbot oder nicht. Es kam soweit, dass er Stressdurchfall bekam, abnahm (vom TA diagnostiziert nachdem div. Untersuchungen eine Krankheit ausschlossen) und: Dauerständer.
Er lag fix un alle mit Dauererrektion die nicht mehr zurückging in seinem Körbchen, mehrfach. Nach Absprache mit div. TÄ war dies nicht mehr tragbar.
Drum zog ich die Kastra vor. Aufgrund div. vererbtem Schäden sollte die Möglichkeit einer Vermehrung auch ausgeschlossen werden.
Connor wurde mit 13 Monaten kastriert. Auch er hat Erbschäden und interssierte sich irgendwann zu sehr für Mädels, das Risiko, dass er mir doch mal abgeht und Welpen mit seinen Genen entstehen, war mir zu groß (ja, man könnte in dem Fall ja abspritzen lassen - aber nicht jeder macht das dann auch bei seiner Hündin). Zudem entwickelte sich auch bei ihm ein gesteigertes Interesse an allem Berammelbaren (wenn kein Kissen da war, war es Gordon - für dessen kaputte Hüfte das alles andere als zuträglich war)
Beide sind weder fett noch träge geworden, das einzige was auffält: Connor ist Gordon gegenüber nicht mehr so matchohaft, bei anderen Hunden ist es nach wie vor "Geschmackssache". Das hat sich super gelegt (wobei ich hier auch einiges an "Erziehung" habe walten lassen).
Eig. hatte ich immer gesagt "Meine Jungs, die bleiben komplett" - nun kam es anders und ich bin nach manchen Begegnungen echt froh. Wie oft werde ich gefragt "Kann man die als Deckrüden haben?" "Nee, erstens haben beide Erbschäden, nämlich HD und ED und noch ein paar andere Sachen" "Ach das ist egal, die sind aber so hübsch und sooo lieb" "Das sehe ich auch so, aber 2. sind die kastriert und können nicht mehr, damit nicht noch mehr Hunde mit schlechten Genen entstehen" "Ach schade, wo die sooo lieb sind" Wenn ich mir nur vorstelle, einer meiner Jungs würde aus Versehen die Hündin eines solchen Besitzer decken. Kranke Welpen wären vorprogrammiert.
Alles in allem sollte man sich eine Kastration gut überlegen. Viel zu oft werden Rüden kastriert mit der Hoffnung, dass sie dann ruhiger werden, dass sie nicht mehr "aggressiv" gegen andere Hunde sind. Meist ist das nur ne Erziehungssache (ich kenne viele intakte Rüden, die super verträglich sind, die nicht jeder Hündin nachgehen...).
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Zitat
Es kam soweit, dass er Stressdurchfall bekam, abnahm (vom TA diagnostiziert nachdem div. Untersuchungen eine Krankheit ausschlossen) und: Dauerständer.
Er lag fix un alle mit Dauererrektion die nicht mehr zurückging in seinem Körbchen, mehrfach. Nach Absprache mit div. TÄ war dies nicht mehr tragbar.
Das waere fuer mich persoenlich auch ein zwingender Umstand fuer eine Kastra!
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Ich finde den folgenden Links nicht schlecht, vor allem wenn man mal auf die Feinheiten achtet.
http://www.tiergesundheit-aktuell.de/videos/kleintiervideo-253.php
http://www.tiergesundheit-aktuell.de/videos/kleintiervideo-9.phpBei uns ist die Entscheidung mittlerweile gefallen, unsere Hündin wird nur kastriert, wenn sie nach den Läufigkeiten gravierende gesundheitliche Beschwerden bekommen sollte.
Mein Mann ist eher noch von der "alten" Sorte, die die Kastration der Hündin zur Vermeidung der Krebsgefahr (Eierstock; Gebärmutter; Gesäuge) noch für sinnvoll erachtete und es natürlich auch bequemer ist.
Dankenswerterweise hat er sich jedoch noch mal in das Thema reingehängt und vermutlich hat ihn dann letztlich noch mein Argument überzeugt, dass wir uns schließlich auch nicht irgendwelche Organe herausoperieren lassen, damit die Krebsgefahr gemindert wird.
Da würde dann vermutlich auch nicht mehr viel 'drin bleiben

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Vielen Dank für den tollen Link
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...uuups, ich meint natürlich die Links und nicht den Links....

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Unser Kerlchen war vor der operativen Kastra chipkastriert. Wir wollten sichergehen, dass auch das erzielt wird, was gewünscht ist, sprich, dass es die entsprechende Wirkung hat und die OP nicht komplett sinnfrei ist.
Der Grund überhaupt zu kastrieren ist, dass wir in einer Großstadt leben und scheinbar ständig irgendwo Mädels sind die ja sooooooooo gut duften. Sprich Max wurde nahezu unkontrollierbar, klapperte mit den Zähnen, sabberte, leckte das Gras aber, wäre beim ableinen weggewesen um die Mädels zu verfolgen, etc. pp.
Nach der Chipkastra wurde er wieder ansprechbar. Er fand zwar immer noch das die Mädels gut riechen, konnte aber offensichtlich nicht mehr wirklich was damit anfangen. Nach dem ersten Chip konnten wir uns immer noch nicht durchringen ihn kastrieren zu lassen und ließen einen 2ten Chip setzen. Sein Verhalten war in der Zeit identisch zu vor dem Chip. Da wir nicht bis in alle Ewigkeit chipen wollten, wurde er nun im Alter von 25 Monaten am Freitag letzte Woche kastriert.Er ist in meinen Armen in die Narkose gerutscht, wir haben dort vor Ort gewartet und sind sofort zu ihm, wo er wieder oben war. Haben uns einfach zu ihm gesetzt und ca. 2 Stunden seine Aufwachphase bewacht. Dann sind wir mit ihm nach Hause .... er hat dort 3 Stunden geschlafen, dann wollte er raus Gassi, hat seine Geschäfte erledigt, dann ging es wieder nach Hause. Abends war er schon wieder "Fit wie ein Turnschuh" und wir mußten dafür sorgen, dass er nicht denkt er ist schon wieder voll einsatzfähig. Die Schmerztablette schien er nicht zu brauchen. Der Schnitt war sehr klein (ca. 2 cm), da durch die Chipkastra die Eierchen schon sehr geschrumpft waren.
Er hat die Halskrause umbekommen, wenn wir kein Auge auf ihn haben konnten, hat die Naht aber in Ruhe gelassen. Bis dato gab es noch nicht wieder Action, sondern nur Gänge an der Leine. Er benimmt sich wieder total normal.
Was das Gewicht betrifft, hat es sich durch die Chipkastra nicht geändert, da er auch ein sehr aktiver und lauffreudiger Hund ist. Es bleibt nun abzuwarten, wie die langfristige Entwicklung ist. - Vor einem Moment
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