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Hundeanschaffung ja/nein und viele Fragen...

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      Ich würde mich gar nicht so an dem Kläffen hochziehen :smile:

      Wenn du den passenden Hund findest und nett fragst, ob er viel meldet (klingt besser als Kläffen, ist neutraler und die Leute antworten wohl eher ehrlich), werden dir die Besitzer oder die Pflegestelle eine gute Antwort darauf geben können. Wenn es ein typischer Spitz ist, wird er dir melden, wenn was wichtiges ist und ansonsten die Klappe halten ;)
      Erziehbar ist so gut wie alles.

      Mein Golden Retriever meint, dass er wachen muss. Obwohl das ja nicht rassetypisch ist und man sich wohl keinen Retriever als Wachhund holt. DAS ist viel anstrengender, weil er es zu gut meint und viel Unwichtiges meldet. Aber sogar er hat mit der Zeit gelernt, fast nur die wichtigen Dinge zu melden |) Das geht also auf jeden Fall.

      Aber klar. Einen stummen Hund wirst du wohl eher nicht erwischen - aber welche Rasse ist das schon :ka:
      Probier's mal mit Gemütlichkeit - oder auch nicht

      Balou (Golden Retriever, *25.10.2014)
    • Mia10 schrieb:

      Angenommen der Spitz hat sich im ersten Zuhause das viele Kläffen angewöhnt... kriegt man das durch passende Erziehung wieder hin?
      Nach meiner Erfahrung mit meinem Podengo-Mix der, als er bei mir eingezogen ist bei ALLEN Hunden die er gesehen hat gebellt hat, teilweise in 50 m Entfernung: Sehr schwer.

      Hermann ist absolut nicht bellfreudig und wenn meine anderen beiden Hunde etwas melden hält er sich oft raus und bellt nicht aber dieses Bellen bei Hundesichtung unter Kontrolle zu bekommen war sehr anstrengend.

      Und Hermann ist ein "führerweicher" Hund der leicht zu erziehen ist.

      Wenn mich Bellen stören würde dann würde bei mir kein Hund mit einem "Bellproblem" einziehen. Das bekommt man alles hin aber das kann sich schon mal über Wochen oder auch Monate ziehen.
      Liebe Grüße von meiner "Männer-WG"
      - Balou (Dackel-Mix) * 08.03.2011
      - Mogli (JRT), * 21.10.2012
      - Hermann (Podengo-Mix) * 16.06.2014
      und von Selina

      Wenn wir behaupten, der beste Freund unseres Hundes zu sein,müssen wir die Art von Freund sein, den wir selbst gerne hätten.(SuzanneClothier)
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    • Jackyfan schrieb:

      Mia10 schrieb:

      Angenommen der Spitz hat sich im ersten Zuhause das viele Kläffen angewöhnt... kriegt man das durch passende Erziehung wieder hin?
      Nach meiner Erfahrung mit meinem Podengo-Mix der, als er bei mir eingezogen ist bei ALLEN Hunden die er gesehen hat gebellt hat, teilweise in 50 m Entfernung: Sehr schwer.
      Hermann ist absolut nicht bellfreudig und wenn meine anderen beiden Hunde etwas melden hält er sich oft raus und bellt nicht aber dieses Bellen bei Hundesichtung unter Kontrolle zu bekommen war sehr anstrengend.

      Und Hermann ist ein "führerweicher" Hund der leicht zu erziehen ist.

      Wenn mich Bellen stören würde dann würde bei mir kein Hund mit einem "Bellproblem" einziehen. Das bekommt man alles hin aber das kann sich schon mal über Wochen oder auch Monate ziehen.
      Da vermischt du aber was :smile:
      Draußen Hunde anzubellen ist ja eine ganz andere Baustelle.

      Dass im Haus Ruhe ist und nur Erwünschtes gemeldet werden darf, ist kein Hexenwerk :ka: Und gerade ein Spitz hat das ja in den Genen und wenn man mal so einen Spitzwelpen kennengelernt hat, dann weiß man, wovon ich spreche.

      Gerade bei einem erwachsenen Spitz sollte ja bekannt sein, ob der unnötig kläfft. Und wenn es ein Dauerkläffer ist, dann sucht man halt weiter, bis man den passenden Spitz findet.
      Probier's mal mit Gemütlichkeit - oder auch nicht

      Balou (Golden Retriever, *25.10.2014)
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    • Spitze sind äußerst intelligente Hunde. Mein Spitz führt die Border Collies hier regelmäßig an der Nase herum.

      Sie sprechen auf faire Erziehung sehr gut an. Auch, wenn sie eine Vorgeschichte haben.
    • Ich hole das hier nochmal hoch, nachdem ich wieder ein paar Wochen recherchiert/Rassen kennengelernt/Tierschutzseiten durchforstet und insgesamt viel über Hunde gelesen habe :winken: .

      Ich danke Euch schonmal für die Anregungen bisher. Für mich ist irgendwie immer noch der Spitz (Wolfsspitz) ganz oben auf der Wunschliste. Ich glaube der würde wirklich auch vom Charakter her gut zu uns passen. Außerdem habe ich noch einen genaueren Blick auf Eurasier und Tibet Terrier geworfen, die von der Rassebeschreibung her auch gut passen könnten bzw. hier ja z.T. auch schon erwähnt wurden, und noch einige andere...

      Einen passenden Hund aus dem Tierschutz kann ich mir auch gut vorstellen, allerdings haben die Tierheime bei uns in der Nähe kaum Hunde, die keine größeren Probleme machen. Die meisten haben tatsächlich Agressionsproblematiken oder mögen keine kleineren Kinder. Außerdem denke ich, dass man auch da am besten Mischlinge aus Rassen in Erwägung zieht, die grundsätzlich zu den "Familienhund/Anfänger"-Rassen gehören. Es wurde ja auch schon vielfach geschrieben, dass die Hunde bei der neuen Familie auch noch ganz andere Eigenschaften entwickeln können als im Tierheim. Und natürlich wollen wir den Hund vorher kennenlernen. Ein Hund aufnehmen nur aufgrund eines Bildes und einer Beschreibung kommt für uns nicht in Frage.

      Ich habe nun gerade eine Anzeige gefunden, die von der Beschreibung her wirklich gut zu dem passen würde, was wir uns vorstellen: quoka.de/tiermarkt/hunde/c5030…r-wolfsspitz-mix-mit.html. Allerdings kommt dieser Hund aus schlechter Haltung aus dem Ausland und ist laut Anzeige erst seit ein paar Wochen in Deutschland in einer Pflegestelle. Könnte man bei so einer Beschreibung darauf vertrauen, dass das tatsächlich passt mit dem Hund und uns, oder sollten wir doch von vornherein lieber einen Hund suchen, der aus Deutschland kommt oder zumindest mehrere Monate hier ist?
    • Bei Mixen aus dem Ausland sollte man immer die für das jeweilige Land typischen Rassen berücksichtigen.

      In Rumänien laufen nun nicht gerade viele Wolfsspitze herum. Herdenschutzhunde und -mixe dafür umso mehr. Daher würde ich bei dem Hund aus der Anzeige eher davon ausgehen, dass da auch mal ein ​HSH mitgemischt hat.

      Wenn er auf einer PS lebt, spricht ja aber nichts dagegen, ihn trotzdem einfach mal kennenzulernen. Ja, die meisten Hunde packen ihr volles Verhaltensrepertoire erst dann aus, wenn sie sich sicher und angekommen fühlen. In der Realität entspricht das nach meiner Erfahrung aber nicht der ganz plötzlich nach Monaten auftretenden Mutation vom unkomplizierten Begleiter zum anstrengenden Problemhund, wie sie hier im Forum von manchen gern heraufbeschworen wird. Das halte ich für völlig überzogen und habe ich persönlich so auch noch nie erlebt. Wenn er also schon ein paar Wochen auf der PS lebt, sie ihn als nett und unkompliziert beschreibt und ihr ihn bei einem persönlichen Treffen ebenso erlebt, dann sind da bei einem physisch wie psychisch erwachsenen Hund wie in diesem Fall keine drastischen Verhaltensänderungen mehr zu erwarten.
    • Getier schrieb:

      Der Hund aus dem Link ist sicher kein Wolfsspitzmix, sondern dürfte ein typischer rumänischer Herdenschutzhund sein - der Carpatin.
      Stimmt, der könnte auch passen, bzw. ein Mix davon? Laut Wikipedia sind die deutlich größer als der Hund aus der Anzeige aussieht.


      Dreamy schrieb:

      Bei Mixen aus dem Ausland sollte man immer die für das jeweilige Land typischen Rassen berücksichtigen.

      ...
      Ok, ein guter Hinweis, ist notiert.
    • Meine Hündin ist aus Serbien und nur 33cm groß (die weiße auf meinem Profilbild). Laut DNA Test (davon kann man natürlich halten was man will...) hat aber selbst sie Herdenschutzhundblut in sich, sowie weitere große Rassen.

      In dem Hund kann sonst was drin sein, weshalb er kleiner ist. Genetik ist kompliziert :D
      Your Love is like a Soldier, loyal till You die.
      ~James Blunt~

      * Finya - serbische Terpitzprinzessin *
      * Frodo - der Überflieger-Kleinpudel *


    • Mia10 schrieb:

      Ich habe nun gerade eine Anzeige gefunden,
      "Weitere Angaben: Rüde, Farbe: grau, EU-Heimtierausweis, aus Tierheim, entwurmt, gechipt, geimpft, kastriert,"

      Ich würde keinen kastrierten Hund (aus dem Tierschutz) nehmen, weil ich Angst hätte vor Muskelschwund, Gelenkerkrankungen und Entzündungen.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gast97171 ()

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