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  Kreta der Himmel auf Erden - nicht für alle

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Beitrag 31.01.2010 17:52   Nach oben Nach unten
Jimmy Jazz
Hallo,

...interessanter Bericht eines Kreta-Reisenden.

Eine Insel voller Ruhe und Schönheit, aber auch trauriger Realität
in Sachen Tier- vor allem Hundehaltung.
Die Bilder zeigen sowohl die Schönheit des Landes, als auch die
katastrophalen Zustände in denen die Hunde ihr armseliges
Dasein fristen müssen.

Auf drastische Fotos wurde bewusst verzichtet, was man sieht
reicht jedoch aus um zu erahnen was da vor sich geht, wenn man
etwas weiter denkt.

Ein klares Zeichen dafür, dass Auslandstierschutz dringend Not tut.
Vor allem Aufklärung ist wichtig, sowohl bei der Bevölkerung, als
auch bei Reisenden nach Kreta und in andere südliche Länder.

Nur wer weiss, was er vorfindet kann auch etwas dagegen tun.
Wer weiss, was ihn erwartet wird auch nicht einfach so die Augen
verschliessen können vor der traurigen Realität.

http://reisefieber-akut.npage.de/hunde_auf_kreta_29120139.html

(Verlinkung mit freundlichem Einverständnis des Autors.)

liebe Grüsse ... Patrick
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Zuletzt bearbeitet von Jimmy Jazz am 31.01.2010 23:30, insgesamt einmal bearbeitet
 

 
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Beitrag 31.01.2010 18:29   Nach oben Nach unten
die rote zorra
Hallo Patrick!
Meine Freundin leitet ein Tierheim in Spanien.Sie fährt im November dort hin und kommt dann im Mai wieder.Ungefähr 10-15 Hunde bringt sie dann mit und vermittelt sie hier.Es ist einfach elendig wenn man diese Hunde sieht und dann auch noch das Schicksal kennt.
Meine Schwägerin und ich haben also überlegt wie wir das ein bischen unterstützen können .
Haben dann das ganze Dorf abgeklappert und um Spenden........GEBETTELT!!
Egal ob etwas Geld .Bettwäache,Decken,Futter u.s.w!
Mann soll nicht glauben auf wieviel Unverständnis wir gestossen sind!
kopfnuss

Leute die wirklich genug Geld haben wollten am wenigsten spenden.
Dann am laufendem Band diese Äußerungen......."Meint ihr denn wirklich ihr könnt damit helfen.......oder .........Kümmert euch dann lieber um die Hunde die hier im Tierheim sind!!
Versprechen, wie ...........Wir bringn noch etwas vorbei!!!!!!-Nichts
Etwas haben wir dann doch zusammen bekommen.
War aber nur die Familie und einige gute Bekannte,oder die Nachbarschaft, die gespendet haben.
Ich kann nur sagen das ich wirklich enttäuscht bin.Wenn man sich mal

vorstellt wie viele Leute noch nichtmal wußten wie es dort(und nicht nur in Spanien) abgeht.Aber das es so viele garnicht interessiert und die Einstellung haben...........Wir können das sowieso nicht ändern....???? Wir werden aber weiterhin sammeln und wenn es auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist.
Lieben Gruß
Anja
 
 

 
Beitrag 31.01.2010 18:53   Nach oben Nach unten
Appelschnut
Der Bericht hat mich sehr berührt. Gerade WEIL er auf krasse Bilder verzichtet. Es legt sich einem die bleierne Hoffnungslosigkeit der "Normalität" aufs Herz. Es handelt sich ja nicht um Straßenhunde, sondern um Tiere, deren Besitzer es für normal halten, dass sie zum Bewachen da angekettet leben.

Dagegen hilft Ausfliegen der Hunde nach Deutschland nicht, fürchte ich. Dagegen hilft nur eine Einstellungsänderung der Hundebesitzer vor Ort. Leider bin ich zu unbedarft einschätzen zu können, inwieweit und auf welchen Wegen das möglich ist.

LG Appelschnut
 
 

 
Beitrag 31.01.2010 18:56   Nach oben Nach unten
ruelpserle
Von der Orga kommt meine Hoover. Sie haben hier was zusammengeschrieben zum Thema: Hunde auf Kreta.

http://www.kreta-hunde.de/

EDIT: Ich kenne die Site und den Bericht.

Der letzte Abschnitt ist nicht für das Forum geeignet, da die Bilder
sehr drastisch sind.
Ich habe die Verlinkung rausgenommen.
Wen es interessiert, der kann sich selbst auf der HP die Schatten-
seiten ansehen.

liebe Grüsse ... Patrick
 
 

 
Beitrag 31.01.2010 19:09   Nach oben Nach unten
die rote zorra
@ Appelschnut.
Da hast du vollkommen Recht!
Nur glaube ich das es noch hoffnungsloser ist!
L.G Anja
 
 

 
Beitrag 31.01.2010 19:17   Nach oben Nach unten
Bentley
Appelschnut hat Folgendes geschrieben:
Der Bericht hat mich sehr berührt. Gerade WEIL er auf krasse Bilder verzichtet. Es legt sich einem die bleierne Hoffnungslosigkeit der "Normalität" aufs Herz. Es handelt sich ja nicht um Straßenhunde, sondern um Tiere, deren Besitzer es für normal halten, dass sie zum Bewachen da angekettet leben.

Dagegen hilft Ausfliegen der Hunde nach Deutschland nicht, fürchte ich. Dagegen hilft nur eine Einstellungsänderung der Hundebesitzer vor Ort. Leider bin ich zu unbedarft einschätzen zu können, inwieweit und auf welchen Wegen das möglich ist.

LG Appelschnut


Ich schreibe es immer und immer wieder. Ein Jahr auf Urlaub verzichten in die südlichen Länder und deren Regierungungen aufmerksam machen warum, ich glaube schon das sich dann in Sachen TS was ändern würde.
Ich mache das schon über 10 Jahre, aber was nutzt das schon wenn das eine Handvoll Leute macht. sad
 
 

 
Beitrag 31.01.2010 20:36   Nach oben Nach unten
rather_ripped
Meine Cleo kommt auch aus Kreta.

Die Leute, die jetzt Cleos Orga betreiben, waren eigentlich Aussteiger_innen, die sich ein nettes Leben auf Kreta machen wollten, weil sie genug vom grauen Deutschland hatten. Dann haben sie das Elend der zahllosen Straßenhunde und -katzen gesehen und konnten einfach nicht anders, als diesen Tieren zu helfen. So ist die http://archenoah-kreta.de/ zustande gekommen lachen
 
 

 
Beitrag 31.01.2010 21:40   Nach oben Nach unten
brucelitsa
Das ist leider nicht nur auf Kreta so. Auch abseits der Touristengegenden herrscht viel Elend, vielleicht auch etwas mehr, weil es keine Beobachter von aussen gibt.
Ich muß zu meiner Schande gestehen, daß meine Landsmänner (Südländer im allgemeinen) nicht viel von Tieren halten. Sie sind Gebrauchsgegenstände, die eben benutzt werden. Traurig aber wahr.
Strassentiere sind nur lästig und ein Stück Brot und etwas schmutziges Wasser reichen auch für den Hofhund, der sein "Leben" an der Kette fristet.
Ich versuche schon seit Jahren durch Aufklärungsarbeit etwas zu ändern, aber vergeblich. Diese Mentalität ist so tief verwurzelt, daß ich nur als Spinner abgetan werde.
Meine Mittel sind leider auch mehr als beschränkt, und ausser zufüttern und notdürftig behandeln kann man nichts machen.
Ich hoffe ich kann das ändern, wenn ich erst als TA tätig bin...
Aber erst muss ein Umdenken stattfinden, denn sonst sind das nur Tropfen auf dem heißen Stein.
Von staatsseite wird hier nichts getan. TH sind keine vorhanden und wenn doch sind das private mehr schlecht als recht geführte KZ.
In Thessaloniki geht es fast sogar noch, weil hier sehr viele Studenten untewegs sind, die mittlerweile doch etwas anders denken und auch viele Privatpersonen helfen so gut sie können. S sind die esten Strassentiere kastriert und werden regelmässig gefüttert und versorgt. Ich kenne auch einige TÄ, die das alles selber finanzieren.
Aber in ländlichen Gegenden herrscht sehr viel Elend!
Ich könnte seitenweise darber schreiben und ich verzweifle oft daran, daß sich alles nur so elend langsam ändert, wenn überhaupt.
 
 

 
Beitrag 31.01.2010 23:41   Nach oben Nach unten
Britta2003
brucelitsa hat Folgendes geschrieben:
Das ist leider nicht nur auf Kreta so. ......Aber in ländlichen Gegenden herrscht sehr viel Elend!
Ich könnte seitenweise darber schreiben und ich verzweifle oft daran, daß sich alles nur so elend langsam ändert, wenn überhaupt.


Dem schließe ich mich an, und das ohne jemals einen persönlichen Blick in diese Länder geworfen zu haben. sad

Ich selber wohne auch ziemlich ländlich, aber da geht es noch halbwegs zivilisiert zu.
Bewege ich mich allerdings in einem Umkreis von maximal 20 km von meinem Wohnort, dann erkenne ich meine Welt nicht mehr.
Verfilzte Hunde an der kurzen Kette sind dort nur ein winziger Beweis der grausamen Normalität slash
Katzen-und Hundebabies werden erschlagen oder ertränkt, einen Stellenwert haben sie sowieso nicht, und auch noch nie gehabt!
Wenn im Dorf ein Land-und Viehdoktor wohnt, dann könnten viele arme Kreaturen Glück haben...sie werden vor der Tür in Pappkartons entsorgt.
Ich könnte unendlich viele grausame Geschichten erzählen, die das Landleben so tagtäglich schreibt. hilfe
Diejenigen Tierquäler, die bei uns im Hinterland ihr Unwesen ungestraft treiben, schaffen es teils ungestraft. hilfe
Gerade die Tage kam ein Bericht in der Zeitung, dass hunderte Nagetiere und Vögel in einem Garagendachboden im eigenen Dreck dahinvegetieren mussten.
In meiner "fast" Nachbarschaft war das , und keiner hat es gemerkt.
http://www.nn-forchheim.de/artikel. [...] 4311&kat=13&man=8

Egal ob Nager, Vogel, Hund oder Katze.
Egal in welchem Land das Elend stattfindet...es ist einfach nur zensur
Wie kann man Tieren nur so etwas antun?

LG Britta
 
 

 
Beitrag 31.01.2010 23:49   Nach oben Nach unten
Jimmy Jazz
Britta2003 hat Folgendes geschrieben:

Wie kann man Tieren nur so etwas antun?


...weil es Menschen sind.

Menschen wie wir. Nur anders.

Ich kann diese Rohheit auch nicht verstehen.
Diese Gefühllosigkeit.

Wie gehen solche Menschen miteinander um?
Mit ihren Partnern, den Kindern...?
Was geben solche Menschen an ihre Nachkommen weiter?

Für mich unfassbar.

liebe Grüsse ... Patrick (manchmal sehr verdrossen)
 
 

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