Kälteempfindlich an den Pfoten?
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Also, ich muß mal ne komische Frage stellen...dazu die Vorgeschichte:
Lilly kam mit zwei Jahren und zwei kaputten Pfoten zu uns. Das rechte Fußgelenk ist steif und an der linken Hinterpfote hat sie zwei verkrüppelt Zehen. Wie das passiert ist, und ob man da nicht hätte was machen können ist nicht mehr nachvollziehbar. Bisher kam sie soweit gut zurecht, sie humpelt leicht, naja, ist ja auch kein Wunder. Während der Zeit bei und entwickelte sie sich zu einen recht selbstbewußten und immer zu einem Spiel mit Hundekumpels aufgelegten Hundemädchen. Heißt...sie rennt wie der Teufel.
Seit Montag nun, schont sie die verkrüppelte Hinterpfote immer wieder mal. In der Regel nur draußen. In der Wohnung ist es unauffällig. Als sie das am Montag nachmittag dann zeitweise auch in der Wohnung machte sind wir abends gleich in die Klinik gefahren. Die Pfote wurde ausrasiert, ob sie sich was eingetreten hat und geröntgt. Soweit ist alles unauffällig. Klar die Zehen sind verkrüppelt, aber außer amputieren, was die Ärztin aber nur im Notfall empfehlen würde, war nichts, Hüften und Knie auch unauffällig. Sie hat ein Schmerzmittel bekommen und wir sollen sie schonen.
Ja nun schonen wir sie, was bei der Hummel gar nicht so einfach ist, und trotz Schmerzmittel, hebt sie immer wieder mal die Pfote. Sie zeigt, davon mal abgesehen, keinerlei Schmerzen, läßt sich wie immer dort anfassen und untersuchen. Am liebsten springt sie auch überall rum. Draußen rennt sie dann zeitweise auf 3 und zeitweise auf 4 Pfoten.
Am Sonntag habe ich ihr das Fell an den Pfoten gekürzt, wie ich es immer mache und seit dieser Woche ist es ja extrem kalt geworden. Kann es sein, das sie an dem etwas verformten Ballen einfach kälteempfindlich ist? Gestern war ich mit ihr an der Uni ein Seminar besuchen, im Haus hat sie nicht einmal die Pfote gehoben. Dabei macht sie es auf Asphalt häufiger als auf Wiese fällt mir noch ein. Momentan bin ich echt ratlos.
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Hast du mal versucht ihr draußen einen Bootie anzuziehen? Dann weißt du ob es an der Bodenbeschaffenheit oder der Kälte liegt...
Meine Numa ist auch sehr kältemepfindlich, alleridngs überhaupt nicht an den Pfoten. Sie läuft liebendgern durch halbzugefrorene Pfützen und freut sich, wenn das Eis knackt :^^:
Daher kann ich mir grad nur schwer vorstellen, dass die Hunde so an den Pfoten frieren...Ich würde es mit guten stabilen Booties versuchen. Am besten gleich beide Hinterläufe eintüten, damit der Hund über längere Zeit nicht "schief" läuft.
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Ich vermute, es liegt bei deinem Hund an seinem Handicap, denn hier ist die Durchblutung nicht mehr so gewährleistet wie bei einem gesunden Körperteil, ich gehe da von mir aus, da ich vor Jahren einen Bruch im Arm hatte und diese Hand immer kälter ist.
Ebenso kommt dies bei alten Hunden vor, weder Arpad noch Bogi konnte ich bewegen bei Minusgraden Gassi zu gehen, sofort wurden die Pfoten gehoben, Bootis bringen Hilfe.
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Danke euch beiden erstmal. Ich wollte ihr heute schon einen Socken anziehen, natürlich hats massig geschneit, so das das natürlich nichts geworden ist. Außerdem verliert sie den auch.
Zitatch vermute, es liegt bei deinem Hund an seinem Handicap, denn hier ist die Durchblutung nicht mehr so gewährleistet wie bei einem gesunden Körperteil, ich gehe da von mir aus, da ich vor Jahren einen Bruch im Arm hatte und diese Hand immer kälter ist.
Das ist doch mal ne Erklärung die durchaus passen würde. Wenn sie warmgelaufen ist macht sie es auch weniger, und das sie Schmerzen hat glaube ich auch nicht, sie bekommt ja noch Schmerzmittel. Ich werd dann mal schauen wo ich Booties herbekomme.
ZitatMeine Numa ist auch sehr kältemepfindlich, alleridngs überhaupt nicht an den Pfoten. Sie läuft liebendgern durch halbzugefrorene Pfützen und freut sich, wenn das Eis knackt

Lilly ist eigentlich gar nicht empfindlich, im Gegenteil, die dreht erst richtig auf seit es richtig kalt geworden ist. Die anderen Pfoten sind auch unproblematisch, aber die sind auch nicht verletzt.
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Ich denke auch, daß das ein Durchblutungsproblem ist. Du könntest sie auch vor dem Spaziergang bzw. am Anfang des Spaziergangs erstmal aufwärmen (wie man es auch für den Sport macht).
Damit an der Peripherie, sprich der unteren Gliedmaße aber was passiert, muß die Körperkerntemperatur schon deutlich gesteigert werden. Ist also bei den aktuellen Temperaturen ein wenig anstrengend für Dich
.Einfaches Schema (an der Leine):
40 s Schritt / 20 s Trab (3mal)
30 s Schritt / 30 s Trab (3mal)
20 s Schritt / 40 s Trab (3mal)
Achtung: Schritt/Trab gilt für den Hund, nicht für Dich
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Also den Hund in den Trab zu bringen ist nicht so schwer...sie ist ja nicht so groß. Allerdings muß ich dazu ja auch erst runter in den Hof, wo es wieder kalt ist...
Ich werde es auf jeden Fall mal ausprobieren und beobachten. Spielen will sie ja auch und da läuft sie wieder normal.
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Du könntest die Pfote (oder auch das ganze Bein) auch zusätzlich vor dem Rausgehen etwas massieren, um die Durchblutung anzuregen. Wäre vielleicht mal ein erster Versuch.
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wir hatten es heute ja schon kurz davon

es gibt auch viele menschen, die in verletzten gelenken "wetterfühliger" sind als an anderen körperstellen. durch die verkrüppelten zehen kann es schon sein, dass die pfote bei kälte einfach mehr schmerzt. ich kenn das röntgenbild zwar nicht, aber das wäre meine idee

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Zitat
ich kenn das röntgenbild zwar nicht, aber das wäre meine idee
Sei froh...schön ist was anderes. Ich möcht mir auch gar nicht ausmalen, wie es zu diesen Verletzungen kam und ob und wie das behandelt wurde.
Ich werde das mit dem Massieren heute auf jeden Fall probieren und dann wird die Pfote zukünftig erstmal nicht mehr freigeschnitten...das fiel ja auch zusammen...und Schüchen besorge ich auch. Wir bekommen das schon in den Griff...sie ist ja sonst total lebhaft und zeigt keinerlei komisches Verhalten.
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Hmm ich kenne das mit Asphalt und irgendwann nicht mehr auftreten wollen auch ohne das mein Hund Verletzungen an den Pfoten hat. Dann ist nur noch auf der Wiese laufen möglich und am besten direkt Richtung heimwärts. Gestern wieder bemerkt.
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