Schweigender Tierarzt - kranker Beagle

  • Ruf noch mal an.
    Sag nett das es Dir zu schnell ging und Du auch zu aufgeregt warst um Nachzufragen. Jetzt aber noch Fragen aufgetaucht sind, die Du gerne beantwortet hättest. Ich hab manchmal sofort nach 5 km Autofahrt nochmal angerufen und nachgefragt.

    Wenn Du dann wirklich abgekanzelt wirst und Deine Fragen nicht beantwortet werden, würde ich sofort wechseln und auch sehr schnell eine zweite Meinung einholen, wenn es nicht besser wird.
    Nicht zu lange warten!

    Meiner Erfahrung nach sind 90 % der Tierarzthelferinnen nett und bemüht sonst würden die den Job nicht machen.

    Frag mal in Deinem Umfeld beim Spazierengehen, Hundeschule oder so was sie von dem TA halten oder wo sie hingehen. Das sind die besten Tipps. Besser als Ferndiagnose. Manchmal ist auch einfach nur die Situation doof.

    Ich fahr 30 km zum Tierarzt wegen des guten Rufes. Das ist es mir auch wert. Aber gespritzt wird da auch schnell.
    Allerdings immer so, das ich halt schreien könnte und nach Alternativen fragen kann.

  • Ashkii (jetzt 14 Monate) hat das letzte mal eine Wurmkur "gesehen" bevor ich ihn abgeholt habe (da war er 9 Wochen).

    Bis heute hat er keine mehr bekommen, wurde unbd wird aber regelmässig auf Würmer untersucht und hat bis heute keine, obwohl er seine Nase überall reinhängt und Frischfleisch bekommt.

    Ich hau meinen Hund und dann noch Welpen doch nicht irgendwas rein nur weil es sein könnte und versaue ihm dadurch vielleicht noch seinen Darm.

    Barry habe ich nach seiner Übernahme 2002 mal eine Wurmkur gegeben, da war es auch noch so üblich einfach mal rein in den Hund. Dann habe ich es sein lassen und auch er hat nie Würmer gehabt.

    TA welche der Meinung sind mir nicht genau sagen zu müssen was los ist und wie sie behandeln (und zwar vorher), haben mich die längste Zeit gesehen. Das brauchen meine Tiere nicht.

    Ich muss letztendlich meinen TA vertrauen das die Diagnose korrekt und die Behandlung angemessen ist. Das Vertrauen verdient für mich kein TA der mich im Dunkeln stehen lässt. Die Zeiten "ich Gott in Weiß und du nichts" sind GsD schon lange vorbei.

    In der Gesundheit gilt für mich: "so viel wie nötig, so wenig wie möglich".

  • Hallo,

    erstmal vielen lieben Dank für die vielen Antworten. Die Frage mit dem Gewicht habe ich nochmal im Beagleforum gestellt - da wiegen die meisten die Beagle in dem Alter ähnlich viel. Wenn ich heute Abend nach Hause komme, werde ich hier aber noch ein Foto reinstellen - dann lässt sichd as sicher besser einschätzen. Nach den (mir bekannten) Tabellen (wie in diesen Kinder Vorsorgeheftchen) ist der Hund völlig in der Norm.
    Nichts desto trotz werde ich natürlich (weiterhin) auf seine Ernährung achten und gerade bei einem verfressenen Beagle :D drauf schauen,d ass er nicht zu dick wird.

    Den Tierarzt habe ich tatsächlich vorhin nochmal angerufen...leider mit mäßigem Erfolg. Er wollte sich kurz darauf nochmal melden und das ist jetzt schon wieder kanpp drei Stunden her. :sad2:

    Zur Wurmkur:
    Dexter hat als Welpe beim Züchter (mit 8 Wochen) eine Wurmkur bekommen. Dann nochmal als er einige Blätter vom Gummibaum gefressen hat (da war er 11 Wochen alt). Dann zur Impfung als er drei Monate alt war (gut 13 Wochen alt)...naja...und jetzt soll er eben schon wieder ein bekommen (17 Wochen alt).

    Ich bin ziemlich unkritisch was Chemiekeulen angeht...was muss muss und da Dexter ja auch jeden Tag bei mir im Büro ist (Beratungsstelle mit logischerweise viel Kundenverkehr) ist regelmäßiges Entwurmen für mich auch wichtig. Es soll sich ja niemand bei dem Hund hier anstecken! Trotzdem finde ich das etwas übertrieben...
    1.) Ist der Hund ja jedesmal sowieso angeschlagen (Gummibaum gefressen, Impfung, "Halsentzündung?")
    2.) Ist er NIE positiv auf Würmer getestet worden (aber 2 mal negativ)
    3.) Bekommt er von der Wurmkur drei Tage lang irren Durchfall (macht wohl nix...er is ja eh fett :D )
    4.) Kostet das ja jedesmal Geld

    Also wenns nicht unbedingt notwendig ist, würd' ich die Tabletten jetzt einfach aufheben und ne Weile warten. Ansonsten sitz ich hier und starre aufs Telefon, bis der TA zurück ruft!

    Viele Grüße
    Meikesch

  • Ich hab sogar schon mit meiner TA diskutiert, was die Ursachen für Fellverlust bei Ulexa sein könnten und...ich lag richtig :D

    Außerdem rennt sie bei Ulexa jetzt immer mit einer Leckerliesdose rum und positioniert diese geschickt im Zimmer, so glotzt Ulexa ewig diese Dose an und die TA hat in Ruhe Zeit die Ohren zu reinigen, Blut abzunehmen usw. vor, nach und wärend der Behandlung bekommt Ulexa immer Belohnungen (war mein Tipp, weil ich das am Anfang zu Hause auch so gemacht hab).

    Ich denke, das ist aber nicht selbstverständlich, es ist auch schon unser 4ter Tierarzt und bei ihr werden wir bleiben!

  • Zitat


    Zur Wurmkur:
    .. Dann zur Impfung als er drei Monate alt war (gut 13 Wochen alt)...2

    Also mein TA hatte damals Aarons Impfung und Wurmkur NICHT zusammen verabreicht. Er sagte, dass dies für sein Immunsystem nicht gut wäre, deshalb sind wir nach 14 Tagen nochmal hin und haben uns dann die Wurmkur für Aaron abgeholt. :???:

    Ich denke auch, dass dein TA wohl das nicht so genau nimmt. Vielleicht solltest du doch noch mal schauen, ob du einen anderen TA wählen kannst. Vielleicht fühlt sich dein Kleiner dort genau so gut, wie bei dem Jetzigen. Probier es doch einfach mal aus. ;) Mir würde auf jeden Fall eine kompetente Behandlung wichtig sein.

  • Also ich würde auch erst noch mal telefonisch nachfragen, WAS er denn da bekam - und dann ggf. den TA wechseln...
    Ich geb keine Wurmkuren prophylaktisch.. sondern lasse vorher den Kot untersuchen. Murphy bekam die letzte mit 7 Wochen - und am Montag hab ich mal eine Kotprobe abgegeben... Das werde ich ich wohl so alle 2-3 Monate machen bis er ausgewachsen ist..
    Bei meinem vorigen Hund machte ich das 2 x im Jahr - er hatte in 12 Jahren kein einziges Mal Würmer und ich konnte ihm so diese Chemiekeulen ersparen!

  • Zitat

    Also mein TA hatte damals Aarons Impfung und Wurmkur NICHT zusammen verabreicht. Er sagte, dass dies für sein Immunsystem nicht gut wäre, deshalb sind wir nach 14 Tagen nochmal hin und haben uns dann die Wurmkur für Aaron abgeholt. :???:

    Stimmt.

    Wenn der Hund Würmer hat oder man regelmäßig entwurmt, sollte das am besten min. 14 Tage vor der Impfung gemacht werden, damit der Hund parasitenfrei ist, wenn das Immunsystem auf den Impfstoff muss (sonst hat der Körper an zwei Fronten zu kämpfen).

  • Zu dem Thema wollte ich eigentlich nichts mehr schreiben:

    Bei kleinen Kindern wird bei Husten und Würgen immer zuerst auf Würmer getippt und nachgefragt! Eine Stuhlprobe wird eventuell weggeschickt oder der Dok verschreibt sofort, damit dem Kind geholfen wird....wenn sonst nix anderes vorliegt.

    Dexter ist mit seinen 4 Monaten ( 16 Wochen+ ) noch ein Welpe und akut erkrankt. Wenn sein Husten und Würgen mit Wurmbefall zusammenhängt und die Tabletten werden nicht gegeben, kann nichts helfen! Es gibt ja draußen auch noch Würmer von nichtentwurmten Hunden, [Pferden b]Hakenwürmer [/b], Füchsen, etc. Eine Untersuchung kostet extra Geld, vielleicht kriegt man dafür schon 3 Wurmtabletten???

    Übrigens hab ich das mit dem 4 Wochen Rhytmus bei meinem Welpen gemacht , er hat nie Durchfall davon bekommen, und der Appetit war danach wieder besser.

    Die Spritze war vielleicht Antibiotikum......als Soforthilfe?
    Ich nehme an die Tabletten sind nicht zum Lutschen ?, eventuell AB für die nächsten Tage .....sie wirken Bakterien abtötend, entzündunghemmend und.... es könnte sich auch um Zwingerhusten handeln, der bei uns auch rumgegangen ist....

    Vielleicht es jetzt zwischenzeitlich geklärt....wenn der Dok sich noch nicht gemeldet hat.... er macht auch Hausbesuche und versorgt Notfälle

    Gute Besserung für Dexter

    Lb Grüße

  • Zitat


    Dexter ist mit seinen 4 Monaten ( 16 Wochen+ ) noch ein Welpe und akut erkrankt. Wenn sein Husten und Würgen mit Wurmbefall zusammenhängt und die Tabletten werden nicht gegeben, kann nichts helfen! Es gibt ja draußen auch noch Würmer von nichtentwurmten Hunden, [Pferden b]Hakenwürmer [/b], Füchsen, etc. Eine Untersuchung kostet extra Geld, vielleicht kriegt man dafür schon 3 Wurmtabletten???

    Super. Mal lieber einfach stumpf die Symptome behandeln ohne die Ursache zu erforschen. Lieber dem Hund ein paar Pillen einschmeißen, weils ja günstiger ist und eventuell wenn man Glück hat auch wirkt :/

    Ich würde den TA auch wechseln, denn ich erwarte von meinem TA, das er meinen Hund erstens gründlich untersucht und zweitens mit mir bespricht, welche Behandlung erfolgen soll.

  • Zitat

    Ich bin ziemlich unkritisch was Chemiekeulen angeht...was muss muss und da Dexter ja auch jeden Tag bei mir im Büro ist (Beratungsstelle mit logischerweise viel Kundenverkehr) ist regelmäßiges Entwurmen für mich auch wichtig. Es soll sich ja niemand bei dem Hund hier anstecken! Trotzdem finde ich das etwas übertrieben...
    Deinem Hund zuliebe solltest du aber Kritisch werden was Chemie angeht, denn er muss es vielleicht mit seiner Gesundheit ausbaden. Wenn du auf der ganz sicheren Seite sein möchtest dann müsstest du ihn Wurmmittel als Dauergabe geben. Du kannst ihm ne Kur geben und er holt sich die nächsten zwei Tage trotzdem Würmer. Also diese übertriebenen Wurmkurgaben sind nicht notwendig. Außerdem müsstest du nach jeder Wurmkur eine Darmsanierung machen damit dieser sich von der Kur wieder erholen kann. Gerade in der Beziehung ist die Verantwortung des HH gefragt, damit Hund gesund durchs Leben kommt.
    1.) Ist der Hund ja jedesmal sowieso angeschlagen (Gummibaum gefressen, Impfung, "Halsentzündung?") na wenn das nicht Bedenken gibt
    2.) Ist er NIE positiv auf Würmer getestet worden (aber 2 mal negativ) und trotzdem findest du Wurmkuren gut?
    3.) Bekommt er von der Wurmkur drei Tage lang irren Durchfall (macht wohl nix...er is ja eh fett big grin ) das macht natürlich was, denn wenn das noch öfter vorkommt durch die Wurmkuren kannste wunderbar den Darm versauen.
    4.) Kostet das ja jedesmal Geld das würde ich lieber in regelmässige Kontrollen und harmlose Mittel gegen Würmer stecken


    Es ist gut das es Mittel gibt die der Aufrechterhaltung der Gesundheit dienen. Aber der Umgang damit sollte doch verantwortungsvoller betrieben werden. Die "wir machen mal vorsorglich"-Einstellung finde ich schon ganz schön riskant.

    Und was die gleichzeitige Gabe Wurmkur/Impfung betrifft: die Wurmkur hat den Sinn , das der Hund bei der Impfung möglichst mit keinen anderen "Dingen" zu kämpfen hat, da sonst der Körper noch mehr belastet wird (hat ja LasPatitas schon geschrieben) bzw. die Impfung vielleicht gar nicht greift.

    Mir ist unbegreiflich wie ein TA darauf keine Rücksicht nehmen kann bzw. darüber nicht aufklärt.

    Zitat

    Bei kleinen Kindern wird bei Husten und Würgen immer zuerst auf Würmer getippt und nachgefragt! Eine Stuhlprobe wird eventuell weggeschickt oder der Dok verschreibt sofort, damit dem Kind geholfen wird....wenn sonst nix anderes vorliegt.


    Was glaubst du denn was ich meiner KiÄrztin erzählt hätte wenn sie mir einfach Wurmtabletten mitgibt und eine Spritze verpasst und mein Kind vorher nicht gründlich untersucht und mich aufklärt? Nur weil es um Hunde geht ist eine Aufklärung nicht nötig und da es ja ein TA ist hat man alles einfach so hinzunehmen?

    Ne, ich muss dem TA gerade sehr viel Vertrauen entgegenbringen denn ich bin kein Arzt. Aber trotzdem sollten beiden Seiten (der TA natürlich erst recht und viel mehr) sich informieren.

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