Welpenschule - mit "Frierhund" sinnvoll?
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Zitat
Nein - eigentlich genau das Gegenteil...
Bei so einer Aussage würd ich auch gern ein paar erklärende Worte mehr lesen

Gegen das Frier-Problem an sich gibts mehr als genug Equiment:
Hundemäntel, Thermodecken ... oder wenns ganz hart wird (z.B. im Auto warten) ein Snuggel-Safe
http://www.alsa-hundewelt.de/shop/Hundeplae…e-Safe/p/824901 - Vor einem Moment
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Hi,
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Für was sind die typischen Welpenspielstunden gut?
Was soll Hund dabei lernen? Mal davon abgsehen, dass Hund lernt "toll, andere Hunde, dann kann ich erst mal Frauchen/Herrchen vergessen, die sind dann Nebensache".
Hundesprache kann es nicht sein - ich würde, um eine Sprache zu lernen, ganz sicher nicht einen 4-6jährigen als Lehrer nehmen, sondern sprachkompetente Erwachsene. Warum also sollte mein Welpe die korrekte Sprache durch andere Kinder/Welpen lernen?
Wobei mir dabei gerade ein Gedanke durch den Kopf geht - mir fallen in den letzten Jahren extrem viele Hunde auf, die sich absolut nicht korrekt verhalten. Rennen frontal auf andere Hunde zu, sind extrem aufdringlich, können distanziertes, abweisendes Verhalten nicht verstehen ....... verhalten sich also generell wie die Axt im Wald -
und interessanterweise waren viele dieser Hunde in Welpenspielstunden. Inzwischen wird so ein Verhalten von vielen Hundehaltern sogar als "normal" empfunden. Das ist es nicht.
Inwieweit hier die typischen Welpenspielstunden (viel freies Spiel zwischen den Welpen verknüpft mit ein bischen Gehorsamstraining) mit ausschlaggebend für im Grunde asoziale Verhaltensweisen sind, weiss ich nicht. Ob man von dieser in meinen Augen recht eindeutigen Koinzidenz auf einen kausalen Zusammenhang schliessen kann, weiss ich nicht.
Jedoch stelle ich immer wieder fest, dass gerade Hunde, die ihre "Hundesprache" weniger in Welpenstunden als vielmehr im Zusammensein mit sozialkompetenten erwachsenen Hunden, derartige Verhaltensweisen nicht zeigen.BTW: gerade in England, wo Welpenspielstunden schon lange vor D populär waren, ist man wieder völlig davon abgekommen - weil man festgestellt hat, dass das nicht das Wahre ist. Natürlich gibt es auch dort noch Trainer, die Welpenspielstunden anbieten. Aber der Trend geht immer mehr weg von diesen "Spiel und Spass"-Stunden mit etwas Gehorsamstraining.
Versteh mich nicht falsch - es ist in meinen Augen durchaus wichtig, dass gerade Ersthundehalter mit ihren Welpis in ein Training gehen. Nur sollte das sehr viel mehr auf Bindungsaufbau zwischen Mensch und Hund ausgerichtet sein - weniger auf Spiel zwischen Welpen.
Wenn Spielerischer Kontakt, dann max. 3 Welpen und mindestens ein sozialkompetenter erwachsener Hund pro Gruppe, der sich auch in das Geschehen einbringt.EDIT:
so, genug oT, schätze mal, die Frage bzgl. Welpenspielstunden allgemein ist beantwortet.
Zum Thema zurück - ich bin jetzt mal ganz böse - viele Hunde sind nur so "verfroren", weil ihre Halter das sind. Das fängt schon beim Welpi an. Nicht immer bedeutet "Zittern" = "Frieren".
Klar gibt es Hunde, die frieren, warum auch nicht? Aber letztendlich müssen wir Menschen auch raus, wenn es kalt und nass ist. Notfalls gibt es dann eben entsprechende Hilfsmittel (Mantel, Decke, ..... ). Auch für Hunde gilt - es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte "Kleidung"
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Mantel ist bei einem Welpen natürlich etwas blöd - die Teile sind idR nicht gerade billig und so ein Welpi wächst ja auch. Aber mit etwas Talent kann man sich aus Fleecestoff auch was basteln. -
Danke für Deine Erklärung, Yane.
Meiner Meinung nach sind die Welpenstunden (wie Hundeschule überhaupt) vor allem für die Halter gut: Erfahrungsaustausch und Theorie vom Trainer.
Im Idealfall guckt halt einmal pro Woche ein kompetenter Mensch auf den Junghund und sieht rechtzeitig, wenn irgendwo gegengesteuert werden muss.Bezüglich der Welpen selbst kommt es tatsächlich sehr darauf an wie so eine Welpenstunde gestaltet ist. 1 Stunden unkontrolliertes Toben ist auf jeden Fall nichts wofür ich Geld ausgeben würde.
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Danke für die Erklärung

Bei mir selbst ist es so (Verein, keine Extrakosten) dass ich zwar das Welpenspielen nutze (bzw. genutzt habe, jetzt ist Guinness zu alt), aber auch die anderen Erziehungskurse, die angeboten werden. Gespielt wird nur bei den Welpen - und ja, ich bin schon ein Stück weit der Ansicht, dass mein Hund auch mal Welpe/Kind sein darf. Die Zeit war eh nur kurz - jetzt fangen schon die Hormone bzw. Antipathien so langsam an und Hundekontakte sind nicht mehr grundsätzlich unproblematisch.
Die Welpenstunde war tatsächlich "nicht gut" - rumtoben, ein bisschen Gehorsam, Abrufen aus dem Spiel (find ich super wichtig, außerhalb könnte ich das nicht üben), laute Geräusche und ein paar Geräte zum Ausprobieren... Die Beißhemmung - oder wann es mit dem Halligalli reicht, hat er da unter anderem dort mit gelernt.
Nichts desto trotz haben wir andere Hundekontakte, wo er der einzige Welpe ist und ihm auch deutlich die Schranken aufgezeigt werden. Ich bin da immer sehr dankbar, das tut dem Lütten nur gut - und finde nicht, dass die halbe Stunde "unkontrolliertes" Spielen (selten mit einem erwachsenen Hund dabei) wirklich geschadet haben... Stürmisch war er vorher schon
Und wenn die Großen Grenzen setzen, erkennt er das schon an.
Aber wer weiß, vielleicht wird er noch unhöflich... 
So grundsätzlich klingt die Überlegung aber auf jeden Fall plausibel...
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Welpenstunden sind ja nicht grundsätzlich schlecht. Aber wer meint, wenn er mit seinem Hund in eine reine Welpenstunde geht und der Hund sonst keine weiteren Kontakte hat reicht das aus...liegt eben falsch. Gründe wurden ja schon genannt.
Als Ergänzung finde ich Welpenstunden gut, aber nicht als alleinige Sozialisierung.
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danke für deine ausführlichen Erklärungen.
ich habe auch beim Mitlesen gestutzt und nach weiteren Erklärungen gesucht. Grundsätzlich ist der Kontakt mit mehreren Hunden für einen Welpen schon wichtig, aber die ganzen restlichen Lebensumstände sind natürlich entscheidend.
Bei uns trifft man selten Welpen (die Welpenzeit ist ja so kurz) und auch relativ wenig andere Hunde. Auch in meinem Freundeskreis zuhause gibts kaum Hunde
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Zum Aufwachsen von Akira waren also erstmal alle Hundekontakte gut. Jetzt scheint es ihr allerdings recht unwichtig geworden zu sein, fremde Hunde zu treffen. Bekannte Hunde werden allerdings freudig begrüßt ...und dann wird weitergelaufen.herza
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Ich wollte mal meine Erfahrungen mit dem ersten Welpenstunde-Besuch mitteilen - für mich erschreckend.. Ich wollte ja nur mal gucken, musste Murphy aber mitnehmen, da niemand zuhause war.
Es waren 8 Grad und ständiger Nieselregen.. "Unterricht" findet auf einer großen Wiese statt.. ca. 20 Hunde aller Größen,
Ich also da rein mit Murphy am Bauch - er ist ja sehr "bodennah" und mit fast 9 'Wochen noch ganz nackt am Bauch.
Die Trainerin: "Nicht zugucken und Hund auf dem Arm geht gar nicht: Mäntelchen aus, mitmachen!. Na gut... also hat er 3 Minuten gespielt, wenn man das so nennen kann.. die großen auf und über ihn drüber...er erst gequietscht, dann geknurrt. "Sehen Sie, das ist doch ein JackRussel-Mix, der wehrt sich schon! Bald ist der hier eh der Boß!"
Dann hieß es 15 (!) min.Theorie über das Heranrufen des Welpen. Schön, weiß ich zwar alles, hören Murph und ich es uns eben an..
Daß er noch nicht leinenführig ist (wir üben das erst seit 2 Tagen jeweils 5 Minuten zuhause): Egal, man gab mir eine große Leine, die ich kaum an dem Mini-Halsband befestigen konnte.
Murphy also neben mir auf der nassen kalten Wiese. "Der Hund wird nicht beachtet wenn er so an der Leine springt..."kams von der anderen Seite.
Irgendwann saß er auf meinen Schuhen wohl weils dem Zwerg tierisch kalt war, gezittert wie blöd... "Dem ist nicht kalt, der ist nur aufgeregt!".
(???) "Der Dalmatiner hat auch nicht mehr Fell, das sind schließlich Hunde!" Gut, aber der Dalmatiner ist auch schon mindestens 3 Monate alt...
Nach den (für mich ewig langen) 15min.-Theorie, in denen sich Hunde und Halter nicht bewegten, dann Hunde für 5 Minuten ableinen und "warmspielen"..Murphy suchte nur überall Schutz, an jedem Menschenbein.. und fror...und die Großen wieder ständig an ihm dran..er knurrend auf dem Rücken. Dann wieder anleinen und ab auf den Parcours, Tunnel, Wippe usw.
Ich hab dann abgebrochen.. Eine Blasenentzündung brauch ich bei dem Baby nun wirklich nicht!
Die Trainerin etwas ohne Verständnis: "Wenn Sie meinen, dann sehen wir uns nächsten Samstag!"
Wohl kaum...
Klar soll er die Sozialkontakte lernen - aber soo? Das war mir echt zu heftig - vor allem bei diesem Wetter.
Eigentlich hat diese Hundeschule einen recht guten Ruf, ich war vor vielen Jahren auch mit meinem früheren Hund eine Zeitlang dort.
Aber das heute fand ich völlig daneben.. Ich wollte das lieber wirklich etwas langsamer angehen lassen.. Nun hab ich mir für die nächstenTage Hundebesuch nach Hause eingeladen...1 x ein älterer Hund, 1 xy 2 Möpse (1,5 und 1/2 Jahr alt) - und suche weiter nach einer "guten" Welpengruppe.
Kann mir evt. jemand erklären weshalb die Babys bei so einem Sch..Wetter kein Mäntelchen tragen sollten? Ach ja, und eine Decke mitzunehmen wäre natürlich auch nicht nötig. Es sind ja Hunde und man sollte sie nicht vermenschlichen.
Also ich bin noch etwas neben der Spur, Und ein wenig ratlos ob ich wirklich zu zimperlich bin oder das einfach echt die falsche Huschu war...
Was meint ihr? -
Ganz ehrlich? Da würd ich nicht mehr hingehen!
So viel Hunde und nur 1 Trainerin? Die kann doch bei dem Gewusel gar nicht den Überblick behalten.
Ich glaub ich wär da direkt wieder gegangen.
Wenn ich sowas les kann ich echt nur mit dem Kopf schütteln! Ich glaub da kannst Du bei nem Welpen mehr mit kaputt machen als das er was lernt. Such Dir lieber was anderes oder versuch bei Deinen Spaziergängen das der Kleine viel Hundekontakt mit freundlichen Hunden hat. Da ist ihm glaub ich mehr mit geholfen als mit so einer Hundeschule. -
Grundsätzlich finde ich es nicht verkehrt wenns ne bunt gemischte Truppe ist. Das ist ja in seinem späteren Leben auch nicht anders. Allerdings für meine Begriffe auch viel zu viele Hunde und naja, warum kein Mäntelchen...keine Ahnung.
Ich habe mir heute auch was angeschaut, wo ich mit Lilly wohl erstmal hingehen werden, für die BH üben, da waren anschließend auch zwei Welpen da, Yorki und Bolonka Zwetna, also bodennah und kaum Unterwolle. Beide hatten Mäntelchen an und es war ok. Es war auch ein souveräner Althund dabei und vorher durften sie auch noch mit zwei anderen Hunden, Lilly war einer davon spielen. Also so macht das für mich auch Sinn. In die Hundeschule wo du warst würde ich wohl auch nicht mehr gehen.
Allerdings Hund tragen war auch hier nicht gewünscht...ich mein, der hat ja vier Beine zum laufen

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Suchst du noch ne Hundeschule ?
Ist Rainer nicht bei dir in der Nähe ? Den könnte ich dir empfehlen.
Gruß, staffy
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