Unser Hund hat gebissen, ich bin verzweifelt!

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  • Da war ich wohl ein bißchen langsam, die Vorgeschichte hast du ja nun selbst geschrieben.
    Euer Verhältnis muß sich wieder festigen, die Hin- und Herreicherei hat ihr offensichtlich nicht gut getan. Gib ihr viel Sicherheit, sie muß das Baby nicht bewachen. Und auch Aufmerksamkeit, ich weiß das ist viel verlangt mit einem 7 Wochen alten Baby. Hol dir Unterstützung von deiner Familie, aber gib den Hund nicht mehr in andere Hände. Hol dir einen guten Trainer nach Hause!

  • Für mich scheint auch die Pension der Knackpunkt zu sein. Was hat das Tier dort in zwei Tagen ensetzliches erlebt, daß es sogar anschließend in die Tierklinik mußte?

    Sie erträgt offentsichtlich kein anbinden und einsperren mehr.

    Ich glaube hier muß ein sehr guter Verhaltenstherapeut her.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

  • Ich fasse mal zusammen:

    Du bindest Deinen Hund extrem stark an Dich und wunderst Dich dann, dass er "komisch" wird, wenn Du ihn woanders hingibst.

    Du findest es gut, wenn das Kind verteidigt wird und wunderst Dich, dass er zubeißt.

    Ich denke, Du solltest das Verhältnis zu Deinem Hund dringend überdenken.

    Hast Du eine Anzeige bekommen? Es besteht doch jetzt sicherlich Maulkorb- und Leinenzwang, oder? Wenn nicht, dann rate ich Dir dringend Deinen Hund nicht mehr ungesichert auf die Menscheit loszulassen. Maulkorb ist jetzt Pflicht!

    Es gibt übrigens in der Regel zwei Gründe warum ein Hund ein Kind verteidigt. Einmal, weil er mütterliche Gefühle hegt und zum anderen, weil er es als Ressource = Beute betrachtet.

    Welcher Fall bei Euch gegeben ist, kann ich nicht sagen.

    Viele Grüße
    Corinna

  • Habt ihr nen Zimmerkennel oder was meinst du mit "Käfig" ?

    Da wirst du wieder mit vorsichtiger Eingewöhnunung und in Minimalstschritten arbeiten müssen, dass sie den wieder akzeptiert.

    tja, wahrscheinlich wird dir da niemand etwas sagen oder zugeben, aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass da was war im TH. Der Hund wird doch auch nicht umsonst krank. Und schon gar nicht so schwer!
    Was hatte sie denn?


    Ich denke mal, solange der Wuffel so durch den Wind ist, wirst du sehr geduldig und in ganz, ganz kleinen Schritten mit ihr arbeiten müssen.
    Grad mit Baby, stell ich mir die Arbeitsbelastung echt heftig vor. Aber ich glaube, es lohnt sich, wenn du dich ausgiebig mit dem Hund beschäftigst:
    Ich würde wieder viele Übungen zur UO machen, sie außerdem geistig fordern.
    Was macht sie denn gerne?

    Warum habt ihr den Hund überhaupt angebunden? Mein Hund würde bei einem Fest entweder frei rumlaufen oder bliebe bei mir zuhause in einem Zimmer.


    P.S.
    ach ja, und jetzt vorrangig: Maulkorbgewöhnung (Teil nciht einfach überstülpen, sondern mit Leckerlis ihr angenehm machen). Plane dafür mal so ein bis zwei Wochen ein, bis sie den Maulkorb gut akzeptiert.

  • So, erstmal beruhigen, bitte.

    Dein Hund scheint in den letzten Monaten ja viel erlebt zu haben und das war ja nun nicht alles positiv. Zuerst die Hundepension, dann die Betreuung durch Deine Eltern/Schwiegereltern und dann auch noch die Ankunft des Babys. Das alles sind für den Hund gravierende Veränderungen.

    Ihr habt den Hund auf der Taufe in eine richtig blöde Situation gebracht. Er war angebunden (konnte also nicht weg), Ihr wart nicht da, um ihn zu beschützen und dann kommt auch noch jemand (wahrscheinlich mit dem Gesicht vorneweg, denn sonst hätte er ja schlecht in die Lippe beißen können) auf ihn zu.

    Mein Rat wäre, dass Ihr Euch bitte einen guten Hundetrainer sucht. Mir gibt es auch zu denken, dass der Hund meint den Kinderwagen beschützen zu müssen, das würde ich unterbinden. Das ist nicht sein Job, sondern Deiner.

    Und schau drauf, dass Du (oder Dein Mann) viel mit dem Hund auch alleine machen. Der Hund darf durch das Kind jetzt nicht auch noch ins Hintertreffen geraten.

  • Hallo,

    vielen lieben Dank für all eure Antworten.
    Ich hatte das Beschützen des Kinderwagens als was positives gesehen, da ich dachte damit würde sie zeigen das sie den kleinen akzeptiert hat.
    Sie hatte nach dem Aufenthalt in der TH-Pension starken Durchfall und war apathisch und fiebrig, konnte kaum laufen.
    WO finde ich denn einen guten Trainer bzw. Verhaltenstherapeut?

    Einen Maulkorb haben wir gestern direkt gekauft, aber ich kann ihn doch nicht den ganzen Tag mit Mailkorb laufen lassen, das ist doch kein Leben mehr, oder?

    LG

  • Naja das beschützen des Kinderwagens ist z.B. etwas, was ich meinen Hunden untersage (bzw. es untersagen würde). Der Schutz der Familie unterliegt mir und nicht ihnen. Und zwar genau aus dem Grund, dass ich keine Lust habe, das die Hunde irgendwann entscheiden jetzt handeln zu müssen (bei Lee war das teilweise echt hart, weil sie Kinder selbst gegen deren Eltern schützen wollte).

    Wieso den ganzen Tag Maulkorb? Der kommt drauf, sobald andere Menschen da sind (egal ob nun Besuch in der Wohnung oder draussen beim Gassi).

    Wo genau kommt ihr denn her (wegen dem Trainer)?

  • Ohne zu wissen was genau passiert ist wird eine Einschätzung der Lage schwer. Ein Biss ins Gesicht geschieht meist nicht "von unten", sondern weil sich jemand zum Hund beugt. Möglich, daß sie vorher gewarnt hat, in die Ecke gedrängt war, allein, fremd, ... sicher ist eine Verletzung im Gesicht sehr unschön, aber ein Hund weiß, ob er warnend schnappt (so hört sich die Verletzung an) oder ernsthaft beißt - dann wäre die Lippe weg !!

    Da du gleich mit dem Thema abgeben kommst frag ich erstmal, ob du überhaupt bereit bist, dich mit Kind und Hund auseinanderzusetzen. Oder bist du mit Kind so beschäftigt, daß du gar nicht mehr mit einem Hund, der ein Problem hat, arbeiten willst ??

    Das sinnvollste wäre ein fähiger Trainer, der zu euch nach Hause kommt, sich euer Familienleben und die Rolle die Luna spielt ansieht, der dir erklärt was bei euch schief läuft, wie man Verhalten deutet und was man gerade bei Kindern berücksichtigen sollte.

    Den Hund hast du seit 2 Jahren, bisher vermutlich ohne Probleme. Vieles fällt erst auf, wenn es eskalliert ist, der Hund eine deutliche Warnung von sich gibt. Man hätte sicherlich einiges im Vorfeld verhindern können, sich besser darauf vorbereiten können....
    Die meisten, wie du auch, merken es aber nicht und dann kann so ein Vorfall passieren. Jetzt liegts an dir, ob du bereit bist versäumtes nachzuholen und dich mehr mit deinem Hund auseinanderzusetzen, um die nächsten 15 Jahre friedlich mit allen zu leben !?

    Ist Züsch für dich noch erreichbar ?
    Dann könnte ich dir diese HS empfehlen.

    Gruß, staffy

  • Den Maulkorb für draußen.

    Deine Hündin ist offenbar tief verunsichert, durch was nun auch immer in den letzten Wochen, man kann es nicht ungeschehen machen. Schau nach vorne. Wichtig ist, daß sie sich nicht in die Beschützerrolle gedrängt fühlt, die sie durch ihre Unsicherheit gar nicht übernehmen kann.

    Zimmerkennel kann man übrigens prima mit dem Klicker trainieren, damit kann man in der Wohnung überhaupt viele schöne Dinge üben. Nur mit positiver Verstärkung.

    Den Maulkorb unbedingt schönfüttern! Ich finde es übrigens toll, daß du sie nicht einfach aufgibst. Wie viele täten das in deiner Situation. Und auch mal herzlichen Glückwunsch zu dem Baby, Junge/Mädchen? Ich hoffe, es macht euch viel Freude!

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