Johnny ist krank, wir wissen nicht mehr weiter
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Das hatten wir schon einmal im Dogforum SRMA, und vielleicht macht es dir Mut
Die Diagnose ist nicht himmelhochjauchzend, aber greifbar, und es nichts
schlimmer als Ungewißheit, und die bist du nun los.Bestimmt wird alles wieder gut

LG Britta
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Hallo,
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Hallo,
zum Auslöser dieser Krankheit gibt es, soweit ich informiert bin, bisher keine sicheren Aussagen. Es scheint ein Gendefekt zu sein, der eventuell vererbbar ist, oder eben auch nicht. Es scheinen einige Rassen häufiger betroffen zu sein als andere...und es kann durch Dinge wie Stress, starke Sonneneinstrahlung, einen Sturz (wie bei unserem Johnny wahrscheinlich), hormonelle Schwankungen, usw... ausgelöst werden, wenn der Hund die Veranlagung dazu hat.
Leider scheint noch wenig über diese Krankheit beim Hund bekannt zu sein, denn unser Haustierarzt war der Meinung, dass eine Hirnhautentzündung nicht mehr in Frage käme, da das Antibiotika sonst angeschlagen hätte. Dass es eine Form der Meningitis gibt, die nur auf Kortison reagiert, das wusste er bisher nicht. Das hätte Johnny zum Verhängnis werden können, denn der Arzt war kurz davor seinen Bauchraum zu öffnen, um einen möglichen Bauchfellriss oder andere beschädigte Organe zu untersuchen.Ist ja noch mal gut gegangen. Wir sind erstmal froh, dass wir nun Gewissheit haben und er morgen wieder bei uns sein wird.
Liebe Grüße
Sabrina
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Ich freu mich für euch, zumindest weil ihr jetzt eine Diagnose habt.
Viel, viel Glück weiterhin und gute Besserung für den kleinen Mann!!!

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Guten Morgen,
er ist wieder zuhause
Natürlich ist er nicht ganz der Alte, da er durch die knapp 2 Wochen sowohl körperlich als auch vom Verhalten her abgebaut hat. Er ist abgemagert und bellt und knurrt aus Angst häufig. Auch auf seinen Namen reagiert er nicht mehr wie vorher. Also liegt ein ganzes Stück Arbeit vor uns, um den Kleinen wieder aufzubauen. Priorität hat im Moment sein Gewicht, denn man kann jeden Knochen fühlen bei ihm.
Gegen die Meningitis bekommt er vorerst 6 Wochen Kortison in Tablettenform, welches danach langsam ausgeschlichen werden soll. Sollte er einen Rückfall bekommen, wird die Dosis wieder erhöht.
Laut Arzt stehen die Chancen sehr gut, dass die Krankheit bis zum Ende des zweiten Lebensjahres vollständig ausgeheilt ist und auch keine Rückfälle drohen.
Damit lässt sich leben.Danke noch mal für eure lieben Worte und eure Gedankenanstöße

Liebe Grüße
Johnny (schlafend) und Sabrina
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Die SRMA ist mit Cortison gut in den Griff zu bekommen.
Meine Toller-Hündin war auch daran erkrankt. Auf unserer HP ist der Therapieplan und ein Bericht über ihren Krankheitsverlauf nachzulesen.
Die Nebenwirkungen sind zwar manchmal heftig (Heißhunger auf alles, viel Trinken und natürlich sehr oft Pippimachen, mal aufgedreht, dann wieder schlapp und lustlos) aber das gibt sich nach dem Ausschleichen des Cortisons (fast) wieder.
Ganz wichtig ist das langsame Ausschleichen und regelmäßige Kontrollen, ob evtl. wieder Schmerzen auftreten.
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Toi,toi, toi!
Alles Gute wünschen
Doris und Hermann
von der Blutzuckerfront

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Zitat
Gegen die Meningitis bekommt er vorerst 6 Wochen Kortison in Tablettenform, welches danach langsam ausgeschlichen werden soll.Das ist wirklich ganz ganz wichtig, sonst bekommt der Hund auch noch Morbus Addison:
http://www.dr-haemmerling.de/addison.html
Bei dem Punkt Vorkommen, Iatrogene NNRI die Erklärung.Durch die Cortisongabe treten Nebenwirkungen auf, die hier beschrieben werden:
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Wegen unserer Erkrankung habe ich heute mit einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin einer Vertriebsfirma für Cortison gesprochen. Auch wenn das Cortison in höheren Dosen für kurze Zeit verabreicht wird passiert nichts. ( Ich hatte auch Angst vor Cushing-das fehlt noch zu unserem Insulinom )
Wenn man sich nach 6 Wochen wieder fein raus schleicht, sollte alles gut gehen.
Bei uns ist es schwierig ich brauche eine Erhaltungsdosis ( habe sehr hoch angefangen und muss jetzt reduzieren ) wobei ich mich auf mein Augenmaß und Gefühl und Symptome beim Hund verlassen muss.
Wenns Deinem Hund danach wieder gut geht, hat sich ein kleines Risiko gelohnt-finde ich!
Liebe Grüße
Doris -
Wir informieren uns nun so gut es geht im Internet. Der Eintrag bei Wikipedia zum Thema SRMA ist sozusagen unbrauchbar, wie wir finden.
Die Internetseite von dir Chestnut haben wir uns bereits angesehen und haben daraus auch wertvolle Informationen bekommen. Ich werde ebenfalls den Verlauf der Genesung (wir denken ja positiv
) schriftlich festhalten und schauen, dass mein Freund diesen auf der Homepage bereitstellt.
Unser Haustierarzt kannte diese Krankheit wie gesagt nicht, aber er wurde vom Arzt der Tierklinik bereits telefonisch kontaktiert und hat auch eine Dosierungsanweisung bekommen. Demnach bekommt Johnny erst einmal in den ersten 2 Tagen 30mg, danach geben wir ihm für weitere 6 Wochen 15mg Cortison. Diese Dosis könnte bei ihm ausreichen, da die Krankheit noch relativ früh und beim ersten Ausbruch erkannt wurde.
Wir hoffen, dass wir ein wenig dazu beitragen können, dass die Form der Meningitis bekannter wird, und Fehldiagnosen verringert werden.
Die möglichen Nebenwirkungen sehen wir natürlich auch nicht gerne, aber wie schon gesagt, so bekommen wir hoffentlich unseren alten Johnny wieder.Gute Nacht
Johnny und Sabrina
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Das hört sich doch schon ganz gut an.
Nicht alle Hunde haben Probleme mit den Nebenwirkungen. Vielleicht klappt es bei Euch ganz gut.
Ich drücke Euch die Daumen.
Schön, dass Ihr dazu beitragt, die Krankheit bekannter zu machen.
- Vor einem Moment
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