med. Vorsorge wird unterschätzt
-
-
Wenn es um die Gesundheit von Haustieren geht, scheint das Internet die Beratung durch den Tierarzt langsam zu verdrängen. Das ergab eine Umfrage des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte (bpt) bei Tierhaltern. Danach ist der Tierarzt nur für jeden zweiten Tierhalter der wichtigste und erste Ansprechpartner. Mit 26 Prozent kommt dem Internet die zweitgrößte Wichtigkeit zu. Das kann verhängnisvolle Folgen haben. So gaben zum Beispiel 63 Prozent der Befragten an, alle notwendigen Impfungen durchgeführt zu haben. Die Realität aber sieht anders aus. Nur die Hälfte aller Hunde und nur ein Drittel aller Katzen sei geimpft, so der bpt. Ein wirksamer Schutz gegen Seuchen ist aber erst bei einer Impfdurchdringung von 70 Prozent gegeben. Die Umfrage ergab ebenfalls, dass die Tierhalter über das Thema Impfen nur unzureichend informiert waren. Jeder Dritte Tierhalter war der Meinung, die Grundimpfung schütze ein ganzes Leben lang, obwohl sie in regelmäßigen Abständen wiederholt werden muss. Viele Tierärzte sehen einen Teil ihrer Patienten nur alle paar Jahre in der Praxis, weiß die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die mit den meisten Tierärzten zusammenarbeitet. „Es ist traurig, dass manche Tierhalter ihr Auto scheinbar regelmäßiger warten, als ihr Tier medizinisch untersuchen zu lassen.“, so Andrea Thümmel von TASSO e.V.
Email von Tasso e.V.
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
Traurig aber wahr...
Hier im Forum erlebt man es doch (fast) täglich... Es wird stundenlang diskutiert, und wenn es dann doch fast zu spät ist, wird doch der TA aufgesucht.
-
Ich gebs zu...meine erste Anlaufstelle ist auch nicht der Tierarzt.
Natürlich kommt es darauf an, was mein Hund hat (also bei akuten Sachen gehts doch zum Tierarzt), aber bei Sachen wie bei Buffy häufig : Hautauschschlag, hol ich als erstes doch Rat von Freunden, Trainer, oder halt aus dem Netz..Der Tierarzt nimmt sofort Geld und verabreicht immer sofort Medikamente, die oft unnötig sind und meistens auch Nebenwirkungen verursachen und am Ende doch nicht helfen. Hab ich alles schon oft genug erlebt und der spitzen Tierarzt, den ich gefunden habe, der nicht so war, ist nach Polen ausgewandert. :/
-
@ Fabiana: dann hast du leider nicht den richtigen TA gefunde nach dem Weggang deines guten Arztes. Hast du noch einen anderen in deiner Nähe?
-
Ja hier sind ne Menge Tierärzte, aber nichts wirkliches. Die meisten wollen halt doch das große Geld und der Hund bekommt bei der kleinsten Sache direkt Antibiotika..
Zudem gehen wir da nie unter 50 Euro raus, obwohl gar nichts gemacht wurde
-
-
Das ist aber auch mist dann. Meine TA hat immer ein offenes Ohr. Wenn ich mir unsicher bin kann ich sie immer anrufen! Jenachdem wie akut es ist, soll ich in die Praxis kommen, oder sie gibt mir Tipps was ich tun kann bzw. worauf ich achten muss.
Du solltest dich dann vielleicht nochmal nach einem anderen TA umschauen.
-
Mit Baffo gehen wir mehrmals jährlich zum Check, ob er aktuell etwas hat oder nicht. Das finde ich in seinem Alter (13/14 Jahre) einfach wichtig.
Mit Zampa gehen wir einmal jährlich zum Check.
Und wenn meine Hunde etwas haben, wo ich nicht sicher bin, gebe ich lieber ein paar Euros beim Tierarzt aus, um fachliche Auskunft zu erhalten oder damit meine Hunde kompetent behandelt werden.
Ich bin kein Arzt und maße mir deshalb nicht an, zu entscheiden, ob die Behandlung so oder so erfolgen sollte.
Blöder Vergleich, aber außer Tanken und Öl sowie Luft nachfüllen macht auch bei meinem Auto alles die Fachkraft, in diesem Fall der Mitarbeiter der Werkstatt.
Doris
-
Ich finde, man sollte beides tun. Sich selbst informieren und den Tierarzt aufsuchen.
Mit dem Tier zum Arzt zu gehen ist natürlich in den meisten akuten Fällen erstmal das wichtigste, damit das Tier versorgt werden kann. Trotzdem sollte man sich nicht zurück lehnen, denn auch Ärzte machen mal Fehler, und vielleicht selbst einfach mal recherchieren. Und wo kann man das besser, besonders Erfahrungen von anderen sammeln, als im Internet und speziell in Foren?

-
Also ich empfinde diesen Text als
Tierarztpropaganda.Unverbesserliche kriegt man so nicht zum TA.
Und ich wette, die Durchimpfungsrate ist bei Hunden höhe als bei erwachsenen Menschen...Ich glaube, mein Problem bei der Sache ist auch, dass es so viele unfähige TÄ gibt. Und dann nutzt es auch nichts, wenn man hingeht...
Natürlich sind gewisse TA-Behandlungen unumgänglich. Aber ne Menge sind in meinen Augen auch eher unter dem Thema Geldmacherei zu verstehen.
Ich gehe dennoch weiter zum TA. Volles Programm, Impfen, Entwurmung, Antiflohzeugs... Aber ich bleibe eine, von den meisten Ärzten als unangenehm erlebte, "mündige Patientin" bzw Kundin.Ich persönlich würde puncto "Aufklärung" nicht an der Häufigkeit der TA-Besuche ansetzen, sondern an der Fütterung! Meine Erfahrung ist: Was man an Geld für gutes Futter reinsteckt, spart man an TA-Kosten

-
Meine erste und wichtigst Anlaufstelle war, ist und wird auch immer mein TA bleiben. Auch bei allen Fragen rund um die Ernährung. Egal was alle anderen sagen.
Liebe Grüsse Mira-Bella - Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!