Welche Methoden zur Hundeerziehung "toleriert" ihr
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Was ist denn bitte ein "Legohalsband"?Schätze mal sie meinen das TCA Erzeihungshalsband. Im Grunde ein Stachel aus Kunststoff.
Allerdings find ich die Ausgangsfrage - wenn auch schon über 3 Jahre alt - sehr interessant und würd es nicht schlecht finden, wenn der Fred mal wieder Leben eingehaucht bekommt.
Drum mach ich mal den Anfang:
Was ist für mich in der Hundeerziehung tolerierbar? Alles was der Hund nachvollziehen kann und ja das beinhaltet auch körperliche Strafe wenn angebracht und so aufgebaut, dass sie fair und für den Hund verständlich ist und er bereits im Vorfeld Verhaltensweisen gelernt hat, durch die er die Strafe jederzeit abwenden könnte. - Vor einem Moment
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Hallo,
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Schätze mal sie meinen das TCA Erzeihungshalsband. Im Grunde ein Stachel aus Kunststoff.
Danke. Noch nie gehört (oder gesehen).
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Ist auch nicht besonders beliebt.
Wer Szacheln verstecken will, greift eher zu ner schicken Blende oder zum NeckTech weil es das auch als reine Schmuckversion gibt und man da immer die Ausrede hat, man habe ja das Model FUN und nicht SPORT
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Also ich erziehe meinen Hund so dass ich das bestärke was er richtig macht und den Rest ignoriere. Wenn ich ichs nicht ignorieren kann, da gefährlich, dann kommt ein sehr scharfes "Nein". Das hat bei meinem bis jetzt immer gewirkt. Gewalt lehne ich ab, bei der Grösse von Hund ist das sowieso kein Thema.
In die Erziehung anderer Hunde mische ich mich nicht ein, ausser das Tier würde gequält werden. Aber zum Glück habe ich bis jetzt nur Hundehalter erlebt welche korrekt mit ihren Tieren umgehen.
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Tolerieren viel
Akzeptieren allerdings recht wenig
sprich ich mach mein Ding der rest ist mir, solange nicht Tierschutzrelevant, völlig Wurst -
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Also wenn ich mir deine Beispiele so anschaue dann gehören wir wohl auch eher zur Wattebausch-Fraktion.
Mir wiederstrebt es schon mal bei meinem Hund in irgendeiner Weise körperlich zu werden.
Wir belohnen positives Verhalten (verbal oder mit Leckerlie oder mit Spiel oder streicheln) und nicht erwünschtes Verhalten wird mit einem "NEIN" kommentiert. Brüllen oder schreien mit dem Hund gibt es eigentlich nicht.Das "Schlimmste" was ich jemals getan habe war ganz am Anfang habe ich 2x eine Rütteldose verwendet. Damals war Emma ganz neu bei uns & hat alles angekaut, das "Nein" mussten wir erst noch beibringen. Damals wollte sie Elektrokabel anbeißen & da sie auf nichts als Abbruchsignal reagiert hat (und wenn man sie weggeholt hat gleich wieder zurückgeflitzt ist) haben wir ihr, zu ihrer eigenen Sicherheit 2x einen Schreck mit der Rütteldose verpasst. Seitdem sind Kabel tabu. Auch sonst hat sie viel angekaut & hat heute noch den Drang auf vielem rumzukauen, aber hier kann weniger passieren, deshalb üben wir da gezielt mit "Nein" bis sie es gelernt hat.
Ich würde nie auf die Idee kommen meinen Hund zu schlagen oder ihm ein Sprühhalsband zu verpassen, selbst irgendetwas auf / oder in Richtung meines Hundes zu werfen ist mir fremd.
Wir sind mit unserer Methode bis jetzt sehr gut gefahren, Emma hat Vertrauen zu uns und eine gute Bindung, das würde ich mit den anderen Methoden ja nur zerstören zumal Emma eh ziemlich sensibel ist. Für Leckerlies tut sie fast alles und sie weiß inzwischen genau für welches Verhalten es etwas Positives gibt & welches unerwünscht ist.
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Drum mach ich mal den Anfang:
Was ist für mich in der Hundeerziehung tolerierbar? Alles was der Hund nachvollziehen kann und ja das beinhaltet auch körperliche Strafe wenn angebracht und so aufgebaut, dass sie fair und für den Hund verständlich ist und er bereits im Vorfeld Verhaltensweisen gelernt hat, durch die er die Strafe jederzeit abwenden könnte.

Wir gehören definitiv auch NICHT zur Wattebauschfraktion. Bei uns gibt es auch mal nen lauten Brüller, nen Griff ins Geschirr, Hund wird körperlich aus dem Weg gedrängt usw... Monty hat nen extremen Sturrkopf und anders würde es gar nicht gehen!
Aber ich denke nicht, daß wir Monty damit Schaden oder Ihm weh tun! Es ist halt auch wirklich Situationsabhängig. Wenn Monty auf nen anderen hund los will, reicht bei Ihm kein einfaches Nein, da bleibt manchmal nur der Griff ins Geschirr oder der Brüller, oder wenn Leute zu Besuch kommen und Er will alle anspringen. -
Ich toleriere vieles ausser echter körperlicher sinnloser Gewalt - das heißt aber gleichzeitig auch, dass ich gelernt habe zu tolerieren das es eben Hunde gibt die man mit Wattebausch und nie ein strenges Wort schlichtweg weder führen noch handeln kann.
Es gibt Hunde die sind so charakterstark bei denen muss man sich durchsetzen und das meine ich WÖRTLICH damit sie einen auch nur ansatzweise aktzeptieren.Hab ich ganz früher auch nicht geglaubt ist aber so
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Zitat
geh ich ebenfalls mit .. mit gänzlich watte komm ich hier nicht weiter -
Ich habe hier drei total unterschiedliche Hunde.
Bei meiner alte Dame brauchte ich nie laut werden. Bei ihr ging alles mit Geduld und anfangs sogar ohne Leckerchen.
Mein Rüde ist ein Sturkopf und nutzt jede Gelegenheit seinen Kopf durchzusetzen. Das hängt bestimmt mit seiner Rasse zusammen, eigenständiger Jäger. Ihn habe ich schon mal in die Seite gezwickt und auch am Ohr gezogen. Schwubs hatte ich seine Aufmerksamkeit. Schlagen würde ich niemals. Das zeigt doch nur Schwäche. Bei ihm war Geduld angesagt und für die BH habe ich fast 3 Jahre üben müssen.
Unsere Kleine ist ein Sensibelchen. Da muß man wissen was man wann tut. Einen verbalen Anschiss steckt sie gut weg, wenn sie Mist gemacht hat. Ungerechtfertigte Anschisse veranlassen sie allerdings zur Flucht. Zwang geht bei ihr nicht, dann stellt sie sich total blöd. Bei ihr wirkt der Clicker Wunder.
Die Aktionen des Unterwürfig machen (auf Rücken drehen, Schnauzengriff, Leinenruck, vielleicht noch Stachelhalsband und Co, usw.) halte ich für völlig daneben und kontraproduktiv. Ich will mich auf meine Hunde verlassen können und brauche keine die vor mir kriechen. Auch wenn gesteckte Ziele dann schwerer reichbar werden. Was soll´s. Ich hab doch Zeit und bin nicht auf der Flucht.
Gruß Terrortöle - Vor einem Moment
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