UMFRAGE:wie lange laßt Ihr Eure Welpen/Junghunde allein?

  • Hallo!
    Mich würde mal interessieren, wie lange und wie oft Eure Hundis allein sind und ob es gut klappt. Gerade, weil dieses Thema so umstritten ist und es viele unterschiedliche Meinungen gibt.
    Zu mir:
    Bei Bruno (6,5 Monate) sah/sieht das folgendermaßen aus:
    Bis zum 4.Lebensmonat nicht länger als 20-30 Minuten allein (immer in 5 Minuten Schritten geprobt), ansonsten immer mit zur Arbeit... :roll:
    Seit knapp 2 Monaten sieht seine Woche so aus:
    Mo. allein von 6-12 Uhr, dann mit mir zusammen, entweder zu Hause o.unterwegs
    Di. Ganztagsbetreuung in einem Hundecamp
    Mi. allein von 6-12 Uhr, dann siehe Montag
    Do. Ganztagsbetreuung Hundecamp
    Fr. allein von 6-12 Uhr, dann siehe Montag

    Klappt prima soweit, am anfang dachte ich, dass es besser wäre, wenn er 3 Tage mit zur Arbeit kommt, aber da pennt er dann 6 Std.durch-da kann er auch zu Hause bleiben in seiner gewohnten Umgebung. Wenn ich nach Hause komme, freut er sich zwar unbändig, aber ich sehe ihm an, dass er die ganze Zeit gepennt hat :lol:

    Freu mich über Meinungen und Eure Erfahrungen

  • Also ich lasse mein Hund auch mal 8 Stunden alleine, wenn es sein muss.
    Ich versuche zwar immer, ihn überall mit hinnehmen, aber es geht ja nicht imer. Men Hund ist ein Malinois im Alter von derzeit 11 Monaten. Ich habe von beginn an ihn daran gewöhnt, allein zu bleiben. Und wenn ich ihn vorher auslaste - und dass ist bei einem Malinois immer gar nicht so einfach - schläft er eh. Achso ... und ich lege ihm immer was zum knabbern hin, so dass es die erste Stunde eh nur mit fressen oder knabbern beschäftigt ist.
    Ein freundliches WUFF aus Berlin

  • Zitat

    Seit knapp 2 Monaten sieht seine Woche so aus:
    Mo. allein von 6-12 Uhr, dann mit mir zusammen, entweder zu Hause o.unterwegs
    Di. Ganztagsbetreuung in einem Hundecamp
    Mi. allein von 6-12 Uhr, dann siehe Montag
    Do. Ganztagsbetreuung Hundecamp
    Fr. allein von 6-12 Uhr, dann siehe Montag

    Mhmmm...also meine persönliche Meinung dazu:

    ICH finde das ist zuwenig "gemeinsame" Zeit" mit Hund.

    Er ist doch erst 6,5 Monate?!Wer macht mit ihm denn die Grunderziehung?
    Da hätte ich Angst mein Hund ist am End "verwirrt" zu wem er denn nun eigentlich gehört.

    Also ich hätte mir das bei Emily in dem Alter null vorstellen können sie Ganztags in ne Betreuung zu geben oder ca 6 Stunden allein zu lassen im Wechsel...da waren wir noch mit Schleppleintraining und wie gesagt Grundgehorsam lernen beschäftigt :D

    Jetzt ist sie 15 Monate und sie ist von Mo-Fr. ca 4 Stunden allein-dies klappt ohne Probleme ;)

  • Ich finde es auch ziemlich wenig gemeinsame Zeit... vor allem in dem Alter.

    Ich habe meine schon recht früh recht lange allein gelassen - also mit 3 Monaten war 1 Stunde normal, mit 6 Monaten sind sie problemlos 6 Stunden allein geblieben. Jetzt sind ab und zu auch mal 8 Stunden drin. Allerdings nicht täglich, sondern eben "nach Bedarf".

  • immer wieder schön, wie wenige Menschen scheinbar arbeiten müssen (oder sehr nette, hundefreundliche Chefs haben), so dass schnell Vorwürfe erhoben werden gegen Menschen, die nicht von 1-23 Uhr bei ihren Hunden sind.

    Mal ehrlich: wieviele STUNDEN verbringt ihr denn beim Welpen mit Schleppleinentraining täglich?
    Mein Welpe lernte täglich vielleicht 3x 5 min was mit dem Clicker!

    Ich finde der Plan sieht völlig ok aus, für meine wäre eine Hundegruppe nichts, aber das kommt ja auf die GEwöhnung und den Hund an. Zeit genug für den Hund bleibt in jedem Fall!

    Unser Tag sah so aus:

    von Woche 8-9 war immer jemand zuhaus, ab Woche 9 mußte ich arbeiten, der Welpe war im Auto dabei und wurde vormittags 3x rausgelassen. Nachmittags ab 14.00 und abends frei. Nach 3-4 Wochen konnte die Kleine allein zuhaus einhalten und bleibt seitdem von 7.30 Uhr bis 13.30 Uhr allein. Danach gehört ihr die Zeit außer einen Nachmittag, den ich arbeiten muss, da bin ich mittags nur kurz zuhaus.
    Beide, der Große und die Kleine (mittlerweile 7 Monate) pennen wie die Dachse, wenn ich nach Haus komme mittags.


    Nun können ja die Tierquälervorwürfe kommen...

  • Lasse meine Motte seit sie 5 Monate alt ist immer Donnerstags ca. 2,5 Std. alleine und dann holte sie meine Freundin immer noch 2 Std .zu sich . Das haben wir langsam gesteigert , so das sie jetzt mit 10 Monaten locker 4-5 Std .alleine bleibt und nicht mehr von meiner Freundin geholt werden muß. Sie kann ohne Probleme jeden Tag 4 Std. alleine bleiben .Ist aber nicht die Regel , nur wie ich gerade arbeiten muß . Sie bekommt immer einen Kauknochen , mit dem ist sie mind. ne Stunde beschäftigt .Natürlich gehe ich vorher ca. 1,5 Std. mit ihr raus.

  • Auch wenn ich jetzt evt. virtuelle Haue bekomme, ich übe das Alleinbleiben gar nicht. Wenn ich weiß, dass ich einen Termin habe, zu dem ich meinen Hund nicht mitnehmen kann, sehe ich zu, dass er körperlich und geistig gut ausgelastet wurde (Spazierengehen, Spiele), setz ihn dann in seine Box, in der er nach gut 2 Minuten friedlich schläft und gehe weg.

    Bisher war er höchstens 1,5 Stunden allein und das auch nur selten. Das hat immer super geklappt und er hat immer noch gepennt, wenn ich wiederkam bzw. war ganz ruhig, wenn er schon wach war. Mein Hund ist knapp 13 Wochen alt.

  • Jelka: ich gehe mit deiner Meinug mit.

    Ich kann es nicht verstehen, dass gleich Kritik geübt wird wenn ein Hund 6 Stunden alleine ist.
    Da hat man noch 18 Stunden mit dem Hund zusammen.
    Im Moment studiere ich , da habe ich natürlich viel Zeit, aber wenn ich danach arbeiten gehe ( war ich schon 4 Jahre), dann muss der Hund die Zeit alleine zu Hause bleiben.
    Ein 8 Stunden Arbeitstag ist doch normal in meinen Augen; und das ohne Pausen und Arbeitsweg.

  • Zitat

    Auch wenn ich jetzt evt. virtuelle Haue bekomme, ich übe das Alleinbleiben gar nicht. Wenn ich weiß, dass ich einen Termin habe, zu dem ich meinen Hund nicht mitnehmen kann, sehe ich zu, dass er körperlich und geistig gut ausgelastet wurde (Spazierengehen, Spiele), setz ihn dann in seine Box, in der er nach gut 2 Minuten friedlich schläft und gehe weg.

    Wenn es bei euch gut klappt - ist doch super. Es gibt halt Hunde, mit denen muss man mehr üben und welche, da muss man es fast gar nicht.

  • Jelka und jay jay
    Ich sehe das genauso. Deswegen habe ich ja auch die Umfrage gemacht, weil es eben sehr viele HH gibt, die rund um die Uhr mit Ihrem Hund zusammensein KÖNNEN. :gott: Ich KANN es nicht und finde, dass wir eine gute Lösung gefunden haben.
    @ reggy und kasperkopf
    Ganztagsbetreung heißt von morgens um 6 bis 16 Uhr, danach ist gemeinsame Zeit... Und die Erziehung ist mit der Hundtrainerin, die das "Dogcamp"leitet, abgesprochen.Wir ziehen also am gleichen Strang.
    Ich finde es auch wichtig, dass er Spass mit anderen Hunden haben kann und ihm gefällt es richtig gut dort. Die Alternative für mich arbeitenes Menschlein ist, dass er mit zur Arbeit kommt (das könnte er), aber da müsste er sich ruhig verhalten. Das ist das normale Leben...Hundi kann nicht den ganzen Tag mit mir zusammen sein.

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