in die leine rennen lassen!?!

  • Manche arbeiten auch damit, weil es natürlich ist und auch Hunde so erziehen.

    Und nein, ich würde die hier beschriebene Methode auch nicht anwenden, nicht mal in der von Sundri beschriebenen Variante.

  • Zitat

    Manche arbeiten auch damit, weil es natürlich ist und auch Hunde so erziehen.


    :schiefguck:

    :saufen: :question:

    :streichel: :D

  • Für mich sind Schleppleine und Halsband ein absolutes Nogo! :schockiert:
    Aruna hat ein gut gepolstertes K9-Geschirr und eine 10-m-Schlepp. Aber ich gebe ihr immer ein Leinenzeichen bevor sie droht aus vollem Galopp in die Leine zu rennen, ich ticke die Leine einen halben Meter vor Schluss mal eben mit der anderen Hand an, dann wird sie von ganz allein langsamer und rennt kaum noch rein, selbst wenn sie etwas gaaanz "wichtigem" hinterher will!

  • Zitat

    Manche arbeiten auch damit, weil es natürlich ist und auch Hunde so erziehen.

    Inwiefern ist es natuerlich das der Hund durch immensen Druck am Hals ausgebremst wird? :???:

  • Zitat

    Inwiefern ist es natuerlich das der Hund durch immensen Druck am Hals ausgebremst wird? :???:

    Die Antwort bezog sich sicher auf Erziehung durch Erlernen von Meideverhalten.

  • Zitat

    Die Antwort bezog sich sicher auf Erziehung durch Erlernen von Meideverhalten.

    Danke, so war's gemeint. :gut: Hatte mich etwas zu knapp und daher unklar ausgedrückt. :ops: Dass Hunde einander nicht mit Halsband und Leine erziehen, dürfte klar sein (und mit Click & Belohnung auch nicht).

  • Also erstmal macht man einen Hund, wenn man weiß das er hinter Fahrrädern herrennt nicht an die Schleppleine, meiner Meinung nach sollte eine Schleppleine nur dazu dienen um dem Hund das "Komm" zu trainieren und nicht eine Möglichkeit darstellen den Hund nach Lust und Laune im Umkreis von 10 Metern machen lassen können was er will.

    Um das Fahradfahrer hintergergerenne abzugewöhnen sollte der Hund ein Platz oder Sitz zuverlässig kenne, wissen was ein Pfui bedeutet und dann hat man schon alles was man dazu braucht.

    Dann stellt man sich an einen Fahrradweg wo ganz viele Fahrräder sind, nimmt den Hund kurz an die Leine und wartet.

    Wenn der Hund anstalten machen will aufzustehen kommt ein Komando Pfui bleibt er liegen bekommt er Streicheleinheiten. Steht der Hund auf kommt das Komando "Platz" und wenn er das nicht ausführt, ist fast jerder unter uns mit 2 gesunden Händen gesegnet, das er den Hund wieder hinlegen kann.

    Liebe Grüße

    PS: Meine Mittlere wollte auf unserem 2 Spaziergang hinter einem Fahrrad her, ohne Leine direkt an mir vorbei nur leider war ich schneller, hab sie im Laufen gepackt sie hat sich einmal gedreht und seitdem ignoriert sie Fahrräder weil sie weis sie darf das nicht.

  • Würde ich nicht machen...v.a. Schleppleine NUR mit Geschirr, ganz wichtig.

    Mein Hund rennt leider auch ab und zu noch in die Schleppleine wenn er Wild sieht, aber das ist dann nicht "absichtlich" als Strafe.

  • Moin,

    Zitat

    PS: Meine Mittlere wollte auf unserem 2 Spaziergang hinter einem Fahrrad her, ohne Leine direkt an mir vorbei nur leider war ich schneller, hab sie im Laufen gepackt sie hat sich einmal gedreht und seitdem ignoriert sie Fahrräder weil sie weis sie darf das nicht.

    Aber genau das ist Meideverhalten, sie weiß nicht, das sie das nicht darf, sie weiß, wenn sie es tut, passiert etwas sehr unangenehmes.... "Darf nicht" ist menschliches Denken, aber eine angewandte Folge, die der Hund mit seinem Tun verknüpft hat, lässt ihn sein Tun meiden.

    Na klar gibt es Hunde für die passt die eine oder die andere Methode besser. Ich hab meinen Hund auch nicht in die Leine laufen lassen, als es um Fahrräder ging. Malik hat das ganz früh gelernt, mit 12 Wochen, als er beim Spaziergang einen Radfahrer jagen wollte. Damals hat mein sehr barsches "pfui" ausgereicht. Er hat sich allein dadruch erschreckt und nach dem 3. Versuch hat er es ein für allemal gelassen. Ich sehe das aber auch als Meideverhalten an.

    Dazu gehört dann aber auch, das ich grundsätzlich leise mit meinem Hund rede, wenn ich dann mal laut werde, dann hilft das auch..... Ein lautes barsches "Pfui" kann dann allerhand bewirken.

    Bei Joggern hat das nicht ganz so gut geklappt, da hab ich damals eine Hand feinen Aquarienkies in meiner Tasche gehabt und exakt nach dem "Nein" geworfen. Das tut dem Hund nicht weh, erschreckt ihn aber..... das reichte dann. Der feine Kies reicht auch, wenn er um den Hund herum in die Büsche fällt und raschelt. Zudem verknüpft er das nicht mir mir, weil er mich nicht werfen sieht (das gilt es zu vermeiden, damit er nicht lernt, das er ausserhalb meines Wirkungskreises tun kann, was immer er mag). Und wütend auf Jogger, die gibt es bei uns in rauhen Mengen, ist er nie geworden.

    Ich schrieb`s ja bereits, Meideverhalten gehört zu den arttypischen Lernweisen eines Hundes. Er lernt auf zweierlei Art, durch Positivverstärkung, damit kann man ihm alles beibringen, was er tun soll und durch Negativverstärkung, die man einsetzt, bei allen Dingen, die er unterlassen soll.

    Wer käme auf die Idee, seinen Hund positiv zu bestärken, wenn er die Wurst vom Tisch geklaut hat? Wohl niemand..... da wird geschimpft, geschüttelt oder was sonst noch so möglich ist. Meine Freundin hat eine Kanne Wasser an der Wurst befestigt und der Hund wurde gegossen, während sie draußen war..... alles was wir hier tun, ist negativ verstärken bzw. Meideverhalten antrainieren. Der Hund meiner Freundin hat`s jedenfalls nie wieder getan, eine Wurst vom Tisch stehlen. Und mit ihr selbst, hat er das nicht verknüpfen können. Er klaut also auch nicht mehr, wenn sie draußen ist und darum ging es ihr.

    Viele Grüße
    Sundri

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