War ich zu hart?

  • Hey heute Nacht bin ich wachgeworden und musste kurz mal auf die Toillete, nach meiner Rückkehr hab ich meinen Welpen in meinem Bett entdeckt, obwohl er weiß, dass es tabu ist, früher nahm ich ihn vorsichtig runter. Heute habe ich ihn angeschaut, er hat so geschaut als wäre alles normal ;) , da hab ich ihn einfach wortlos runtergeschubst, er ist auf den boden gefallen und hat mich dann verwundert angeschaut. War ich zu hart oder ist das okay? Das bett ist so ca. 50-60cm hoch. Es handelt sich um einen fast 5Monate alten Golden Retriever.

    mfg shenja

  • Nein, wenn er verwundert war und gestaunt hat was jetzt wohl passiert ist, dann ist die Botschaft wohl angekommen. Ich finde es zwar wichtig dass man dem Hund bei einer Zurechtweisung keine Schmerzen zufügt, aber manchmal nützt eine klare Ansage mehr als ewiges nettes Geplänkel ;)
    Meiner flog auch schon relativ unsanft aus dem Schlafzimmer, er dachte ich sei nicht zu Hause :)

  • Kann man von hier aus meiner Meinung nach nicht sagen. Kommt drauf an, wie er dich angesehen hat, als er im Bett lag.
    Die Zurechtweisung sollte immer dem Vergehen angepasst sein.
    Ich persönlich, hätte versucht dem Hund zuerst anzuzeigen, dass ich verärgert bin, und ihn erst wenn er darauf nicht reagiert, runtergeschubst.

    Aber natürlich kannst du das von der Situation her besser beurteilen. Wenn du meinst, es war angemessen, und der Hund hat es verstanden, ist es auch nicht zu hart :smile:

  • Zitat

    Kann man von hier aus meiner Meinung nach nicht sagen. Kommt drauf an, wie er dich angesehen hat, als er im Bett lag.
    Die Zurechtweisung sollte immer dem Vergehen angepasst sein.

    wieso denn :???:
    er wusste ja das er da nicht rauf darf!

    bei sachen die chili weiss und trotzdem macht reagiere ich auch anders als wenns was neues ist.
    nein ist nein!
    da kann man schon mal stampern

  • Zitat

    wieso denn :???:
    er wusste ja das er da nicht rauf darf!


    Wenn er oben liegt, und nicht reagiert, wenn man in den Raum kommt, weiß er es aus meiner Sicht nicht ;)

    Zitat

    nein ist nein!

    Wenn nein! wirklich nein ist, passiert das auch nicht. Dann kann ich dem Hund sagen: "nein"

    Ich bin auch nicht grundsätzlich gegen das runterschubsen, ich sag nur, es muß der Situation angepasst sein. Und das kann man von hier aus nicht beurteilen :smile:

  • Zitat

    Wenn er oben liegt, und nicht reagiert, wenn man in den Raum kommt, weiß er es aus meiner Sicht nicht ;)


    Wenn nein! wirklich nein ist, passiert das auch nicht. Dann kann ich dem Hund sagen: "nein"

    Ich bin auch nicht grundsätzlich gegen das runterschubsen, ich sag nur, es muß der Situation angepasst sein. Und das kann man von hier aus nicht beurteilen :smile:

    sehe ich auch so

    Ich denke, es ist schon ok, dem Hund deutlich zu zeigen, dass man verärgert ist, aber er sollte "vorgewarnt" werden und somit die Chance haben, sein Verhalten zu ändern.

  • Zitat

    Wenn er oben liegt, und nicht reagiert, wenn man in den Raum kommt, weiß er es aus meiner Sicht nicht ;)

    Würd sagen, JETZT weis er es :D

    Ich bin ja auch jemand, der sich gleich Gedanken macht ob ich mich richtig verhalten habe, aber ich würde sagen es war vollkommen okay. Du hast in ja mit Sicherheit nicht runtergeschmiessen, so dass er voll aufgeknallt ist.
    Meiner startet ja auch immer wieder Eroberungsversuche der Couch, ich habs ihm oftgenug gesagt, jetzt wird er auch runtergeschubst. Der Worte sind genug gefallen, nun lasset Taten sprechen :D

    Solang nichts mit Gewalt zu tun hat, sehe ich keinen Grund für Schuldgefühle!

  • Zitat

    sehe ich auch so

    Ich denke, es ist schon ok, dem Hund deutlich zu zeigen, dass man verärgert ist, aber er sollte "vorgewarnt" werden und somit die Chance haben, sein Verhalten zu ändern.

    hatte er ja vorher schon ein paar mal :D
    aber wenn er immer wieder trotz verbot rauf geht...na dann :D

  • In Zukunft würde ich auch nicht gleich schupsen sondern erst anzeigen damit der Hund (wir sprechen ja hier noch von einem Junghund, denn mit 5 Monaten ist er kein Welpe mehr) die Chance hat selber zu korrigieren. Das klappt normalerweise wunderbar, wenn du ihm zuerst vermittelt hast, dass er etwas nicht darf, dann muss er es auch umsetzen und das klappt nicht zwingend beim den ersten malen.

    Bei uns hat früher gereicht, wenn wir per Fingerzeig oder Körperaufbauen zeigten, dass wir ihn dort oder dort nicht wünschen, oder es gab ein kurzes "runter" und dann ist er auch gegangen.
    Unser Hund darf z.B. ins Bett und wenn ich z.B. nachts ins Bett komme und er liegt quer über meine Seite (sprich Bett ist voll bei einem so großen Hund), dann reicht es, dass ich mich auf die Bettkante setze, er springt sofort auf und positioniert sich um.

    Ich finde schupsen etwas unfair :D und nur angebracht, wenn der Hund ein vorheriges Anzeigen ignoriert hat.

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