Hilfe, mein neuer ist ein Katzenkiller

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    :help:
    Hi,


    wie vielleicht wisst, habe ich heute meinen neuen Hund adoptiert, einen suessen 2 jahre alten Dalmatiner mix :D. Allerdings, hat er heute auch meinen Kater kennen gelernt. Mein Boxwood (kater) ist sehr Hundeerfahren, er lebt ja schon sein ganzes leben mit meinen ersten beiden zusammen. Doch auf einmal kommt Charlie und will ihn beissen, Boxwood hatte sich nur mit einem Sprung ( und ausgefahrenen Krallen, Autsch) ueber meinen Kopf und den Ruecken runter gerettet.
    was soll ich den jetzt nur machen, ich will doch beide behalten. :heul: :cry:
    Ich brauche Hilfe.

    "Alles Gute, auf der Welt, geschieht nur wenn jemand mehr tut, als er tun muss"!

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  • Zunächst solltest Du sie getrennt halten bis sich der Hund aklimatisiert hat und Dich als seine Herrin akzeptiert hat.
    Setzt Dich dann zwischen die beiden. Futter gibt es für den Dalmi nur zusammen mit dem Kater.
    Mit etwas Glück bekommst Du den Dalmi schnell so weit, das er den Kater akzeptiert so lange Du dabei bist.
    Wenn der Dalmi nicht mit Katzen aufgewachsen ist, hast Du aber keine realistische Chance sie irgendwann alleine lassen zu können.

  • Hallo,


    ui, habt ihr das vorher nicht ausprobiert?
    Ich hatte für zwei Wochen eine zweieinhalb Jahre alte Galgo-Hündin hier, die sich mit den Katzen des Vorbesitzers augenscheinlich vertragen hat. Leider mit meinen dreien nicht. Zusammen füttern ging wegen des immensen Futterneides nicht. Leider steigerte sich das ganze, so daß ich mich nachher nicht mal mehr getraut habe ohne den Hund zur Toilette zu gehen, aus Angst um meine Katzen.
    Da ich die Katzen seit 13 bzw. 14 Jahren schon habe, musste die Galgo-Hündin wieder zurück, es war den Katzen echt nicht mehr zuzumuten.


    Benda war damals 4 Monate als sie die Katzen kennenlernte, sie hat recht schnell akzeptiert wer der Herr im Haus ist, Scully war 5 Monate. Ich persönlich würde aus dieser Erfahrung heraus solche Experimente nicht mehr machen und nur noch einen jungen Hund dazu nehmen.


    Wie Wakan schon sagte: Du kannst es mit Füttern versuchen, allerdings würde ich dafür sorgen, dass Deine Katze sehr viele hohe Fluchtplätze zur Verfügung hat (hoch angebrachte Regale etc.) die der Dalmi auch mit viel Einfallsreichtum und/oder Kraft nicht erklimmen oder umstoßen kann.


    Ich wünsch Dir viel Glück


    Ella

    Trickdogging und Hunde-Spiele für Jederman

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  • Ruhe bewahren ! Ist natürlich erschwerend, wenn du und der Hund sich kaum kennen. Mach ihm von Anfang an klar, daß er den Kater in Ruhe zu lassen hat. Jedes anstarren, drauf zugehen, etc. des Katers mit "Nein od. Lass es" kommentieren und sobald er sich abwendet = loben. Wenn er ignorant am Kater vorbei läuft oder liegen bleibt, wenn dieser sich im Raum bewegt = loben.
    Ich würde anfangs eh sehr vieles (auch die kleinsten Kleinigkeiten) mit viel Lob, Leckerli, Spielen verstärken. Der Hund ist fremd und jede pos. Bestärkung gibt ihm Sicherheit, dann wiegt ein "Nein" viel schwerer, als wenn man alles selbstverständliche kommentarlos hinnimmt und nur bei falschem Verhalten losschreit.


    Ich würde richtig deutlich, übertrieben dem Hund verständlich machen, daß dieses Verhalten nicht geduldet wird. Beschäftige dich viel mit ihm, anfangs ohne Kater, dann mehr und mehr in Anwesenheit des Katers. Laß aber auch den Kater nicht zu kurz kommen. Charlie muß akzeptieren, daß du dich mit dem Kater beschäftigst und er zu warten hat.


    Versuche deine Erwartung zu ändern, will heißen: Nicht vom schlimmsten ausgehen, denn dann meckert man ungehalten los. Sondern geh davon aus, daß er nur besser werden kann und freu dich über jeden kleinen Schritt, alles andere wird ruhig, aber konsequent unterbunden. Das Problem ist oft, daß man in diese stressige Verzweiflung verfällt (das schaff ich nie, der wird ihn verletzen, ...) und dann fehlt einem die nötige Ruhe und Gelassenheit. Denn du mußt ja dem Hund vermitteln, daß der Kater das selbstverständlichste von der Welt ist und dazugehört.


    Aus den Augen lassen darfst du die zwei natürlich nicht und dein Ziel ist ja, daß der Hund den Kater wirklich akzeptiert und nicht nur in deiner Anwesenheit in Ruhe läßt und sobald er allein mit ihm ist ...

    Begegne einer Gemeinheit mit einem Lächeln, es beschützt einen Teil deiner Seele !

  • Also schlagt ihr vor das ich meinen kater aus dem Keller lasse und jedesmal wenn Charlie ihm nachgeht ihn zu bestrafen. 9den Hund, nicht den Kater)

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    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • ok ich hab's nochmal gelesen. Trotdem muss ich meinen armen Kater erst aus dem Keller raus lassen. Und davor habe ich Angst weil Charlie ihm gleich nach gehen wird.

    "Alles Gute, auf der Welt, geschieht nur wenn jemand mehr tut, als er tun muss"!

  • Du sollst ihn nicht bestrafen, du sollst ihm erklären was er darf und was nicht !!!!


    Dann laß Charlie in der Wohnung erstmal an der Leine wenn der Kater dabei ist und übe jeden Tag ein bisschen.


    Ein 2 jähriger Hund dürfte noch sehr lernfähig sein, ausser er war in seinem bisherigen Leben auf Katzen abgerichtet :!:


    Bist du sicher, daß er ihm etwas tun würde, oder ist es ein Mix aus Beutetrieb und viel Neugierde ?

    Begegne einer Gemeinheit mit einem Lächeln, es beschützt einen Teil deiner Seele !

  • Ich habe mal eine Pflegehündin vermittelt, die ebenfalls in ein Katzen-Heim gekommen ist und die Katzen dort auch "zum fressen gern" hatte.


    Hund an die kurze Leine, Katze mit Fluchtmöglichkeit laufen lassen, Leckerlies in die Hosentasche und dann loben was das Zeug hält, sobald der Hund sich beruhigt. Das täglich mehrfach üben. Wenn das an der kurzen Leine gut klappt, wird die Leine z. B. 2 Meter lang, wenns da gut klappt, 3 Meter usw.


    "Meine" Leute haben zusätzlich noch mit Trainingsdiscs oder einer Klapperdose gearbeitet. Das geht aber nur, wenn der Kater nicht bei dem Geräusch in Panik ausbricht. Aber erstmal eben auf die sanfte Tour.

    Liebe Grüße
    Silvia und die Mogwais

  • Ich weiß ja nicht in wie weit sich der Dalmatiner abrufen läßt wenn er dem Kater nachläuft. Aber ich beschreib mal wie ich dass mit meinem Hinbekommen hab:
    Barry ist seines Zeichens Jagdhund und auch wildscharf, ergo hat(te) er auch was gegen Katzen(vom Prinzip her ist er Katzenhasser, immer noch). Vor vier Jahren, hab ich dann (eher zufällig) eine ausgesetzte Katze angeschleppt, welche kaum Gefahren kannte. Da mein Hund es gewöhnt war, auf dem Hof erst mal alles zu jagen was wie ein Tier aussieht und wegläuft, war die Katze auch ein potentielles Opfer. Da er aber wie gesagt ein Jagdhund ist, und auch als dieses eingesetzt wird, wärs es kontraproduktiv, wenn ich ihn auch alles einfach so jagen liese(vom Gesetz mal ganz abgesehen). Dh, er läßt, sobald ich "aus" sage, vom Jagen ab und kommt zu mir. Und genau dieses Spiel hab ich mit ihm gemacht, wenn er wieder versucht hat Miez zu jagen. Außerdem hab ich ihn auch abgelegt und Miez gestreichelt, wenn er es ertragen hat, gabs natürlich ne Belohnung.


    Es gab zwar auch hin und wieder Rückschläge und es ist auch gut dass er so langsam gezüchtet ist, dass er nix gesundes fangen kann, aber irgendwann nach ein oder zwei Monaten, war er das Jagen, Ablassen und Hinlegen Spiel leid, und hat die Katze als Inventar akzeptiert(nicht als Rudelmitglied, das wär zu viel verlangt von ihm), und sie nutzt dass auch mittlerweile schamlos aus und frißt aus seinem Napf. Wenn NAchbarskatze das wagen würde, hätte ich Erklärungsnotstand, weil Katze gefressen.


    Es geht also, man muß vom Prinzip her nur die beiden aneinander gewöhnen und dem Hund klar machen, dass es für ihn besser und lohnender ist, die Katze in Frieden zu lassen. Wie ist dabei egal, ob auf meine Art oder die oben erwähnte, hauptsache es klappt.


    Gruß Christian

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