eure Anti-Jagd-Erfolge

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  • Da ich mit der Grossen nie Beutespiele gespielt habe, zeigt sie bisher überhaupt keine Jagdambitionen. Ganz früh heute morgen sind wir über eine Wiese gelaufen, auf der mindestens ein Dutzend Karnickel gesessen hatten. Sie hat mich angeschaut, ich habe zu ihr "wag dich" gesagt und wir sind locker durch die Kolonie gelaufen, Bambi hat die Kaninchen vollkommen ignoriert. Auch Tauben, Enten - sie will nicht hinterher. Das einzige Tier, dass sie überhaupt nicht leiden kann, ist ein schwarzer Kater. Aber der wollte sie schon mal attackieren. Da muss ich aufpassen.

    Hach, bin ich stolz auf sie. Mit Püppchen hätte das nie geklappt, sie hätte 2 m Luftsprünge gemacht und im Schädel wäre nur eine Information angekommen: "Kaninchen, Kaninchen, Kaninchen, Kaninchen".

  • Hmmm...bei uns ist das total Tagesform abhängig. Seufz, leider. Und meine Runkel hat jetzt schon acht Jahre den grünen Hut auf. Wir üben jeden Tag fleißig: apportieren, Fährte, UO. Ehrlich, an den meisten Tagen macht es auch Spaß. Wohne in eine sehr waldreichen, daher wildreichen Gegend und nehme, seit dem wir unsere Lakritznase haben, die Natur viel intensiver wahr. Schließlich bin ich doch der bessere Hund ;) ! Beispiel: vor paar Tagen, wir im Wald auf schmalen Mountainbike-Weg unterwegs. Hund bringt Dummy, plötzlich Nase unten, am Hin-und Herschnuffen, ich gewarnt, gebe Befehl zum "Halt", er reglos und ich kann in aller Seelenruhe den SprungRehe drei Meter neben uns beobachten :D ! Ich hätte allerdings wenig ausrichten können, wenn Johnny sie vor mir gesehen hätte. Er ist absoluter Sichtjäger :sad2: !

  • Gestern hatte ich meinen größten Erfolg!

    Wir waren zusammen mit Kerstin (Chestnut) und noch einer Freundin spazieren. Kerstins Tollerhündin Yota hat Rehe gesichtet und ist hinterher. Cooma natürlich gleich hintendran. Und ich konnte sie trotz anderem Hund, der hetzte und Rehen direkt vor der Nase zurückdirigieren :laola:

    Ich war soooooooooooooooo stolz auf meine Kleine!

    Viele Grüße
    Corinna

  • Ich bin mal stolz auf mich alleine ;)
    Mit einem Jäger an der Leine bekommt man ja mit der Zeit so diesen Scanner-Blick - wo ist was jagdbares :)

    Ich bin schon ziemlich schnell und entdecke Dinge aus dem Augenwinkel die mir früher nie aufgefallen wären. Auch sind meine Reaktionen massiv schneller geworden.
    Dies kam letze Woche zwei Enten zu gute, die todesmutig ca. 2m neben Caron im Weiher landen wollten. Caron war gerade damit beschäftig seine Spielzeug im Wasser einzusammeln. Er hat zuerst garnicht bemerkt dass da zwei im Landeanflug sind.
    Da die beiden aber durchstarteten wurde er natürlich aufmerksam und wollte gleich hinterher. Zum Glück kam er aber in dem rel. flachen Wasser nicht so schnell voran. So blieb mir Zeit, mit einem Hechtspruch richtung Hund zu fliegen und diesem daran zu hindern nur schon daran zu denken die Enten verfolgen zu wollen.

    Sah bestimmt lustig aus :ops:

  • Ist zwar nur ein klitzekleiner Erfolg, aber dennoch freu ich mich:
    Gina jagt so gerne hinter Vöglen her. :/

    Ich habe mit ihr unter Anderem einen Pfiff geübt der "Bleib Stehen" bedeutet.
    Habe vorhin als sie losgespurtet ist gepfiffen, und sie stand wie ne Eins und hat aufgehört hinterher zu rennen, und ist im Anschluß auf den "Hier"-Pfiff zu mir gekommen :applaus:

  • Bei uns klappts auch ganz gut mit einer Hundepfeife- immer wenn's pfeift, gibt's den tollen Ball, das hat sie ganz schnell kapiert. Und man muss nicht immer so laut rufen und schont die Stimmbänder :D
    Nur letztens trafen wir leider auf eine ganze Gruppe Dammwild (wir dachten alle auf den ersten Blick, das wären Hunde, weil die so nah dran waren), da konnte meine Pfeife leider auch nichts mehr ausrichten...
    Naja- man muss halt immer einen Schritt voraus sein.
    Im letzten Jahr waren wir mal im Tierpark (da können Hundis ja mit), das war auch ganz gutes Training.

  • Zitat

    Bei uns klappts auch ganz gut mit einer Hundepfeife-


    Hundepfeife find ich persönlich unpraktisch, denn man muß ja immer dran denken sie mitzunehmen. :/
    Meinen Mund hab ich ja naturgemäß immer dabei :D

  • Jacky hab ich inzwischen auch gut unter Kontrolle. Ich weiß aber nicht, ob es am "Training" liegt, oder einfach daran, dass sie älter und gemächlicher wird. :D
    Hier sind oft Rehe, manchmal stehen sie nur ca. 4 m entfernt rum, besonders im dunkeln. Meistens stehen sie aber auf der anderen Seite vom Bach, und da Wasser nicht gerade Jackys Element ist, ist das ultrapraktisch. Ich zeige ihr die Rehe (sind meist zwei auf einer Stelle), und sie schaut leicht angespannt hin. Dann gehe ich gemütlich weiter, und sie folgt mir entspannt. Ich glaube, die Sache mit der Desensibilisierung funktioniert ganz gut. Drauf gekommen bin ich durch die Stockenten. Es gibt hier jede Menge, und Jacky ist sozusagen damit aufgewachsen. Momentan (Frühling?) haben sie die Angewohnheit, direkt neben dem Weg auf dem Gras herumzuwatscheln und am Boden zu stöbern. Jacky geht nicht hin, obwohl sie mit einem Sprung da wäre. Sie schaut zwar sehr interessiert, aber geht vorbei. Ebenso mit Krähen, Raben und Tauben. Ich muss dazu sagen, die Krähen nutze ich manchmal (selten) als Übungsgerät. :ops: D.h. manchmal erlaube ich ihr, hinterherzusprinten. Das aber auch nur, weil ich weiß, dass die Krähenvögel gewitzt und flink genug sind, sich rechtzeitig zu erheben, so dass es ihnen nicht viel ausmacht.
    Probleme bereiten nach wie vor Katzen und Kaninchen. Wilde Kaninchen eher weniger, die jagt sie auch nicht mehr, bzw. lässt sich sofort abrufen, wenn ich gepennt habe. Aber bei Kaninchen im Stall kriegt sie nen Tunnelblick.
    Wenn ich auf dem Dorf leben würde, und ihr öfter ne Katze über den Weg laufen würde, gäbs da sicherlich auch weniger Schwierigkeiten.

    Gezielt geübt habe ich nicht, nur streng zurückgerufen, und ansonsten viel gelobt, wenn sie nur geguckt hat. Klar, hinstarren, also das Wild fixieren ist auch Jagdverhalten, aber im Hinblick zum früheren hetzen ist das doch ein Riesenerfolg, den ich nie mit "nein nein neeeiin!" kommentieren würde. :smile:

  • Mein super-Erfolg war ja vor Kurzem, als Ally einer Katze hinterher galoppiert ist und ich sie abrufen konnte. Ich konnte es selbst nicht fassen!
    Bei einem Kaninchen würde es wohl noch nicht klappen.

    Ich habe nur viel am Gehorsam gearbeitet, Dummy, und vor allem das NEIN immer sehr konsequent umgesetzt. Somit hat sie beim NEIN wohl einfach an die fürchterlichen Konsequenzen* des Nichtgehorsams gedacht und ist lieber umgedreht um dann Tausend Leckerlis einzuheimsen :D

    *Unsere fürchterlichen Konsequenzen sind nicht tierschutzrelevant ;)

  • Mein Erfolg bisher: Von nem Hasen abgerufen und von nem Rudel Rehe die direkt vor seiner Nase lossprinteten. Da war ich auch seeeehr stolz :D
    Man will ja eigentlich nie in solch eine Situation kommen, aber ich bin froh dass es so gut geklappt hat.
    Im Wald bleibt er auch schön auf den Wegen und geht nicht streunern, obwohl sein Jagdtrieb schon sehr groß ist (gott sei Dank macht er wohl nicht so häufig Gebrauch von seiner Nase was Wild angeht)

    SaChi: Komm mal wieder bei uns spazieren, da können wir dann testen was Chip mit Rehen macht, ich treib dir welche auf ;)

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