ich denke über kastration nach...

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    Ich hab mich immer gegen Kastration gewehrt, weil ich nicht wollte, dass mein stolzer Kimber wie ein Weib besprungen wird von anderen Rüden. Oder sich mit 4 noch aufführt wie ein Welpe.
    Bin irgendwie stolz drauf einen richtigen "Mann" mit allen Ecken und Kanten zu haben.

    So gehts mir auch mit meinen sehr männlichen Janosch... Wenn nichts dazwischen kommt (Krankheit oder ähnliches) wird er auch auf ewig "Mann" sein dürfen. Ich hatte ursprünglich auch über eine Kastration nachgedacht, er war als Junghund nicht gerade einfach. Aber mittlerweile ist er fast 2,5 Jahre alt und ich bin Gott-sei-Dank doch sehr früh auf den Trichter gekommen, dass eine Kastration die Erziehung nicht übernimmt. ;D

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    Ich hab mich immer gegen Kastration gewehrt, weil ich nicht wollte, dass mein stolzer Kimber wie ein Weib besprungen wird von anderen Rüden. Oder sich mit 4 noch aufführt wie ein Welpe.
    Bin irgendwie stolz drauf einen richtigen "Mann" mit allen Ecken und Kanten zu haben.

    Grüßle Christina


    Ich frag mich gerade, was einen richtigen "Mann" mit allen Ecken und Kanten ausmacht?
    Meine Rüden sind auch kastriert und werden weder besprungen, noch benehmen sie sich wie Welpen.
    Damit meine ich aber nicht, daß man Hunde kastrieren lassen sollte.
    Nur ärgern mich solche Aussagen, da ich in meinem Umfeld, nicht einen einzigen Kastraten kenne, der sich so verhält.


    Conny

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    Nur ärgern mich solche Aussagen, da ich in meinem Umfeld, nicht einen einzigen Kastraten kenne, der sich so verhält.


    Conny

    Noe...meine Kastraten sind auch keine Memmen :D

  • Conny...da könnte ich dir zahllose Beispiele nennen...
    Eines dieser Beispiele liegt gerade zu meinen Füßen.
    Elfjähriger Foxhound-Rüde. Vom Tierschutz kastriert! Eigentlich ein absolut gelassener, souveränder Hund mit einem Top-Sozialverhalten...wenn...ja, wenn ihn nicht jeder zweite Rüde berammeln wollte...und Freddy, der Foxhound...steht dann immer ganz bedeppert da, lässt das über sich ergehen und wartet darauf, dass jemand seinen Verehrer von ihm entfernt!
    Ganz ehrlich - das würde ich jedem Hund ersparen wollen!!!

    EDIT: Ich bin gar nicht ein sooo... vehementer Kastrationsgegner und oben genanntes Verhalten tritt mit Sicherheit auch nicht bei jedem kastrierten Rüden auf, aber allein die Möglichkeit, dass es passieren könnte wäre für mich Grund genug nie einen Rüden (ohne medizinische Indikation) kastrieren zu lassen!

  • Zitat


    Noe...meine Kastraten sind auch keine Memmen :D


    Na bei dem souveränen Frauchen, würde mich das aber auch sehr wundern! :lol:


    Björn: Mir ist schon klar, daß sowas leider passieren kann. Und ich bin auch schon seit einiger Zeit kein Kastrationsbefürworter mehr. Tja was das DF, doch so alles bei mir bewegt hat.
    Und Björn so schnell könntest du gar nicht gucken, wie ich jeden Hund, von meinem runterpflücken würde, aber mit sowas von Schmackes! :D

    Conny

  • Meine zwei Rüden sind auch Kastriert und verhalten sich wie richtige Rüden :gut:
    Kenny ist bestimmt froh darum,weil er ständig die Leine zwischen den Hinterbeinen hat :hust:
    Würde sonst bestimmt ganz schön wehtun :D

  • Also wenn ich ehrlich bin hat es mich schon gewundert das
    die vom Tierheim das einfach so bestimmen können.
    Als ich einwende brachte und Ihnen versicherte das ich Ihn mit 12 Monaten oder am besten mit 18 Monaten kastrieren lassen würde sagte die Tierheimärztin zu mir das sei alles nur geschwätz dann müsste sie ja das ganze Tierheim voll haben mit ausgewachsenen Welpen.
    Endwerder ich lass es machen (da hatte ich Ihn schon acht Wochen) oder ich kann Ihn gleich wieder abgeben.

    Im allgemeinen muß man wohl sagen das jeder Hund anderst reagiert vom Wesen her aber die Körperlichen Sachen sind schon massiv vorallem wenn es so früh wie bei meinem stattfindet.

    Übrigens ich liebe mein riesen "Welpen" trotzdem überalles :D

  • Zitat


    Ich frag mich gerade, was einen richtigen "Mann" mit allen Ecken und Kanten ausmacht?

    Teilweise frag ich mich schon, ob einige der Kastrationsgegner einen kastrierten Hund nimmer als vollwertigen Hund sehen. Gestern noch las ich hier irgendwo, dass eine Hündin ohne ihre Läufigeitsphasen für die Halterin nur ein halber Hund sei und da wunder ich mich dann schon, wie weit einige hier gehen. Mein Hund ist auch kastriert und auch wenn ich es heute nicht mehr so einfach machen ließe, sehe ich sie weder als halben Hund noch als ein Lebewesen, das nicht mehr vollständig ist... Mein Hund ist mein Hund, egal ob kastriert, sterilisiert oder "intakt" (auch so ein Wort, das ich nicht sehr gerne mag irgendwie...).

    Henrike

  • Ich bin auch nicht pauschal gegen Kastration, aber sowas find ich schon fast kriminell:

    Zitat

    Als ich einwende brachte und Ihnen versicherte das ich Ihn mit 12 Monaten oder am besten mit 18 Monaten kastrieren lassen würde sagte die Tierheimärztin zu mir das sei alles nur geschwätz dann müsste sie ja das ganze Tierheim voll haben mit ausgewachsenen Welpen.
    Endwerder ich lass es machen (da hatte ich Ihn schon acht Wochen) oder ich kann Ihn gleich wieder abgeben.

    Falls dein Hund mal wegen irgendwelcher Kastra-Spätschäden behandelt werden muss (ich wünsch es ihm nicht!!!), würde ich Schadensansprüche an diese nette Dame erheben. Aber wahrscheinlich waer das auch nur Geschwätz für sie *kopfschüttel*

    Wie unterschiedlich doch Tierärzte sein können. Meine ist gegen die Kastra beim Rüden, weil ihrer Meinung nach ein Hund wie meiner (klein, stämmig, kurzbeinig) mit hoher Wahrscheinlichkeit "ne Wurscht" wird . O-Ton: "Da können sie dann mit dem Füttern aufpassen wie sie wollen, der ganze Stoffwechsel von dem ist dann anders". Ausserdem können im Wachstum Gelenkschäden entstehen, die dann durch eventuelle Gewichtsprobleme verstärkt werden. Beim Fell sieht sie auch potentielle Probleme (seins ist so Münsterländer-artig): "Der kriegt dann ne Mords-Unterwolle." Sie sagte zwar auch, es muss alles nicht, aber es kann, und sie hatte schon so viele Hunde in der Praxis, dass es einfach ein Erfahrungswert von ihr ist. Sie geht sogar so weit, dass sie bei Einhodern (sofern der andere normal gross ist und aussen liegt) empfielt, nur einen Hoden zu entfernen und den andern drin zu lassen.

    Wir hatten früher eine kastrierte Hündin, auch aus dem Tierschutz. Sie war ein toller Hund und es war im Grunde sehr angenehm, dass sie nicht läufig wurde und wir nie aufpassen mussten. Aber ich glaube, sie wurde dadurch etwas aggressiver, und im Alter war sie auch etwas inkontinent. Weiss nicht, ob ich es bei ner Hündin wieder machen lassen würde, eher nicht.

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