Ist das normal beim TA?
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Ich sollte beim TA die Schnauze meiner Hündin zuhalten, weil sie hechelte, damit sie abgehört werden konnte. Klar kann ich verstehen, dass man sonst schlechter Geräusche hört, allerdings fand ich es doch etwas seltsam. Es dauerte schon längere Zeit und sie hechelte schließlich nicht umsonst. Außerdem was kommt bei ihr an, wenn sie beim Abhören mit Schnauzgriff "gemaßregelt" wird. Bei anderen TA war dies trotz Hecheln beim Abhören nicht nötig. Was meint ihr dazu und musstet ihr das auch schon machen?

Liebe Grüße,
Tess - Vor einem Moment
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Hi,
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Mein TA hat das bei Fritzchen auch gemacht, wenn sie sehr stark gehechelt hat. Bei ihr mit ihrem kranken Herz war es aber auch absolut notwendig, dass der TA klar und deutlich hören konnte.
Begeistert war ich davon auch nicht, aber was muss, das muss.
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hey,
nein, das musste ich noch nie machen und ich würde mich auch weigern. so wie es sich anhört war dein hund wahrscheinlich eh schon gestresst, warum hat sie sonst gehächelt???
ich würde mich mal nach einem anderen tierarzt umschauen. ihr solltet euch beide einigermaßen wohl fühlen und du solltest mit allen maßnahmen einverstanden sein. es sollte alles einleuchtend sein. außerdem sollte der tierarzt auch auf deinen hund und seine reaktionen eingehen.liebe grüße
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Toll ist das bestimmt nicht aber wie ein User schon schrieb: Was muss das muss.
Und ich würde das auch über meinen Hund ergehen lassen es ist schliesslich zum Wohl seiner Gesundheit

Impfungen, spritzen, Narkosen und Operationen sind auch nicht toll für den Hund (oder für uns) oder?
Da finde ich ein kurzes Schnauze zuhalten schon erträglich
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Wie soll der Tierarzt wirklich was hören, wenn der Hund hechelt... Mir ist es lieber, dass der das auch ordentlich macht - da muss der Hund dann leider mal eben kurz durch. Das Ganze wird mit Sicherheit nicht so lange dauern, dass der Hund wegen Überhitzung umfällt...
Viele Grüße
Corinna -
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Manche Dinge müssen einfach gemacht werden ob es nun schön oder weniger schön für den Hund ist.
Zukünftig solltest du, wenn dich etwas bei der Behandlung deines Hundes stört oder du nicht weißt (nicht sicher bist) warum was gemacht werden muss, dies gleich mit deinem TA besprechen. Der wird dir sicher genau erklären, warum er was gemacht hat. Dies halte ich für den besseren Weg, als dass du mit Grummeln im Bauch aus der Praxis gehst.
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Wie bereits erwähnt: Was muss, das muss!
Auch bei meiner vorherigen Hündin, die ein Herzproblem hatte, wurde - wenn auch kurzzeitig - die Schnauze zugehalten, damit der Tierarzt beim Abhören durch die Hechelgeräusche nicht etwas wichtiges "überhört". Das ist in jedem Fall wichtiger und eventuell lebensrettend, als die Sorge, dass der Hund vielleicht etwas durch einen Schnauzengriff falsch interpretieren könnte.
Dein Hausarzt hat Dich eventuell auch beim Abhören schon einmal aufgefordert, die Atmung einzustellen, damit er besser Dein Herz abhören kann ... einem Hund kannst Du es leider nicht so sagen, da bleibt nichts anderes übrig, als die Schnauze kurz zuzuhalten.
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Das mach ich auch,wenn sie zu stark Hecheln.
Ist ja ein Augenblick,das überleben die Locker

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Ja, das macht unsere TA auch. Allerdings kommt es ja auch darauf an, wie es gemacht wird. Die Schnauze des Hundes wird ja nicht mit Gewalt zugedrückt, sondern leicht zugehalten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Hund damit einen Schnauzengriff verknüpft. Ich habe nun wirklich ein Sensibelchen, aber ich könnte nicht behaupten, dass ihm das bisher was geschadet hat. Und wie schon geschrieben: Was soll der TA bitte hören, wenn der Hund lautstark vor sich hinhechelt. Außerdem wird die Schnauze ja nur für ein paar Sekunden zugehalten. Meine TA macht das äußerst freundlich und ich hab kein Problem damit.
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Lieber würde ich meinem Hund die Schnauze zuhalten, als an einen Arzt zu geraten, der nichts sagt und den Hund zwar abhört, aber durch das Hecheln ein eventuelles Herzgeräusch überhört. Für mich wäre es kein Grund, deshalb den Arzt zu wechseln

Ich habe schon ganz andere Sachen erlebt: Meine Katze hatte ein Herzgeräusch und deshalb waren wir beim Kardiologen. Der wollte sich das Herz anhören, aber die Katze schnurrte. Er sagte zu mir: "Sorgen Sie dafür, dass die Katze aufhört". Natürlich konnte ich das Schnurren nicht abstellen. Dann rief er die Sprechstundenhilfe - sie soll die Katze erschrecken. Katze schnurrt weiter. Er hat sie dann plötzlich fest gekniffen - und meine Katze verstummte. Tja, das Herzgeräusch konnte er dann zwar hören, aber der anschliessende Herzultraschall war die Hölle, meine Katze hatte vor dem Doc nämlich Angst.
Nichts gegen die Fachkompetenz des Kardiologen, er war sehr gründlich und das war gut so, aber ich war richtig verärgert. Natürlich habe ich ihn auf sein Tun angesprochen, aber der Kardiologe entgegnete, was mir wichtiger wäre - wenn er mit der Katze schmust oder sie ordentlich und vor allem gründlich untersucht.
Die nächste Untersuchung habe ich dann in der Uni Giessen machen lassen. Der Kardiologe war sehr rücksichtsvoll und nahm sich sehr viel Zeit. Dafür habe ich dann aber das Doppelte für das Herzprogramm zahlen müssen.
- Vor einem Moment
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