Schleppleine
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Klappt noch nicht immer aber meistens

Bin eh voll stolz auf meine kleine Maus

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Hi,
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Hallo zusammen
Ich schleich mich hier mal rein um Fragen an die Schlepp-Profis zu stellen
Ich übe mit Caron momentan an einer 7m Schleppe, da er denkt er könnte meine Kommandos ignorieren.
Obwohl ich vor Monaten bereits eine Zeit lang mit der Schleppe gearbeitet habe klappt das aktuell nicht so gut.
Vielleicht habt ihr ja Tips von euren Erfahrungen für mich? 
Mein Ziel:
1. Caron bleibt in einem von mir bestimmten Radius.
2. "Hier" wird subito ausgeführt ohne zuerst die Büsche der Umgebung zu untersuchen oder anere interessante Dinge anzustellen...Wie ich momentan arbeite:
Meine Leine hat 1m bevor sie zu Ende ist einen Knoten drin, damit ich weiss wann sie fertig ist beim 'durch die Finger laufen lassen'. Sobald ich also diesen Knoten spüre sage ich 'ende', was für Caron das Siganl wäre dass er jetzt dann gleich in die Leine läuft. Gleichzeitig bleibe ich stehen. Sobald er sich zu mir wendet wechsle ich die Richtung und gehe weiter. Läuft er mit mir mit wird freudig gelobt.Mein Problem ist, dass er wenn ich ihn zwischendurch mal zu mir rufe mit "hier" nicht sofort reagiert. Wie holt ihr dann den Hund zu euch, ausgehend davon, dass der Busch den er gerade beschnüffelt VIEL interessanter ist als ihr?
Er läuft sehr oft in die Leine, obwohl ich kurz vorher das Signal gebe. Was mach ich bloss falsch?
Bin froh um eure Erfahrungen. Obwohl ich immer wieder mal in meinen schlauen Büchern nachlese komme ich irgendwie nicht richtig weiter... *hmpf*
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Eben kein Kommando geben bevor er reinrennt! Du kannst zwar das Kommando "langsam" einführen, was allgemein bedeutet, dass er langsamer werden soll.
Aber nicht warnen: pass auf und bleib stehen, sonst läufst du in die Leine und das ist unangenehm.Genau diesen Fehler haben wir am Anfang auch gemacht. Und das Ergebnis war, dass er überhaupt nicht auf uns geachtet hat und auch ständig reingelaufen ist, wenn ich mal nix gesagt hab. Denn ich habe mich ja immer bei ihm gemeldet wo ich grad bin.
Es soll aber so sein, dass dein Hund auf dich achtet!
Also wenn er vor dir läuft und nicht nach dir schaut, dann dreh dich einfach wortlos um und geh in die entgegengesetzte Richtung!
Nicht an der Leine rucken oder so nur umdrehen und zügig weitergehen und nicht umdrehen nach dem Hund!
Bei den meisten Hunden wirkt das superschnell, dass sie dann auf den Menschen achten, weil es ihnen ja nicht angenehm ist in die Leine zu laufen.
Allerdings mach ich diesen Richtungswechsel nicht, wenn er grad in vollem Galopp ist.
Aber bis der Hund immer auf dich achtet muss man diese RW immer mal wieder machen und immer wiederholen, wie halt auch alle anderen Übungen.
Beim hier stell ich mich schon mal so hin, dass ich die Leine gut greifen kann, die Schlaufe hab ich eh in der Hand.
Dann ruf ich seinen Namen und hier. Wenn er nicht innerhalb einer Sekunde Anstalten macht, sich in meine Richtung zu bewegen, hol ich ganz schnell die Leine ein.
Aber meistens rennt er dann spätestens los, wenn ich leicht an der Leine rucke, also ich muss sie nicht komplett einholen.
Mittlerweile muss ich nicht mal mehr rucken. Freu!Aber auch bei uns kommen noch Situationen vor, wo er nicht hört, weil er irgendeinem Viech hinterherglotzt und dann hol ich ganz schnell die Leine ein, bis er bei mit ist und dann jedes Mal ganz viel loben!
Viel Erfolg!
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Also ich habe Lena IMMER vor dem Leinenende gewarnt und irgendwann ist sie deshalb nicht mehr ins Leinenende gelaufen. Und sie hat im zweiten Schritt angefangen, von alleine nach dieser Distanz, in der ich sie immer abgebremst habe (verbal) zu stoppen. Mittlerweile läuft sie mir kaum noch ins Schleppenende, und ich hab IMMER "langsam" gesagt, wenn das Schleppenende kam.
Denn das ist ja das Ziel - das der Hund den Radius, den DU vorgibst (nicht das Schleppenende) einhält.
Dazu habe ich immer Blickkontakte gelobt (geklickert). Sie hat recht schnell gelernt, dass es sich lohnt, sich zu Frauchen umzudrehen. Parallel immer mal Richtung gewechselt, Abgebogen (auch ins Gestrüpp) oder stehen geblieben. Habe dann immer geklickert, sobald sie abstoppte und mir folgte.
Wenn Lena an der Schlepp das "hier" nicht befolgt, gehe ich auf dem Schleppenende zu ihr hin (ziehe also nicht, aber sie kann auch nicht weglaufen) und sammel sie am Geschirr ein.
Wildsurf: Klickerst du? Falls nein, oder noch nicht in Verbindung mit der Schlepp würde ich das mal probieren. Damit kannst du ihn eventuell punktgenauer bestätigen. Vielleicht hängts einfach daran, dass er nur grob weiss, dass das toll war, aber halt nicht exact ob es jetzt das langsamer werden oder das reinlaufen ins Schleppenende war.
Ich hoffe, ich war nicht zu konfus

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Dann gibts da wohl verschiedene Ansätze....
Wir haben eine Einzelstunde in der Schule extra für Schleppleinentraining genommen und dort wurde uns gesagt, dass man den Hund eben nicht warnen soll aus oben beschriebenen Gründen.
Im Buch "Mit 10 Metern..." steht doch auch drin, man soll die Richtungswechsel ohne Kommentare machen und das Orientierungstraining auch ohne den Hund zu rufen oder zu locken oder gar anzuschauen. Er muss von selber drauf kommen, dass es sich lohnt auf den Menschen zu achten.
Ich habe auch immer bei jedem freiwilligen (Blick-)kontakt gelobt.
Allerdings ohne Clicker (das will ich demnächst anfangen). Clicker ist besitmmt sehr unterstützend!Und das mit dem Radius hab ich so verstanden, dass der Hund einfach selber merkt, welchen Radius er hat, ohne dass ich es sage und diesen Radius dann im Optimalfall ungefähr einhält, auch ohne SL.
Oder man erinnert ihn mit einem langsam daran, dass der Radius ausgenutzt ist.
Damit will ich jetzt nicht sagen, dass die von mir angewandte Methode dir richtige ist, ich denke das ist auch wieder Mensch-Hund abhängig.
Wie gesagt haben wir es ja am Anfang auch so gemacht, dass wir Momo "gewarnt" haben, wann die Schlepp zu Ende ist. In unserem Fall war das eher kontraproduktiv.
Aber wenn sie auf ein Hier nicht hört und du gehst hin, das versteh ich nicht ganz.
Was genau machst du dann, wenn du sie am Geschirr einsammelst?
Wie begreift sie dann, dass sie zu dir kommen MUSS, wenn du hier sagst? -
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Bei mir ist es so, dass Lena "hier" ja kennt. Sie weiss, was sie zu machen hat, aber es ist halt grad interessanter zu schnüffel, rumzurennen oder sonst was. Dann ist die Konsequenz dass sie mich ignoriert, dass ich sie einsammel, ein paar Meter zurück den Weg gehe (ungefähr dahin, wo ich "hier" gesagt hatte) und erst dann darf sie wieder laufen. Sie hatte also keinen Erfolg mit ihrem "mich ignorieren".
Wenn der Hund hier noch nicht kennt, also noch nicht weiss, was das Kommando überhaupt bedeutet, würde ich den Hund locken, und dann loben. So dass er kapiert, dass "hier" herkommen ist.
Das sind ja zwei verschiedene paar Schuhe, ein bekanntes Kommando nicht ignorieren zu lassen oder ein Kommando überhaupt erst neu aufbauen. Allerdings muss ich sagen, dass ich Lena nur alle paar Wochen mal einsammeln muss, sonst klappt "hier" recht zuverlässig.
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Ach so, ok.
Wenn das bei euch klappt, ist das natürlich eine Möglichkeit.Wenn der Hund noch nicht weiß, was hier ist, dann ist schon klar. Dann muss man das erst durch Locken oder so aufbauen. Aber dann würde ich damit auch erst in der Wohnung anfangen.
Meiner weiß auch ganz genau, was hier bedeutet. Je besser die Leckerlis sind, die ich dabei hab, umso schneller befolgt er es auch.

Aber wenn er mich mal ignoriert, weil Schafsch...e interessanter ist, dann ziehe ich an der Leine (erst nur ein ganz leichtes Rucken, so auf die Art: hey, ich hab was gesagt). Das langt dann eigentlich schon, dass er dann herkommt.
Als das noch nicht geklappt hat, hab ich ihn dann bis zu mir gezogen und dann halt gelobt, wenn er da war.
Anscheinend hat das bei uns gut funktioniert, weil er ja zu 99% kommt, wenn ich hier rufe.
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Zitat
Bei mir ist es so, dass Lena "hier" ja kennt. Sie weiss, was sie zu machen hat, aber es ist halt grad interessanter zu schnüffel, rumzurennen oder sonst was.
Genau so ist es bei uns auch.
vielen Dank ihr zwei für eure Erfahrungen!! Ich klickere im Alltag, bis jetzt hab ich ihn aber nicht benutzt im Zusammenhang mit der Schleppleine. Da stand wohl jemand auf der Leitung

Es könnte tatsächlich sein dass er noch nicht genau weiss was gemeint ist. hmmm, ich muss da wohl nochmals ganz präzise arbeiten und darauf achten dass ich kein Mischmasch mache.
Die Richtungswechsel OHNE Warnung hab ich auch eine Zeit lang probiert, da schleppete ich einfach 27kg unmotivierten Hund hinterher. Das war irgendwie nicht von Erfolg gekrönt

Daher dachte ich dass ich es mit "Vorwarnung" probiere. Ich werde jetzt eine Zeit lang mit dem Klicker arbeiten. Damit er lernt dass meine "Warnung" für ihn eine Bedeutung hat. Ich plaudere ja nicht mit dem Wald

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Klar, jeder muss die für ihn und seinen Hund richtige Methode finden, ein Pauschalmittel gibt es nicht.
Viel Erfolg weiterhin, berichte mal wie es mit dem Klicker läuft!

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So wir warn gestern wieder spazieren, und die Trainerin aus meiner Hundeschule hat gemeint zum spielen mit anderen Hunden kann ich sie ruhig ableinen (wenn keine Straße oder sontsiges in der Nähre)
Also hab ich das mal gemacht, nachdem sie so brav war und trotz spielen immer wieder gekommen ist wenn ich sie gerufen habe, hab ich mir dacht na hier im Wald kann nicht recht viel passieren, außer das ich sie suchen muss... Also hat sie im gesamten Wald ohne Leine laufen dürfen.
Nachdem das so extrem gut geklappt hat, werden wir die Schleppleine wohl weglassen

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