Schleppleine
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ich habe auchmal eine Frage zum Thema.
Wir fangen gerade erst an mit der Schleppleine. 10 m nehmen wir.
Geht ihr eigentlich immer mit der Schleppleine oder auch mal schnell für Zwischendurch mit der normalen Leine.
Habe mir jetzt erstmal ein Buch bestellt, weil ich auch nicht so recht klarkomme, habe ihm immer die ganze Leine gegeben und am Ende angefasst, aber das Problem ist natürlich das man ewig braucht um zu reagieren.
Aber wie heisst es so schön. "Übung macht den Meister."
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Hallo,
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Ich gehe immer nur noch mit der SL,zumindest mit der 5 Meter
kurzen.
Muss die zwar auch jedes Mal entwirren und waschen, aber ist Standart inzwischen.

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Also ich gehe mit der normalen kurzen und wenn ich dann auf dem Wiesengrund bin, dann mache ich erst die Schleppleine dran.
Ich wohne halt in der Stadt und muss 10 Minuten laufen, bis ich an der Wiese bin.Und da ich auch an der Straße laufen muss, könnte ich das unmöglich mit Schleppleine machen.
Eine Zeit lang hab ich mal die Scheppleine ans Halsband gemacht, zusammen gerollt und wie eine normale kurze Leine benutzt. Und auf der Wiese dann ins Geschirr gemacht. So hab ich es mir gespart zwei Leinen mitzunehmen. Aber mittlerweile mach ich das nicht mehr, weil ich die kurze Leine an der Straße halt bequemer finde.
Wenn du allerdings auf dem Land wohnst oder nicht viel an Staßen vorbei gehen musst, kannst du doch immer die Schleppleine nehmen.
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Danke für eure Antworten!
Ich habs jetzt so gemacht das ich die Schleppleine auf eine für mich und die Nora passende Größe gekürzt habe! Also einfach aufgewickelt und knoten rein. Hat gestern ganz gut funktioniert! Nur locker ist sie nicht immer und sie läuft auch oft rein, najo die anderen Hunde haben beim spielen einen größeren Radius...
Wie kann ich ihr das klarmachen das sie nicht reinläuft?
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Ich hab am Anfang immer gesagt langsam, wenn Momo kurz davor war reinzurennen.
War aber ein Fehler, weil er dann ja nicht mehr nach mir schauen musste, ich hab ihn ja immer sozusagen gewarnt, bevor er reinrennt.Am besten übst du das mir Richtungswechseln.
Also, wenn dein Hund an dir vorbei läuft und vor dir läuft, änderst du einfach dir Richtung. Ohne was zu sagen, ohne ein Geräusch zu machen oder sonst was.
Dann rennt er ja auch rein sozusagen. Das machst du ein paar Mal und dann wird dein Hund mehr auf dich achten, weil es ihm natürlich auch unangenehm ist, wenn er dauernd rein rennt.Jeder Hund braucht aber unterschiedlich lang, um das zu kapieren. Kann also sein, dass du in der Anfangszeit nicht so viel an Strecke zurücklegst, weil du viele Richtungswechsel machen musst.
Momo rennt nicht mehr in die SL rein, aber wenn ich merke, dass er etwas unaufmerksam ist und vor mir läuft, dann mach ich einfach so zwischendurch einen Richtungswechsel. Dann achtet er auch sofort mehr auf mich und wo ich bin.
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Richtungswechsel sind gut, aber auch das Kommando langsam. Lena kennt das mittlerweile und es funktioniert auch im Freilauf wenn sie zu weit vorläuft, dass ich "langsam" rufe und sie dann entweder langsamer wird oder stehen bleibt und auf mich wartet.
Die Schleppleine als Führleine (also aufrollen und kurz nehmen) habe ich noch nie und soll man auch nicht machen. Denn die Schlepp soll der Hund mit Freilauf verbinden und eine Führleine (also eine kurze) eben mit "an der Leine gehen". Die Schlepp sollte im besten Falle ja nie gespannt sein sondern immer duchhängen/schleifen.
Mit Lena brauch ich die Schlepp weniger wegen Gehorsam (ab und an mal) sondern eigentlich nur wegen dem Jagttrieb. Gehe ich gezielt auf Hundefreilaufflächen oder Wildfreies Gelände, darf sie komplett ohne Leine toben. Verlasse ich die Hundewiese und muss über die Felder (mit Karninckeln) zurück, kommt die Schlepp wieder dran.
Ja, Madam kann sehr gut unterscheiden, wann Schlepp dran ist und wann nicht. ABER ich nutze sie ab und an mal 2 Tage durchgängig, wenn Madam meinte, mein "Hier" Kommando auf einem Spaziergang 2 mal (oder öfter) zu überhören zu müssen. Dann ist auf den nächsten Spaziergängen Schlepp angesagt. Und das reicht bei ihr aus, dass sie auch im Freilauf wieder hört.
Noralein: Verstehe ich das richtig, dass du an der Schlepp jetzt hinten eine Schlaufe hast? Damit bleibst du doch sicher noch mehr hängen oder? Ich hab schon mit der blöden Handschlaufe an der 10m Schlepp immer zu kämpfen gehabt, weil sie an Wurzeln, Ästen, festen Grasbüscheln etc. hängen geblieben ist.
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Ich meinte nicht, dass das Kommando langsam grundsätzlich falsch ist. Nur sollte es keine Warnung sein á la: Pass auf Hund, gleich kommt der Punkt wo du in die Leine reinrennst.
Damit der Hund langsamer wird oder wartet, macht das Kommando durchaus Sinn.
Ich habe auch eine Handschlaufe, aber ich lasse die SL auch nie schleifen.
Wir haben Momo ja erst seit 10 Wochen und da trau ich mich das noch nicht. Auch wenn er bis jetzt nahezu perfekt hört an der Schleppleine, kann er trotzdem mal loshetzten, wenn er was sieht und dann bringt mir die Schleppleine auch nichst mehr. -
10 Wochen ist natürlich noch nicht lange. Wenn du aber irgendwann mal in den Freilauf willst, solltest du auch ein gewisses Vertrauen in deinen Hund und eure Kommandos aufbauen.
Denn du kannst ja nicht 3 Jahre lang an der Schlepp gehen, mit der Schlaufe in der Hand, aus Angst, der Hund könnte irgendwann doch noch mal loshetzen, und dann von einem Tag auf den anderen in den Freilauf gehen.
Darum geht man ja die vielen kleinen Zwischenschritte, mit Schleppleine in der Hand (mach ich wenn ich am Wild übe auch), Schleppleine schleifend (mach ich sonst auf Spaziergängen wo ich nur wenig Wild erwarten kann aber muss dementsprechend konzentriert bei der Sache sein), danach Schlepp einkürzen. Irgendwann ist die Schlepp nur noch 1/2 Meter lang und das Hund-Halter Team super eingespielt.
Ich würde an deiner Stelle ganz langsam anfangen, in gut übersichtlichem Gebiet mal ein paar Meter schleifen lassen - da, wo du sicher sein kannst, dass du keine Überraschung erlebst. Und das gaaanz langsam über mehrere Wochen steigern. Je mehr ihr zusammenarbeitet umso mehr kannst du deinen Hund lesen und umso mehr kannst du ihm vertrauen, dass die Schlepp auch in anderen Gebieten schleifen kann. Vielleicht wird es auch in einem Jahr noch Gebiete geben, wo es gar nicht geht (so wie mir neben den Kaninchenbauten), aber Freilauf ist doch sicher dein Ziel. Und der kommt nicht vom Leine festhalten. Ist leider so.
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Super Danke für den Tipp kann mir gut vorstellen das es klappt

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ja vom Aufbau des Schleppleinentrainings und vom Abbau der Schleppleine habe ich viel gelesen, hab auch das Buch "Mit 10 Metern zum Erfolg" gelesen und find´s echt gut.
Klar ist Freilauf mein Ziel.
Nur läuft unser Training, sagen wir mal, etwas unkoordiniert ab. Da wir in unserer näheren Umgebung keine eingezäunte Hundewiese oder derartiges haben, konnte ich ihm am Anfang keinen Hundekontakt bieten, weil er ja angeleint war. Das war auf Dauer natürlich sch.....!
Unsere Trainerin hat dann gesagt, dass wir die SL loslassen können, wenn er mit einem anderen Hund spielt.
Darüber hab ich auch schon einen Thread eröffnet, ob Spielen mit anderen Hunden mit SL gefährlich ist...Mit der Zeit haben wir gemerkt, dass sich die Hunde zu sehr darin verwickeln beim Spielen, also haben wir ihn, wenn seine Kumpels da waren, komplett abgeleint.
Dann hat er angefangen das auszunutzen und ist Vögel jagen gegangen usw. War er wieder an der SL, hat er wieder super gehört.
Auch darüber hab ich einen Thread geschrieben.Und seit neuestem hat es aus irgendeinem Grund Klick bei ihm gemacht und er hört wie eine 1 in 98% aller Fälle. Er lässt sich abrufen, auch wenn er mit den anderen Hunden beschäftigt ist, kommt total oft von selber zu uns (und kriegt dann immer ein Leckerchen) und dreht sich total oft nach uns um.
Deswegen haben wir ihn prinzipiell an der SL, leinen ihn aber ab, wenn er spielen darf. Dazu muss er aber erst mal zu uns kommen und absitzen, was er aber super macht. Dann darf er auf Kommando zu den anderen Hunden.
Für die 10 Wochen ist das eigentlich sehr sehr gut!Unkoordiniert (aber in unserem persönlichen Fall nicht negativ) finde ich unser Training deshalb, weil wir den Abbau der SL einfach weggelassen haben sozusagen.
Hört er doch mal nicht auf ein Kommando, kommt er wieder an die SL und weiß dann auch warum (bilde ich mir zumindest ein).
Wenn er Vögel oder Hasen sieht, die in einer bestimmten Entfernung sind, lässt er sich mittlerweile ins Sitz bringen und lässt sich dann abrufen bzw. wird vom Sitz abgeholt, wenn der Reiz fürs Abrufen zu hoch ist. Das klappt auch immer besser.
Habe mir jetzt auch das Buch Antijagdtraining bestellt und möchte mit Dummy (und evtl. Longieren oder Reizangel) anfangen. Mantrailing machen wir auch noch mit ihm alle zwei Wochen.
Trotzdem gehe ich davon aus, dass ich ihn in waldreichen Gebieten nicht ableinen werde können. Wenn´s doch anders sein sollte, umso erfreulicher natürlich für uns!
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