• catsanddog Warum will keiner mit dir trainieren? Schade! Ich glaube man kann viel lernen von dir.

    Ich habe den Spagat zwischen loben und kritisieren noch nicht so wirklich raus. :see_no_evil_monkey:

    Ich laufe halt Turniere und achte auf jede Kleinigkeit wenn ich bei jemanden drüber schaue und sage diese Kleinigkeiten halt auch. Bei unseren 3er ist das erwünscht - die laufen auch Turnier - aber für die Anfänger ist es halt zu viel.

    Außerdem nimmt mich keiner wirklich ernst. Die Leute, die vor mir im Verein waren, sowieso nicht weil ich bin ja nach ihnen eingetreten und die Neuen, joah, da wird es langsam.

    Ich bin nicht so der Anfängertrainer, zumindest nicht wenn es sich nur um Hundebespaßung geht. Wenn jemand mit Ambition dran geht, etwas Ehrgeiz und Einsatz zeigt, dann ja aber nicht so und das merkt man leider auch. :ka:

  • Ich habe den Spagat zwischen loben und kritisieren noch nicht so wirklich raus. :see_no_evil_monkey:

    Wer seine Baustellen kennt, kann dran arbeiten :smiling_face_with_halo: wäre doch schade um all dein Wissen.


    Selbst wenn ich keine Turniere laufen will, ehrgeizig bin ich trotzdem. Möchte gern dass der Hund seine Aufmerksamkeit bei mir lässt und ich weniger Fehler mache :rolling_on_the_floor_laughing:

    Aktuell üben wir zu Hause dass um mich rum laufen. Sobald er hinter mir ist, hat er seinen Auftrag vergessen und geht schnuppern :grinning_squinting_face:

    Zu Hause ohne Ablenker geht es immer besser - auf dem Platz :shushing_face:


    Danke für all die Einblicke. Ich werde Ideen weitertragen.

  • Wer seine Baustellen kennt, kann dran arbeiten

    Ich bin aber nicht der Mensch, der Dinge 300 Mal wiederholen kann ohne mal ein derbes Wort darüber zu verlieren. :see_no_evil_monkey: Da ist unsere Spartenleitung wesentlich besser für geeignet. Die erklärt das auch noch 500 Mal. :nicken:

    Ich glaube, ich bin bei den 3er besser aufgehoben. Da ist halt wirklicher Willen dahinter und da wird mir meine Kritik - wenn ich denn was finde - auch nicht krumm genommen. Ist halt ein doofes Gefühl wenn man bei jemanden drüber schaut, um die ehrliche Meinung gebeten wird und dann wird sich hintenrum bei der Spartenleitung beschwert, dass ich zu streng wäre. :verzweifelt: Ist doof, brauch ich nicht. ich mache das alles als Hobby und da mag ich mich nicht stressen lassen.

  • Ah ok, ja die Sache mit den Menschen ist definitiv der schwierige Teil im Hundetraining. Da ist es nicht leicht immer das richtige Maß zu finden, zumal das ja auch sehr individuell empfunden wird - einer braucht vielleicht nen Tritt in den Hintern, ein anderer Samthandschuhe.

    Und das einen Anfänger die vielen Details im RO erstmal überfordern kann ich gut nachvollziehen.

  • Ich unterscheide da zwischen den Leuten, die ernsthaft trainieren und auf Turniere wollen und denen, die seid 2 Jahren an den Beginnerschildern hängen und deren Hund immer noch keine richtige Grundstellung kann....

    Und anfangs bin ich lockerer und dann irgendwann strenger |)

    Zum Glück wissen die, wo gar nichts weitergeht, dass es komplett an ihnen liegt und dann darf man auch mal ein paar Späße machen. Aber je nach Stimmung habe ich dann auch manchmal keine Lust drauf.

    Wenn der Hund dann immer noch mit Leckerli hinten rum geführt wird, um dann komplett schief irgendwo neben dem Hundeführer zu sitzen und dann auch noch dafür belohnt wird. Und das nach 1,5 Jahren Training. (und nein, dass ist kein schwieriger Hund!)

    Da bin ich froh, dass meine Kollegin gerne die Anfänger macht und da unglaublich geduldig ist.

    Ich nehme mir dann lieber die 1er mit denen man schon etwas exakter arbeiten kann.

    Aber Schilder lernen ist hier auch so das Problem. Keiner kommt auf die Idee, die sich selber mal zuhause anzuschauen und beispielsweise die Beschreibungen dazu zu lesen. Dann wird das hald nichts, wenn man außerdem nur alle 3 Wochen ins Training kommt und jedes Mal bei 0 startet und so auf die Schilder konzentriert ist, dass man nicht auf den Hund achten kann...

    Naja, man muss als Trainer schon sehr motiviert sein. Und nach einem Arbeitstag ist es auch nicht immer so einfach.

    Aber umso schöner, wenn man auch Erfolge sieht! Wir haben ein paar Teams, die wir von Anfang an angeleitet haben und mittlerweile ganz erfolgreich Turniere laufen.

    Und auch welche, die zwar keine Turniere laufen möchten, aber wirklich regelmäßig trainieren, sich mit den Schildern auseinander setzen und sich super entwickelt haben.

  • ... lustig, ich habe gerade die Beschreibung der Schilder entdeckt und freue mich wie bolle dass da alles so schön erklärt ist.

    Ich kann gelesenes und vor allem ganz in Ruhe besser verstehen und speichern als mündlich auf dem Platz mit Hundetier an der Seite.

  • Ich unterscheide da zwischen den Leuten, die ernsthaft trainieren und auf Turniere wollen und denen, die seid 2 Jahren an den Beginnerschildern hängen und deren Hund immer noch keine richtige Grundstellung kann....


    Und anfangs bin ich lockerer und dann irgendwann strenger |)

    Aber Schilder lernen ist hier auch so das Problem. Keiner kommt auf die Idee, die sich selber mal zuhause anzuschauen und beispielsweise die Beschreibungen dazu zu lesen. Dann wird das hald nichts, wenn man außerdem nur alle 3 Wochen ins Training kommt und jedes Mal bei 0 startet und so auf die Schilder konzentriert ist, dass man nicht auf den Hund achten kann...


    Naja, man muss als Trainer schon sehr motiviert sein. Und nach einem Arbeitstag ist es auch nicht immer so einfach.

    Lustig, das hätte ich 100% genauso schreiben können :ugly: :lol:


    ... lustig, ich habe gerade die Beschreibung der Schilder entdeckt und freue mich wie bolle dass da alles so schön erklärt ist.

    Ich habe dafür Trainingskarten:

    Trainingskarten Rally O

    Auch super im Training, wenn man mal schnell das wichtigste nachlesen möchte.
    Meine Teilnehmer dürfen die auch abwechselnd mit nach Hause nehmen.

    Hausaufgabe gibt es hier eigentlich immer und da bleibe ich auch recht konsequent dran.

    Winkel laufen üben, rückwärts laufen üben, korrekte Körpersprache, Elefantentrick...

    Ich finde auch, es bringt nichts, wenn man das Zuhause so gar nicht selbstständig übt und dann z. T. noch ausfällt. Also nur alle 14 Tage am Platz erscheint.

  • Ich freue mich ja immer, wenn es strenger zugeht und man genau gesagt bekommt, was denn gut war und was eben nicht.

    Ansonsten kenne ich das mit den Leuten, die einfach nur ab und an kommen und nie üben. Ist ja okay, muss ja nicht jeder Ambitionen haben, aber dann würde ich mir schon manchmal eine Aufteilung wünschen, damit man nicht ewig warten muss. So hatten wir das beim Agility

  • Bei der Parcoursbegehung (Turnier Kl. 1) sah ich, dass eine junge Frau jedesmal am gleichen Schild einen gravierenden Schrittfehler machte.

    Ich sprach sie darauf an, zeigte ihr den korrekten Ablauf. Dass sie sich danach bei der Richterin rück versicherte war völlig ok und bestätigte meine Meinung.

    Aber ein anderer Teilnehmer beschimpfte mich später, dass ich der "Konkurrentin" geholfen hätte.

    Wie haltet ihr das? Helft ihr oder freut ihr auch über die Fehler der Anderen?

  • Ich bin definitiv für helfen und freue mich über schöne Läufe und nicht über Fehler. Wenn man häufiger unterwegs ist, kennt man sich doch auch.

    Das finde ich ja so toll an diesem Sport. Es geht ja nicht bloß um die Platzierung. Ich kann mit meinem Hund ja trotzdem die volle Punktzahl bekommen, unabhängig von den Leistungen anderer. Und mal ehrlich, es geht doch auch am Ende um nichts

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