Hundepsychie
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xOorone -
23. Februar 2009 um 14:26 -
Geschlossen
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Also, daß es falsch war, muss man wohl nicht mehr wiederholen, daß weißt Du selbst. Ich habe bei meiner Dusty auch sehr viel falsch gemacht, weil sie gejagt hat, aber da habe ich auch meine Lehren draus gezogen, sie hat mir eigentlich mehrere Jahre nicht mehr vertraut und das war wirklich schlimm.
Ich würde erstmal morgens nicht soviel Gassi gehen, sondern mehr für seinen Kopf machen, denn das macht ihn mehr müde. Also, rausgehen, lösen etc. und dann wieder rein und kleine Suchspiele mit ihm machen. Leckerchen in Eierkarton verstecken, über all in der Wohnung verteilen etc. Dann hat er viel zum Überlegen und auch zum Bewegen. Eventuell könntest Du auch einen Snackball nehmen, den aber nicht mit der ganzen Portion Trockenfutter füllen, sondern nur soviel, daß er ein paar Minuten damit zu tun hat. Dann würde ich persönlich ihn erstmal im Badezimmer lassen. Alles, was er kaputt machen könnte, aus seinem Bereich entfernen und Wasser, Schlafplatz etc. dort rein. Nach den Suchspielen, einen Kong mit Leberwurst oder ähnlichem Füllen und ins Bad in seinen Schlafplatz, Verknüpfung, Bad-Schlafplatz-Leckerli-toll.
Mittags würde ich es genauso machen, denn auch da ist Deine Zeit ja begrenzt. Ebenfalls lösen, ein paar Suchspiele, ein bißchen kuscheln und wieder den Kong.
Abends dann entsprechend mehr Action draußen, aber auch nicht zuviel, denn er ist ja erst 6 Monate alt. Wichtig wäre, viel Spiel mit Artgenossen, denn dann kann er sich so richtig austoben!!
Wäre schön, wenn Du es in den Griff bekommst, denn diese Rasse ist schon sehr sensibel!
Ach ja, wenn Du nach Hause kommst, dann begrüße ihn kurz, damit er weiß, daß Du ihn gesehen hast, dann bringst Du erstmal Deine Jacke weg usw. Danach, wenn er sich ein bißchen abgeregt hat, dann kannst Du ihn rufen und mit ihm schmusen, daraus soll er lernen, daß er belohnt wird, wenn er wieder entspannt ist. - Vor einem Moment
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Hallo
Du möchtest nur Antworten von hundeerfahrenden Hundehaltern?!Was ist Hundeerfahrung?

Mit 20 Jahren den dritten Hund zu besitzen oder mit 70 Jahren den 10 Hund? All die Hunde wurden vielleicht nach kurzer Zeit abgeschafft weil er zu anstrengend war oder er sich nicht so entwickelt hat wie es sich der Halter wünschte. Eventuell wurden alle Hunde falsch erzogen oder sogar oft geschlagen?
Hundeerfahrung resultiert meistens daraus mit Hunden aufzuwachsen, andere Hunde auszuführen und anschließend sich einen anzuschaffen, Fehler zu machen und daran zu reifen.
Die Hundehalter die meinen nie einen Fehler begangen zu haben noch jemals einen zu begehen, die sollen den ersten Stein werfen.

Früher gab es kein Internet und keine privaten Hundetrainer (obwohl viele heute auch mit Vorsicht zu genießen sind). Ja, ich ging mit meinem ersten Hund (Schäfermix - 4 Monate alt aus dem Tierheim) in eine Hundeschule. Damals war ich 20 Jahre jung und lebte mit meinem Freund zusammen.
Er lernte die Unterordnung und ich war stolz wie Bolle das ich ihm blind, im Gehorsam, vertrauen konnte. Doch dieser Hund blieb ums Verrecken nicht alleine. Obwohl ich mir viel Zeit nahm um ihn langsam daran zu führen. Teilweise liefen wir 1-2 Stunden bevor ich für 2 Stunden die Wohnung verließ. Er jaulte das Haus zusammen und demolierte die gesamte Einrichtung inklusive Bodenbelag, so das wir kaum die Wohnungstür öffnen konnten. Ja, diesen Hund habe ich aus Unwissenheit und Dummheit öfter geschlagen und es tut mir heute in der Seele weh!!

Als unser erster Sohn geboren war knurrte er ihn an und zerstörte die Türzarge zu seinem Zimmer wenn wir außer Haus waren. Wir waren hilflos, entnervt und kurz davor unsere Wohnung zu verlieren. So trennten wir uns schweren Herzens von unserem Hund und kam zu einem älteren Pärchen wo er nie alleine sein musste.
3 Jahre später beschlossen wir nach reiflicher Überlegung einen neuen Hund aufzunehmen. Es war eine Schnauzermixhündin und 10 Wochen alt. Alles klappte prima – Sauberkeit, Gehorsam und das Alleine bleiben. Mit meinen Kindern tollte sie herum und jeder im Bekanntenkreis waren von dem Hund begeistert. Zu diesem Zeitpunkt bis vor 6 Jahren habe ich nur 4 Stunden gearbeitet und ideal für einen Hund.
Sie wurde 16 Jahre alt und verstarb leider an einen Tumor. In diesen ganzen Jahren erfuhr ich die ganze Liebe dieses Tieres und wir haben nie die Hand gegen sie erhoben.
Nach meiner Scheidung vor 9 Jahren lernte ich meinen heutigen Mann kennen. Auch er hatte früher 2 Hunde und bestimmt auch viele Fehler gemacht, die bei unseren Gesprächen erörtert wurden.
Wir wussten um die Verantwortung als unser Jackimix 2002 mit 9 Wochen bei uns einzog.
Obwohl er mit 5 Wochen über den Tierheimzaun geworfen wurde hatte er ein sehr offenes Wesen und liebt Jeden und Alles. 2 Monate später nahmen wir eine Schäfermixhündin auf, die in Bulgarien misshandelt wurde und ein Trauma erlitten hat.
Ja, ihre Seele zu heilen war unsere große Aufgabe und es ist uns, mit viel Liebe und Geduld, gelungen eine selbstbewusste Hündin aus ihr zu machen. Doch eine zurückhaltende Art fremden Menschen gegenüber wird sie wohl nie ablegen – zu tief sitzt das Erlebte.
Nun kam noch unser Welpi von mittlerweile 15 Wochen dazu. Ein Pinschermix süß und rotzfrech.
3 Hunde, 3 Seelen mit unterschiedliche Charakteren und wir verstehen und lieben jeden unserer Hunde auf ihre Weise. Keine Schläge oder böse Worte.
Wir sind beide Rentner und ein super harmonisches Team und wir hoffen das uns unsere Wauwies uns lange erhalten bleiben.Nun haben wir die „Erfahrung“ der Ruhe und Gelassenheit, mit viel Liebe unsere Hunde zu erziehen und ein harmonisches Zusammenleben zu ermöglichen und zu genießen!
Du hast einen großen Fehler begangen und erkannt! Ein erster und guter Schritt und glaube mir bis zu einem Jahr sind die verkannten „ Bauarbeiter“ am umdekorieren! Dann wird Hundi ruhiger und eine Renovierung war doch dann sowieso geplant?!

Bitte, denke daran er macht es nicht um dich zu ärgern ( Hunde haben kein materielles Denken). Vielleicht sind die vielen Stunden nicht so welpengerecht und entspringen eher einem egoistischen Denkfehler? Ich will einen Hund egal wie lange er alleine ist und wie es ihm in dieser Zeit geht und was er möchte! ( spielen, raufen, schmusen und nur ein glückliches Hundekind sein)..... leider ist keiner da und es hat leider keiner Zeit.
Alles Gute für deinen Süßen, viel Geduld für Dich und viel gemeinsame Zeit für Euch!!
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Du kannst froh sein, das dein Hund "nur" Sachen im Wert von 1500euro zerstöhrt hat!!!
Ich kam früher wöchentlich nach hause und meine Hündin hatte alles auseinander genommen... wirklich alles....
Wenn so etwas war, habe ich sie ignoriert... nicht angeschaut, nicht angefasst und bin ihren annäherungs Versuchen ausgewischen und habe mich heulend in nen anderen Raum verzogen...
Versuch dich mehr in den Griff zu bekommen
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Zitat
sonst gibt es natürlich u.a auch kantone wo das gesetz total spinnt wie zb in münchen oder berlin, wo totaler kampfhundeverbot gilt ...
Ähm, München und Berlin gehören NICHT zur Schweiz !

Du bist 19 Jahre, oder ? Gehst Vollzeit arbeiten, hast einen Junghund 2 x 4 Stunden alleine zuhause und wunderst dich, daß er Sachen zerlegt ??
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Zitat
sonst gibt es natürlich u.a auch kantone wo das gesetz total spinnt wie zb in münchen oder berlin, wo totaler kampfhundeverbot gilt, oder halt eben mk/leinepflicht oder eben zb auch hundeschulepflicht + wesenstest sehr unterschiedlich, aber bei uns ist alles noch voll locker in bern
Das Gesetz übertreibt, aber einzig aus dem Grund, weil es Hundehalter wie Dich gibt, die sich nicht unter Kontrolle haben, dem Hunde nicht gerecht werden und deren Hund dann dank der negativen Erfahrungen irgendwann austicken.
Ich lasse hier einfach keine Entschuldigung gelten. Ein leichter Klaps im Affekt ist entschuldbar. Aber nicht das, was Du hier schilderst. Du hast Dich in meinen Augen absolut disqualifiziert, einen Hund zu halten!
Abgesehen davon sehe ich es auch so, dass der Hund viel zu lange alleine sein muss.
Doris
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Ich würde dem hund nur einen Raum, der nicht wertvolle Sachen beinhaltet zur Verfügung stellen oder 2 nicht die gesamte Wohnung.
Das meinen wir gut fühlt sich für Hund oft sicherer an wenns nur begrenztes terrain ist...
Wenn du in Zukunft lieb bzw. angemessen reagierst und er auch viel Angenehmes erlebt mit und bei dir, dann kann ers bestimmt verzeihen und das vertruen kommt zurück langsam.Vergessen wird ers wohl nie, aber
sieh nach vorn und zeig ihm, dass du nicht immer unberechenbar bist,
auch schreien ohne Handgreifliches ist unangebracht.
Mir föllts auch immer schwer !
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Tut mir leid, auch ich muss Dir sagen, das ein kleiner Klaps im Affekt vielleicht entschuldbar gewesen wäre, aber dies war ein ausgewachsener Wutanfall und ich kann nur ahnen,was Dein Hund in dem Moment an Angst durchgemacht hat.
Was meinst Du, was meine Kinder mir oft geboten haben, trotzdem muss man sich so weit beherrschen können, man kann doch nicht drauflosprügeln.
Sind die sachen dadurch wieder heil ?
Ob Dein Hund jetzt das wegstecken kann oder nicht, das kommt auf Deinen Hund und Euer weiteres Zusammenleben an, das kann Dir niemand sagen.
Vorrangig ist, wer einmal so ausrastet, tut es auch wieder. Daran solltest Du arbeiten, denn solche Unbeherrschtheit hat seine Gründe, und die passieren nicht nur einmal, und dann nie wieder.
Fange bei Dir an.
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Zitat
Vorrangig ist, wer einmal so ausrastet, tut es auch wieder. Daran solltest Du arbeiten, denn solche Unbeherrschtheit hat seine Gründe, und die passieren nicht nur einmal, und dann nie wieder.
Fange bei Dir an.Das sehe ich auch so! Das wird nicht der letzte Ausraster gewesen sein :-/
Und natürlich bei Dir selbst anfangen!
Aber bitte dennoch den Hund schnellstens in Sicherheit bringen, damit er nicht noch einmal Opfer einer solchen Misshandlung wird!Doris
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Zitat
Ähm, München und Berlin gehören NICHT zur Schweiz !

Du bist 19 Jahre, oder ? Gehst Vollzeit arbeiten, hast einen Junghund 2 x 4 Stunden alleine zuhause und wunderst dich, daß er Sachen zerlegt ??
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Sorry, staffy aber was soll diese Aussage?

Mit 19 Jahren zu dumm? Vollzeit arbeiten - ist das nicht die Norm in diesem Lande und zu 70% Hundehalter ? Oder doch lieber Hartz IV und Zeit für den Hund?

Als Moderatorin wäre eine gewisse Reife in deinen Worten und Denken von Vorteil und nicht Vorurteile gegenüber jungen Foris zu verbreiten!

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Zitat
Sorry, staffy aber was soll diese Aussage?

Mit 19 Jahren zu dumm? Vollzeit arbeiten - ist das nicht die Norm in diesem Lande und zu 70% Hundehalter ? Oder doch lieber Hartz IV und Zeit für den Hund?

Als Moderatorin wäre eine gewisse Reife in deinen Worten und Denken von Vorteil und nicht Vorurteile gegenüber jungen Foris zu verbreiten!

Ich habe von Dummheit nichts herausgelesen - eher das Gegenteil: Es geht um einen erwachsenen Menschen, der mit beiden Beinen im Berufsleben steht und sich dennoch fragt, warum ein Hund nach so langer Abwesenheit in Zerstörungswahn verfällt ...
So interpretiert jeder Posts anders ...
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