Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Haut absichtlich ab um Superleckerchen zu kassieren
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Guten Tag zusammen!
Unser Hund (ungarische Bracke) ist ein echter Schlaumeier. Seit kurzem haut er absichtlich ab um ein Superleckerchen zu kassieren. Aber der Reihe nach:
Wir haben unseren Hund mittels einer Büffelhornpfeife aufs sofortige Zurückkommen konditioniert. Stromert er rum und haut zu weit ab, reicht ein Pfiff und er kommt angehechelt. Grund: Es gibt dann immer ein Superleckerchen (kl. Schale Nassfutter). Gepfiffen wird aber nur im Notfall, meist reicht das Komando "Hiiiier".
Seit neustem passiert aber nun folgendes: Geht´s gegen Ende des Spaziergangs wieder grob Richtung Auto, haut er ohne ersichtlichen Grund ab (kein Hase o.ä. in Sicht). Er rennt dann erst 50 Meter weg, bleibt stehen, schaut sich zu uns um und ignoriert das "Hiiiiier". Das macht er dann 5-6 mal bis er dann so weit weg ist, dass wir in die Pfeife blasen (Straße in der Nähe).
Dann kommt er angebürstet wie ein Verrückter und bekommt natürlich sein Superleckerchen (So hat´s uns die Hundetrainerin gesagt: Pfeife = Leckerchen, sonst reagiert er bald nicht mehr auf die Pfeife.)
Wir vermuten nun, dass er tatsächlich nur abhaut um sein Superleckerchen zu kassieren, da es wirklich keinen offensichtlichen Grund gibt abzuhauen.
Bleibt die Frage, wie gewöhnen wir ihm das wieder ab?Für Tipps und Ideen sind wir sehr dankbar (unser Hund vermutlich nicht
)
Beste Grüße, rakete -
15. Februar 2009 um 19:27
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Haut absichtlich ab um Superleckerchen zu kassieren - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Erst einmal musste ich lachen
diese kleinen schlauen "Biester" - haben halt den Dreh aus, uns zu erziehen
Tipp???? Vielleicht ihn mal verblüffen und plötzlich auch mal ein Superleckerlie für ein Zurückkommen bei "Hier" ?
Damit er sich nichts mehr "ausrechnen" kann.
Also die Belohnung variabel halten, damit es sich immer lohnt zu Dir zu kommen.lachende Grüße ob der Schlaunase
Constanze -
Ich denke nicht, dass er bald nicht mehr drauf reagiert, wenn es nicht jedesmal ein Superleckerlie gibt.
Lucy hat das ne Zeit auch getestet, seitdem bekommt sie fürs Kommen mal ein Leckerlie, mal ein Lob, mal ein Spielzeug. -Sie soll sich nicht mehr ausrechnen können was wann kommt und die Erwartung ist auch da, wenn es ein paar Mal kein Leckerlie gab... -
Hunde lernen über Verknüpfungen und machen alles, was sich in irgendeiner Weise für sie "lohnt".
Ich nehme an, dass Dein Hund verknüpft hat, dass wegrennen und dann kommen auf "Hier" ihm ein Superleckerli einbringt, sieht das vielleicht auch als eine Art Spiel.
Das Hier kann am auch erst mal auf ganz kurze Distanz, in der Wohnung oder draußen und dann auf weitere Entfernung üben. Lasse Deinen Hund Sitz machen, entferne dich etwa einen Meter von ihm, stelle Dich dann vor ihn hin und rufe hier (durchaus mit Leckerli in der Hand). Wenn er verfressen ist, wird er bestimmt gleich kommen. Hat er Spieltrieb, ein Lieblingsspielzeug, nimm das. Die Entfernung kannst Du dann nach und nach ausbauen und auch das Hier unter Ablenkung wie andere Hunde z.B.
Wir variieren bei Darko auch die Belohnung, so kann es sein, dass Frauchen als spontane Belohnung mal so einen Stoffknoten hervorzaubert aus der Tasche oder einen kleinen Ball an der Schnur und dann gibts erst mal ein Spielchen, wenn Darko sofort hergekommen ist.
Inzwischen klappt auch der Rückruf von Hunden immer besser, einfach weil sie weiß, dass etwas ganz tolles auf sie wartet, wenn sie zu Frauchen zurückommt. Oder auch, weil sie nach einem kurzen hier und Hinkommen zu Frauchen weiter spielen darf auf Kommando "Lauf". Das heißt ich nehme sie dann nicht immer gleich an die Leine und es geht sofort weiter nach Hause. Sie darf öfter mit den Hunden spielen im Wechsel mit zu mir zu kommen.
Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein motivierter Hund echt so gut wie alles für Frauchen macht. Ein Hund der weiß, bei Frauchen erwarten mich ganz tolle Sachen, denn wie schon mal geschrieben ein Hund wägt auf gewisse Weise "Kosten" und "Nutzen" ab.
Darkosworld
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Ja ich würde auch einfach mal "Hier" rufen und ihm dann das Superleckerlie servieren. Mal gucken wie er dann schaut

Solange der Hund nicht weiß was kommt, wird er kommen.
- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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ich würde gelegentlich auch pfeifen, wenn er gerade nicht sehr weit weg ist, um die kette weglaufen-pfiff-superlecker zu durchbrechen.
verstehst du, was ich meine?
er soll lernen, pfiff bedeutet immer superlecker, auch ohne das wegrennen davor. du musst also die übung neu aufbauen. und ihn - an ungefährlichen plätzen - dann auch mal enttäuschen, indem du nicht pfeifst, wenn er darauf wartet.zur variablen belohnung: ist an und für sich richtig, aber wenn es der "superpfiff" für notfälle sein soll, musst du immer mit superlecker bestätigen, er wird dann aber auch wirklich nur ganz selten eingesetzt und nicht jedesmal, wenn er aufs fünfte "hier" nicht gehorcht. dann sollte man wirklich das "hier" besser üben. solange das noch nicht klappt, musst du eben am rückweg richtung strasse schon früher anleinen.
ich kenne die situation so ähnlich, ich wollte bodo beibringen "auf den weg" indem ich ihm beim zurückkommen immer ein leckerli auf den weg geworfen hab. was macht der kerl? richtig - er läuft ins feld, sieht mich an und warten auf signal plus leckerli.
ja, wir konditionieren uns eben gegenseitig.

lg marion
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Hallo,
das liegt daran, das der Superpfiff eine klassische Konditionierung ist und eben alles verknüpft wird, was nebenher noch passiert. Das, was Du beschreibst, passiert sehr häufig.
Ich würde den Superpfiff in nächster Zeit nur geben, wenn der Hund grade mal in Deine Richtung gelaufen kommt und eben nicht in Richtung "von Dir weg" läuft.
Dann sollte es wieder funktionieren.Außerdem das "Hier" weitertrainieren, damit der Superpfiff nicht so häufig gegeben werden muß. Soll ja eigentlich ein "Not-Signal" sein.
LG
Anja -
Wir haben auch ein Superleckerchen mit einem Superkommando in Verbindung gebracht.
Allerdings gibt es das LEckerchen trotzdem nicht jedesmal wenn das Superkommando ausgeführt wurde.
Ich habe oft gelesen das ich für den Hund in dem moment nicht berechnabr sein darf. Also gab es mal das Superleckerchen, mal nur nen Lob oder nen Spiel. Das Superleckerchen gab es natürlich am meisten, damit sich das Kommen auch lohnt
Das klappt ganz gut!
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Hier wird das mit dem Superpfiiff & -belohnung ganz verschieden verstanden

So habe ich es auf einem Seminar mit Ariane Ullrich (Antijadtraining) gelernt: Auf "Superschlachtruf" immer Superjackpot, wenn man es erst einkonditioniert (erst 2-3mal am Tag, dann 1mal täglich, dann 1mal wöchentlich, dann 1mal im Monat). Danach soll es nur als Notsignal fungieren, hier aus den Seminarunterlagen zitiert:
Nutzung nur im Notfall!!!! Bei zu häufiger Nutzung sonst Gefahr der Verhaltenskette.Das mit der Verhaltenskette habt ihr scheinbar jetzt (Hund assoziert Superjackpot nicht mehr nur mit dem Pfeifen, sondern mit dem eigenen Wegrennen). Um das zu durchbrechen, würde ich machen, wie Maroni vorschlägt, d.h. wieder aufbauen, indem man pfeift, wenn der Hund nicht gerade wegrennt. Bei schnell lernenden Hunden haben wir damals im Seminar gelernt, man soll ruhig auch dann pfeifen, wenn der Hund im anderen Zimmer schläft, um die Verknüpfung "Schlachtruf-Superbelohnung" einzukonditionieren.
Variabel bestärken -- da stimme ich auch mit Maroni überein, das ist was fürs "Normale". Irgendwie klingt es, als hättet ihr ein Zwischending zwischen dem ganz normalen "beziehungsbedingten" alltäglichen Hier/Komm und einem "rein konditionierten" Supernotsignal eintrainiert, ich denke, da liegt womöglich das Problem.
Liebe Grüße
Kay -
Ei, hast du einen schlauen Hund! Wie du das abgewöhnst? Indem du kein Leckerchen mehr gibst, denn du belohnst hier das Weglaufen und Zurückommen, denn Hunde lernen Handlungsketten. Du bringst deinem Hund das Spiel eigentlich erst bei. Guck, dass dein Hund erst gar nicht abhaut und lobe das.
Und dann pfeife öfters mal, ohne dass es heim geht. Dann merkt der Hund kein System. Und pfeife mal und schick ihn dann wieder weg. Einfach nur so. Und gelobt wird nur noch, wenn alles passt.
Und du kannst ihn auch mal viel früher als vor dem Auto anleinen.
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