Beiträge von Maroni

    Hallo Julia, es tut mir leid, dass ich deinen Beitrag übersehen habe und erst jetzt antworte. Vielleicht habt ihr ja inzwischen Fortschritte gemacht.


    Bodo bekommt seine erste Tablette morgens gleich nach dem Frühstück und die zweite spät am Abend, einige Stunden nach dem Abendessen.

    Lange Zeit brauchte er dreimal täglich Tabletten, um 8, 15 und 22 Uhr. Das hat sich vor zwei Jahren geändert, als er eine schwere Entzündung im Gehirn hatte, seither braucht er weniger und seltener. Keiner kann mir erklären, warum das so ist.


    Zur Zeit ist die Dosierung 2x tägl. 1/6 Tablette Nocutil 0,2 mg. Davor 3x täglich 1/4 Tabl.

    Das wird dir allerdings nicht weiterhelfen, da die Dosierung wirklich sehr individuell ist. Ich hab schon von einmal 1/2 Tabl. 0,1 mg bis zu dreimal 1 ganze Tabl. 0,2 mg gehört.


    Nach meiner Erfahrung macht es keiner Unterschied, ob man die Tabletten vor oder nach dem Futter gibt, oder zwischendurch.

    Was sich aber auswirkt, ist Stress, Veränderungen im Tagesablauf, Besuch, Ausflüge etc.


    Mir scheint, eure Dosierung dürfte generell zu niedrig sein, wenn du schreibst, dass Amaris maximal ein paar Stunden aushält.

    Lässt du öfter die Harndichte überprüfen? Ich habe mir damals ein Handrefraktometer gekauft, um selbst mehrmals täglich messen zu können. So haben wir uns an die passende Dosierung herangetastet.


    Ich weiss, dass man am Anfang leicht verzweifelt ist, aber du musst wirklich etwas Geduld haben, es wird sich alles einspielen.


    Liebe Grüsse

    Marion

    Lasst euch nicht entmutigen, wenn es nicht gleich klappt mit den Tabletten. Ich halte es für eher unwahrscheinlich, dass der Wirkstoff übers Auge in genau derselben Menge aufgenommen wird, wie über Magen-Darm.

    Die Dosierung bei DI ist sehr individuell, sodass man sich auch gar nicht am Körpergewicht orientieren kann. Am besten wieder ganz von vorne beginnen und anhand der Harndichte an die richtige Dosierung herantasten.

    Ich bin schon vor 13 Jahren von Augentropfen auf Tabletten umgestiegen, weil es für meinen Hund angenehmer ist. Im Laufe der Jahre hat sich der Bedarf auch immer wieder etwas verändert, aber wir kommen nun schon sehr lange gut zurecht damit.

    Liebe Grüße

    Marion

    Hallo Julia,
    was du beschreibst, klingt für mich doch sehr nach Diabetes Insipidus, also seid ihr mit dem Minirin vermutlich auf dem richtigen Weg. Kannst du nach dem Eintropfen noch gar keine Verbesserung feststellen? Die Wirkung setzt für gewöhnlich recht schnell ein, sodass man sagen kann, der Hund spricht darauf an. Nur die Einstellung der benötigten Dosis ist meist etwas langwierig.
    Falls du mehr über D.I. lesen möchtest, findest du hier über die Suchfunktion einiges.
    Mein Hund hat seit seinem 10. Lebensmonat D.I., er ist jetzt 8 Jahre, und wir kommen nach anfänglichen Schwierigkeiten sehr gut damit zurecht.
    Wenn du noch Fragen hast, werde ich gerne versuchen, dir zu helfen.


    Liebe Grüsse
    Marion

    Das klingt schon sehr gut!
    1,8 Liter sind immer noch viel (wie schwer ist der Kleine?), aber doch schon deutlich besser.
    Du wirst jetzt austesten müssen, wie oft und wie viele Tabletten er braucht.
    Wie du vielleicht gelesen hast, gebe ich Bodo um 8, um 15 und um 22 Uhr je 1/4 0,2mg.
    Wann bist du wieder beim Tierarzt?
    Finde es toll, dass dein Chef auch ein Hundefreund ist.


    LG Marion

    Also wirkt das Minirin? :gut:
    Gibst du die Tablette immer nur abends? Wenn der Hund mit zur Arbeit muss, gib ihm doch morgens auch eine oder wenigstens eine halbe.
    Deinem Chef kannst du ja erklären, wenn ein D.I.-Hund reinpinkelt, ist das nicht schlimmer als wenn jemand ein Glas reines Wasser verschüttet, völlig farb- und geruchlos ;)


    Viel Glück weiterhin!

    Hi, ich würde von den 0,1mg eine ganze auf einmal geben, nur um einmal zu sehen, ob der Hund überhaupt darauf anspricht. (Wenn dem so ist, gilt der D.I. als erwiesen.) Später wirst du sicher die Dosierung ändern. 1mal täglich reicht bei den wenigsten, dafür kann man vielleicht 2mal täglich eine halbe Tablette geben. Das kann ein Weilchen dauern, das herauszufinden. Im Moment ist es ja nur wichtig zu sehen, ob sich mit Minirin irgendwas bessert. Zuviel kann eine ganze 0,1mg meiner Meinung nach nicht sein.


    LG Marion

    Ich finde, D.I. ist nicht die schlechteste aller möglichen Diagnosen ;) Der Hund hat keine Schmerzen und mit den richtigen Medikamenten eine ganz normale Lebenserwartung.
    Bei meinem Hund hat das Minirin bereits bei der ersten Gabe Besserung gebracht, bei manchen Hunden kann es auch ein paar Tage dauern. Etwas langwieriger kann dann die exakte Einstellung der benötigten Dosis werden, aber Hauptsache, man weiss einmal, was los ist und was hilft.
    (Hier im Forum gibt es auch einige Erfahrungsberichte zu lesen.)
    Kleiner Tipp, da D.I. eine chronische Krankheit ist - es gibt auch kostengünstigere Generika.


    Alles Liebe und berichte bitte weiter, wie es euch geht!

    Bitte auf keinen Fall das Wasser rationieren, solange du keine sichere Diagnose hast!


    Was du geschildert hast, klingt sehr nach Diabetes Insipidus. Weise auch deinen Tierarzt darauf hin, ich höre immer wieder, dass Hundebesitzer einen Untersuchungsmarathon hinter sich bringen müssen, weil die TÄ scheinbar nicht gleich an diese Möglichkeit denken.


    D.I. ist mit Tabletten bzw. Tropfen sehr gut zu behandeln, die Hunde sprechen gut und sehr schnell darauf an und das Problem ist in kurzer Zeit gelöst, die Lebensqualität für Hund und Besitzer wiederhergestellt.
    Mein Hund hat diese Krankheit seit seinem 10. Lebensmonat, er wird heuer 8 Jahre.


    Gerade im jugendlichen Alter muss man auch den "psychogenen Trinker" in Erwägung ziehen. Aber auf keinen Fall Wasserentzug ohne Diagnose, die Hunde leiden dabei Höllenqualen!


    LG Marion