Lasst ihr euren Hund jagen?

  • sie hat 2 mal ne tote maus dabei gehabt wobei ich bezweifel ob sie die selbst gefangen hat!
    Ich hab ja auch 3 ratten hier rumflitzen und die sind allesamt noch im besitz ihrer Gliedmaßen!

  • O.k. Jetzt weiß ich aber leider noch nicht, was Du möchtest? :???:

    Deine Eingangsfrage haben ja irgendwie alle jetzt schon beantwortet, also KEINER lässt jagen.
    Möchtest Du jetzt Hilfestelltung wie Du Paula das abtrainieren kannst? :???: Ich glaub, das ist nämlich noch nicht so ganz rüber gekommen....

  • Haben wir auch. Meine weiß auch, dass unsere dazu gehören. Ebenso unsere Katzen. Draußen ist das wurscht, da würde die allem hinter her gehen, wenn sie könnte.
    Wenn die Mäuse noch recht "frisch" aussahen, war sie's wohl... Die liegen ja nicht einfach mal so rum.
    Und wenn doch, haben die vielleicht Gift gefressen.... :???: Noch ein Grund sein Hund nicht Beute machen zu lassen...

  • Du meinst sie tötet noch nicht bzw. frisst nicht.

    Alleine durchs Hetzen kann sie Tiere töten, die einen Herzinfarkt aufgrund des Stresses erleben, sie kann indirekt töten, indem sie Muttertiere von ihren Jungen weghetzt etc.

    Lass sie nicht hetzen. Hier im Forum findest du einen Thread "Mr. Jekyll and Mr. Hyde". Dort findest du Erfahrungsberichte von Leuten, die Hunde haben, die auch jagen würden, wenn man sie ließe. Und du siehst, was diese Leute (inklusive mir) für Zeit aufwenden, um dem Hund eine Alternative zu bieten und diesen Trieb in kontrollierbare Bahnen zu lenken.

    Ein Hund darf nicht hetzen. Den Wildtieren zu liebe, weil es der Anstand gebietet und die Gesetzgebung es vorschreibt. Er darf erschossen werden, wenn er hetzt, das sollte genug Argument sein, dass du es deinem Hund verbietest. Nur weil kein Blitzer steht, fährt man ja auch nicht mit 100km/h am Kindergarten vorbei. Gesetze oder Richtlinien gelten auch wenn sie nicht durchgesetzt werden.

    Dein Hund kann sich selber in Gefahr bringen, wenn er hetzt. Tu ihm und dir selber einen Gefallen und fang mit einem Anti-Jagt-Training an. Ja, es ist schwer. Ja, es ist viel arbeit. Aber man bekommt einen so tollen Partner Hund und die Erfolgserlebnisse lassen einen vor Stolz wachsen.

    Wenn du vorher keine Zeit hattest, dich zu beschäftigen, dann tue es jetzt. Es ist nie zu spät, etwas zu ändern, einem Hund noch etwas beizubringen. Aber man muss es anfangen - und einsehen, dass die eigene Ansicht vielleicht nicht richtig war.

    In diesem Forum findet man richtig tolle Hilfe - wenn man Fragen stellt, wenn man ausführlich antwortet und wenn man Hilfe möchte, sollte man nicht andere angreifen. Ohne Fragen wird man nie die Antworten kriegen, die man hören möchte.

    Nimm dir die Zeit und informiere dich, das Forum ist voll von tollen Informationen - und man kann seine eigene Hundehaltung überdenken und ein Stückweit (in Sachen Hund) "reifen".

    Das wird schon, aber nur wenn du dran arbeitest, Kopp in den Sand und "die kommt schon wieder" hilft nicht.

  • hallo laulie

    also, falls du tips möchtest, bitte:

    1. besorge dir eine schleppleine, erst für den anfang 5m , dann 10m.
    2. kauf dir ein gutes buch wie z.b hunde-erziehungsprogramm für hunde von der hundeschule aschaffenburg. darin ist das schleppleinentraining sehr gut beschrieben.
    3. suche dir einen kompetenten hundetrainer und nimm einzelstunden, da lernst du in kurzer zeit sehr viel über dich und deinen hund.
    4. üben, üben, üben, durchhalten
    5. freuen über spaß mit dem hund und erziehungserfolg

    alles gute

    barbara

  • Sie braucht ja keine Hilfestellung, wie sie ihr das abtrainieren kann, denn ihr Hund hört ja auf ein Nein. Sie lässt ihren Hund also bewusst jagen, ohne etwas dagegen zu tun.

    Muss man eigentlich eigenen Profit aus dem Wild haben, das der Hund erlegt, um als Wilderer zu gelten, oder reicht es aus, den Hund bewusst auf Wild loszulassen?

    Laulie: Du sagst, dein Hund hetzt nur, er tötet nicht. Auch das Hetzen kann zum Tod des gehetzten Tieres führen. Und natürlich kann das Hetzen auch zum Tod des Verkehrsteilnehmers führen, der Kilometer weit von dir entfernt versucht, deinem hetzenden Hund auszuweichen. Du weißt ja nicht, was dein Hund macht, wenn er unterwegs ist.

    Grüße
    Elke

  • Wenn ich das richtig verstanden haben (stand irgendwo ganz am Anfang) kann Laulie ihre Hündin abrufen, also bei "nein" dreht sie um.
    Darum weiß ich jetzt auch nicht so ganz genau, worauf sie hinaus will...

    Noodles: Da war ich zu langsam.... ;)

  • hey,

    ich gehe jetzt nicht auf die Ausgansfrage ein, sondern stelle einfach eine:
    Wie kann ich am besten gegen den Jagdtrieb arbeiten?
    Ich habe einen Jagdhund (kl. Münsterländer), der wirklich super hört - in der Hundeschule und Zuhause. Allerdings stellt sie auf taub, wenn ich mit ihr unterwegs bin. Wenn ich ein Spielzeug dabei habe und sie apportieren darf, konzentriert sie sich eigentlich auch auf mich. Leider ist sie vor kurzem auf ein Feld gelaufen, hinter Vögeln her :( Seitdem achtet sie noch mehr auf alles, was sich bewegt..
    Da die Frage bisher nicht deutlich gestellt wurde, stelle ich sie nun.
    Und wo kann man ein Antijagdtraining machen? In jeder normalen Hundeschule? Kennt ihr eine gute HS, die ein solches Training anbietet in der Nähe von Osnabrück/ Münster?

    lg jasmin

  • Hallo Jasmin,

    empfehlen kann ich dir keine Hundeschule (da ich woanders her komme) aber das Buch "Antijagttraining" von Pia Gröhning. Und als Einstieg diesen Thread hier: https://www.dogforum.de/ftopic64175.html

    Das sind zwar mittlerweile 22 Seiten, aber immer wieder tolle Ausführungen über Jagtverhalten, Jagtmuster etc. geschrieben worden die einem helfen, das Prinzip Jagt besser zu verstehen und entsprechen gegen wirken zu können.

    Wir begrüßen jeden Neuling in "unserem" Thread :-)

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!