Cocktail ist schwer traumatisiert!
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Hallo Hundefreunde,
seit dem Jahreswechsel haben wir ein großes Problem mit unserem Cocktail.
Die Knallerei zum Jahrewechsel hat ihn übelst mitgenommen, obwohl er nicht mit draussen war und ich extra bei ihm geblieben bin.
Er zitterte am ganzen Körper vor Angst.
Nun haben wir gr0ße Problem ihn überhaupt von unserem Grundstück zu bekommen.
Er ist immer noch völlig verängstigt und schreckt bei jedem Geräusch hoch.
Üblerweise war ich mit ihm am 3.01 auf Gassitour ( er verhielt sich wider völlig normal und wollte auch wieder raus), als direkt vor seiner Schnautze ein Knallfrosch hochging, die Jugendliche in unsere Richtung geworfen hatten.
Ihr könnt Euch vorstellen, was dann abging - Schwanz eingezogen und ab nach Hause.
wenn wir jetzt rausgehen, dann geht es nur noch indem wir ihn ins Auto packen und dort hin fahren, wo er sich nicht auskennt, also nicht weiss wo sein Zuhause ist.
Von der Leine nehmen geht gar nicht mehr - Ein Knacks und weg ist er.
Gestern morgen war ich wieder mit ihm auf der vertrauten Tour unterwegs, als wieder ein Knall zu hören war (Jäger??).
Und schon wieder Schwnz rein und ab nach Hause.
Nicht mal lösen konnte er sich - was er dann widerwillig bei uns im Garten machte.
wir sind schier ma verzweifeln - was sollen wir nun tun um ihn und zu helfen??
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Hallo!
Oh das tut weh zu lesen, wenn so ein kleiner Kerl solch extreme Panik hat. Ich kann Dir nur empfehlen, Dir einen guten Hundetrainer ins Haus zu holen, der sich mit solch massiven Angstverhalten gut auskennt.
Ziel wird es sicherlich sein, ihn zu desensibilieren, so dass er erstmal kleine Knallgeräusche als ok empfindet. Das wird ein langer Weg werden, der ohne einen gezielten Trainingsplan von einem kompetenten Trainer wahrscheinlich kaum möglich sein wird.Hat den Euer Cocktail vorher auch Anstverhalten gezeigt?
Ihr könnt jetzt erstmal nur versuchen ihn nicht in seiner Angst zu bestärken, dass heißt Angstverhalten erstmal völlig ignorieren.Ich wünsche Euch viel Glück und Erfolg, ihr werdet hier sicherlich noch gute Tipps bekommen.
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Hallo
Es gibt Geräusch-CDs zum Desensibilisieren von Hunden. Sie können helfen, aber ich glaube bei so massiven Ängsten, kann man nur Linderung verschaffen und sie nicht völlig lösen.
Habt ihr einen Hundefreund von Cocktail der keine Angst hat? Ihr könntet versuchen öfter mit diesem spazieren zu gehen, damit sich Cocktail an dem anderen Hund orientiert. Viele Hunde nehmen in ihrer Panik aber nichts anderes mehr war.
Ich wünsche euch viel Erfolg Yvonne
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Hi,
ich klinke mich hier mal ein. Ich kann momentan nichts hilfreiches sagen, aber ich habe nächste Woche wieder einen Termin bei unserer Trainerin, weil Mäxchen dieses Sylvester auch extrem ängstlich und unsicher reagiert hat (er ist 6 und es wird jedes Jahr schlimmer) und auch jetzt noch vor jedem lauten Geräusch zurückzuckt und ich den Spaziergang abbrechen und es woanders versuchen muss. Aber das ist ja kein Zustand, wenn sich sogar das Klappern der Mülltonne für ihn nach Schuss anhört.
Ich bin gespannt, ob unserer Trainiern eine Idee hat, wie man diese Angst ein bisschen in Griff kriegen kann. Ich finde es so Schade, dass unsere Hunde ihre eigentlich spannenden und entspannenden Spaziergänge nicht mehr genießen können.
Ich denke, eine schnelle Lösung wirds aber nicht geben. Wir arbeiten allgemein schon an seiner Angst und den damit verbundenen Angst-Agressionen.
Wie ist dein Hund denn sonst so? Eher unsicher?
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war bei Bungee auch so unmittelbar nach Sylvester.
Doof dieser Zwischenfall mit den Jugendlichen...
Trotzdem kleine Runden - an der Leine - drehen. Dafür lieber öfter. Das gibt sich wieder. Selber Hund gar nicht beachten... Einfach gehen.Hab inzwischen einen Händler für Knallsachen aufgetan, von dem ich Klasse 1 Knallkörper kriege. Noch ist es zu früh, aber ab dem Sommer werde ich viel mit ihr üben, indem ich in ihrer Gegenwart erstmal den harmlosen Kram abfackel (Wunderkerzen, etc.) und dann langsam zu Knallerbsen und dann vielleicht einzelnen Piemanschern übergehe, so dass sie sich langsam dran gewöhnen kann. - verbunden mit viiiiiel Leberwurst und anderne Leckereien

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Hallo,
das mit der Geräusche-CD zur Desensibilierung kann recht gut funktionieren. Haben wir bei unserem Rüden auch gemacht. Da war´s aber eher die Panik bei Gewitter. Wir haben das Gewitter erst sehr leise abgespielt, aber schon so, dass er es auch hören konnte. Blieb er ruhig gab´s ein Leckerchen. Ansonsten wurde er komplett ignoriert, auch wenn´s schwer fällt. Kein Blick- keine Ansprache-nix. Das Training wurde dann entsprechend ausgeweitet, heißt die Lautstärke erhöht und immer gleiches Muster. Blieb er ruhig- gab´s Leckerchen, ansonsten war der Hund Luft für uns. Das ganze haben wir ca. 3 Monate gemacht und danach war Grisha wesentlich entspannter, wenn´s Gewitter gab. Nur wenn die Blitzeinschläge sehr nah waren, hat er Angst gezeigt.
Das Ganze haben damals im übrigen auf Anraten einer Verhaltenstherapeutin für Hunde gemacht. Wir hatten sie extra ins Haus geholt, weil Grisha nach einem heftigem Gewitter bei Alltagsgeräuschen so verängstigt gewesen ist, dass er nicht mal an Fressnapf gehen wollte, weil die Hundemarke ja dran klappern könnte....Ähnlich würde ich es mit der Silversterknallerei machen.
Ich würde aber an Eurer Stelle erstmal mit Alltagsgeräuschen beginnen, damit er wieder an Selbstvertrauen gewinnt.
Wichtig ist wirklich, dass ihr Euch von keinem Geräusch beeindruckt zeigt und sein ängstliches Verhalten total ignoriert.Ich würde auch es auch mal mit der Gabe von Bachblüten versuchen.
Es gibt da einige Blüten wie z.B. Mimulus oder Star of Bethlehem die bei traumatischen Ereignissen gegeben werden können.Viele Grüße aus HH
Silke -
Also zur Desensibilisierungs-CD:
Ich glaube, das würde bei uns nicht klappen. Max liegt ca. 2 Meter von den Fernseher-Lautsprechern weg. Selbst bei Knallerei und Geschrei bleibt er ungerührt. Ich schätze, er kann das unterscheiden, ob das gerade real ist oder aus der Kiste kommt...
Aber vielleicht funktioniert es ja bei Cocktail.Aber die Bachblüten-Sache interessiert mich.
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Huhu!
Bei vielen Hunden ist es bei Angst so:
Der Hund vermutet eine Gefahr. Deshalb zeigt er Meideverhalten/Angs. Die erwartete gefährliche Situation tritt nicht ein. Der Hund lernt: Angst/Meideverhalten zeigen hilft (vielleicht), denn möglicher Weise wäre die Situation anderenfalls doch eingetreten.
Beim Rausgehen ist das natürlich ganz doof, weil sich die "potentiell gefährliche" Situation nicht einfach vermeiden läßt. Ich schreibe trotzdem mal, wie das ideale Training aussähe:
Man geht mit dem Hund so weit, bis er erste ansätze von ängstlichem Verhalten zeigt. Dann wartet man ganz entspannt an dem Punkt. Wenn der Hund sich entspannt, lobt man und beendet die Übung. Beim nächsten mal geht man einen Schritt weiter. Allerdings darf man den Hund während der Übungsphase nicht überfordern. Daher ist es leider kaum auf "Angst vorm Gassi gehen" anzu wenden.
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Zitat
Also zur Desensibilisierungs-CD:
Ich glaube, das würde bei uns nicht klappen. Max liegt ca. 2 Meter von den Fernseher-Lautsprechern weg. Selbst bei Knallerei und Geschrei bleibt er ungerührt. Ich schätze, er kann das unterscheiden, ob das gerade real ist oder aus der Kiste kommt...
Aber vielleicht funktioniert es ja bei Cocktail.Aber die Bachblüten-Sache interessiert mich.
Hallo noch mal,
Grisha konnte zu Anfang des Trainings nicht unterscheiden. Wir haben die CD reingemacht und das Gewitter abgespielt und er ist im ganzen Haus aufgeregt rumgetigert. Er hat es aber nachher durchaus geschnallt. Er lag auch dicht am Fernseher und wenn dort mal Gewitter oder Feuerwerk kam, hat er Kopf gehoben und sich dann wieder entspannt hingelegt. Die Viecher sind ja nicht blöde. Bei der der Geräusche-CD fehlt für ein echtes Gewitterfeeling halt auch die atmosphärische Spannung, die Grisha vor dem Training schon gespürt hat, bevor das Gewitter wußte, dass es eines werden würde. Wir haben mit dem Training halt nur einen gewissen Grat an Desensibilierung erreicht, welcher aber um eines besser gewesen ist, als die Panikattacken, die er vor dem Trainung geschoben hat.
Zur Bachblütentherapie: kann man sich prima im Inet schlau machen.
Grüße aus HH
Silke -
Vielen Dank für Eure Antworten.
was wir uns leider im Moment gar nicht leisten können ist ein Hundetrainer.
Gerade ne neue Küche bekommen und Januar-februar sind finanziell unsere Horrormonate!
habt Ihr eine Bezugsquelle für solche CD's.
Die Sache mit en Bachblüten muss ich mir auch einmal genauer anschauen.
Nächstes Silvester jedenfalls werde ich vorher den TA konsultieren, um dieser ganzen Problematik notfalls medikamentös entgegenzuwirken. - Vor einem Moment
- Neu
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