Hundetrainer. Erzengel oder Beelzebub?
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Würde Sinn machen, dass man sich seinen neuen Hausgenossen erstmal
richtig ansieht und ihn dann nach seinen Anlagen fördert.
Mein Traum. Und das nicht nur in Bezug auf Hundesport. Gelassener auf den neuen Hausgenossen "zugehen", ihn beobachten und dann den eigenen Weg mit seinem Hund (und seinen Stärken und Schwächen) finden. Für mich die Grundlage der Hundeerziehung. -
25. Januar 2009 um 21:01
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Hundetrainer. Erzengel oder Beelzebub? - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Und vor allem, wo kommen die denn alle plötzlich her?
Bevor ich noch alle Beiträge richtig durchgelesen habe, schnell mal einen posten direkt hinter unserer Hundetrainerin.

Wir suchten eigentlich nur eine Urlaubsbetreuung, aber Terry hatte uns unglaublich viel mehr zu bieten. Sie hat mit meiner Hündin den Clicker eingeführt, mit ihr ein paar Ausbildungsmethoden ausprobiert, ihr das respektlose Verhalten innerhalb kürzester Zeit abgewöhnt und eine fast 100% Leinenführigkeit angewöhnt. (Ich wußte gar nicht, dass wir so viele Baustellen hatten.
)Ich war beeindruckt, als sie mir meine Kleine vorführte.

Sie hat mich ausgiebig instruiert, wie ich das Ganze nun weiter führen soll, auf dass es nun auch so bleibt. Aber eigentlich musste ich kaum auf die "einschränkenden" Erziehungsmassnahmen zurückgreifen, sondern meine hat das Training mit Terry so verinnerlicht, dass sie selbst, obwohl sie nur eine Probestunde ZOS mit ihr gemacht hat, zuverlässigt alles anzeigt, was auf dem Boden liegt. Faszinierend!
Somit würde ich sagen, diese Trainer kommen plötzlich daher, weil ein Bedarf nach anspruchsvollen und nach den neuesten Erkenntnissen umsetzenden Trainern da ist. Und weil manche Menschen geradezu berufen dafür sind und sich trauen, diesen schweren Weg in die Selbstständigkeit zu gehen, um ihr Talent für alle bereichernd richtig klasse umzusetzen.
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Für mich gilt es auch:
mein Weg für mich und meine Hunde.
Vor über dreißig Jahren habe ich Schutzhundausbildung gemacht, nach alter Schule.
Nach über dreißig Jahren bin ich in Lebensumständen, die mir wieder Hundehaltung erlaubt.
2 Problemhunde ins Haus geholt.
So wie ich früher ausgebildet habe, so wollte ich es sowieso nicht mehr machen. Die beiden wären unter Druck aber auch zusammengebrochen.
Da stand ich nun..... Viele Bücher gelesen, mit den unerwarteten Problemen heillos überfordert gewesen.
Erste Hundeschule (heute würde ich sie nicht mal so benennen). Nun daß sie ihren Münsterländer mittels Sprayhalsband vom Jagen abbringen wollten... Heute wäre ich gleich wieder gegangen aber damals war ich ja solche Methoden gewohnt, obwohl ich sie nicht bei meinen anwenden wollte.
Die zweite war ein Hundeplatz. Da war ich nur einmal, nachdem mir der Trainer zeigen wollte, wie er Prof mittels Leinenruck dazu bringen wollte, bei Fuß zu gehen.
Danach hatte ich erstmal die Schnauze voll, von Hundeschule, Trainern und habe mich alleine durch die Probleme gekämpft.
Habe hier im Forum viel dazu gelernt und viel auch durch Try und Error. Mein nächster Hund wird es viel leichter haben, weniger verwirrt werden und klare Führung erfahren.
Nun bin ich in der dritten Hundeschule angelangt. Auch dort habe ich mich nicht immer verstanden gefühlt und auch für mich persönlich negative Erfahrungen gemacht.
Aber trotzdem fühle ich mich dort wohl und aufgehoben. Ich habe jedoch gelernt, ich alleine habe die Verantwortung. Welche Bücher ich gelesen habe, was der Trainer mir sagt... Ich muß für mich und auf den jeweiligen Hund entscheiden, was paßt- Ich möchte beobachtet werden und Anregungen aufnehmen. Aber von allen Richtungen nehme ich mir das, was ich gebrauchen kann.
Jeder Mensch ist anders, jeder Hund auch. Was auf Prof paßt, pasßt noch lange nicht auf Wulfen.
Ein langer Weg zugegeben. Vielleicht gibt es ja "den" Trainer, der per Knopfdruck jedes Problem lösen kann.
Ich habe ihn jedenfalls noch nicht gefunden.
LG und eine gute Nacht.
Angie -
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