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Erster eigener Hund - Fragen an euch Experten

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    Ein herzliches Hallo an alle Hundefreunde!


    Seit Jänner habe ich endlich meine eigene Wohnung :D, hab vorher im Studentenheim gewohnt - Hundehaltung nicht erlaubt :(


    Da ich schon sehr lange einen Hund möchte und es jz möglich ist, bin ich gerade dabei mich nach einem geeigneten umzusehen.
    Ich bin berufstätig, 20h/Woche und jeden Tag von 8-12 arbeiten. Frage an euch: Ist das ein Problem? Ist es artgerecht einen Hund so lang alleine zu lassen... Was meint ihr? Hier gibts ja immer so unterschiedliche Meinungen!!


    Es sollte eine Hündin sein, da meine Eltern in NÖ einen Aussie-Rüden haben und da ich das Wochenende oft bei ihnen verbringe, sollte sie sich mit ihm auf alle Fälle verstehen.


    Mit dem Vermieter ist alles abgeklärt, habe die Hausordnung gelesen und war nochmal persönlich dort und habe gefragt, ob das mit einem Hund in Ordnung geht und sie meinten das is kein Problem! Hier in der Anlage haben viele Hunde, hör ab und zu welche bellen :D


    Ich bin 23, habe von 8-19 einen Hund gehabt (ok bei den Eltern, aber es war halt "offiziell" sowas wie meiner, würd es jetzt aber nicht als meinen ersten wirklich eigenen Hund bezeichnen), mein Vater hat jetzt eben diesen Aussie, mit dem ich mich, wenn ich bei meinen Eltern bin, sehr viel beschäftige, da übernehme ich immer das spazieren gehen, Fütterung, usw. halt alles was so anfällt, war mit ihm Welpenkurs, Junghundekurs, BGH-1 Prüfung haben wir auch gemacht...sooo schön wars!!


    na jedenfalls auf was ich hinaus will und was mich sehr traurig macht...:(
    Meine Eltern bzw. vor allem meine Mutter ist extrem dagegen, dass ich mir in der Stadt meinen eigenen Hund zulege, da sie meint, Hunde die in der Stadt gehalten werden, das geht einfach nicht, ist Tierquälerei usw...
    Und ich möchte meine Eltern auf alle Fälle hinter mir haben, vor allem weil ich sie ja auch besuche und die Hündin dann auf alle Fälle mitnehme!!


    Was meint ihr? Wie kann ich ihr das klar machen, dass es ein ernstzunehmender Wunsch von mir ist!! Ich bin wirklich fertig wegen dieser Sache, reden bringt nix, sie schaltet komplett auf stur und will von diesem Thema nichts wissen ... :hilfe:


    Freu mich sehr über eure Antworten!!


    LG Steffie

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  • Hallo und willkommen im DF!!!


    Wegen Deiner Frage, ich denke schon, daß es kein Problem ist, einem Hund das Alleinsein für 4 Stunden beizubringen, meine Beiden sind noch länger allein.
    Hast Du eher an einen Welpen oder einen erwachsenen Hund gedacht?
    Das Problem ist im Moment wohl eher Deine Eltern, oder??
    Wenn Du die Beiden nicht davon überzeugen kannst, dann wird es bestimmt sehr schwierig.
    Ich habe mit meinen Grazien auch schon in der Stadt gewohnt, na klar, es ist nicht das Tollste, aber wir haben auch nur die kleinen Runden in der Nähe verbracht, die großen Runden haben wir im Wald oder am Feld verbracht.
    Viele Hundehalter wohnen in der Stadt und der Hund fühlt sich dort auch wohl. Klar, es ist schöner, wenn man auf dem Dorf wohnt, aber meinen Hunden ist immer nur wichtig, daß sie bei mir wohnen und das sie ihren Platz im zu Hause habe.
    Tja, was sonst noch??
    Hast Du ein Auto, so daß Du mit Deinem Hund auch irgendwo anders hinfahren kannst, um dort spazieren zu gehen?
    Hast Du eine schriftliche Erlaubnis von Deinem Vermieter?
    Das würde mich mir unbedingt schriftlich geben lassen, sonst kann man schnell auf die Nase fallen.

  • Hallo Steffie,
    herzlich Willkommen im Forum.
    Du hast hier jetzt wohl zwei Fragen gestellt. Die eine ist die nach der Zeit. Ich finde es grenzwertig. Wenn Dein Arbeitsweg nicht allzu lang ist und Du Frühaufsteherin bist, sollte das aber gehen. Allerdings muss der Hund mindestens 1 (besser 2) Jahr(e) alt sein. Kleine Hunde halten da doch schwer durch und langweilen sich auch zu schnell. Aber sonst sehe ich kein Problem. Hast Du denn jemanden, der einspringen könnte, falls der Hund mal krank wird? Oder kannst Du ihn notfalls mal mit zur Arbeit nehmen? Wenn Du das organisieren kannst, ist das sicher okay.


    Ja, und was das Stadtleben anbelangt: Natürlich ist es einfacher, wenn man einen Garten hat. Aber vor allem für den Menschen (reine Haus- und Hofhunde wie Berner Sennhunde u.ä. mal ausgenomen). Dem Hund ist es eigentlich egal, wo er draußen ist, sofern es da genug zu schnuppern gibt. Natürlich wäre ein Park in der Nähe schön oder andere Auslaufflächen. Es kommt sicher ein bisschen auf die Rasse an. Ich würde mir in der Stadt auch keinen Aussie holen oder BC. Die brauchen doch relativ viel Platz zum Laufen. Aber sonst? Kenne viele glückliche STadthunde. Es ist eher für Dich als HH anstrengender, weil Du weitere Wege hast. Denn - aber das weißt Du ja selbst - Du kannst ihn natürlich nicht in einer Einkaufsstraße auslasten.


    Einziges echtes Problem vielleicht: Musst Du viele Treppen steigen? Dann fallen viele Hunderassen wegen der Belastung für die Gelenke weg, oder Du musst sie tragen.


    Aber sonst: Wenn das wirklich Dein Herzenswunsch ist, Du sicher bist, dass Dein Hund nie mehr als 4-5 Std. am Stück allein sein muss (falls Du mal ganztags arbeitest, musst Du dich halt um eine Hundebetreuung kümmern) und Dir das frühe Aufstehen nichts ausmacht (Du musst schon vor der Arbeit eine mittelgroße Runde drehen), erfüll Dir Deinen Wunsch!
    Ich wünsch Dir viel Glück!
    Kirsten

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  • Ich persönlich finde 4-5 Stunden für einen ausgewachsenen Hund nicht schlimm wenn er vor und nach dem allein sein gut ausgelastet wird.


    Hm die andere Sache kann ich überhaupt nicht bestätigen ich lebe mit zwei Dobis in einer zwei Zimmerwohnung in der schönen Stadt Hamburg. Gut wir wohnen jetzt nich direkt in der Innenstadt sondern etwas weiter enfernt aber immer noch zentral, hier gibt es viele möglichkeiten etwas mit den Hunden zu machen. Vielleicht kannst du deine Eltern ja noch davon überzeugen, dass das Stadtleben für einen Hund garnicht so schlimm ist wie immer behauptet wird, meine beiden sind jedenfalls glück und freuen sich des Lebens.


    Ich wünsche dir viel Glück und hoffe du kannst deinen Wunsch erfüllen. An was für einen Hund hast du den gedacht?

    L.G. Chrissy & Angel


    Zeus mein Engel du wirst ewig in meinem Herzen sein!

  • Danke für eure Antworten!!! :)


    Bumblebee:
    Ich habe auf alle Fälle an einen etwas älteren Hund gedacht, zb aus dem Tierheim oder von einer Tierschutzorganisation, da ich mir keinesfalls so lange Urlaub nehmen kann bis ein Welpe stubenrein/allein bleiben kann usw.


    Ja ich habe Freunde, die auf den Hund aufpassen würden. Ein Freund von mir meinte sogar, ich kann ihn während der Arbeit am Vormittag zu ihm bringen, er wohnt 10 min von mir und liegt auf dem Weg zur Arbeit, ist Student und vormittags immer zuhause; wäre also ideal! Mir ist es jedoch wichtig, dass das kein "Muss" ist, denn was ist wenn es mit ihm mal Probleme gibt oder so .. ich möchte nicht darauf angewiesen sein, man kann ja nie wissen!!


    Und ja: bin kein Morgenmuffel und in die Arbeit brauche ich ca. 20 min :) Dass ich früher aufstehen muss, habe ich natürlich eingeplant! Ich weiß auch, dass es für mich kein Problem ist. Bin früher vom Land gependelt in die Stadt zum Arbeiten! Derzeit kann ich fast eine Stunde länger schlafen, da meine Wohnung sehr nah bei meiner Arbeit liegt.


    Treppen muss er keine einzige nehmen, haben zum Glück einen Lift.


    Was ich noch loswerden will: mich regen die Leute auf, die auf dem Land Hund mit Garten haben, aber nicht mit ihm spazieren gehen. Kenne da einige Fälle, in denen der Hund nur den Garten kennt - keine neuen Gerüche, zu wenig Bewegung,... Aber Hauptsache ein Hund in der Stadt, der einige Stunden rauskommt, das geht keineswegs!! So ist leider die Einstellung einiger Halter am Land, zumindest aus meiner Gegend, aus der ich komme!!



    bibidogs
    wie gesagt, ich habe an einen erwachsenen Hund gedacht, das hat mehrere Gründe!!


    Ja genau, du hast es erfasst. Für mich ist das Hauptproblem, dass meine Eltern nicht einverstanden sind. Es macht mich so traurig, weil sie nicht mal darüber diskutieren wollen!! Ich hab wirklich keine Ahnung, wie ich das angehen könnte, mit ihnen zu reden. Bin auch immer schockiert, wenn meine Mutter beim diesem Thema so extrem abblockt und nicht darüber reden möchte (ich probiers nämlich sehr oft, sie darauf anzusprechen).


    Ich sehe es genauso, dass es schwierig wird, wenn ich sie nicht überzeuge. Und ich möchte den Hund irgendwie nicht anschaffen, ohne dass sie einverstanden sind. Andererseits, ich habs mir wirklich gut und lange überlegt, und bin erwachsen, hab meine eigene Wohnung, stehe auf eigenen Beinen (bin finanziell usw nicht von ihnen abhängig) und führe mein Leben!! Und wie ich dieses Leben gestalte, das betrifft in erster Linie mich und nicht sie... vor allem es ist dann mein Hund, ich muss und will auch damit klarkommen.. usw vl könnt ihr mich verstehen??
    Hast irgendwer einen Tipp oder sowas wie ich da am besten vorgehe?? Ich will sie echt hinter mir haben!!! Bin echt verzweifelt...


    Meine Wohnung liegt am Rande der Stadt, im selben Bezirk wie meine Arbeit. Es ist ein Randbezirk, und die Wohnung liegt wirklich sehr ideal. Wenn ich ehrlich bin, hab sie auch noch dem Gesichtspunkt ausgesucht, dort einen Hund zu halten. War länger auf Wohnungssuche und es gab Wohnungen, in denen ich mir das überhaupt nicht vorstellen konnte, zb nur Beton und nicht mal vereinzelt Bäume im Umkreis von 1 km usw.


    bei meiner Wohnung jetzt ist wirklich so, man geht aus dem Haus und hat einfach super weite Wege zum spazieren gehen. Da ist die Donau und da sind einfach extra Fußgängerwege daneben, mit viel Wiese, Bäumen usw. wirklich ideal! Ich hab also quasi vor der Wohnung super Möglichkeiten, mit dem Hund spazieren zu gehen!! Ka wie ich die Landschaft da genau beschreiben könnte, dass ihr euch das vorstellen könnt. :)


    Mhm, eine schriftliche Erlaubnis hab ich nicht. Dachte es sei damit abgeklärt, dass es in der Hausordnung erlaubt ist und mir die Hausverwaltung versichert hat, es ist kein Problem. Dh ich sollte nochmal hin und mir das schriftlich geben lassen? Wusste gar nicht, dass das dann noch notwendig ist. Danke dass du mich darauf hinweist ;) Wenn sie meinen, es is kein problem, werden sie mir das ja auch schriftlich ohne probleme geben können, nehm ich an??


    AngelundZeus
    Ja ich hoffe auch sehr, dass es klappt!!
    Mhm, es muss keine bestimmte Rasse sein. Mir ist in erster Linie der Charakter des Hundes sehr sehr wichtig, er muss einfach ein gut sozialisierter und vom Wesen her ein super lieber Hund sein; mittelgroß und möchte ihn schon so gut es geht überall hin mitnehmen!! Denke auch an einen etwas ruhigeren Hund mit nicht so viel temperament, so als kleiner Gegenpol zu meiner Art....mhm mich muss er einfach ansprechen, kennt ihr das? Ihr lernt einen Hund kennen, beschäftigt euch mit ihm und merkt einfach, hey der passt zu mir, mit dem komm ich gut klar, der hund kommt mit mir gut klar!! Mhm?


    LG Steffie

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Huhu!


    Wenn es nicht schwarz auf weiß in deinem Mietvertrag drinsteht, dass Hundehaltung erlaubt ist, dann solltest du es dir schwarz auf weiß geben lassen. Das kann sonst äußerst unschön werden.


    Ich wohne in der Stadt. In 10 Minuten Fußweg bin ich aber im Grünen mit Wald, Wiesen, Weiher - da kann man 3 Stunden rumrennen und länger, wenn man will.


    Das ist problemlos möglich, einen Hund artgerecht in der Stadt zu halten. Außer der Tatsache, dass du deinen Eltern zeigst, wie du lebst, wo der nächste Hundeplatz ist, wo die Hundekumpels zum spielen sind etc pp fällt mir auch kein Grund ein, den du noch nennen kannst.


    Aber meine Eltern waren damals TOTAL gegen einen Hund - meine Mutter hat sogar gesagt mit dem Hund solle ich nicht ankommen. Nicht, weil sie keine Hunde mag, sondern weil sie es für unvernünftig hielt - als berufstätige Frau...
    Ich habe aber so brennend die Sehnsucht nach einem Hund gehabt, dass ich es nach einer schlaflosen Nacht trotzdem umgesetzt habe. Es war (ist) auch ein Tierheimhund. Er war fast 5 - und mittlerweile ist er "Muttis Liebling" - ein gern gesehener beinahe "Enkel".


    Das muss nicht so sein - aber ich habe mir die Umstände so gelegt, dass ich unabhängig von meinen Eltern war. Ich habe diverse Möglichkeiten und Back Ups aufgebaut, wo der Hund hinkann, wenn ich arbeite... es ging.
    Es ging in meinem Leben bisher auch nicht immer reibungslos (habe lange 600 km entfernt von meinen Eltern, Freunden und Verwandte gelebt) aber es hat sich immer eine Lösung gefunden.
    Auf keinen Fall würde ich sagen: "Egal, hol den Hund". Aber ich finde es auch nicht aussichtslos.


    Denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg - wenn man nicht jede Vernunft außer Acht lässt. Und das hört sich für mich nicht danach an bei dir.

    Zack Zack, Malinois (*30.3.2018), Thilde, Malinois (*14.06.2013) - und alle lieben Begleiter, Sportskollegen und Lehrer vor ihnen


    Die Hummel-Hunde


    Alles Wissen, die Gesamtheit aller Fragen und alle Antworten sind im Hund enthalten. (Franz Kafka)

  • Hallo Hummel!
    Danke für deine Antwort!


    Ja ok, sehr gut zu wissen. Dann werde ich das auf alle Fälle machen mit der schriftlichen Bestätigung. Übrigends, im Mietvertrag seht gar nichts über Hundehaltung, sondern in der Hausordnung, auf die im Mietvertrag hingewiesen wird.


    Ich denke auch, dass es in der Stadt auf alle Fälle möglich ist, einen Hund artgerecht zu halten! Umso mehr verstehe ich die Argumentation meiner Mutter nicht. Je mehr ich darüber nachdenke, ich kann einfach nicht von dem Gedanken abkommen, dass es nicht "nur" die artgerechte Haltung ist, die meine Mutter davon abhält, mir quasi das OK dafür zu geben!


    Glaube auch, sie hat zB Bedenken, dass ich Probleme bekommen könnte, mit Vermieter, den Nachbarn, weil ich eben auch berufstätig bin, sicher ähnlich wie bei dir!! Der Hund muss eben eine zeitlang allein bleiben usw. Ich sehe deine Situation damals ähnlich wie meine... Meine Mutter hat auch Dinge gesagt, wie: Wenn ich mir einen Hund nehme, dann brauch ich nicht mit ihm zu kommen. Sie kann das absolut nicht unterstützen, es steht nicht zur Diskussion usw :(


    Wie hat sich das genau bei dir abgespielt? Also du hast den Hund geholt, obwohl du gewusst hast, sie sind dagegen? usw...


    Verdammt nochmal, ich möchte es wirklich!! Und ich hab jetzt wirklich die Möglichkeit dazu!! Früher hab ich es eingesehen, im Studi-Heim einen Hund, das geht wirklich nicht, da es nicht erlaubt ist. Aber jetzt...:(


    Und ich habe mich eben auch um Absicherungen bemüht. Wie gesagt, ein Freund würde sie sogar jeden Vormittag nehmen usw. wobei bei mir eben die beste Absicherung meine Eltern wären, sollte bei mir einmal etwas dazwischen kommen. Da hat sie einen Zweithund, meinen Dad der in Pension ist usw.!!


    LG an alle!
    Steffie

  • Na, dann, worauf wartest Du noch?
    Soweit ich weiß, gehört die Hausordnung, soweit nicht sittenwidrig, zum Mietvertrag. Das müsst eigentlich reichen. Nimm sie am besten mit, wenn Du einen Hund im Tierheim gefunden hast, die verlangen oft den Beweis, dass der Vermieter einverstanden ist.
    Vielleicht ein mittelgroßer Schäfermix? Na, Du wirst Dich schon verlieben...


    Und was Deine Eltern anbelangt: Als "alte Mutter" finde ich es toll, dass Du dir soviele Gedanken machst und das gute Verhältnis zu ihnen Dir so wichtig ist. Ich finde, sie haben richtig Glück mit Dir!
    Aber in dem Fall würde ich sagen: Zum Erwachsenwerden gehören auch mal Entscheidungen, die Deine Eltern so nicht treffen würden. Die Verantwortung trägst Du ja auch selbst.


    Und: Wenn sie Deinen süßen Hund, wenn Du ihn denn gefunden hast, erst einmal kennengelernt haben, werden sie Dich schon verstehen.


    Achja, und das Thema Stadt- und Landleute. Da kann man nix machen. Ist bei Kindern genauso. Die Städter können sich nicht vorstellen, Kinder in der Einöde ohne Kindergärten usw. großzuziehen und die Dörfler glauben jedes Stadtkind wird mindestens einmal vom Auto angefahren.


    Wie Du schon sagst, es kommt darauf an, was Du mit Deinem Hund machst. Bei Katzen ist das schon was anderes, aber Hunde hängen am Menschen, nicht am Grundstück (von besagten Ausnahmen, s.o., mal abgesehen).


    Also, noch mal: Viel Glück beim Suchen und Finden des vierpfotigen Partners.


    LG
    Kirsten


  • Hi!


    Ich kann dir gerne erzählen wie es war: Als Kind hatte ich immer Hunde um mich. Ich bin mit allen Hunden des Dorfes täglich spaziert, hatte sie um mich. Leider hatte die Haushaltshilfe meiner Eltern eine Hundehaarallergie, darum war Hund tabu bei uns. Ich habe den Satz "Wenn dzu groß bist und alleine wohnst, kannst das machen, wie du das willst" dauernd zu hören bekommen (ich habe aber auch dauernd gefragt :roll: )


    Dann, vor 5,5 Jahren (ich hatte grad die Uni verlassen und gearbeitet) ist mir plötzlich aufgefallen: Hey, ich bin "groß"! :D
    Dann hat sich langsam aber ununterbrochen der Wunsch wieder verfestigt.
    Nachdem meine Eltern unumstößlich dagegen waren, habe ich überlegt, wie es laufen kann (meine Arbeit ist zwar nur 5 Fußminuten weg - aber sehr ungeregelt in den Arbeitszeiten).


    Meine Mitbewohnerin hatte selber einen kleinen Hund und war Studentin. Das war also schon mal top - weil wenn keiner da ist, ist immerhin ein Hund da, der allein bleiben kann.


    Dazu habe ich mir aber noch Freunde gesucht, die 20 Meter entfernt von mir ein Restaurant/Kneipe haben - die habe gesagt, sie nehmen den Hund immer. Also auch eine Möglichkeit.


    Und zu guter Letzt habe ich die kleine Schwester einer Arbeitskollegin angesprochen, ob sie (Schülerin), den Hund mal für 5 Euro am Tag nehmen würde, wenn Not am Mann wäre. Sie samt ihrer Mutter fand das super als bester Nebenjob der Welt.


    Somit hatte ich drei "Ausweichmöglichkeiten". Ich habe mir den schriftlichen Wisch besorgt (die Tierheime wollen das schriftlich zu ihren Vermittlungsakten legen, wenn man zur Miete wohnt!) und mir ne lange Liste gemacht, wie der Hund sein soll.


    Dann fing die Suche an und ich dachte mir: das dauert ewig. Bin ins erste Tierheim der Stadt und guckte - 3. Zwinger links saß Pepe, damals noch Chicco.
    Es war Liebe auf den ersten Blick, obwohl dieser Hund das Gegenteil von dem war, was ich wollte (klein, weiß, nicht jung, verstört und panisch, krank...) - aber so ist das nunmal. Ich würde mittlerweile nix mehr als "muss" ansehen - einfach hingehen und verlieben.


    Tja. Ich habe das durchgezogen, war auch erstmal nicht bei meinen Eltern. Die haben irgendwann gefragt, wann sie mich mal wieder zu gesicht bekommen und ich habe gesagt, dass ich im Moment nicht ohne Hund sein möchte. Ich käme, wenn ich ihn mal an nem WE allein lassen kann, er muss sich erst eingewöhnen.
    Da kam dann schon "erzhähl nicht so nen Mist, bring ihn mit".


    Aber ich habe NIE gefragt, ob sie ihn nehmen. Das war schließlich so abgesprochen. Das hat sich dann von denen aus nach einem Jahr etwa von selber entwickelt.


    Wenn du dich also dafür entscheidest (was ist 100%ig nachvollziehen kann), dann organisier dir das so, dass du sie wirklich nicht brauchst. Ich würde mir noch einen PlanB für die Unterbringung organisieren - zumindest nen Spaziergeher, falls du mal nen Tag wegbist, damit der Hund nicht zu lange allein ist.


    Und dann.... los!
    Ich hab mich damals getraut - es war auch für mich die erste Entscheidung, die absolut gegen den Willen meiner Eltern ging. Aber ich habe sie niemals bereut, auch wenn es am Anfang nicht einfach war.


    Berichte mal weiter!


    PS: Je nach Tierheim kannst du Fotos von deiner Wohnung mitnehmen - viele stehen drauf, wenn sie sich schon mal so ein Bild machen können, einige machen auch Vorkontrollen - einige nicht.


    Liebe - und gespannte - Grüße!

    Zack Zack, Malinois (*30.3.2018), Thilde, Malinois (*14.06.2013) - und alle lieben Begleiter, Sportskollegen und Lehrer vor ihnen


    Die Hummel-Hunde


    Alles Wissen, die Gesamtheit aller Fragen und alle Antworten sind im Hund enthalten. (Franz Kafka)

  • Guten Morgen!!


    wow eure Antworten bauen mich echt soo extrem auf!! bin jetzt schon auf der suche nach meiner traumhündin :)


    kirsten:
    Danke für die liebe Antwort. Ich mache mir eben Gedanken und plane gut was meinen zukünftigen Hund betrifft, und meine Eltern wollen das einfach nicht erkennen; sie sehen es nicht, oder wollen es gar nicht wahr haben? Aber du hast Recht, man trifft einfach Entscheidungen und in meinem Alter eben auch welche, die ihnen nicht gefallen, mit denen sie eben nicht einverstanden sind. Wobei ich mir gut vorstellen kann, dass sie mich mit der Zeit verstehen werden, wenn ihre Bedenken quasi nicht erfüllt sind! Ahh ich freu mich schon sooo sehr, bin schon ganz aufgeregt, jetzt wo ich weiß, ich werde das wirklich durchziehen :D Und es gibt mir unheimlich Kraft, von einer erfahrenen Mutter wie dir so liebe Worte zu hören!!


    Hummel:
    Bei dir war es ja wirklich ideal, was die Absicherungen usw betrifft. Ich hab jetzt auch geplant, die ganze Sache ohne sie zu machen, sprich ich werde sie bei meinen Absicherungen auf keinen Fall miteinplanen! Eine andere Möglichkeit gibt es sowieso nicht, da sie ja dagegen sind.


    Am Anfang dachte ich immer, ich MUSS sie von Anfang an überzeugen. Es wäre zwar wunderbar, geht aber in dieser Situation einfach nicht.


    Bei mir wird es sicher genauso sein, dass ich sie dann längere Zeit nicht besuchen kommen werde, weil ich ja den Hund nicht mitnehmen kann. Wer weiß, wie sie dann reagieren?


    Bei mir hat also wirklich die Suche nach einem geeigneten Wauzi gegonnen. Eine Liste zu schreiben, wie ich mir sie vorstelle, hab ich mir auch schon überlegt, aber es kommt doch meistens anders.. Was bei mir wichtig wäre, ist auf alle Fälle Stubenreinheit (das ist doch glaub ich bei vielen Hunden von Tierschutzorganisationen nicht der Fall, oder???) und natürlich dass sie mehrere Stunden allein bleiben kann!


    Was mir etwas Kopfzerbrechen bereitet ist, zB die Betreuer sagen mir, der Hund kann zB ohne Probleme allein bleiben, dann nehm ich ihn mit, und es funktioniert doch nicht!! Ich hab mir das so eingeplant, dass ich sobald der Hund kommt, ca. 2 Wochen Urlaub nehmen werde. Den Urlaub muss ich aber natürlich zumindest ein paar Tage vorher bekanntgeben. Kann man zB im Tierheim sagen, man möchte Hund X ganz sicher, holt ihn aber erst zB in 3 Tagen ab; bis man das mit dem Urlaub geregelt hat, ich dem Hund einmal seine erste Ausstattung gekauft hab, usw.. davor weiß ich ja nicht, welcher Hund es sein wird, sprich ich kann noch gar kein Zubehör kaufen, wenn ich nicht weiß wie groß er ist. Und es soll ja alles schon für ihn vorbereitet sein, wenn er kommt. Wisst ihr was ich damit meine?



    Ich habe gestern schon bei uns im Tierschutzhaus angerufen und mich erkundigt, ein Hund kostet zwischen 200 und 270 Euro. Sie haben 400 !!! Hunde dort, ich war fast schockiert, als mir die Dame am Telefon sagte, dass dort soo viele sind mhm! Man soll einen Meldezettel und Lichtbildausweis mitnehmen. Irgendwie kommt mir das so vor, man geht hin, sucht sich einen aus und nimmt den gleich mit?


    Wer hat Erfahrung mit Vergabe der Hunde von Tierschutzorganisationen oder Tierheimen??


    Ich danke euch soo sehr, dass ihr mich so aufgebaut habt und mich ermutigt meine Entscheidung umzusetzen ;)


    LG Steffie

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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