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Jackr-mix bis jetzt ohne Jagdtrieb, wie bleibt es so?

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    Hallo,
    lange Vorgeschichte erstmal, dann kurze Frage mit der bitte um Tipps.


    Also:
    wir haben seit 3 Tagen eine 8 monate alte Jack-Russel-Mix-Hündin. Die Familie, wo sie vorher gewohnt hat war überfordert mit ihr. Sie wurde auch öfter getreten und geschlagen und kommt völlig unterwürfg an, wenn man sie ruft. Die Grundkommandos hat sie gelernt.


    Sie hat sich superschnell hier angepasst, machte bis jetzt nicht den Eindruck, das sie hier weg will, sogar ohne Leine läuft sie mit uns mit.


    Angeblich wäre sie futterneidisch und würde beissen (konnten wir bis jetzt nicht feststellen bzw haben wir sie von anfang an nur im Beisein unseres Rüden (Spitzmix, 4 Jahre) gefüttert.
    Bis jetzt konnten wir keinen Jagdtrieb feststellen, obwohl bei uns Katzen, Vögel und Hasen (draußen) wohnen.


    Nun suche ich Tipps, was ich beim Spielen und erziehen unterlassen sollte, damit das auch so bleibt.
    Etwa in der Art wie: Ballspiele fördern das jagen stattdessen lieber suchspiele
    Alles was euch einfällt.


    Sicherlich wird sie irgendwann an selbstbewußtsein zulegen, aber wir wollen hier unsere konsequente aber liebevolle Erziehung, die auch unser Rüde genießt durchziehen und lieber frage ich einmal zu viel als zu wenig


    Bin über viele Antworten dankbar, damit aus ihr eine tolle Hündin wird.
    Danke
    Mirjam

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  • Hallo!


    Herzlichen Glückwunsch zum Familienzuwachs. Sie muss nicht unbedingt Jagdtrieb entwickeln. Ich würde erstmal ganz normal mit ihr umgehen, auch im Spiel. Jacky ist nicht gleich Jäger.


    Wenn sie sich eingewöhnt hat, wird sie sicherlich noch die ein oder andere Eigenart zeigen, aber dann ist es immer noch früh genug, einzugreifen.


    Schau hier eine Jack-RUssel-Mix-Nichtjägerin




    Hast Du schon Bilder von Eurer Maus?


    lg Andrea

  • Ich würde das auch locker angehen.
    Nach drei Tagen kann man das, meiner Meinung nach, gar nicht beurteilen.
    Warte mal bis der Hund sich richtig eingelebt hat, checkt das er bei euch bleibt und ihm nix passiert, dann kann man sehen wie es aussieht mit dem Trieb.
    Ansonsten, ganz klar, konsequent erziehen, Abruf gut trainieren, Dinge arbeiten die ihrer Natur entgegenkommen, damit es keine Veranlassung gibt, dass sie auf eigene Faust was macht.


    lg Susanne

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  • Impulskontrolle: wenn ihr Ballspiele macht oder Hetzspiele z.B. mit der Reizangel, gebt ihr das Kommando, wann es los geht und wann es endet. Z.B. Der Hund liegt im Platz, ihr bewegt die Reizangel vor ihm oder werft den Ball, er bleibt ruhig liegen, bis er auf Kommando los darf. Oder: man legt ihn beim hinterher rennen bzw. beim hetzen ins Platz. Es kommt sehr auf den Hund an, wie leicht er einem solche Übungen macht. Wenn es schwer fällt, ganz klein anfangen und die Anforderungen nur langsam steigern. Wenn ihr z.B. ein zuverlässiges Ablegen aufbauen wollt, könnt ihr auch "Statisten" einspannen, die locken, mit Spielzeug fuchteln, spielende Kinder... Ablenkung langsam steigern und üben, dass der ein bestimmtes Kommando auch bei starkem Reiz befolgt. Bei Hunden mit viel Jagdtrieb ist das, nach allem was ich bisher gehört habe, eher ein Platz, als ein Abruf.
    Was ich auch auf jeden Fall empfehlen würde: Hund an die Schleppleine machen (zur Sicherheit) und in möglichst wildreichem Gebiet spazieren gehen. So seht ihr, wie der Hund auf den Anblick von Wild reagiert. Ziel ist natürlich, dass er auch hier abrufbar ist oder sich ablegen lässt. In Parks tummeln sich in der Dämmerung gerne Kaninchen, das ist auch ein guter Ort zum üben. Wenn man mag, könnte man Vögel oder Mäuse jagen erlauben, aber auch hier ausschließlich auf Kommando und üben/prüfen, ob der Hund jederzeit abbricht, wenn man das möchte. Wichtig finde ich auch, dass der Hund lernt, einen gewissen Radius einzuhalten und keinesfalls im Unterholz zu verschwinden. Wenn er bislang tatsächlich auch draußen kaum Jagdtrieb zeigt (bei im Haus lebenden Kleintieren ist es oft was anderes), kann man gut von Anfang an einer entsprechende Verknüpfung üben. Z.B. ein Reh kommt in Sicht: bewegt der Hund sich einen Schritt drauf zu, kommt ein Abbruchkommando/Ärger, schenkt er dir dagegen Aufmerksamkeit, steigt eine riesen Party. Bei Hunden ohne extremen Jagdtrieb ist das durchaus wirkungsvoll. Je mehr solche Gelegenheiten zum üben ihr habt, umso besser.


    Auch würde ich schauen, wenn er Jagdtrieb hat, wo seine Interessen sind. Hetzen, Fährten folgen, Kleintiere oder eher Rehe und lernen, den Hund zu lesen. Wie sieht er aus, wenn er was bemerkt? Je eher man es bemerkt, umso größer die Chance, das Verhalten zu stoppen.
    Jagdersatzspiele, die den Jagdintentionen des Hundes angepasst sind, können auch dienen, Kommandos zu festigen.


    Ich beschäftige mich zusätzlich viel auf Spaziergängen mit meinen Hunden, belohne Blickkontakt und mache ansonsten alles so, wie oben beschrieben. Bei meinen Hunden mit nicht allzu extremem Jagdtrieb hat das gereicht :^^:


    Was ich noch gerne sagen möchte: ihr habt den Hund seit drei Tagen und er wurde vorher nicht gut behandelt. Viele Hunde sind die ersten Tage im neuen Heim auffallend lieb und unauffällig, sie haben ja noch keine Ahnung, wie das Zusammenleben jetzt funktioniert und welche Folgen ihr Verhalten haben kann. Ich denke, euer Hund wird noch sehr auftauen und dann auch austesten, was geht. Das würde ich nicht negativ sehen.
    Mein Tipp ist auf jeden Fall, wenn euer Hund sich eingelebt hat, mit Schleppleine in Wildreiches Gebiet zu gehen und schauen, wieviel Interesse am jagen er tatsächlich hat.

  • Hoffe es klappt mit dem Foto:


    Danke für die schnellen Antworten.
    Ja, wir gehen es langsam an und ja, wir wissen auch, das sie uns sicher austesten wird.
    Die Kommandos, die sie kennt, üben wir seit dem sie hier ist drinnen und draußen. Meistens im Garten.
    Ohne Leine ist es mir auch immer mulmig, aber es klappt. An eine Schleppleine habe ich auch schon gedacht.
    Werde morgen losfahren, wollte ihr sowieso ein Geschirr kaufen, da sie ihr Halsband nicht mag (Wurde wohl oft dran gezogen); dann kann ich auch gleich eine Schleppleine besorgen.
    Wald und Felder haben wir hier reichlich, da werden wir mal die Wege verlassen und ihr verhalten beobachten.
    Wichtig finde ich, das sie die Katzen hier azeptiert undnicht jagt (hihi, die lassen sich eigentlich nicht jagen, die fauchen nur)

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ein Instinkt ist nicht "erziehbar". Entweder hat der Hund den Instinkt oder er hat ihn nicht.


    Man kann ihn allerdings in Bahnen lenken ;)


    Viele Grüße
    Corinna

  • Zitat von "Bibra"

    Wichtig finde ich, das sie die Katzen hier azeptiert undnicht jagt (hihi, die lassen sich eigentlich nicht jagen, die fauchen nur)


    Da sie eure Katzen jetzt nicht jagt und die Katzen auch nicht ängstlich flüchten, würde ich davon ausgehen, dass das auch so bleibt. Haustiergenossen zu akzeptieren ist für viele Hunde mit Jagdtrieb etwas völlig anderes, als draußen Wild zu begegnen...

  • Wir versuchen es so:
    Wir gehen mit beiden viel im Wald spazieren, wo wir wissen, dass es viel Wild gíbt. Wir gehen auch in Wildparks oder Tierparks.
    Der Große hat absolut keinen Jagdtrieb (und das bei einem Labrador!!!, jetzt 6 Jahre). Wir hoffen, dass der Kleine (übrigens auch ein Labrador, erst 7 Monate) durch das Verhalten des Großen lernt, dass die Gerüche und die Tiere gar nicht so interessant sind, wie er vielleicht meint.
    Das ganze unterstützen wir mit entsprechenden Kommandos.


    Aber, wie hier schon gesagt, man kann dem Jagdtrieb höchstens entgegenwirken mit entsprechender Erziehung.
    Wir wissen auch nicht, ob wir mit unserer Methode Erfolg haben werden.
    Berichte mal, wie es mit euch weiter geht!!!

    Einen Labbi kann wirklich nichts erschüttern, noch nicht mal ein Erdbeben, hauptsache sein Futter wird gerettet!

  • Das ein Jacky ein Jagdhund ist und man den Instink nicht wegschnippen kann ist uns schon klar.
    Nur gibt es sicherlich Momente beim Spielen oder Erziehen, die den Instinkt noch fördern.
    Und genau das möchten wir nicht machen.


    Heute ist sie 5 Tage hier und vor unserer Nase lief ein Hase über das Feld. Entweder hat sie es nicht gemerkt und ließ sich deshalb ablenken oder sie hat wirklich noch kein Verlangen denen hinterher zu laufen.
    Ich vermute erstes.


    Am Samstag haben wir unseren ersten Termin in der Junghundegruppe. Mal sehen was sie dazu sagt.

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