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Mein Hund zieht furchtbar an der Leine

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    Hallo,


    ich habe vor einem Jahr meine Hündin Amiga aus dem Tierheim geholt. Von anfang an :kopfwand: hat sie furchtbar an der Leine gezogen. Was wir schon alles probier haben Geschirr, Halsband (Stoff), würger (find ich nicht so gut), Halti, Hundeplatz, Tiertrainer, Verhaltenstherapeutin, ... aber irgendwie hat alles nix gebracht. Ich habe schon probiert, wenn sie zieht einen richtungswechsel zu machen, ist ihr aber zielich egal. Zuhause ist sie super lieb und anhänglich und verschmust und draussen ist sie zu selbstständig.


    Hättet ihr vielleicht noch einen rat, einen auf den ich selber einfach noch nicht drauf gekommen bin.


    Grüssle Monti


    P.S. : Einen Rat zum Stachelhalsband nicht wünschenswert.

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  • hallo erstmal ;)


    was ist amiga denn für eine rasse?


    also mir hat das bei momo mit dem richtungswechsel was gebracht jedoch muss ich dabei bleiben denn sonst macht sie wieder was sie will.


    aber hier gibts bestimmt noch profis die besser was dazu sagen können!


    LG

  • nun, bei manchen Hunden geht schnell bei manchen dauerts....


    meiner hat es mit Richtungswechsel gerafft, allerdings nicht von ehute auf morgen und es hat sehr sehr lange gedauert, forderte sehr sehr viel geduld....und Konsequenz!!!!!!


    Gib nicht auf, sei sturer als dein Hund! Irgendwann wird auch sie es begreifen, schließlich will sie ja vorwärts kommen, und das geht halt nur, wenn du es willst, bzw. die leine locker is. Ansonsten stehen bleiben...oder eben richtungswechsel.

    Liebe Grüße Dark


    "Würde ich meinem Leithund nach dem Rennen eine Zigarette geben, bekäme ich eine Woche später mind. zehn Zigaretten zu sehen, die aus den Schnauzen anderer Hunde heraushingen!"


    George Attla

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  • Du belohnst deinen Hund durch Vorangehen.
    Bestes Zugtraining. ;)


    Also, keinen Meter voran, wenn sie zieht. Stehen bleiben.


    Du musst ein bisschen nach Gefühl vorgehen, wie die anderen schon beschrieben haben: Mal einfach nur stehen bleiben, weiter gehts, wenn sich die Leine lockert.


    Oder: Richtungswechsel in genau die entgegengesetzte Richtung.


    Eine weitere Möglichkeit:
    1. Richtungswechsel
    2. Rückwärtslaufen, sie locken, dass sie hinter dir herkommt
    3. Direkt auf sie zu gehen, da wo sie steht. Sie wird dir ausweichen und automatisch etwas hinter dich gehen. Dann kannst du in die andere Richtung gehen, sie wird dir ein paar Meter "bei Fuß" folgen. Das ganz doll loben.


    Wichtig ist, dass du bei all diesen Übungen daran denkst, dass es nicht darauf ankommt, dass ihr von A nach B gelangt. Es kann sein, dass du diese Übungen jeden Tag machst und es mindestens drei Monate dauert, bis das Ziehen wirklich aufhört. Richte dich drauf ein, dass du auch dann, diese Übungen später immer mal wieder einsetzen wirst müssen.


    Zu welcher Rasse gehört denn dein Hund? Wie groß ist sie? Wie schwer?



  • BEI mir hat diese Vorgehensweise geholfen, und darüber hinaus:


    http://www.dogforum.de/ftopic62321.html





    WUFF




    MASSAvonSAMMY

    • Neu

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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat

    Du belohnst deinen Hund durch Vorangehen


    Ne, er wird nicht belohnt! Er wird in seinem Verhalten bestätigt! Der Hund erhält durch das weitergehen die Info: Die handlungsstrategie "in die Leine hängen" funktioniert. Also machmer das weiter.


    Hund zieht z.B. weil er:
    a) sowieso ein völlig anderes Grundtempo hat als der Mensch
    b) schnell von A nach B will
    c) ankommen will wenn er weiß wo es lang geht
    d) dem druch/Zug entgehen will der durch das Ziehen entsteht. Hund weicht nach VORNE aus. Das dadurch wieder Zug entsteht dem er entweichen will, kann, muss, möchte.


    Das dem Hund das immer so "negativ" angebürdet wird wenn er zieht...
    schau doch mal was ein Mensch tut wenn er etwas da hat - er reagiert ähnlich!
    Es dauert nämlich ziemlich lange bis auch der Mensch lernt das ihm das ziehen nix bringt - außer ein paar Schlauköpfe und Blitzmerker :p


    Zu meinen Erfahrungen, diese haben gezeigt das das Altbewährte "Stehenbleiben und warten bis Hund zu dir rankommt" nicht so richtig bzw. nur in seltenen Fällen wirklich GUT funktioniert.
    Den Grund meine ich langsam herausgefunden zu haben.
    Und zwar Arbeitet man ja auch mit Lob bzw. mit der Bestätigung "es geht wieder vorwärts".
    Wenn man nun warten bis Hund wieder annähernd in einer Art Grundposition rangekommen ist stehend/sitzen wie auch immer.
    gehts wieder los bzw. Hund wird gelobt.
    Durch vorhergehendes Training hat Hund gelernt das Lob gleichbedeutend ist mit "Übung vorbei".


    Beispiel:
    "Bamby SITZ"
    Bambi setzt sich hin, beklommt Lob und Leckerli und die Übung ist gelaufen.


    Die wenigsten arbeiten mit einem Aufhebesignal bzw. heben die Übungen wieder auf und wenn das bei Normübungen geschieht so ist dies im Alltag oft auch wenig zu finden.
    Heißt hier fehlt es meist gänzlich, während es im Training gemacht wird (meine Beobachtungen).


    Tja und so ist der Hund in grundposition oder wie auch imemr und hat sich die Leine wieder gelockert und durchs Losgehen bzw. Loben wird das quasi wieder aufgehoben. Also eigentlich gar kein Wunder das Hunderl wieder anfängt zu ziehen!
    Da würde ich lieber über die Methode des Kehrtmachens und NICHT vorankommens arbeiten über das Einübungen einer neuen Handlungsstruktur/Handlungsmuster oder aber über das einführen eines "Nicht zeihen"-Signals welches Stück für Stück erarbeitet und langsam erweitert/ausgeweitet wird.


    Nina

    LG,
    Nina & die Gebüschpiraten


    "Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit sie zu bekommen.
    (Robert Lembke)"

  • Falls es noch nicht erwähnt wurde: Kriegt der Hund genug Auslauf? :caipirinha:

  • Zitat

    Falls es noch nicht erwähnt wurde: Kriegt der Hund genug Auslauf?


    Wie jetzte? Auslauf? Hunde müssen RAUS? :schockiert:
    *kicher*wegrenn*

    LG,
    Nina & die Gebüschpiraten


    "Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit sie zu bekommen.
    (Robert Lembke)"

  • Scherbenstern:
    Was ist "belohnen durch Vorangehen" anderes als "im Verhalten bestätigen"?
    :???:


    zumindestens meinen wir dasselbe ;)



    Das Stehenbleiben ist eine mögliche Übung, die man mit anderen abwechseln kann bzw. auch sollte.
    Das ist die erste GRUNDÜBUNG um dem Hund zu signalisieren: Leine straff = KEINEN METER VORAN. Sobald die Leine sich lockert gehts unmittelbar weiter. Der Hund muss anfangs noch gar nicht in die Grundposition zurück. Geht doch nur um Leinenführigkeit, nicht um "bei Fuß".


    Auch beim Richtungswechsel haste das Phänomen: Wenn du weiter gradeaus gehst, läuft Hundi auch voran.




    Gibt nicht EINE Methode, sondern man muss einfach ein bisschen variieren.


    Ich kenne auch Hunde, die haben angefangen, nach dem vierten Richtungswechsel in die Leine zu beißen, weil sie genervt waren ;)



    Monti:
    Wenn du einen Hund hast, der gerne zieht, schau doch mal bei uns im Zughundesport vorbei http://www.dogforum.de/forum162.html; (Das ersetzt natürlich nicht. das o.g. Training, nutzt aber die Vorliebe deines Hundes positiv ;) )


    Wie groß und wie schwer ist Amiga?

  • Zitat

    Was ist "belohnen durch Vorangehen" anderes als "im Verhalten bestätigen"?


    Zitat

    zumindestens meinen wir dasselbe


    *Klugscheißmodus an*
    Ich hätte es nicht erwähnt wenn wir das Selbe meinen würden! ;)
    Es gibt einen eklatanten Unterschied: die belohnung kommt von uns, die Bestätigung findet IM Hund statt. Das was du beschreibst findet aber IM Hund statt.
    Quasi ist, wenn man es ganz genau nimmt, das sog. "Selbstbelohnende Verhalten" auch eher ein "Selbstbestätigendes Verhalten" bzw. eine Selbstbestätigung.


    Der Unterschied liegt in dem was ich über den Hund und seinen Menschen DENKE. Wenn ichs negativ ausdrücke belohnt der jenige seinen Hund für schlechtes Verhalten. Drücke ichs Positiv aus - weil ich davon ausgehe das es nicht Schadhaft und auch NICHT aus boshaftigkeit oder Eigennutz geschieht, dann sorgt der Mensch lediglich dafür das der Hund sich in seinem Verhalten bestätigt fühlt!
    Das sind ganz feine Unterschiede und Nuancen - müsst ihr nicht vertsehen!


    *klugscheißmodus aus*


    Meine Kritik, liebe Bungee, war KEINE Kritik an dir oder an deinem Geschriebenen sondern die Kritik an der METHODE! ;)
    Und dies ist mir aufgefallen, also pluster dich ab - ich beiße nicht wollte es nur erwähnen!


    Und ich habe auch nicht gesagt es es NUR eine Methode gibt, sondern das es besser wäre eine andere zu wählen weil sie deutlicher ist! Zudem habe ich zusätzlich geschrieben das es a) MIR aufgefallen ist und b) das es nicht heißt das es NIE funktioniert ;)
    Habe ja noch zwei andere Methoden erwähnt...


    Zitat

    Auch beim Richtungswechsel haste das Phänomen: Wenn du weiter gradeaus gehst, läuft Hundi auch voran.


    Ja, aber NUR bis er kapiert hat worum es geht!
    Bei der ersten Methode KANN er es gar nicht richtig lernen weil es sehr schwierig ist von alleine drauf zu kommen...
    Und beim Leinentraining mit dieser Methodik geht es darum das der Hund selbstständig darauf KOMMT worum es geht!



    Zitat

    Ich kenne auch Hunde, die haben angefangen, nach dem vierten Richtungswechsel in die Leine zu beißen, weil sie genervt waren


    Wohl eher nicht weil sie genervt waren. Leinenbeißen in einer solchen Situation könnte man wohl eher als Stressreaktion oder Übersprungshandlung bezeichnen.


    Zitat

    Wenn du einen Hund hast, der gerne zieht, schau doch mal bei uns im Zughundesport vorbei http://www.dogforum.de/forum162.html; (Das ersetzt natürlich nicht. das o.g. Training, nutzt aber die Vorliebe deines Hundes positiv


    Es ersetzt ganz und gar nicht das training sondern muss sogar noch extra trainiert werden, weil der Hund es ja lernen muss.


    Nina

    LG,
    Nina & die Gebüschpiraten


    "Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit sie zu bekommen.
    (Robert Lembke)"

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    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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