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seit Kuzem knurrt er Kinder an

  • Hallo! Mein 8Monate alter Mischlingsrüde (vermutlich Terrier mix) geht seit Kurzem Kinder an.
    Den ersten Kontakt mir Kindern hatte er mit ca. 4monaten mit meiner Cousine (4) und meinem Cousin (2). Da hat er sich alles gefallen lassen, blieb ganz ruhig, hat mit ihnen ganz vorsichtig gespielt (ohne schnappen oder ähnlichem) und hat sich auch überall streicheln lassen. Die Kinder waren auch ganz vorsichtig und lieb zu ihm.
    Ein paar monate später fragt mich eine Frau ob er eh gutmütig ist und ihr kind (um die 4 jahre) ihn streicheln darf. Ich habe es dem kind erlaubt, hab mich aber sicherheitshalber zu meinem hund runtergehockerlt um seine reaktion genau zu beobachten. Wider meines Erwartens hat er, wo das kind noch 1 meter entfernt war, zu knurren begonnen und hätte sicher auch, wenn ich ihn nicht zurückgezogen hätte hingeschnappt. :schockiert:
    Gott sei Dank ist nichts passiert.
    Doch ich frag mich warum er auf einmal so reagiert hat. Er hatte nie schlechte Erfahrungen mit Kindern. Ich hab immer drauf geachtet, dass sie nicht an ihm ziehen oder dergleichen.
    Letztens ist ein Kind an uns vorbeigegangen und er hat irgendwieAnzeichen von angst gezeigt. Also als er das kind gesehen hat erst mal einen schritt zurück, dann Nackenhaare aufgestellt und geknurrt aber nicht auf das kind losgegangen, hat mehr nach Verteidigung ausgesehen.


    Kann es mit der geschlechtsreife zu tun haben? Als er mit meiner Cousine+cousin zusammen war war er noch nicht geschlechtsreif...
    vielleicht auch weil kinder bei ihm auf augenhöhe sind?
    Kann man ihm das irgendwie wieder abgewöhnen?
    Bitte um Hilfe. Hätte gerne einen kinderfreundlichen Hund!
    liebe Grüße Karo & Pablo.

    Mama´s gonna keep you rigth here under her wing, she won´t let you fly but she might let you sing.

  • Hallo!!
    So richtig sagen warum er das macht, kann ich dir leider nicht. Aber meiner hat in dem Alter auch angefangen, Kinder anzuknurren-und das, obwohl er NIE schlechte Erfahrungen gemacht hat, selber mit meiner Tochter aufgewachsen ist und auch Kinder, die zu uns nach Hause kommen, immer freundlich und lieb umschwänzelt hat.
    Nur draussen ist er sehr, sehr vorsichtig; ist nicht schön, aber so ist es nunmal. Mittlerweile ist er 16 Monate alt und lässt sich auch von meiner Tochter nicht mehr alles gefallen. Selten hört man auch mal ein Brummen von ihm. Ich denke mal-jedenfalls bei uns- dass da ganz viel Unsicherheit mit im Spiel ist. Ich seh´s ihm an, dass er manchmal wirklich sich anstrengen muss, um zu verstehen, was das oder die Kinder von ihm wollen. Sind ja doch ganz anders als wir Erwachsenen :roll:
    Ich hab ihn einfach nicht mehr solchen Situationen ausgesetzt-klar ist es schön, wenn der eigene Hund Kinder mag; Aber wenn nicht, ich hab mich mittlerweile damit abgefunden. Es muss auch nicht jeder draussen meinen Hund anfassen.
    Wobei bei uns mittlerweile eh keiner mehr danach fragt-er ist wohl doch zu groß und schwarz ;)
    Ansonsten würde ich sagen, lass keine Situationen mehr zu, in denen sich dein Hund bedroht oder unwohl fühlen könnte, wenn Kinder mit im Spiel sind. Vielleicht liegt´s ja auch wirklich nur an der "Pupertät", 8 Monate ist ja grad das richtige Alter.
    Alles Gute noch
    Gruß, Melissa

  • hallo,


    ja das kenn ich auch, bei paul hats auch ca. mit 8 monaten angefangen. kinder fand er schon immer interessant, hat aber zuvor nie gebellt oder geknurrt. nun ist es manchmal so, dass ihn 5 kinder nah dran nicht interessieren, aber das 6. hat irgendwas, was ihm angst macht, er geht auf abstand und bellt. nackenhaare aufstellen etc.


    ich versuch nun immer wieder mit abstand an kindern hinterher zu laufen, oder ihn im abstand kinder anschauen zu lassen (spielplatz, wir aussen, kinder drin) und ihm dabei ein paar leckerchen zu geben und dann ganz ohne tamtam weiter. wenn ich aber weiss, wir sind irgendwo, wos viele leute hat und er eh schon aufgeregt wäre, und es sind auch kinder dabei, nehm ich im moment auch nicht mit.


    erschwerend kommt hinzu, dass die nachbarn meiner mutter eine kleine tochter hat, die leider ein bisschen anstrengend ist, ständig im treppenhaus bockt, brüllt und schreit, und eine zeitlang auch noch die angewohnheit hatte, die briefkastenklappe in der wohnungstür meiner mutter kräftig zu klappern und dazu in unsere wohnung durch zu brüllen. der hund ist drin natürlich nur am bellen. das haben wir nun angesprochen und die eltern halten sie davon ab. besser ist das verhältnis zu kindern aber auch nicht geworden dadurch...


    bin auf ratschläge auch gespannt und euch noch alles gute!

  • Zitat

    Kann man ihm das irgendwie wieder abgewöhnen?
    Bitte um Hilfe. Hätte gerne einen kinderfreundlichen Hund!


    :???: Tja....nicht jeder Hund ist von Kinder begeistert. Das ist nunmal so. Das, was du machen kannst ist, dass du deinem Hund die nötige Sicherheit verschaffst und dafür sorgst, dass er NICHT von Kindern belästigt wird.
    Natürlich wollen viele Kinder nen süßen Hund streicheln, Kinder wissen nicht, dass diese "Übergriffe" für den Hund durchaus unangenehm sein können. Nicht jeder Hund findet dieses Rumgetätschel gut.
    Und genau so einen Hund hast du scheinbar. Das solltest du erstmal akzeptieren und respektieren.


    Du solltest dich dafür verantwortlich fühlen, dass es deinem Hund gut geht, dass er sich wohl fühlt. Dazu gehört auf jeden Fall Kontakt zu Kindern nur sehr dosiert und unter genauer Beobachtung durchzuführen ( wenn es unbedingt sein muss, ansonsten erstmal ganz lassen)


    Wenn du merkst, dass dein Hund unsicher wird, anfängt zu beschwichtigen z. B. dann sorge dafür, dass er seine Ruhe hat.
    ER muss sich nicht von wildfremden Leuten / KInder auf der Strasse angrabschen lassen.


    Bei Besucherkindern kannst du abwarten, bis der Hund evtl. von allein auf die Kinder zu geht, aber ansonsten würd ich ihn auch in Ruhe lassen.


    Er muss lernen, dass DU ihn schützt, um souverän auch mit solchen Situationen umzugehen, aber wie gesagt, grenz dich klar ab und sag den Leuten, dass es deinem Hund unangenehm ist.

    Melanie mit Bandit & Anton
    und Mücke im Herzen



    BX und Labbi

  • Ich glaube nicht, dass Dein Hund keine Kinder leiden mag. Es war nur sehr unglücklich, wie Du DICH verhalten hast.


    Zitat

    Ich habe es dem kind erlaubt, hab mich aber sicherheitshalber zu meinem hund runtergehockerlt um seine reaktion genau zu beobachten. Wider meines Erwartens hat er, wo das kind noch 1 meter entfernt war, zu knurren begonnen und hätte sicher auch, wenn ich ihn nicht zurückgezogen hätte hingeschnappt.


    Die Situation konnte Dein Hund wohl nicht richtig einschätzen. Wahrscheinlich war er angespannt und wusste nicht anders zu reagieren. Besser wäre es wohl gewesen, der Hund hätte sich dem Kind von selbst nähern und Kontakt aufnehmen können. Wäre er nicht freudig neugierig genug gewesen, hätte ich auch keinen Kontakt zugelassen. Man muss da seinen Hund einfach "lesen".


    Leider kann ich Dir keine grossen Tipps geben, meine Hunde sind von kleinauf Kinder gewohnt und schon fast zu verrückt auf sie. Mit Erfahrungen kann ich daher nicht dienen.

    Die Erinnerung ist ein Fenster durch das ich Euch sehen kann, wann immer ich will.
    Nero Mala Püppchen Bambi und Julchen - Unvergessen

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Zitat

    Besser wäre es wohl gewesen, der Hund hätte sich dem Kind von selbst nähern und Kontakt aufnehmen können. Wäre er nicht freudig neugierig genug gewesen, hätte ich auch keinen Kontakt zugelassen. Man muss da seinen Hund einfach "lesen".


    Genau so siehts aus ;)

    Melanie mit Bandit & Anton
    und Mücke im Herzen



    BX und Labbi

  • hmm also suri ist hja mit kindern aufgewachsen sie mag es aber draussen auch nicht von fremden kindern gestreichelt usw zu werden

    Liebe Grüße von Nicole & Mila
    « Einem Menschen, den Kinder und Hunde nicht leiden können, ist nicht zu trauen »


    « Sie ist nun frei und unsere Tränen wünschen ihr Glück »
    ♥ Suri (Schäferhund Mix aus Rumänien)*02.08 - ✟ 28.04.2011

  • OK. Danke für die vielen Antworten. Werd beim nächsten Kinderbesuch die Kinder bitten Abstand zu halten. Vielleicht lernt er ja mal, dass er keine Angst zu haben braucht.
    Frohe Weihnachten euch allen!

    Mama´s gonna keep you rigth here under her wing, she won´t let you fly but she might let you sing.

  • Bekannte von uns haben uns folgendes berichtet:


    Der Hund geht mit dem Mann auf die Arbeit, dieser ist mit einer Werkstatt selbständig. Als der Hund noch klein war, wurde er teilweise vor der Werkstatt angebunden (heute läuft er dort frei herum, das Anbinden diente der Gewöhnung). Tja, eines Tages kam der Mann heraus und sah zufällig, wie Kinder aus der Nachbarschaft (die Werkstatt ist in einem Wohngebiet) den Hund mit Steinen bewarfen. Wie oft das zu dem Zeitpunkt geschehen ist, kann keiner sagen, auch die Kinder nicht, denn sie können kaum deutsch. Er hat versucht, mit der Mutter der Kinder zu sprechen, aber die konnte gar kein deutsch. Der Hund wurde natürlich nicht mehr unbeaufsichtigt draußen angebunden. Heute läuft er ja frei auf dem Grundstück rum - die Kinder werden sich nun kaum mehr trauen, den Hund zu ärgern.... Jedenfalls ist der Hund auch aggressiv gegen Kinder geworden. Hätte der Mann nicht zufällig gesehen, was passiert ist, wüßten unsere Bekannten bis heute nicht, warum....

    Viele Grüße von Birgit und Ronja
    acarychtis ist falsch geschrieben, eigentlich muss es acarichthys heißen - aber nun ist es zu spät

  • Unser Hund ist auch alles andere als kinderfreundlich, dabei wußten wir auch nichts von schlechten Erfahrungen und haben uns nur gewundert, warum der Hund plötzlich anfing, Kinder anzubellen. Und so nach und nach sind wir mit Hilfe der Nachbarn auch dahinter gekommen. Bei uns war es so, daß ein Mädchen, dessen Garten an unseren grenzte, die Hunde immer geärgert hat, indem sie z.B. mit einem Stock die ganze Zeit am Zaun "entlangratterte" und dazu dann nach Möglichkeit noch kreischte oder so. Alles nur, wenn bei uns niemand zuhause war und die Hunde alleine im Garten waren. Als die Hunde aber dann irgendwann den Zaun durchgeknabbert hatten und bei ihr auf der Seite standen, war sie plötzlich ganz klein mit Hut. (Die Hunde haben sie ein bißchen gejagt, sind aber sofort stehen geblieben, als sie gestolpert und auf dem Hintern gelandet ist!)
    Außerdem stand mein Freund dann irgendwann vor dem Haus und machte irgendwas am Auto (die Hunde lagen im Flur bei offener Haustür) als Kinder vorbei wollten und ihn baten, die Türe zu zumachen wegen der Hunde. Als mein Freund verwundert nachfragte, warum, stellte sich raus, daß die Kinder häufiger an das große Wohnzimmerfenster geklopft hatten usw., während die Hunde im Wohnzimmer waren und sie daraufhin gebellt und geknurrt hatten. In letzter Zeit kommt es auch häufiger vor, daß ich mal ein "Wauwau" oder "Wuff" höre, wenn die Kinder nach der Schule hier am Tor vorbeigehen und die Hunde draußen sind. Auf meine Frage, was das soll, wird dann nicht geantwortet, sondern sie gucken, daß sie möglichst schnell wegkommen.


    Kannst Du solche Erlebnisse bei Deinem Hund definitiv ausschließen? Unsere eine Hündin bellt schon immer, wenn sie Kinder laufen hört, solange sie sich normal bewegen, ist es kein Thema. Und die Nachbarstochter wird von beiden Hunden heiß und innig geliebt, während ihre Mama immer Angst kriegt, wenn der Hund größer ist als das Mädchen und dann versucht, Küßchen zu geben! Allerdings haben die selber seit einiger Zeit einen Hund und vielleicht verhält sie sich dadurch den Hunden gegenüber minimal anders als andere Kinder.
    Aber vielleicht hat Dein Hund auch tatsächlich Probleme, das Verhalten von Kindern einzuordnen, sie sind nun mal lauter und meist auch schneller oder unkoordinierter als Erwachsene. Ich würde schon zeigen, daß Dir sein Verhalten nicht gefällt ("Aus"), aber ich würde auf gar keinen Fall versuchen, ihn immer von Kindern abzuschirmen, sonst lernt er den Umgang mit ihnen ja nie und das wäre doch wirklich ärgerlich, vor allem wenn er irgendwann nicht mehr nur knurrt, sondern auch noch anfängt zu schnappen. Wie verhält er sich denn jetzt Deiner Cousine und Deinem Cousin gegenüber? Hat er gegen die beiden immer noch nichts oder bezieht es sich jetzt auf alle Kinder?


    LG Silke

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


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