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Cauda Equina, was kann man tun?

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    Hallo alle miteinander,
    ich bin total verzweifelt, meine 10 ½ jährige Mischlingshündin Blacky hat seit längerem Schwierigkeiten beim Aufstehen. Erst dachte ich, na ja das Alter... Jetzt wurde es aber immer schlimmer, sie konnte kaum noch aufstehen und hat dann immer für ein paar Schritte das linke Hinterbein nachgezogen. Vorgestern waren wir nun mal wieder beim TA, der hat dann geröntgt. Die Hüften sind zwar nicht HD frei, aber auf keinen Fall kommen ihre Probleme von den Hüften. Nun hat er auch noch den Rücken geröntgt und dabei festgestellt, dass Blacky Cauda Equina hat. Von dieser Krankheit habe ich noch nie gehört, weiß bis jetzt nur dass sie zu Lähmungen führen soll.
    Vielleicht hat ja jemand Erfahrung mit dieser Krankheit und Ideen, wie ich Blacky helfen kann
    Leibe Grüsse Inga

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  • Hallo Inderano,


    willkommen im Forum...


    Schau mal hier - so zur Übersicht:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Cauda-equina-Syndrom_der_Hunde


    und hier:
    http://www.felix-und-perry.de/html/cauda_equina.html


    Da erhältst du einen ersten Überblick.


    Im allgemeinen - so mein Informationsstand - sollte bei der Diagnose eine OP erfolgen.


    Hoffe, es melden sich noch andere User mit möglicherweise weiteren Behandlungsmöglichkeiten.


    Ich drück euch alle Daumen!!!


    LG
    cazcarra

    Gewalt ist die letzte Zuflucht der Inkompetenten


    (Isaac Asimov)

  • Hi Inderano,
    also bei Sammy eurde das im Sommer auch mehr oder weniger diagnostiziert. Mehr oder weniger deshalb, weil man CE auf Röntgenbildernnicht wirkich diagnostizieren kann, sondern erst über ein CT oder MRT.


    Sammy hat im Mai angefangen sporadisch zu humpeln. Also ging´s zum TA. Der hat ihn in alle Richtungen verbogen und nix gefunden. Haben Metacam bekommen was ich aber nicht gegeben habe. Vier Wochen später daselbe wieder. Da der TA wieder nix gefunden hat, wurde er geröntgt und man fand Spondylosen. Also Verknöcherung der Wirbel in unserem Fall des letzten Lendenwirbels und des ersten Schwanzwirbels. Wir wurden an einen Arzt in Bad Kreuznach überwiesen, den wir aber nicht besucht haben, weil er den Ruf hat zu schnell zum Skalpell zu greifen. Ich hab mich dann dafür entschieden erstmal ne Physiotherapeutin aufzusuchen und ein tolle gefunden. Sammy war dann schmerzfrei bis in den November rein. Die sagte uns auch, dass eine CE nicht auf Röntgenbildern zu sehen ist, weil man da nur die Verknöcherung sieht, nicht aber ob ein Nerv eingeklemmt ist oder nicht.


    Wir waren dann zur Absicherung im Oktober in der Tierklinik Am Sandpfad. Dort wurde CT gemacht und herauskam, dass die Schmerzen nicht von der Spndylose kommen (also keine Cauda Equina weil noch kein Nerveingeklemmt ist, kann aber noch kommen) sondern von ner Arthrose und evtl. noch von ner HD in der rechten Hüfte.


    Spondylosen können nicht operiert werden, nur die CE kann operiert werden, jedoch auch nur dann wenn durch Alternativ-Methoden keine Besserung erreicht werden kann.


    Bei einer CE-OP wird das Wirbeldach abgeschabt um dem Knochen die MÖglichkeit zu geben nach oben ausweichen zu können um den eingeklemmten Nerv zu entlasten.


    Ich würde als erstes ein CT oder evtl ein MRT machen lassen, je nachdem was der Arzt empfiehlt. Außerdem kann ich dir nur raten eine Physiotherapeutin zu suchen. Das hilft bei uns richtig gut.


    Da Deine Hündin schon recht alt ist, würde ich mich gut informieren, ob eine OP überhaupt noch sinnvoll ist, oder ob sie nicht mit Physiotherapie und Homöopathie schmerzfrei alt werden kann.


    Liebe Grüße
    Regina

    Wenn wir behaupten, der beste Freund des Hundes zu sein, müssen wir die Art von Freund sein, die wir selbst gerne hätten.
    Suzanne Clothier


    Ein Leben ohne Hund ist ein Irrtum.
    Carl Zuckmayer

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  • Hallo,


    ich kann mich nur anschliessen: GUTE und KONSTANTE Physiotherapie, homöpathische Behandlung und Akkupunktur haben uns enorm geholfen. Meine Freundin hat auf ihren TA gehört und der hat auf Cortisonkur gesetzt. UNSER Hund lebt heute noch und springt wie ein junges Reh durch den Wald...... Das soll nicht heissen, dass es nicht ein paar Hunde gibt, bei denen OP und Cortison etc. geholfen haben. Man sollte aber erst mal versuchen den Tieren auf eine schonende und natürliche Weise zu helfen. Ich kenne viele bei denen die Schulmedizin nicht helfen konnte und denen es danach noch schlechter ging.


    Viele Grüsse
    Heike

  • Hallo,
    erstamal vielen Dank für die schnellen Antworten, ich bin im Moment viel am Lesen und werde heute noch mal mienen TA ansprechen. (bin sowieso heute da). Mal sehen was es von einem MRT hält. Ich werde euch dann berichten.
    Ganz liebe Grüsse Inga

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo,


    mein Hund hatte auch schon cauda equina. Wir sind dann zum Spezialisten geschickt worden und konnten da 24 h später schon kommen. Mein Hund hatte einen Bandscheibenvorfall, der erst durch CT mit Kontrastmittel gefunden werden konnte. Man hat etwas vom Wirbeldach entfernt. Danach ging es meinem Hund ganz gut. Etwa ein Jahr lang, dann ging es wieder los, nur schlimmer. Man hat nach Zeckenerkrankungen gesucht....bis man wieder beim Neurologen landete und festgestellt wurde, dass das Wirbeldach wieder nachgewachsen war. Eine erneute OP habe ich meinem Hund nochmal zugemutet und nun ist sie fit wie seid Jahren nimmer. Auch hier konnten wir innerhalb von 24 h kommen und Hund wurde sofort operiert, da sonst die Nerven sehr an Schaden nehmen.


    Ich würde mir einen Tierneurologen suchen, der das Ganze genau untersuchen kann, so weiß man dann genau, was man tun kann. Bei so einem alten Hund operiert ist das anders wie bei meinem noch etwas jüngeren Hund.


    Hier waren wir: http://www.tierneurologie.de/


    LG Schopenhauer

  • Ich rate Dir auch dringend zu einem MRT (CT wäre mir zu ungenau)! Die OP, die bei Cauda Equina gemacht wird, ist nämlich ziemlich heftig. Bevor man seinen Hund da unters Messer legt, würde ich gaaaanz genau nachschauen lassen.


    Viele Grüße
    Corinna

  • Ich habe meinen vorigen Bobtail, meinen geliebten Boomer nicht operieren lassen, er wurde mit 12 1/4 Jahren Jahren wegen dem Cauda-Equina-Syndrom eingeschläfert. Allerdings war er schon mit 7 Jahren an Borelliose erkrankt, hatte ab dieser Zeit auch Rückenprobleme und Lahmheiten an allen 4 Gliedmassen. Auserdem war er zunehmend verwirrt (Karsivan hat ihm noch 3 Monate geschenkt!) und er bekam schon 5 Jahre homöopathische Schmerzmittel, die bis fast zum Schluss gut gewirkt hatten. Allerdings wurde mir die Diagnose "Cauda Equina" erst 1 Woche vor seinem Ende mitgeteilt und vorher ging ich immer davon aus dass seine Probleme ausschliesslich von der Borelliose kamen. Von einer Operation war nie die Rede, und er wurde ausschliesslich homöopathisch und in akuten Fällen mit Phenylarthrit oder Voren behandelt.

  • Ich kenne einige Hunde, die nach einer OP wieder richtig fit sind. Sie werden sogar mit Abstrichen wieder sportlich geführt. Sehen tut man gar nichts mehr, aber den Hundvoll zu belasten wäre ja Wahnsinn.
    Allerdings sollte vor so einem großen Eingriff die Diagnose wirklich sicher gestellt worden sein. Da sind echte Spezialisten gefragt.


    LG
    das Schnauzermädel

    Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.


    Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
    (Helmut Kettelake)

  • Hallo allerseits,
    so inzwischen waren wir zum MRT und leider hat sich der Verdacht bestätigt. Aber nun wissen wir aber wenigstens genau bescheid. Der TA hat mir nun 2 Möglichkeiten ganannt, von der einen, OP, habe ich ja nun schon öfter gehört, jedoch habe ich schon Angst vor einer sooo großen OP.
    Als 2. nannte er mir die Möglicvhkeit einer Goldakupunktur. Davon habe ich bisher noch nichts gehört, es soll aber gute Erfolge damit geben.
    Hat von Euch jemand damit Erfahrung. oder kann mir nen Tipp geben wo ich mich mal hinwenden kann, würde gerne mal von jemand hören der damit Erfahrung hat.
    Bis bald liebe Grüsse Inga

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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