Suprelorin, chemische Kastration Erfahrungsbericht
-
-
An alle, die sich auskennen:
Ich hab da eine Frage: die Nebenwirkungen sind doch eine Kann-Sache, oder?
Gibt es da Wahrscheinlichkeiten zu den Studien und Erfahrungswerten? So was wie: in 20 % aller Fälle passiert dieses oder jenes?
Kann es denn überhaupt schon Langzeiterfahrungen geben? Gibt es diesen Chip schon so lange?
Ich habe das Buch von der Niepel gelesen, und viele Fakten beruhen da doch auf persönlichen Einschätzungen und wie objektiv sind die denn wirklich?
Gibt es eigentlich ähnlich Erfahrungen mit bspw Pferden, also werden da auch alle Wallache knochenkrank und verhaltensgestört?
Ich weiß, diese Fragen sind sehr unwissend, aber ich finde den Hype um Kastration wirklich krass. Jeder der sein Tier kastriert, steht erst mal im Verdacht, böswillig gegen das Tierschutzgesetz zu verstoßen.
Fragende Grüße
Arnie -
25. September 2011 um 15:51
schau mal hier:
Suprelorin, chemische Kastration Erfahrungsbericht - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
@ arnie: Gute Frage, bei Pferden sind ja fast alle Hengste kastriert. Wobei ich dazu leider sagen muss, ich kenne fast kein älteres Pferd, das KEINE Arthrose hat (traurig genug!).
-
Gibt es eigendlich Langzeitstudien über Superolin (Daueranwendung statt Kastration) ?
-
So, jetzt hab ich nochmal überall nachgefragt, durch den Suprelorinchip wird im Gegensatz zur chirugischen Kastation defintiv kein Testosteron mehr in den Nebennieren produziert.
-
Zitat
An alle, die sich auskennen:
Ich hab da eine Frage: die Nebenwirkungen sind doch eine Kann-Sache, oder?Nein, das ist keine "Kann" Sache. Diese Veränderungen finden im Körper statt. Nur ist das für einen knallgesunden Rüden kein größeres Problem, bei einem Rüden mit entsprechenden orthopädischen Problemen kann es dagegen schon zu größeren Problemen kommen.
Ist beim Mann übrigens nicht anders, durch Testosteronmangel entsteht auch Osteoporose.
-
-
Tja, und dann haben wir da Muskelabbau, Müdigkeit, Lethargie bzw. Antriebsschwäche, vermehrten Fettansatz usw.usf.
-
Müdigkeit und Lethargie sollten nícht durch eine Kastration ausgelöst werden. (oft SDU=
Und ein "vermehrter Fettansatz" wäre einfach durch restriktive Fütterung zu beheben.
-
Na dann google mal unter Symptome Testosteronmangel.
-
Zitat
Ich habe das Buch von der Niepel gelesen, und viele Fakten beruhen da doch auf persönlichen Einschätzungen und wie objektiv sind die denn wirklich?
...drum findest du ihre "Studie" auch in keiner Fachzeitschrift, schon gar keiner mit Peer Review. Sie wurde im Eigenverlag publiziert.ZitatGibt es eigentlich ähnlich Erfahrungen mit bspw Pferden, also werden da auch alle Wallache knochenkrank und verhaltensgestört?
Ich weiß, diese Fragen sind sehr unwissend, aber ich finde den Hype um Kastration wirklich krass. Jeder der sein Tier kastriert, steht erst mal im Verdacht, böswillig gegen das Tierschutzgesetz zu verstoßen.
Ich finde den Hype auch mehr als krass und völlig überzogen. Nach dieser Argumentation müssten sämtliche Kastraten verhaltensgestört und marod dahinsiechen. Da geht ein wenig der Blick für die Realität verloren. Warum die kranken Kastraten-Hunde eine höhere Lebenserwartung haben als die intakten, konnte mir auch noch niemand so recht begründen. Denn eigentlich müssten sie ja früher von den Folgen des Hormonmangels dahingerafft werden....Und nein, Wallache sind nicht kränker als Hengste. Guck in den Leistungssport, sie vollbringen da oft über Jahre hinweg Höchstleistungen.
-
Zitat
Ich finde den Hype auch mehr als krass und völlig überzogen. Nach dieser Argumentation müssten sämtliche Kastraten verhaltensgestört und marod dahinsiechen. Da geht ein wenig der Blick für die Realität verloren. Warum die kranken Kastraten-Hunde eine höhere Lebenserwartung haben als die intakten, konnte mir auch noch niemand so recht begründen. Denn eigentlich müssten sie ja früher von den Folgen des Hormonmangels dahingerafft werden....Dem stimme ich grundsätzlich zu. Man sollte halt nur bei Hunden im Wachstum wegen der Epiphysen aufpassen und halt bei gelenkkranken Hunden.
Mich ganz persönlich haben die körperlichen Auswirkungen sehr überrascht bzw. geschockt, aber da spielen halt auch die Anlagen eine große Rolle. Während mein Hund einen Großteil seiner Bemuskelung verloren hat, sind Sabrinas kastrierte Hunde Muskelpakete.
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!