ANTI-JAGD-TRAINING oder Dr. Jekyll und Mr. Hyde

  • - in Vorsteherkreisen? Wer oder was ist das? Die bösen Menschen, die Rehkitze aufziehen, die von "den Tierschützern" angefasst wurden? Oder die fünf Frischlinge päppeln, denen die Mutter von "den Autofahrern" genommen wurde? Merkste was? Verallgemeinerungen sind doof

  • - in Vorsteherkreisen? Wer oder was ist das? Die bösen Menschen, die Rehkitze aufziehen, die von "den Tierschützern" angefasst wurden? Oder die fünf Frischlinge päppeln, denen die Mutter von "den Autofahrern" genommen wurde? Merkste was? Verallgemeinerungen sind doof

    Nee, die Inhalte von über die Hälfte der Übungsgruppen die so in den KJS vorzufinden sind und hübsch nach Tabel und Co. aufbauen. Keine Ahnung, warum man das so leugnen muss, so siehts einach in der Mehrzahl der Fälle aus...

    Verwaiste Frischlinge würde ich btw. lieber auf dem Teller sehen...die Aufzucht dieser ist nicht unkritisch zu sehen, das weißste selber

  • Ich leugne das ja nicht.... Aber mir persönlich ist es lieber, ein Down aversiv abgesichert zu haben. Wenn man das konsequent einübt, reicht da ein Räuspern bei einem leichtführigen Hund. Bei Moro z.B. ist das so. Dafür habe ich dann einen Hund der Freilauf genießt und nicht wildert. M.E. eine win/win Situation.
    Momentan erlebe ich leider viele Hunde aus südlichen Ländern, die von den Besitzern wildern gelassen werden. Deren Begründung, warum die Hunde das "dürfen" ist, dass man die nicht so streng erziehen darf, die hatten es ja schwer. An der Leine können die auch nicht bleiben, die sind ja schließlich immer frei gewesen. Damit tut man niemandem einen Gefallen.

  • Ich leugne das ja nicht.... Aber mir persönlich ist es lieber, ein Down aversiv abgesichert zu haben. Wenn man das konsequent einübt, reicht da ein Räuspern bei einem leichtführigen Hund. Bei Moro z.B. ist das so. Dafür habe ich dann einen Hund der Freilauf genießt und nicht wildert.

    Ok, du hast also deinem Hund via Belohnungen beigebracht, sich auf Triller oder whatever, sofort hinzuschmeißen, auch auf großen Distanzen.

    Und um das "abzusichern" hast du dann lediglich geräuspert. Dieses Räuspern hat das Ergebnis, dass dein Hund absolut zuverlässig in jeder Situation und jeder Distanz sich auf den Boden haut?

  • Wenn man die Schritte klein genug macht geht das.... Ich lobe tatsächlich fast nur...
    Ich bin aber heute auch etwas genervt von allem, daher melde ich mich jetzt lieber ab.... Das macht für mich mehr Sinn als das wir auf beiden Seiten Vorurteile austauschen.

  • Wenn man die Schritte klein genug macht geht das.... Ich lobe tatsächlich fast nur...
    Ich bin aber heute auch etwas genervt von allem, daher melde ich mich jetzt lieber ab.... Das macht für mich mehr Sinn als das wir auf beiden Seiten Vorurteile austauschen.

    Welche "Seiten"?
    Und welche Vorurteile?

    Naja, abmelden ist auch ne Strategie :roll:

  • abmelden ist doch doof.
    Das bringt doch niemanden weiter.

    mich würde schon interessieren, wie andere ein Down/Sitz/Platz in Entfernung recht zuverlässig aufbauen, damit es auch in Momenten mit höherer Erregungslage funktioniert und selbst dann, wenn der Hund etwas anderes eigentlich lieber machen würde. Weil so richtig die goldene Erkenntnis des zuverlässigen Abbruchs hab ich auch noch nicht gefunden.

    ich hab da bei meiner Hündin jahrelang auf der positiven Schiene etwas versucht, das hat so garnicht zufriedenstellend funktioniert.
    Irgendwann hab ichs aversiv abgesichert und damit konnte ich den Hund zumindest in 50% der kritischen Fälle tatsächlich abbrechen. Hatte den tollen Nebeneffekt, dass es inzwischen garnicht mehr so oft zu diesen kritischen Fällen kommt und das ist für mich ein echter Erfolg.

    Kritische Fälle waren bei uns ein plötzliches Loshetzen ins Unterholz, weil der Hund was in die Nase bekommen hat, oder weil der Hund zu sehr von irgendwas gestresst ist und sich das bei ihr im Rennen und Jagen kanalisierte.
    Nur wenn das Wild tatsächlich und wahrhaftig neben ihr hochgeht, weiß ich, da hab ich keine Chance. Aber wenn das Wild sich duckt und der Hund hat es bemerkt, klappt es inzwischen schon doch ganz gut... Da meine Hunde nicht den Weg verlassen dürfen, haben wir echten Wildkontakt inzwischen nur noch selten.


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  • Neulich saßen wir, mein Mann, die 3 Hunde und ich auf einer Wiese. Wir waren da schon einige Minuten und auf einmal springt mir von der Seite fast ein Reh auf den Schoß :shocked: Es muss neben uns im hohen Gras gelegen haben, da war nämlich eine Stelle mit plattem Gras. Jedenfalls waren die Hunde dann nicht mehr zu stoppen. Sonst rennen die Rehen nicht hinterher, wenn wir die von Weitem sehen. Aber das war zu viel. Wobei Gio wohl mehr aus "Gruppenzwang" mitgerannt ist. Aber Pia und Sookie waren richtig out of order. Die haben sich die Seele aus dem Leib gekläfft. Wenigstens kamen sie nach dem 4. oder 5. Mal rufen zurück.

    Das Reh hat sich aber "komisch" benommen. Es lief gar nicht schnell weg. Immer so, dass die Hunde hinterher kamen. Und es lief auch nicht in den Wald, der ca. 20 Meter vor uns lag. Es machte immer wieder Bögen und schaute in die Richtung von mir und meinem Mann. Ich habe mir dann gedacht, dass es dort irgendwo vielleicht ein Kitz liegen hat und wir sind lieber gegangen. Sowas habe ich zuvor noch nie erlebt.

    So benehmen sich Rehmütter. Das Kitz war wahrscheinlich im Umkreis von ein paar Metern von euch.

    Es ist immer noch Brut- und Setzzeit. Da gehören "Wiesen" den Tieren.

  • Deshalb sind wir dann ja auch gegangen =) Die Wiese war halt gemäht, weshalb wir uns dort kurz hinsetzen wollten. Das lange Gras am Rand viel uns erst auf, als das Reh halt heraus gehüpft kam. Ich nehme sonst immer Rücksicht auf Wildtiere, auch zur nicht Brut- und Setzzeit :smile:

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