ANTI-JAGD-TRAINING oder Dr. Jekyll und Mr. Hyde
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Nur Stimme deswegen nicht, da sie teilweise nicht gut hört(hatte vor meiner Zeit eine Entzündung im Ohr, unbehandelt) und die Stimme nicht immer durchkommt. Geräusche kommen besser an.
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Hallo,
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Also wenn es sich dein Hund erlauben kann etwas nicht essen zu wollen, würde ich ihr einen Tag lang hat nichts geben und dann am nächsten Tag mit Wurst oder ähnlichem anfangen zu trainieren.
Und so kannst du sie dann auch an das Clicker Signal gewöhnen: Click-Futter , Click-Futter , Click-Futter....Wie hast du denn probiert ihr zum Beispiel einen Ball schmackhaft zu machen?
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InaDobiFan:
Ich hab ja 2 Hunde
Die Hündin hat Angst vorm Clicker. Gestern habe ich ihr eine Handvoll Trockenfutter gegeben(Stückchen, Clicker usw). Dann ging es zum Ende hin, wenn sie kurz weggeschaut hat und der Clicker kam, hat sie sofort geschaut. Als ich dann heute morgen den Clicker in die Hand nahm(nicht geclickert, nur in die Hand genommen!), ist sie wieder weg und hat sich unterm Schreibtisch versteckt.Der Rüde hat den Clicker bereits angenommen, jedoch geht es hier im die Impulskontrolle. Es ist ihm egal, ob er dann den Ball/Wurst eben nicht kriegt.
Mit dem Ball spielt er gerne, er fängt ihn drausen auch immer und lässt sich dafür begeistern. Nach einmaligem Kommando lässt er ihn aber liegen. -
Zitat
Der Rüde hat den Clicker bereits angenommen, jedoch geht es hier im die Impulskontrolle. Es ist ihm egal, ob er dann den Ball/Wurst eben nicht kriegt.
Welches sind denn die Impulse, die du kontrollieren willst? Lassen sie sich als Belohnung (funktionale Verstärker) einsetzen? -
naijra: Den Impuls, den Ball zu nehmen obwohl er ihn gerne habe möchte.
Also sah es bisher so aus, dass der Ball weggeräumt wurde und er hat ihn 2 Tage nicht gesehen. Abends spielt er am liebsten, deswegen habe ich abends den Ball(rot) geholt, ihn gut sichtbar im Raum positioniert. Rüde und ich rein, er sieht Ball, will hinlaufe, ich sage "öhöh" und er bleibt stehen. Sofort Clicker und anderer Ball(orange) zum spielen. Interessiert ihn dann aber nichtmehr. Keine Reaktion großartig hinsichtlich des orangen Balles.Wenn ich etwas zu essen hinlege: Geht er oft garnicht erst hin auch wenn er noch nichts gegessen hat. Ich muss ihn richtig drauf aufmerksam machen dass da was zu essen liegt. Es kommt auch so vor, dass er mal einen Tag nichts isst(er ist gesund!) und meiner Hündin beim Essen zuschaut.
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Zitat
naijra: Den Impuls, den Ball zu nehmen obwohl er ihn gerne habe möchte.
Also sah es bisher so aus, dass der Ball weggeräumt wurde und er hat ihn 2 Tage nicht gesehen. Abends spielt er am liebsten, deswegen habe ich abends den Ball(rot) geholt, ihn gut sichtbar im Raum positioniert. Rüde und ich rein, er sieht Ball, will hinlaufe, ich sage "öhöh" und er bleibt stehen. Sofort Clicker und anderer Ball(orange) zum spielen. Interessiert ihn dann aber nichtmehr. Keine Reaktion großartig hinsichtlich des orangen Balles.
Das würde ich eher unter Gehorsam einstufen als unter Impulskontrolle. Es wird ein Abbruchsignal verwendet, um die impulsive Handlung abzubrechen. Super, wenn das so gut sitzt, aber bei der Impulskontrolle soll der Hund sich selber zurücknehmen. Eventuell hat er vor dem Reiz ein Kommando erhalten, aber wirklich wertvoll sind die Übungen zur freien Impulskontrolle, ohne jedes Kommando. Beispiel: Hund soll nicht durch die sich öffnende Wohnungstür stürmen. Da sagt man gar nichts, sondern die Tür geht einfach wieder zu, wenn der Hund durch will. Erst wenn er sich beherrscht und ohne jedes verbale oder körpersprachliche Signal vor der offenen Tür wartet, wird er eingeladen, durch die Tür zu gehen.Für freie Impulskontrolle an Jagdersatzobjekten fängt man mit dem Mäuschenspiel an (ich zitiere mich mal selber):
ZitatDen Aufbau kann man durch das Mäuschenspiel machen:
Man hat den Hund frei neben sich, in recht entspannter Situation (je nach Hund fängt man im Wohnzimmer an). Dann baut man selber Spannung auf, Hund wird aufmerksam, man zieht ein faszinierendes Spieli/Futter ganz langsam hervor. Hund soll es fixieren - stürzt er los, lässt man es verschwinden: Pech gehabt, so fängt man keine Mäuse! Hält er sich zurück, schmeisst man es mit einem Markerwort weg, und Hund kriegt die Beute. Bis auf das erlösende Zupack-Signal erhält der Hund keine Kommandos, er kriegt die "Maus" nur nicht gefasst, wenn er nicht überlegt agiert. Der Hund soll dabei nicht den Menschen, sondern die Beute fixieren - guckt er nicht hin, entwischt die Beute! Was er dabei lernt ist: Beute fixieren, aufpassen und trotzdem mit Mensch kooperieren - nur nach Hetzsignal hat die Jagd Erfolg!Sehr gut eignet sich Spielzeug/Ball an einer Schnur, weil man dabei die Kontrolle über die Beute behält, ohne das Spieli in der Hand zu haben - manche Hunde haben gelernt, dass alles, was ihr Mensch in der Hand hat für sie tabu ist. Später kann man das auch an der Reizangel, oder mit versteckten Helfern üben.
Aber nochwas: wie lange clickerst du schon mit dem Hund, was hast du damit schon geübt? Brauchst du ihn für Tricks, oder im Alltag? Ich persönlich würde so Sachen erst machen, wenn C&B wirklich gut verankert ist. Wie geübt bist du selber in Handhabung und Timing?
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Ich bin ja der Meinung, dass oft viel zu schnell der Klicker für richtig schwierige Sachen benutzt wird. Der Hund sollte den Klicker richtig gut verinnerlich haben. Sprich über Wochen (oder Monate) im Alltag mit einfachen Sachen tief sitzend verankert haben.
Erst dann kann man an die Königsklasse heran gehen. Und nichts anderes ist Impulskontrolle und Umorientierung zum Halter. Die Königsklasse. Denn da muss einfach alles sitzen und stimmen, damit sich ein Erfolg in absehbarer Zeit einstellt.
Aber wahrscheinlich setze ich mich damit wieder mal in die Nesseln.

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Zitat
Aber wahrscheinlich setze ich mich damit wieder mal in die Nesseln.

Nein, ist genau das, was ich oben zum Ausdruck bringen wollte.
Hund kurz anclickern, und dann gleich mit Clicker ins AJT wird ziemlich sicher nichts werden. -
Heute gab´s mal was zum Freuen.
Paula hat sich nämlich so toll vom wegrennenden Hasen abrufen lassen. Ich hab´s diesmal nur mit "Hier" versucht und ich denke mittlerweile, dass sie das doch leichter schafft als ein Stehenbleiben mit Nachschauen. Sie hat sofort gewendet und war bei mir!
(Die SL war natürlich dran, was meinem Hund sicher sehr bewusst war, aber sie war noch lange nicht gespannt und das ist doch schon mal was.) -
ich war heute ein klitzekleines bisschen dämlich

Wir waren schon auf dem Rückweg vom Gassigang, beide Plüschis an der Schlepp, rechts von uns Gebüsch und dahinter wieder Feld.
Da wir da ja schon vorbei gelaufen sind, dacht ich mir nichts dabei und wollte Roonies Bauchgurt verstellen (neues Geschirr). Ich bück mich als so runter, Rider ganz dich an mir, ich dacht ich steh auf der SL.Mein erster Gedanke: "ne, ich mach lieber nicht den Steckschließer auf und probier es so"
der 2. : "mh, da ich nicht die Umgebung sehe, muss ich vermehr auf Spannung achten"
In dem Moment spannt sich Rider an und brettert los. Ich entspannt da ich dachte ich steh auf der Schleppleine... ähm ja, dem war nicht so
Hinter dem Gebüsch sind 3 Rehe aufgetaucht und Rider in die 10m rein (ein Halleluja auf die Erfindung des Rückdämpfers und Biothane SL
). Als Rider ausgebremst wurde, blieb Roonie von alleine stehen.So, da es aber für die Rehe ja zu einfach wäre nach links, rechts oder zurück zu gehen, rennen sie natürlich an uns vorbei. Ehm ja

Wir haken das ab unter "passiert"

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